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Form zum Herstellen von Gleitschutzelementen für Fahrzeugreifen
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atOberflansch--3--, einen Unterflansch--4--und zwischen diesen befindliche Flansche-5 und 6--. Die Flansche bilden Zwischenräume, welche sich möglichst nahe an den Zapfen--2-
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Randes schneiden. Der Oberflansch-3--, dessen obere Fläche normal zum Zapfen sein kann, und die Zwischenflansche können scharfkantige oder abgerundete Ränder aufweisen.
Der Mantel--l--ist mit von seinem Zentrum radial ausgehenden Rippen--8--versehen.
Solche zweckmässig in der Mitte des Gleitschutzelementes vorgesehene Rippen stützen und verstärken den Mantel, ohne das Eindringen des Gummis zwischen die Flansche zu beeinträchtigen, so dass eine gute Federung bestehen bleibt und das Element in zur Reifenfläche senkrechter Stellung verbleibt.
Der Mantel besteht aus weicherem Material als der Kern, vorzugsweise aus Kunststoff, und wird auf den Kern aufgespritzt.
Aus der Reihe der Kunststoffe werden zweckmässig jene ausgewählt, die nach dem Aufspritzen oder-giessen beim Abkühlen schrumpfen und nur eine geringe Reibung gegenüber dem umgebenden Gummi besitzen. Zusätzlich isoliert der Kunststoff gegen Wärme und verhindert ein Rosten.
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--22-- mitverlegt, so dass sie nach dem Abheben des Oberteiles bequem ein- oder ausgebaut werden können. Jede der Formen --10-- weist einen axialen Zuführungskanal --12-- auf, der in einen längs der
Trennwand in den beiden Formteilen ausgebildeten Kanal-11-mündet. Die inneren Enden dieser
Kanäle gehen von einer zentralen Bohrung aus, die den Ober- und den Unterteil durchsetzt und mit der
Spritzpresse verbindbar ist.
Die Form--10--ist senkrecht zur Längsrichtung (Spritzrichtung) in eine Anzahl getrennter, im vorliegenden Fall in fünf ringförmige Abschnitte-14, 15, 16, 17 und 18-gegliedert, wobei die Teile --14, 15, 16 und 17--den Formhohlraum--19--begrenzen. Die Formabschnitte sind sämtlich in je zwei halbringförmige Hälften geteilt und die Trennfugen im wesentlichen in die Trennfläche --13-- verlegt. Die Ringhälften der einzelnen Formabschnitte sind miteinander z. B. mit Bolzen --20 bzw. 21--verbunden.
Jede der Formen ist zum Einlegen eines Kernes --22-- ausgestaltet, der als Stück bestimmter Länge eingebracht (Fig. 5) oder als fortlaufende Stange in die Form eingeführt und nach dem Spritzen an schon im voraus bestimmten Stellen abgebrochen werden kann. Im ersten Falle wird der Kern (Fig. 5, 6), an zwei in axialer Richtung voneinander abliegende Stellen gesteuert und gestützt, z. B. am Ober-und am Unterende. Im Formabschnitt--17--befindet sich eine Führungsausnehmung --23-- und der Kern--22--wird so bemessen, dass er in seiner richtigen Stellung sich teilweise in diese Ausnehmung hinein erstreckt.
Das äussere Ende des Kernes wird im Führungskanal während der Dauer des Spritzgusses von einem Gegenstück--24--abgestützt. Der andere Führungs- und Stützpunkt ist im Formabschnitt--15--gebildet. Die Innenwand der Form reicht dort an vier um 900 versetzten Stellen radial bis an den Kern heran und bildet Zentrieransätze in Form von Höckern, deren Scheitel --25-- bis zum Kerndurchmesser vorspringt. Zwischen den Höckern befinden sich Zwischenräume--26--zur Ausbildung der Rippen--8--des Mantels.
Die Innenwand der Form berührt also den Kern mit den Scheiteln --25-- im Formabschnitt --15--. Um das Material des Mantels besser mit dem Kern zu verbinden ist dieser meistens mit einer Kreuzkordierung versehen, so dass in der Praxis die Berührung zwischen Kern und Form an voneinander getrennten Punkten auftritt.
