AT270502B - Holzrückergerät - Google Patents

Holzrückergerät

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AT270502B
AT270502B AT168667A AT168667A AT270502B AT 270502 B AT270502 B AT 270502B AT 168667 A AT168667 A AT 168667A AT 168667 A AT168667 A AT 168667A AT 270502 B AT270502 B AT 270502B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cable
rope
shield
tractor
axis
Prior art date
Application number
AT168667A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Knell
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Holzrückegerät 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die beiden Laufräder durch ein Fahrgestell starr miteinander verbunden sind, das schlepperseitig die
Seilwinde trägt und an dem auf der andern Seite eine um die Laufradachse oder um eine zu dieser parallele Achse hochschwenkbare Bergstütze sowie eine mitverschwenkbare Seilführung vorgesehen sind, die bei abgesenkter Bergstütze hinter deren Schwenkachse und etwa in Höhe des Seileinlaufes zur Seiltrommel liegt. Demnach sind keine um vertikale Achsen schwenkbare Nachlaufräder vorgesehen, die Laufräder bilden vielmehr zusammen mit dem Fahrgestell einen Einachswagen, der entweder an die Lenker des Hubwerkes angeschlossen oder mit einer kleinen Deichsel an den Schlepper angekuppelt werden kann und die sich aus dem Seitwärtsschwenken der Nachlaufräder ergebende Schwierigkeit beseitigt.

   Da die Bergstütze einerseits und die Seilführung anderseits gemeinsam verschwenkbar sind, wird die Bergstütze durch das eingezogene und die Seilführung mit hochnehmende Seil bzw. den Seilhaken hochgeschwenkt bzw. in dieser hochgeschwenkten Stellung gehalten. Wird das Seil abgerollt, so senkt sich selbständig die Bergstütze. Sobald ein Holzstamm   od. dgl.   am Seil hängt und an das Gerät herangezogen wird, wirkt auf die Seilführung eine Vertikalkomponente der Zugkraft und es wird dadurch zugleich die Bergstütze fester in den Boden gedrückt. Dabei ergibt sich ein für das Auf-und Abwickeln des Seiles auf der Seiltrommel günstiger Seileinlauf, weil die Seilführung mit dem Seileinlauf etwa in gleicher Höhe liegt und von der Seiltrommel genügenden Abstand hat.

   Sobald der Holzstamm   od. dgl.   so weit an das Gerät herangezogen ist, dass der Seilhaken an die Seilführung oder an Teile der Seilführung anstösst, wird bei weiterem Seileinzug die Seilführung mitgenommen und dadurch die Bergstütze vom Boden gelöst und hochgeschwenkt, so dass sofort nach dem Heranziehen des Holzstammes od. dgl. Fahrbereitschaft herrrscht und keine zusätzlichen Manipulationen an den Laufrädern od. dgl. vorgenommen werden müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen schweren Stamm oder nur um eine geringere Last bzw. gebündelte Stämme   od. dgl.   handelt. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Bergstütze in hochgeschwenkter Stellung verriegelbar und für die abgesenkte Stellung eine Anschlag- bzw. Kettenbegrenzung vorgesehen. Durch die Verriegelung der Bergstütze und damit selbstverständlich auch der Seilführung in der hochgeschwenkten Stellung wird das Seil bzw. die Seiltrommel von dem Gewicht dieser Teile entlastet, was insbesondere bei Leerfahrt bedeutungsvoll ist. Ausserdem kann dann das Seil für andere Zwecke verwendet werden. Die Anschlagbegrenzung für die Bergstütze in der abgesenkten Stellung ist notwendig, um bei starkem Zug im Seil ein Abheben der Laufräder vom Boden zu vermeiden. 



   Besonders zweckmässig ist es, wenn die Bergstütze zu einem im Vertikalschnitt abgewinkelten Schild erweitert ist, dessen unterer Winkelschenkel in hochgeschwenkter Stellung annähernd waagrecht 
 EMI2.1 
 dgl.Nachlaufrädern ist dagegen eine Zusatzvorrichtung erforderlich, um den Nachlaufrädern unterhalb des aufgenommenen Stapels die erforderliche Schwenkfreiheit zu verleihen. Dabei ergibt sich aber eine ungünstig hohe Schwerpunktslage, die die Gefahr des Kippens verstärkt. Vorzugsweise ist die Seilführung an einem am oberen Schildrand befestigten, rückwärts gerichteten Arm gelagert, wodurch der Abstand zwischen Seilführung und Seilwinde in günstiger Weise vergrössert und eine Konstruktionsvereinfachung erzielt wird, da die Seilführung eben mit dem Schild bzw. der Bergstütze eine Baueinheit bildet. 



