AT274051B - Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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AT274051B
AT274051B AT636164A AT636164A AT274051B AT 274051 B AT274051 B AT 274051B AT 636164 A AT636164 A AT 636164A AT 636164 A AT636164 A AT 636164A AT 274051 B AT274051 B AT 274051B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen 
 EMI1.1 
 

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   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, mit der die Register so früh wie möglich abgeschaltet werden können und damit die Zahl der Register verringert werden kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass den bei Belegung mit einem Register verbindbaren Verbindungssätzen nach Abschaltung des Registers die aufgenommenen Wahlimpulse direkt auf die 
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 eigenen Amte, erforderlichen Ziffern aufgenommen und die Einstellung gesteuert hat. 



   Die Erfindung wird nun an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung sind nur die Einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. 



   Die Zeichnung zeigt auszugsweise den A-Verbindungssatz (A-VS), das Registerkoppelfeld (Rg-KF) und ein Register (Rg) in vereinfachter Darstellung. 
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 und U2--stellen Gleichspannungen dar, Schleifenunterbrechungen bei der Wahl öffnen den Transistor   --T1-- und   werden als Erdimpulse über die   Leitung--J--des Register-Koppelfeldes--Rg-KF--   
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 innerhalb des eigenen Amtes erforderlich sind, so wird in bekannter Weise dieser Verbindungsweg aufgebaut. Im Register schliesst jetzt der Relaiskontakt-we-. 



   Für das Schliessen des   Relaiskontaktes-z-bestehen   folgende Bedingungen :
1. Es muss eine Vorgabezeit abgelaufen sein für die Belegung von Übertragungsstrecken bzw. für die Freiwahlzeit von Wählern bis zur Anschaltung einer Wahlaufnahmeeinrichtung am Ende des bis dahin durchgeschalteten Leitungsabschnittes. 



   2. Im Register sind keine Wahlziffern zur Einstellung für ausserhalb des eigenen Amtes liegende Verbindungsabschnitte mehr gespeichert, bzw. die gespeicherten Ziffern sind bereits ausgespeichert. 



   Über die Relaiskontakte--we und   z--wird   jetzt ein negatives Potential an die Basis des Transistors--T--gelegt, der mit seinem Basis-Emitterkreis den Einschaltkreis für das   Registerabschalterelais--D--schliesst.   Trifft vor dem Schliessen des Kontaktes--d--ein neuer Wahlimpuls ein, der über den   Transistor--Tl--des Verbindungssatzes--A-VS--praktisch   zeitlos den Transistor--T--des Registers noch sperren kann, so wird der Einschaltkreis für das Registerabschalterelais--D--wieder unterbrochen. 



   Mit der Aufnahme der Impulse in der   Impulsaufnahme--WA--wird   auch der Relaiskontakt --z-- wieder geöffnet, da die   Bedingung--2--nicht   mehr erfüllt ist. Diese Wahlserie wird dann 
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   Nach Beendigung der Serie schliesst Kontakt--vr--wieder ; der   Verbindungssatz--A-VS-ist   für Sprache (Ortsansage, Tin-Meldung, Hinweise usw. ) durchgeschaltet. 



   Nach der Ausspeicherung und Ablauf der Vorgabezeit, die für Orts- und Fernverbindung unterschiedlich sein kann, schliesst der Relaiskontakt--z--wieder und schaltet damit den Einschaltekreis für das Registerabschalterelais--D--wieder durch. Der   Kontakt-d--schliesst   den Haltekreis für das Registerabschalterelais--D--und bringt gleichzeitig über die Leitung--D'--das 
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 Impulses einer Wahlserie bei der Registerabschaltung ist durch die schnelle Umschaltung auf ein Minimum beschränkt. 
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 weiterführende a-Ader. Ein Dämpfungskreis parallel zum   Impulsrelais--Ah--schützt   den Transistor --Tl-- und gleicht Impulsverzerrungen aus.

