AT270984B - Verfahren zur Montage und Befestigung von Trägern an Lagerkonsolen von Bauten und zugehöriger Trägersatz - Google Patents

Verfahren zur Montage und Befestigung von Trägern an Lagerkonsolen von Bauten und zugehöriger Trägersatz

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AT270984B
AT270984B AT788365A AT788365A AT270984B AT 270984 B AT270984 B AT 270984B AT 788365 A AT788365 A AT 788365A AT 788365 A AT788365 A AT 788365A AT 270984 B AT270984 B AT 270984B
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AT
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girders
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Friedrich Dipl Ing Roehle
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Friedrich Dipl Ing Roehle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Montage und Befestigung von Trägem an Lagerkonsolen von Bauten und zugehöriger Trägersatz 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Montage und Befestigung von Trägern an Lagerkonsolen von Bauten nach Patent Nr. 239513, bei welchem die Träger von unten an die Lagerkonsolen angehoben und an diesen befestigt werden, unter Anwendung von senkrecht zueinander verlaufenden Trägern. 



   Die Erfindung bezieht sich des weiteren auf einen für das Verfahren vorteilhaften Trägersatz. 



   Durch das Stammpatent mit dem Prinzip auf Lagerkonsolen angehobener und an diesen befestigter Träger ist es möglich geworden, an Bauelementen auf Randleisten zu verzichten, welche lediglich zur Auflage für weitere Bauelemente vorgesehen sind, ohne eine eigentliche statische Aufgabe zu erfüllen. 



   Dem Zusatzpatent liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Montage nach dem Anhebeprinzip des Stammpatentes für sämtliche in zwei oder mehreren Serien bei einem Bauwerk angewendeten Träger auf solche Randleisten zu verzichten. 



   Bei Anwendung von sich kreuzenden Haupt- und Sekundärträgern ist eine Anordnung vorgeschlagen worden, bei welcher Auflagerandleisten fehlen. Statt der Ausbildung solcher an den Hauptträgern weisen diese in der neutralen Achse Durchtrittsöffnungen für die Sekundärträger auf. 



  Dadurch ergibt sich bei diesem Vorschlag ein hoher Gewichtsaufwand, der ihn vom Erfindungsgegenstand nachteilig unterscheidet, ganz abgesehen davon, dass bei diesem Vorschlag das für den Erfindungsgegenstand grundlegend vorteilhafte Anhebeprinzip gemäss dem Stammpatent überhaupt ausgeschlossen ist. 



   Erfindungsgemäss erreicht der Erfindungsgegenstand seinen vorteilhaften Effekt dadurch, dass alle Profile von mindestens zwei zueinander senkrecht verlaufenden Trägerserien als T-Profile von für jede Serie verschiedenen Querschnitten ausgebildet sind, wobei nacheinander senkrecht zueinander verlaufende Serien mit serienweise kleineren Querschnitten der T-Profile durch Anheben bis zu den Unterflächen der Flanschen der senkrecht zu den angehobenen Trägern verlaufenden Serien unter Befestigung an diesen montiert werden. 



   Alle   erfindungsgemäss   nach dem Prinzip des Stammpatentes angewendeten Träger können unter voller Ausnutzung der Betonspannungen dimensioniert und eingesetzt werden. 



   Bei dem nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung für die Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens besonders vorteilhaften Trägersatz sind den Trägern einer Serie Befestigungsmittel für die Träger der Serie der nächstkleineren Trägerquerschnitte zugeordnet. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, wobei die Fig. l und 2 dem Stammpatent entsprechen. Fig. l zeigt in einem Querschnitt und Fig. 2 in einem teilweisen Horizontalschnitt nach der Linie I-II von Fig. l den Zusammenbau von zwei Trägern mit verschieden grossen T-Profilen, wobei deren Abstützungen lediglich an Konsolen erfolgen. 



