AT276237B - Montagevorrichtung für Silo - Google Patents

Montagevorrichtung für Silo

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AT276237B AT253168A AT253168A AT276237B AT 276237 B AT276237 B AT 276237B AT 253168 A AT253168 A AT 253168A AT 253168 A AT253168 A AT 253168A AT 276237 B AT276237 B AT 276237B
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silo
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Doubrava Kg
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Description


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  Montagevorrichtung für Silo 
Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für Silo, dessen Mantel und Dach aus Platten zu- sammengesetzt ist und dessen Sockel bzw. Ausmündetrichter bereits vorgefertigt ist. 



   Zur Montage der Silo werden nach oben wandernde ringförmige Plattformen verwendet, zu wel- chen bisher die schweren Platten des Mantels mittels Winden hochgezogen wurden. 



   Um das Hochziehen der Platten zu erleichtern und auf der Plattform mehr Platz zu schaffen bzw. die Plattform kleiner machen zu können, wurde gemäss der Erfindung eine Montagevorrichtung ge- schaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine im Silo zentrale   Säuleaufweist. dieeinendreh-   baren Ausleger mit einem Lasthubwerk und vorzugsweise entlang der Höhe des Silos verteilt die Säule zentrierende Einrichtungen aufweist. 



   Um die Säule jeweils dem Höhenwachstum des Silos entsprechend beanspruchen zu können, ohne dass die Säule zu stark ausgebildet werden muss, ist die Säule durch aneinandergereihte Säulenstücke ergänzbar, die vorzugsweise eine Länge entsprechend der Höhe der Mantelplatte aufweisen und nach
Anheben der Säule unter diese gesetzt und mit ihr verbunden werden. Der Ausleger ist vorzugsweise oben an der Säule angeordnet und steigt daher mit dem Wachstum der Säule hoch. Mit dem Höhenwachstum des Silomantels wird auch die Säule immer höher am fertig montierten Mantelteil abgestützt, so dass ein Ausknicken der Säule vermieden ist. 



   Die Säule und Säulenstücke bestehen aus Teilen eines Rohres, die an den Enden mit Kupplungen versehen sind. Für diese sind die Rohrteile mit Platten abgeschlossen, in die an einem Rohrende ein zentraler Kupplungsbolzen mit Gewinde und einem diesem vorgesetzter eine Zentrierung aufweisender Drehdorn und am ändern Rohrende ein zentrales Muttergewinde und ein in die Hinterdrehung eingreifender, radialer Schraubenbolzen vorgesehen ist, wobei das Rohr der Säule zur Betätigung des Schraubenbolzens ein Loch aufweist. 



   Die unterste Einrichtung zum Zentrieren der Säule ist am Boden und die darüber angeordnete Einrichtung an der vormontierten unteren Silomündung befestigt, in der die Säule axial verschiebbar lagert. Die weiter oben angeordneten Einrichtungen zum Zentrieren der Säule sind jeweils in Höhenabständen nach dem Montagefortschritt des Silos an dessen Innenwand abgestützt und bestehen vorzugsweise aus einem an der Säule verschiebbaren sternförmigen Fachwerk   mit anden   Enden aus Holz, Gummi, Kunststoff od. dgl. versehenen sich gegen die Innenwand des Silomantels legenden Abstützschuhen, wobei die Abstützstreben in bezug auf den Silo radial verstell-und feststellbar sind, so dass die sternförmigen Fachwerke für verschiedene Silodurchmesser verwendbar sind. 



   Die Säule bzw. die Säulenstücke weisen unten im Mantel mindestens ein Loch zum Einsetzen eines Hebehakens auf, wobei neben der Säule, vorzugsweise an ihrem Fuss, eine mechanische, den Hebehaken betätigende Hebeeinrichtung der Säule für deren Anheben zum Untersetzen eines Slulenstückes vorgesehen ist. Weiters ist am Fuss der Säule ein   doppelarmiger Tritthebelzum Halten desun-   tersetzten Säulenstückes während des Kupplungsvorganges mit der Säule vorgesehen. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung wächst die Säule mit dem Silo in die Höhe und wird jeweils an der obersten Mantellage abgestützt, so dass die Säule so wenig als möglich durch den Ausleger auf Knickung beansprucht ist. 

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   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, u.   zw.   zeigen Fig. l die Vorrichtung schematisch in einem vertikalen Mittelschnitt der Siloanlage, die nur strichliert eingezeichnet ist, Fig. 2 eine einen Querschnitt des Silos nach der Linie II-II der Fig. 1 mit einem   Drelstem-   abstützfachwerk und Fig. 3 im Querschnitt die Säulenkupplung. 



     Mit-l-ist   das Silostativ, mit --2-- der Silotrichter, mit --3-- die Silomündung, mit --4-der Silomantel, der aus Einzelplatten --4a-- zusammengesetzt ist, und mit-5-die Siloabdeckung bezeichnet. 



