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Vorwahltaste an Vorwählzählern
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Der Vorwahlzähler --1-- (Fig.1,2) weist ein Gehäuse-2--auf, in welchem die Ziffernrollen --3-- eines Bandlängenzählwerkes sowie die Ziffernrollen--4--des Vorwahlzählers um eine gemeinsame Achse gelagert sind. Der Antrieb erfolgt in bekannter Weise von einer Schnurrolle-5-aus, welche über eine Schnecke --6-- und ein Schneckenrad --7-- die Welle --8-- der Ziffernrollen --3,4-- antreibt. Die Fortschaltung der einzelnen Ziffernrollen--3, 4- entspricht der herkömmlichen Konstruktion und ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. Die Ziffernrollen --3, 4-- sind in bekannter Weise auf einer gemeinsamen Achse alternierend nebeneinander angeordnet.
Jeder Ziffernrolle --4-- des Vorwahlzählers ist eine zur Betätigung dienende Vorwahltaste --9-- zugeordnet. Jede Vorwahltaste --9-- besitzt einen verbreiterten Kopf, welcher ihre Betätigung von Hand aus erleichtert. An diesen verbreiterten Kopf --9-- ist ein Führungskörper
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(Fig. 3- 15--, in welche eine Druckfeder --16-- eingesetzt ist, deren unteres Ende sich am Gehäuse --2-- des Vorwahlzählers abstützt.
Um den Sitz der Feder --16-- zu verbessern, weist die obere
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unteren Ende seines Führungskörpers --10-- unter einem Winkel von etwa 150 abstehenden Schaltarm--18--auf, welcher an seinem freien Ende einen Zahn-19-trägt. Dieser Zahn arbeitet mit einem Klinkenrad --20-- zusammen, welches mit der Ziffernrolle --4-- des Vorwahlzählwerkes verbunden oder mit dieser aus einem Stück gefertigt ist. Auf der andern Seite trägt
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vorgesehen, die im Gehäuse des Vorwahlzählwerkes festgelegt ist und an den Zähnen des Klinkenrades - 20-anliegt.
Der Kopf der Vorwahltaste--9--, ihr Führungskörper --10--, der Schaltarm --18-- und der Zahn--19--sind aus einem Stück eines elastischen Kunststoffes gespritzt. Hiefür hat sich der unter dem Handelsnamen"DELRIN"bekannte Kunststoff als besonders günstig erwiesen. Hiebei handelt es sich um einen wahrscheinlich aus Polyoxymethylen bestehenden Kunststoff, welcher durch Polymerisation von wasserfreiem Formaldehyd erhalten wird. Dieser Kunststoff besitzt eine ausreichende Elastizität, so dass der Schaltarm --18-- in Richtung des Doppelpfeiles-23- (Fig. 3) leicht federn kann.
Dadurch wird gesichert, dass der Schaltarm --18-- beim Hochgehen der Vorwahltaste --9-- unter Einwirkung der Feder --16-- wieder hinter den nächsten Zahn des Klinkenrades--20-schnappt.
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sie unter Einwirkung der Feder --16-- wieder hoch, wobei der Zahn--19--ihres Schaltarmes --18-- hinter den nächsten Zahn des Klinkenrades--20--schnappt.
Wie Fig. 3 zeigt, liegt der Zahn--19--des Schaltarmes--18--in der höchsten Stellung der Vorwahltaste etwas oberhalb des Zahnes des Klinkenrades--20--, um die allfällige Rückstellung der Ziffernrolle --4-- durch die auf die Herzkurve --21-- wirkenden Getriebeteile nicht zu behindern.
Diese Getriebeteile sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, da sie an sich bekannt sind. Die Rückstellung wird durch die Rückstelltaste --25-- (Fig.1,2) in bekannter Weise ausgelöst.
Zweckmässig erfolgt jedoch nur die Rückstellung der dem höchsten Stellenwert entsprechenden
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Ziffernrolle --4-- des Vorwahlzählwerkes zusammen mit der Rückstellung der Ziffernrollen-3des Bandlängenzählwerkes, wobei diese Ziffernrolle --4-- auf die Stellung A (Fig. 5) rückgestellt wird. Diese Stellung entspricht in an sich bekannter Weise einer nicht ausgenutzten Stellung des Vorwahlzählwerkes.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorwahltaste an Vorwahlzählern, mit einem im Gehäuse des Vorwahlzählers verschiebbar geführten Führungskörper, von welchem ein auf ein mit einer Ziffernrolle des Vorwahlzählers verbundenes Klinkenrad wirkender federnder Schaltarm winkelig absteht, der an seinem freien Ende einen Zahn trägt, der bei Eindrückung der Taste die Ziffernrolle weiterschaltet, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass der Führungskörper (10) zusammen mit dem Schaltarm (18) und vorzugsweise auch dem Zahn (19) einstückig aus einem elastischen Kunststoff ausgebildet sind (Fig. 3 bis 5).