AT27077B - Elektrisches Musikinstrument. - Google Patents

Elektrisches Musikinstrument.

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AT27077B
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Austria
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strings
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Melvin Linwood Severy
George Bailey Sinclair
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Melvin Linwood Severy
George Bailey Sinclair
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches Musikinstrument. 



    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Art von Musikinstrumenten, bei denen tönende Körper, wie Stahl- oder Eisensaiten, durch die Wirkung von elektrischen Strömen in Schwingungen versetzt werden. Der Zweck der Erfindung ist. verbesserte Vorrichtungen für die exakte Wirkung des elektrischen Stromes zu schaffen. 



  Die Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der Erfindung auf ein Clavier in schematischer Darstpllung0 Fig. 1 zeigt das Schattungsschema für diese Ausführungsform. Fig. 2 zeigt das Schema einer abgeänderten Form der vorliegenden Erfindung0 Fig. 3 ist die Seitenansicht eines Stromunterbrechers, dessen Segmente anders angeordnet sind, als dies sonst zu geschehen pfll'gt. Fig0 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Stromunterbrechers, der durch Hin   
 EMI1.1 
 geführt, wodurch   ein Ton entsteht.   



   Um das gewünschte Resultat zu erzielen, ist es notwendig, dass die Stromschlusszahi 
 EMI1.2 
 und den sie betätigenden Magneten herbeizuführen, müssen die leitenden Segmente oder   Ziihne 12 der Scheibe 10   in den entsprechenden und   genauen Abständen voneinander   angeordnet sein. Aus praktischen Gründen empfiehlt es sich, eine grosse Zahl von Scheiben 
 EMI1.3 
 ständen erzielen kann. Man hat jedoch hiebei mit der Schwierigkeit zu rechnen, dass sich unter den   zwölf   Tonen einer Oktave auch solche befinden, deren Schwingungszahl pro Zeit- einheit nur brucheise ausgedrückt werden kann. Da man aber den Bruchteil einer Schwingung   @ nicht durch einen Bruchteil eines Zahnes hervorbringen kann,   so lässt sich der verfolgte   Zweck mit einer Kontaktscheibe   nicht erzielen. 



   Rei den bekannten Einrichtungen pflegt man sich über den Bruchteil einer   Schwingung   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schwingungen mit den erwünschten herbeigeführt werden, zumal der eine Teil schneller oder langsamer schwingen und infolgedessen der erzeugte Ton von ungleichmässiger Reinheit sein wird, weil die Saite niemals mit ihrer ganzen Starke schwingt. 



   Bei angestellten Untersuchungen ergab sich, dass durch Offenlassen jener Stelle, wo sonst der Bruchteil eines Zahnes zu stehen käme, die gewünschte vollkommene Übereinstimmung zwischen den Schwingungen des Magneten und der Saite herbeigeführt, d. h. der 
 EMI2.1 
 zweifelsohne auf die Fähigkeit der-Saite zurückzuführen, ihre Vibriationsphase beim Passieren der betreffenden Stelle der Kontaktscheibe, wo sich der Bruchzahn befinden soll, sofort zu ändern und somit die Gleichmässigkeit der Schwingung beständig zu erhalten, Es mag sein, dass die Wirkung auch noch auf andere Ursachen   zurückzuführen   ist. Bei den angestellten Untersuchungen ist man auf Grund des erzielten Resultates zu der Ansicht gelangt, dass das letztere in der   Hauptsache   auf die hier angeführten Momente zurückzuführen ist.

   Für 
 EMI2.2 
 jeder   Richtung   hin-also sowohl hinsichtlich des Umfanges, als auch der Reinheit des Tones - im höchsten Masse befriedigend ist und die Wirkung der bekannten ähnlichen Einrichtungen weit Ubertrifft. 



   Es gibt zwei Wege, um das angestrebte Resultat zu erzielen. Der eine Weg besteht darin, dass man dort, wo der Bruchteil eines Zahnes stehen müsste, wie bereits erwähnt, eine leere Stelle lässt. Um auf einem anderen Wege dasselbe zu erreichen, kann man einige der in richtigen Abständen befindlichen, an die Bruchstelle angrenzenden   Kontaktzähne   
 EMI2.3 
 den in genauen Abständen angeordneten Kontaktzähnen besser überbrücken und demzufolge die Schwingungen der Saite ihren   Phaseuwechsel   nur nach und nach vollziehen lassen. Die erstere Art der Einrichtung ist in den Fig. 1 und 2 abgebildet, wobei 12 die Kontaktzähne, 13 hingegen die Isoliersegmente sind. 14 ist der verlängerte nichtleitende Zwischenraum, wo sich sonst der Bruchteil eines Kontaktzahnes befinden müsste.

   Die zweite Aus-   führungsform   des Hilfsmittels ist in Fig. 3 schematisch veranschaulicht. Es bilden hiebei 
 EMI2.4 
 kann die Saite während dieses Zeitraumes frei schwingen, wodurch die erwähnte Korrektur eintritt. 
 EMI2.5 
 setzt sein, dass immer nur ein Elektromagnet unter Strom gesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. Obgleich für den Stormunterbrecher rotierende Kontaktscheiben vorzuziehen sind, so ist nichtsdestoweniger eine flache bezw. gewölbte Kontaktvorrichtung gemäss den Fig. 4 und 5 anwendbar. Es sind hiebei anstatt der Kontaktscheiben 10 bezw. 17 Zahnstangen 40 bezw. 43 EMI2.6 gebracht werden. Dadurch, dass die verlängerten, nichtleitenden Zwischenräume an den Enden dieser Zahnstange angeordnet sind, wird der Wechsel in der Richtung am Ende eines Hubes den Ton in keiner Weise beeinträchtigen.
    Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 werden die Zahnstangen unter dem Bürstenträger hin und her bewegt, während sie bei dem Aus- führungsbeispiel der Fig. 5 feststehen und dafür der Bürstentriiger 44 in schwingende Bewegung versetzt wird- PATENT-ANSPRÜCHE : L Eine aus abwechselnd leitenden und nichtleitenden Segmenten bezw.
    Zähnen ge- bildete Aus- und Einschaltvorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen der Saiten eines @ Musikinstrumentes unter Zuhilfenahme von Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrxuhl der Segmente oder Zähne in gleicher Entfernung voneinander angeordnet ist, <Desc/Clms Page number 3> während ein Zahn oder mehrere derselben einen anderen Abstand anfweisen, zum Zwecke, Tone, deren Schwingungszahlen sich nicht durch ganze Zahlen ausdrücken lassen, rein zum Ertönen zu bringen.
    2. Eine Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung der Saiten durch zwei gegenüberliegende Elektromagnete abwechselnd erfolgt. EMI3.1
AT27077D 1906-03-13 1906-03-13 Elektrisches Musikinstrument. AT27077B (de)

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