   Die Vorrichtung besteht aus einer Rohrsäule'-7-, die eine solche Länge aufweist, dass die erste Lage   Platten -4a- montierbar   ist, zu welchem Zweck am oberen Ende der Säule ein drehbarer Aus-   leger-8-mit   einer Fahrbahn für eine Laufkatze mit Lasthub werk --9-- vorgesehen ist, so dass mit letzterem eine Platte nach der andern vom Boden oder einem Zubringerfahrzeug direkt zur jeweiligen Montagestelle am Mantel des Silos gebracht werden kann. 



   Die   Säule7-- ist   mit einer im Boden verankerten Platte-10-und einer Platte-11-, die an 
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   Ist die unterste Lage der Platten --4a-- montiert, dann wird die Säule --7-- in diesem fertigen Mantelstück von einem sternförmigen Fachwerk --12-- abgestützt, das aus einer die Säule verschiebbaren umfassenden   Hülse -12a-,   den Fachwerkstreben-12b-und den Abstützschuhen --12c-- bestehen, die gegen den Mantel liegende und diesen schonende Auflagen-12d-aus Holz, Gummi, Kunststoff od. dgl. aufweisen. Die Fachwerkstreben --12b-- sind in radialer Richtung verstell-und feststellbar, um sie bei Silos mit verschieden grossem Durchmesser verwenden zu können. 
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 wird mit der Säule fix verbunden, zu welchem Zweck Kupplungsorgane vorgesehen sind. Jedes weitere untersetzte Säulenstück wird an das vorhergehende Säulenstück angesetzt. 



   Wie Fig. 3 zeigt, bestehen die Kupplungen aus in die Enden der aus einem Stück Rohr bestehenden Säulenstücke eingesetzte Abstützscheiben --16, 17--, wobei in eine der   Scheiben --16- ein   zentraler Kupplungsbolzen --18-- befestigt ist, der ein   Gewinde --19- und   diesem vorgesetzt einen mit einer Hinterdrehung --20-- versehenen Zentrierdorn --21-- aufweist.

   In der andern Scheibe des Säulenstük -   kes-17-und   am Ende der Säule ist eine zentrale Bohrung mit einem dem   Bolzengewinde-19-ent-   sprechenden Muttergewinde --22-- vorgesehen und hinter der Scheibe --17-- ist eine radial gerichtete in die Hinterdrehung --20-- eingreifbare, den Bolzen --18-- sichernde Fixierschraube --23-- ange- 
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 trägt vorzugsweise die Kupplungseinrichtung mit Scheibe --17--, Muttergewinde --22-- und Fixierschraube --23--. Weiters weisen die Säulenstücke --15-- unten Durchgangslöcher --25-- auf, um einerseits die Säule mittels Haken anheben zu können und anderseits einen Stab durchstecken zu können, um die Kupplungsverschraubung durchzuführen bzw. wieder zu lösen. 



   Für das Anheben der   Säule-7, 15-ist   am Boden in der Nähe der Säule eine Seilwinde-26vorgesehen, deren Seil über eine Rolle geführt ist, die auf einem   Steher -27-- gelagert   ist, wobei das 
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   --25-- eingreifenden Haken -28-- aufweist,Fixierschraube-23-gesichert.   



   Um den Vorgang des Kuppelns leichter durchführen zu können, ist an der   Fussplatte -10-- ein   doppelarmiger Fusstritthelbel --29-- gelagert. mittels welchem mit einem Fuss das Säulenstück --15-während des Schraubvorganges gehalten werden kann, so dass für letzteren die Bedienungsperson beide 
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 lagegesichert. 



   Hat der Silomantel eine bestimmte Höhe erreicht, so dass für die   Säule-7, 15-- eine Knickge-   fahr besteht, dann wird die Säule durch ein weiteres Fachwerk-12-innen am Silomantelabgestützt. 



  Je nach der Höhe des Silos sind diese Abstützfachwerke dann anzuordnen. 



   Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht   beschränkt :   so ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die zentrale Säule einstückig, entsprechend der endgültigen Höhe des Silos 

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 vorzusehen und den Ausleger entsprechend dem Baufortschritt des Silomantels in der Höhe verstellbar an der Säule drehbar zu lagern, wobei die Säulenabstützung in gleicher Weise erfolgt. Die Vorrichtung eignet sich für die Montage von Platten jeglicher Art, z. B. aus Stahl, Beton od. dgl. 



   Weiters lassen sich mit Hilfe der Montagevorrichtung auch Dachplatten und am Mantel oder Dach eventuell notwendige Teile, wie z. B. Aufstiegsleitern mit Rückenschutz, Einblasrohre, Dachpodeste, 
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 Säule zentrierenden Fachwerke können auf beliebige andere Weise erfolgen. Die Säulenstücke können auch ein Zwei-oder Mehrfaches der Plattenhöhe lang sein. 
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