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Elektromotorisch angetriebenes, auf frei drehbaren Rädern fahrbares Gerät, insbesondere Fussbodenbearbeitungsgerät
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oder Oberwand 21, die an ihren Enden zur Bildung einer Stirnwand 22 (Fig. 3) und einer Rückwand 23 nach abwärts gekrümmt und ausserdem seitlich zur Bildung von Seitenwänden 24 abgebogen ist. In den vonein-
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der 27 umgibt den Drehzapfen 19, weist ein U-förmiges Ende 28 auf und fasst den Gerätkörper an, wogegen das andere Ende sich gegen die Scheitelwand 21 des Rahmens 20 anlegt, so dass diese Feder stets bestrebt ist, den Rahmen entgegen dem Uhrzeigersinn gegen seine Ruhe- oder Hochstellung gemäss Fig. 2 zu bringen. Die Rückwand 23 ist mit einem Fusstritt 30 für den Benützer des Gerätes ausgestattet.
Zum Verriegeln des Rahmens dient ein Arm 31, der mit einem aus den Seitenwandungen 24 des Rahmens 20 vorragenden Verriegelungsstift 32 zusammenarbeitet. Der Verriegelungsarm 31 ist im wesentlichen rinnenartig ausgebildet und besitzt eine Sohle 33 sowie davon nach aufwärts ragende Flanschen 34, deren vordere Enden 35 um einen Bolzen 36 drehbÅar sind, der ein Ohrenpaar am Gehäuse 17 durchsetzt.
Das rückwärtige Ende jedes Flansches 34 ist hakenartig geformt und mit einer schrägen, J-förmigen Ver- riegelungsrast38 ausgestattet, deren unterer Schenkel 39 über den oberen Schenkel 40 hinausragt. Eine Torsionsfeder 41 umgibt den Bolzen 36 und ist bestrebt, den Verriegelungsarm 31 aufwärts, d. í. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu schwenken, wie dies aus den Fig. 2"4 ersichtlich ist. Die Nut oder die Rast 38 kann denVerriegelungsstift32 (Fig. 3) aufnehmen oder wird, wenn freigegeben, durch die Feder 41 in die Ruhe-oder Hochstellung nach Fig. 2 bewegt.
Über die Verriegelungsrast 38 hinaus ist der Hebel mit einer schrägen Auflauffläche oder Rampe 53 ausgebildet, auf welcher der Stift 32 aufwärts gleiten kann, wenn der Rahmen aus der Ruhestellung nach Fig. 2 in die Arbeitsstellung nach Fig. 3 gebracht wird.
Von der Sohle 33 des Verriegelungsarmes 31 ausgehend, ist ein Betätigungsorgan 42 in Gestalt einer aus dieser Bahn ausgeschnittenen Zunge vorgesehen. Dieses Betätigungsorgan 42 dient als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Stiftes 32 entlang der von dem unteren Schenkel 39 der Rast (Fig. 4) gebildeten Rampe. Das freie Ende dieses Betätigungsorganes 42 ist mit einem Belag 43 als Fusstritt ausgebildet und ragt durch eine Öffnung 44 der Scheitelwand des Rahmens 20.
Wird auf den Belag 43 getreten, kann der das Gerät Bedienende die loförmige Rast ausser Eingriff mit dem Verriegelungsstift 32 bringen, so dass der Rahmen 20 durch die Torsionsfeder 27 in die Ruhe- oder Hochstellung nach Fig. 2 geschwungen werden kann.
Ein Druckschalter 45 für den Motor des Ventilatoraggregates 12 sitzt auf einer Konsole 46, die innerhalb des Gehäuses 11 an einer Seite des Verriegelungsarmes 31 befestigt ist. Der Schalter besitzt einen Betätigungsarm 47, der an einem Ende mit einem Paar von Ohren 48 ausgebildet ist, mittels welcher er um den Drehzapfen 19 des Rahmens schwenkbar ist, wogegen das andere Armende 49 gekrümmt ist und am Knopf 50 des Schalters anliegt. Der Arm 47. schwingt ungehindert um den Drehzapfen 19 und ist innerhalb einer vorspringenden Wand 52 des Gehäuses 11 angeordnet, die als Anschlag zur Begrenzung seiner Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn wirkt (s. Fig. 3).
Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist das Ende des Armes nächst des Drehzapfens 19 bei 51 so geformt, dass es sich gegen die Scheitelwand 21 des Rahmens 20 anlegt, so dass, wenn letzterer mittels desFusstrittes 30 aus der Arbeitsstellung nach Fig. 3 abwärts in die Stellung nach Fig. 4 gedrückt wird, in welcher der Schalter zur Wirkung kommt, das freie Ende dieses Hebels 47 auf den Schalter drückt.
Die Wirkungsweise des Gerätes dürfte aus der vorstehenden Beschreibung seiner Bauweise klar sein.
Das Gerät wird normalerweise bei angehobenem Rahmen 20 (Fig. 2) aufbewahrt. Soll es verwendet werden, tritt der Benützer auf den Fusstritt 30 und verschwenkt den Rahmen abwärts im Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 19 entgegen der Kraft der Torsionsfeder 27. Der Verriegelungsstift 32 gleitet auf der Rampe 53 des Verriegelungsarmes 31 aufwärts und dreht diesen um seinen Bolzen 36, bis der Stift 32 über das Ende des oberen Schenkels 40 der Verriegelungsnut 38 hinaus gelangt ist, worauf der Verriegelungsarm aufwärts in die Stellung nach Fig. 4 schnellt. Wenn der Benützer den Fuss vom Tritt 30 abzieht, schwenken Rahmen und Verriegelungsarm, beide entgegengesetzt dem Uhrzeiger, in die Arbeitsstellung nach Fig. 3, in welcher der Verriegelungsstift 32 in der Nut 38 einrastet, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Um den Schalter zu betätigen, muss der Benützer nur auf den Fusstritt 30 zum Schwingen des Rahmens 20 treten und dabei wird infolge des Kontaktes der Rahmenscheitelwand mit dem Ende 51 des Armes 47 auch dieser Arm verschwenkt und drückt auf den Knopf 50 des Druckschalters. Während dieser Bewegung gleitet der Verriegelungsstift 32 entlang des schrägen unteren Schenkels 39 der Nut 38 nach aufwärts, ohne aus dieser auszutreten ; wenn der Fusstritt 30 freigegeben wird, kehrt der Stift unter der Wirkung der Torsionsfeder 41 in die Arbeitsstellung nach Fig. 3 zurück. Der nämliche Vorgang wird wiederholt, um den Schalter in seine Offenstellung zu bewegen. Natürlich kann der Schalter auch geschlossen werden, wenn der Rahmen aus seiner Ruhestellung in einer einzigen Bewegung abwärts geschwungen wird.
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