   Wie bereits aus dem Stammpatent zu entnehmen, ist ein   Hauptträger-l--an   einer von einer Mauer einer Säule od. dgl. abstehenden   Konsole --9-- befestigt.   Der Steg dieses 

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   Haupträgers--l--weist   seinerseits eine oder mehrere Konsolen, beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 zwei   Konsolen --7-- auf.   Diese tragen einen senkrecht zum Hauptträger --1-- verlaufenden 
 EMI2.1 
 von unten her bis in den Bereich der Konsolen angehoben und an diesen befestigt. In der nach Linie   I- ! I   von Fig.1 geführten Horizontalschnittdarstellung verläuft die Schnittebene knapp unter der Unterfläche der Flanschen des T-Profiles des Hauptträgers --1--.

   Wie im Stammpatent beschrieben, liegt der Steg --1-- bei abgeschnittenem Ende des von den Flanschen bestimmten Druckbalken-Profiles von unten an der   Konsole--9--an ;   die Befestigung des   Trägers--l--an   der   Konsole --9-- erfolgt   durch Aufhängen mittels des Aufhängebolzens --11--. Da die Teile   - -9, 10, 11-- oberhalb   der Schnittebene   I-II   liegen, sind sie in Fig. 2 nur strichpunktiert angedeutet, was notwendig erscheint, um die Befestigung veranschaulichen zu können. Der ebenfalls mit einem T-Profil ausgebildete   Sekundärträger--2--ruht   mit seinem steglosen Druckbalkenende auf einem 
 EMI2.2 
 



   Während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. l und 2 nur ein   Hauptträger-l-und   nur ein   Sekundärträger--2--dargestellt   sind, können weitere Systeme von senkrecht zueinander verlaufenden Trägern vorgesehen sein, so dass ganze Sätze von T-Profilen verschiedener Querschnittgrössen anwendbar sind, wobei nacheinander senkrecht zueinander verlegte Serien mit serienweise kleineren Querschnitten der T-Profile ausgebildet sind. Der gesamte statische Aufbau des Bauwerkes kann somit auf T-Profile oder T-Teilprofile abgestellt sein.

   Alle diese T-Profile lassen sich im Sinne des Montageprinzipes des Stammpatentes unter blosser Berücksichtigung der reinen statischen Erfordernisse dimensionieren, wobei jedwede Überdimensionierung, wie sie bisher aus Montagegründen entweder durch Auflagestreifen am unteren Ende der Stege der T-Profile oder durch die infolge von Durchstecköffnungen der Hauptträger für die Sekundärträger erforderliche Querschnittswahl in Kauf genommen werden musste, völlig in Wegfall kommt. 



   Die Erfindung, die auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt sein soll, lässt sich insbesondere auf Decken bzw. Zwischendecken und Dachkonstruktionen anwenden, wobei an Stelle voller T-Profile auch durch Weglassen eines T-Flansches erhaltene Winkelprofile sowie Profile mit Absetzungen und Aussparungen angewendet werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Montage und Befestigung von   Trägern   an Lagerkonsolen von Bauten nach Patent Nr. 239513, bei welchem die Träger von unten an die Lagerkonsolen angehoben und an diesen befestigt werden, unter Anwendung von senkrecht zueinander verlaufenden Trägern, 
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 verlaufenden Trägerserien als T-Profile von für jede Serie verschiedenen Querschnitten ausgebildet sind, wobei nacheinander senkrecht zueinander verlaufende Serien mit serienweise kleineren Querschnitten der T-Profile durch Anheben bis zu den Unterflächen der Flanschen der senkrecht zu den angehobenen Trägern verlaufenden Serien unter Befestigung an diesen montiert werden. 
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Claims (1)

  1. Trägern einer Serie Befestigungsmittel (4, 5, 6 oder 7, 8) für die Träger der Serie der nächstkleineren Trägerquerschnitte zugeordnet sind.
AT788365A 1965-08-27 1965-08-27 Verfahren zur Montage und Befestigung von Trägern an Lagerkonsolen von Bauten und zugehöriger Trägersatz AT270984B (de)

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DE1966R0043985 DE1299111B (de) 1965-08-27 1966-08-24 Verfahren zum Anschliessen von Traegern an auskragenden Vorspruengen von Traggliedern

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