DE402192C - Postenzaehlvorrichtung fuer Addiermaschinen mit Antriebzahnstangen - Google Patents

Postenzaehlvorrichtung fuer Addiermaschinen mit Antriebzahnstangen

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DE402192C
DE402192C DEF52059D DEF0052059D DE402192C DE 402192 C DE402192 C DE 402192C DE F52059 D DEF52059 D DE F52059D DE F0052059 D DEF0052059 D DE F0052059D DE 402192 C DE402192 C DE 402192C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks
    • G06C25/02Item-counting devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Postenzählvorrichtung für Addiermaschinen mit Antriebzahnstangen. Beim Rechnen mit Addiermaschinen, ergeben sich Mißstände, wenn der Rechnende in der Arbeit unterbrochen wird und dann nicht weiß, welche der zu addierenden Posten er bereits eingestellt hatte oder noch zq addieren hat. Dieser Mißstand ist insbesondere bei großen Rechenmäschinen bereits durch Anbringung einer besonderen Zählvorrichtung für die addierten Posten beseitigt worden. Auch an Handrechenvorrichtungpn wurde gelegentlich der Versuch gemacht, eine derartige Zählvorrichtung anzubringen, ohne daß diese Zählvorrichtungen bei Handrechenvorrichtungen sich bisher in die Praxis eingeführt haben, weil die vorgeschlagenen Lösungen zu kompliziert waren und daher die Handrechenvorrichtung, die sich besonders durch Billigkeit und leichte Handhabung auszeichnen soll, zu sehr verteuern.
  • Der Erfindung gemäß wird eine- einfache Postenzählvorrichtung dadurch geschaffen, daß sie aus einer außen am Gehäuse neben dem Auslösehebel angesetzten und von ihm angetriebenen Schaltklinke und einem von dieser bewegten Zählwerk gebildet wird. welch letzteren aus einem oder mehreren; Zählrädern besteht, die auf der durch das Gehäuse reichenden Nullstellwelle des Hauptzählwerkes außen aufgesetzt sind. Eine derartige Vorrichtung kann sogar nachträglich an vorhandene Rechenvorrichtungen angesetzt werden, indem einfach die vorhandene Nullstellwelle .durch eine, längere Nullstellwelle mit den entsprechenden Postenzählrädern ersetzt wird.
  • Das Aufsetzen der Po.stenzähivorrichtung auf die Nuflstellwelle hat auch den Vorteil, daß ohne besondere Maßnahmen mit der Nullstellung des Hauptzählwerkes auch die Nullstellung des Postenzäh-lwerkes herbeigeführt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die neue Einrichtung an einer der bekannten Zahnstangenaddiermaschinen, und- zwar ist Abb. i Ansicht von oben, Abb. i Seitenansicht.
  • Die Addiermaschine besitzt als Zählglieder Zahnstangen i, die das im Fenster erscheinende, aus Zackenrädern bestehende Zähl werk a antreiben, indem sie mit einem Rechenstift bewegt werden. Ein Auslösehebel 3 dient zum Ausheben der die Zahnstangen i festhaltenden Sperrung, so daß sie nach AddieTung eines Postens in ihre Ruhelage zurückgehen, um Addierung des nächsten Postens zu ermöglichen. Zum Nullstellen nach Beendigung der gesamten Addition sämtlicher Posten ist ein Drehknopf 4 vorgesehen, der auf einer durch das ganze Zählwerk 2 hindurchgehenden Welle' 5 sitzt und mit dieser Welle-Ale Nullstellungsvorrichtung sämtlicher Zählräger bewegt.
  • Die Welle 5 ist durch die Gehäuseaußenwand hindurch verlängert und trägt außen zwei Zählräder 6, die untereinander durch eine übliche Zehnerüberrngung .verbunden, aber mit dem Zählwerk 2 nicht verbunden und also von ihm unabhängig sind. Festhalteklinken. 7 und Federn 8 sind an diesen Postenzählrädern in der auch beim Hauptzählwerk bekannten Weise vorgesehen, um für diese Räder an jeder aufgeschriebenen Zahl eine feste Ruhelage zu ergeben. Zum Antriebe ist an dem dem Gehäuse zunächst liegenden, also die Einerstelle bildenden Rede eine Klinke 9 angelegt, die in einer Schlitzführung io nachgiebig parallel geführt, durch eine Feder i i zurückgezogen und durch eine an ihr angreifende Kurbel 12 des Auslösehebels 3 angetrieben ist.
  • Die Wirkung ist nun die, daß zunächst während des Addierens irgendeines Postens der Postenzähler 6 unbeeinflußt stillsteht. Beim Niederdrücken des Auslösehebels 3 nach dem Addieren wird der Postenzältler um eine Stelle fortgeschaltet usf. bis zur Höchstgrenze von 99 Posten; für eine höhere Pöstenzahl, die aber kaum im normalen Betriebe vorkommt, könnte ein dreistelliges Posten,-zählwerk vorgesehen sein. Nach Ahschluß einer Rechnung wird das Zählwerk 2 durch Drehen, des Nullstellungsknopfes 4 auf Null gestellt, und dabei . wird gleichzeitig auch das PostenzälÜwerk auf Null gestellt.
  • Außer bei Unterbrechungen der Rechnung erweist sich das Postenzählwerk auch noch als wertvoll für eine Nachkontrolle darüber, ob sämtliche vorhandenen Posten addiert sind und nicht etwa, einer oder mehrere fehlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Postenzählvorrichtung für Addiermaschinen mit Antriebzahnstangen, die durch den am Sehlusse jeder einzelnen Addition zu bewegenden Auslösehebel der Antriebzahnstangen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Postenzählvorrichtung aus einer außen am Gehäuse neben dem Auslö:sehebel (3) gelagerten und von ihm angetriebenen Schaltklinke (9) und einem von dieser fortgeschalteten Zählwerk (6) gebildet wird, welches aus einem `oder mehreren, auf der durch das Gehäuse reichenden Nullstellwelle (5) des Hauptzählwerkes (2) außen aufgesetzten Zählrädern besteht.
DEF52059D 1922-06-18 1922-06-18 Postenzaehlvorrichtung fuer Addiermaschinen mit Antriebzahnstangen Expired DE402192C (de)

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