Das Mantelmaterial kann in die Rillen der Kreuzkordierung eintreten, so dass Kern und Mantel miteinander fest verbunden werden. Die aus der Ausfüllung der Zwischenräume --26-- entstehenden Rippen verstärken den Mantel, so dass die Festigkeit des umgossenen Elementes im Bereich der Rippenstellen wenigstens ebenso gross ist wie an den andern Stellen.
Es versteht sich, dass die Anordnung von Rippen am Mantel nicht auf eine bestimmte, etwa von dem Formabschnitt--15--festgelegte Mantelzone beschränkt ist. Es können vielmehr auch innerhalb von andern Formabschnitten begrenzten Zonen des Mantels Rippen vorgesehen bzw. die betreffenden Formabschnitte zur Ausbildung von Rippen eingerichtet sein. Schliesslich hängt Anzahl und Gestaltung der Formabschnitte überhaupt von der angestrebten Formgebung des Mantels ab, der z. B. in den Elementen nach den Fig. 1 bis 3 anders aussieht als bei mit der beschriebenen Form hergestellten Elementen.
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Ohne die erwähnten Zentrieransätze kann ein zufriedenstellendes Ergebnis nicht erhalten werden, denn da der Spritzguss bei einem Druck von 50 bis 100 at, vorgenommen wird, ist es verständlich, dass der Kern --22-- ohne entsprechende Unterstützung während des Giessens seine Stellung in der Form verändern kann, und ummantelte Gleitschutzelemente mit schief eingesetztem Kern unbrauchbarer Ausschuss sind.
Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, das Stützmaterial vom unteren Ende zentral und in Richtung der Achse des Kerns--22--einzuspritzen. Zu diesem Zweck ist im Boden der Form der mit dem Kern axiale Zuführungskanal ---12-- vorgesehen.
Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Form, bei der an Stelle von Höckern in einem der Formabschnitte Führungszapfen --27-- vorgesehen sind, die in Bohrungen - -28-- in der Wand der Form befestigt sind. Ihre Dicke soll vorzugsweise 0, 5 bis 2 mm betragen.
Solche Führungszapfen, deren gegen den Kern --22-- gerichtete Enden zweckmässig kegelförmig gestaltet sind, können aus steifem Metalldraht verfertigt sein. Die Zapfenenden ragen in den Formhohlraum-29-bis zum Anliegen an den Kern --22-- vor, um diesen während des Giessens abzustützen. Mit einer Form nach Fig. 7 hergestellte Mäntel besitzen keine Rippen, sondern an Stelle der zurückziehbaren Zapfen verbleiben kleine Löcher.
Auch ist es möglich und oft vorteilhaft, eine Kernstange zu gebrauchen, die nach dem Aufspritzen des Mantels in vorausbestimmten Längen abgelängt wird. Bei für diese Arbeit bestimmten Formen erstreckt sich die im Formabschnitt-17-befindliche Führungsausnehmung--23-auch durch den Formabschnitt --18-- und das Gegenstück-24-entfällt. Die Kemstange wird nun über ihre einzubettende Länge von der Führungsausnehmung--23--gestützt und geführt und im Formabschnitt--15--befindliche Zentrieransätze wirken zusätzlich. Die Kernstange ist vorteilhaft in bestimmtem Abstand entsprechend der endgültigen Länge des Kerns eingekerbt und die Formanlage mit einer Anordnung versehen, welche die Stange nach dem Guss an den eingekerbten Punkten ablängt, z.
B. an den eingekerbten Stellen durch eine seitliche Druck- oder Biegungseinwirkung abbricht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Form zum Herstellen von Gleitschutzelementen für Fahrzeugreifen, in welcher ein aus hartem Material bestehender Kern dieses Elementes mit einem Mantel aus weicherem Material, vorzugsweise Kunststoff, umspritzt und verbunden wird, bestehend aus einer senkrecht zur Längsachse des herzustellenden Gleitschutzelementes wenigstens einmal geteilten Form, deren ringförmige Formabschnitte aus je zwei halbringförmigen Hälften gebildet sind und jede solche Ringhälfte mit
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verlaufende Führungsausnehmung (23) zur teilweisen Aufnahme des Kerns (22) angeordnet und in wenigstens einem der den Mittelteil des Hohlraumes bildenden Formabschnitte (15) mindestens drei Zentrieransätze (7) vorgesehen sind deren Scheitel (25) zum Abstützen des Kerns spitz- oder schneidenförmig ausgebildet sind.
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