   Die   V-Relais--Va   und   Vr--werden   jetzt vom   Transistor --T2-- zum   Ansprechen gebracht und halten sich über   Kontakt--val--,   bis am Ende der Impulsserie von einer nicht dargestellten Taktschaltung ein Abwurfimpuls über die Leitung --Ab-- den Haltekreis sperrt.   Kontakt-vr-trennt   die a-Ader auf, um Impulsverzerrungen durch 

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 den   Übertrager--OLÜ--zu   vermeiden und   Kontakt--va2-eine   RC-Funkenlöschung für den   Impulskontakt-ah-an.   



   Wahlimpulse, Schrankherbeiruf und Einhängeimpuls, werden auf diese Weise direkt,   d. h.   ohne Registermitwirkung, vom-A-VS--weitergegeben, bzw. geformt. 



   Durch die Anwendung der Erfindung ergeben sich also folgende Vorteile :
1. Das Register kann abgeschaltet werden, wenn a) die Verbindung innerhalb des Amtes aufgebaut ist, b) die abgehende Leitung belegt ist, c) alle im Wahlspeicher enthaltenen Ziffern ausgespeichert sind, d) eine Vorgabezeit für die Anschaltung der folgenden Impulswahlaufnahme abgelaufen ist. 



   2. Die Vorgabezeit kann unterschiedlich für Orts- und Fernverbindungen sein. 



   3. Die Registerabschaltung ist unabhängig von Wahlende- und Beginnzeichen. 



   4. Die mögliche Verstümmelung eines Impulses durch die Registerabschaltung ist auf die Ansprechzeit eines schnellen Relais (2 bis 3 ms) begrenzt. 



   5. Die Sprachdurchschaltung wird nur während der Ausspeicherzeit jeder Wahlserie, vom Register gesteuert, unterbrochen. 



   6. Schrankherbeiruf und Einhängeimpuls sind möglich. 



   7. Die mittlere Belegungszeit der Register kann gegenüber Zeitabschaltung auf etwa die Hälfte reduziert werden. 



    PATENTANSPRÜCHE !    
1. Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der an Verbindungssätze über Registerkoppelfelder Register anschaltbar sind, 
 EMI3.1 
 Verbindungssätzen (A-VS) nach Abschaltung des Registers die aufgenommenen Wahlimpulse direkt auf die Leitung gebende Schalteinrichtungen (Ah), z. B. Impulsrelais, od. dgl. zugeordnet sind, so dass das Register bereits freigegeben werden kann, wenn es die für den Aufbau eines Verbindungsabschnittes, 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Einschaltstromkreis eines zur Abschaltung des Registers (Rg) vorgesehenen Registerabschalterelais (D) in Abhängigkeit von zwei in Serie geschalteten Kontaktstrecken in deren geschlossenem Zustand durchgeschaltet ist, wobei die eine Kontaktstrecke durch die ihr zugeordnete Schalteinrichtung (We) nach Aufnahme der für die Herstellung des Verbindungsweges innerhalb des eigenen Amtes erforderlichen Ziffern geschlossen ist und die andere Kontaktstrecke nach Ablauf einer Vorgabezeit durch die ihr zugeordnete Schalteinrichtung (Z), soferne im Register höchstens noch Ziffern für die Herstellung des Verbindungsweges innerhalb des eigenen Amtes eingespeichert sind, schliesst, dass weiters im Einschaltstromkreis eine weitere Schaltstrecke einer bei Einlaufen weiterer Wahlziffern ansprechenden Schalteinrichtung (TS) liegt,
    durch die der Einschaltstromkreis auch bei durchgeschalteter Reihenschaltung unterbrochen ist, und dass schliesslich das Registerabschalterelais (D) einen vom Einschaltstromkreis unabhängigen Haltestromkreis aufweist.
AT636164A 1963-10-03 1964-07-24 Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen AT274051B (de)

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DEST21140A DE1222548B (de) 1963-10-03 1963-10-03 Schaltungsanordnung zur Freischaltung von Registern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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AT274051B true AT274051B (de) 1969-09-10

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