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Massagegerät od. dgl. mit einem an einem Mantel angeordneten Druckkörper
Die Erfindung betrifft ein Massagegerät od. dgl. mit einem Druckkörper, der mehrere nacheinander betätigbare Zonen bzw. Abschnitte besitzt und an einem Mantel angeordnet ist. Das Massagegerät ist dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aufblasbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemässen Behandlungsgerätes. Fig. 2 ist ein Schnitt durch Druckkörper und Mantel. In den Fig. 3 bis 5 sind weitere Ausführungsbeispiele wiedergegeben.
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betätigbare Zonen bzw. Abschnitte --2-- besitzt. Der Druckkörper-l-ist an einem Mantel --3-- angeordnet. Der Druckkörper-l-und der Mantel --3-- weisen im wesentlichen einen ringförmigen Querschnitt auf, wie dies Fig. 2 erkennen lässt. In der schematischen Darstellung in Fig. 1 sind die Druckkörperzonen und der Mantel der besseren Übersicht wegen aufgeschnitten und flach ausgebreitet wiedergegeben.
Der Mantel --3-- dient insbesondere als Träger für den Druckkörper - bzw. dessen Abschnitte und ist vorteilhafterweise aufblasbar ausgebildet. Der Druckkörper - kann in Form von einzelnen Zonen oder von Abschnitte bildenden Hohlringen-2- vorgesehen sein, die eine veränderbare Gestalt aufweisen. Im Nichtgebrauchszustand liegen diese Hohlringe --2-- flach an der Innenseite des Mantels-3-. Durch ein Druckmedium können sie zu einer räumlichen Form ausgerichtet werden, wie dies im rechten Teil der Fig. 1 angedeutet ist.
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dgl- l-satt an dem Glied anliegt. Um nun auf das Glied --8-- den vorgesehenen Behandlungsdruck ausüben zu können, wird den einzelnen Zonen oder Abschnitten des Druckkörpers, z.
B. den Hohlringen --2-- von einer Pumpeneinrichtung --10-- ein Druckmedium zugeführt, wodurch die Hohlkörper aufgerichtet werden.
Zur Durchführung bestimmter Behandlungsarten kann es zweckmässig sein, den Druck auf das Glied --8-- nicht gleichzeitig über die ganze Länge des Gliedes, sondern nach und nach fortschreitend, z. B. vom Ende des Gliedes zum Körper hin aufzubringen. Zu diesem Zweck kann die Druckzufuhr über die Einrichtung --5-- steuerbar vorgesehen sein. Es wird dort z. B. von einem Motor-11-eine Spindel --12-- angetrieben, die einen Kolben --13-- innerhalb eines Zylinders --14-- antreibt, der an seinem unteren Ende-15-mit der Pumpeneinrichtung - für das Druckmedium in Verbindung steht.
Durch die Bewegung des Kolbens-13werden nacheinander die Leitungen --16-- freigegeben, so dass das Druckmedium zu den einzelnen Hohlringen-2-gelangen und diese aufrichten kann. Auf diese Weise wird auf das Glied-8-
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abschnittsweise ein Druck ausgeübt. Wenn es die Behandlung erfordert, kann die Anordnung so getroffen sein, dass nach dem Aufrichten des letzten Hohlringes --2-- das Druckmedium gleichzeitig aus allen Hohlringen-2-abgeleitet wird, wofür eine Leitung --17-- vorgesehen ist. Dadurch wird das Glied --8-- schlagartig vom Druck befreit. Hierauf kann die fortschreitende
Druckaufbringung wieder beginnen.
Zur Erhöhung der Druckwirkung und zur Vergleichmässigung der Druckfortpflanzung können die Hohlringe --2-- so angeordnet sein, dass sie sich in ihren Randzonen gegenseitig stufenförmig überlagern.
Gemäss einem andern Ausführungsbeispiel (Fig. 3) kann der Druckkörper-l-einen elastischen
Schlauch bilden, der an der Innenseite eines aufblasbaren Mantels--3--angeordnet ist. Durch
Zuführen eines Druckmediums in den Schlauch werden dessen einzelne Abschnitte oder Windungen - -2--, die durch das Aufblasen des Mantels --3-- zusammengedrückt worden sind, aufgerichtet und üben so abschnittsweise fortschreitend einen Druck auf das Glied-8-aus. Bei-17-ist das
Druckmedium schlagartig entleerbar. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Steuereinrichtung --5-- entfallen.
Der Druckkörper kann auch in Form eines elastischen, zylindrischen, entlang einer Erzeugenden - -19-- offenen Schlauches --6-- vorgesehen sein, der durch die Beschaffenheit seines Materials etwa die Gestalt eines Hohlzylinders beibehält oder durch dünne federnde Rippen --18-- in dieser Gestalt gehalten ist. Der Schlauch-6-kann bei-9-aufblasbar sein. Nach dem Herumlegen des Schlauches um das Glied, an dem er durch seine hohlzylindrische Gestalt gehalten ist, werden durch Betätigung eines Schliessgliedes --20-- seine offenen Ränder --19-- nach Art eines Reissverschlusses vereinigt, wodurch ein fortschreitender massageartiger Druck auf das Glied ausgeübt wird. Durch rasches Zurückführen des Schliessgliedes-20-wird der Druck rasch abgesenkt.
Es ist ferner möglich, innerhalb des geschlossenen Mantels--3--als Druckkörper ringförmig gebogene Spiralfedern --7-- anzuordnen. Diese Spiralfedern sind nicht in sich geschlossen und stehen an ihren offenen Enden --21-- mit einer Schliesseinrichtung --20-- in Verbindung, die mittels einer Schieb- udn Zugeinrichtung --22-- betätigbar ist. Durch Bewegen der Schliesseinrichtung --20-- üben die nach Aufblasen des Mantels --3-- am Glied statt anliegenden Federn-7-abschnittsweise einen Druck auf das zu behandelnde Glied aus, der durch Zurückführen der Schliesseinrichtung rasch abbaubar ist.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So kann beispielsweise die Anordnung auch so getroffen sein, dass innerhalb des aufblasbaren Mantels-3- ein weiterer Mantel vorgesehen und ebenfalls aufblasbar ist. Der Druck in dem inneren durch den aufgeblasenen äusseren Mantel zusammengedrückten Mantel schreitet beim Aufblasen allmählich und abschnittsweise fort und ermöglicht so eine massageartige Behandlung. Eine ähnliche Wirkung kann auch erzielt werden, indem ausserhalb des aufblasbaren Mantels--3--ein elastisches, ringförmiges Druckglied angeordnet und mit entsprechender Ringspannung rollend oder gleitend über die äussere Mantelfläche geführt wird. Dabei kann in Bewegungsrichtung hinter dem Druckkörper der Druck im Mantel erhöht werden, um die Behandlungswirkung zu vergrössern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Massagegerät od. dgl., mit einem Druckkörper, der mehrere nacheinander betätigbare Zonen
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