   An der Seilführung kann ein von der Seiltrommel weggerichteter, um eine die Seilachse querende Achse schwenkbarer Bügel befestigt sein, durch dessen Steg das Seil läuft. Beim Heranziehen des Gutes zum Gerät stösst dann der Lasthaken bereits an dem Bügel an und es wird dadurch verhindert, dass das über das Seil vorragende Stammende auf irgend einen Teil des GEerätes aufprall, bevor das selbständige Heben der Bergstütze bzw. des Schildes erfolgt ist. 



   Bei Forstarbeiten auf schlechter Fahrbahn kann es vorkommen, dass der Schlepper steckenbleibt und mit den Triebrädern nicht mehr von der Stelle bewegt werden kann. In einem solchen Fall ist es bei unmittelbar am Schlepper angebauter Seilwinde möglich, das Seil um einen Stamm   od. dgl.   zu schlingen und den Schlepper durch Seilzug von der Stelle zu bewegen. Um auch bei angeschlossenem Holzrückegerät diese Möglichkeit zu bieten und dabei die Seilwinde des Gerätes für diesen Zweck heranziehen zu können, ist erfindungsgemäss eine an der Unterkante der Bergstütze bzw. des Schildes befestigbare und gegebenenfalls durch eine lösbare Strebe gegen den die Seilführung tragenden Arm abstützbare Seilrolle   od. dgl.   vorgesehen.

   Das Seil läuft dann von der Seilführung abwärts über die Seilrolle und von dort zu dem Baum od. dgl., an dem es verankert ist. Da sich die Seilrolle an der Unterkante der Bergstütze bzw. Schildes befindet. und dieses hochgeschwenkt ist, ergibt sich beim Seilzug keine abwärtsgerichtete Komponente, die das Schild bzw. die Bergstütze abwärts zu schwenken 

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 versucht oder irgendwelche Aufbäummomente auf den Traktor ausübt. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. 1 ein   Holzrückegerät   in der dem Heranbringen des Holzes dienenden Stellung bzw. in Transportstellung in Seitenansicht, Fig. 2 das Gerät bei teilweise weggelassenem Schild in Rückansicht, Fig. 3 das Gerät beim Transport eines Schnittholzstapels in Seitenansicht und Fig. 4 das Gerät in der zum Bewegen des Schleppers durch Seilzug dienenden Stellung ebenfalls in Seitenansicht. 



   Die beiden   Laufräder   von denen in Fig. l das in der Fahrtrichtung linke Rad fortgelassen ist, sind durch ein   Fahrgestell --2-- starr   zu einem einachsigen Wagen verbunden. Auf dem   Fahrgestell --2-- ist   eine Seilwinde --3-- mit Seiltrommel --4-- befestigt. Das Gerät weist drei Anschlussstellen für die strichpunktiert angedeuteten   Lenker --5-- des   Schlepperhubwerkes auf. An der dem Schlepper abgekehrten Seite ist eine zu einem im Vertikalschnitt abgewinkelten Schild-6-erweiterte Bergstütze vorgesehen, die am Fahrgestell --2-- um eine zur Laufradachse parallele Achse - schwenkbar angelenkt ist.

   Am oberen Schildrand ist ein rückwärtsgerichteter   Arm-8-   befestigt, der eine   Seilführung-9-- trägt.   Dabei ist das   Schild --6-- bzw.   der   Arm-8-- so   angeordnet und ausgebildet, dass die   Seilführung --9-- in   abgesenkter Stellung des Schildes-6-, wie sie in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellt ist, etwa in Höhe des Seileinlaufes zur Seiltrommel - und hinter der   Schwenkachse --7 -- des   Schildes liegt. In hochgeschwenkter Stellung (in Fig. l strichpunktiert dargestellt) ist das Schild verriegelt.

   Zu diesem Zweck ist oben auf der Seilwinde   --3-- bzw.   auf dem   Fahrgestell --2-- eine   Welle mit einem   Handhebel--l0-- und   zwei Haken 
 EMI3.1 
    gelagert,Seil-16-läuft.   Die   Seilwinde --3-- wird   auf nicht näherr dargestellte Weise von der Zapfwelle des Schleppers angetrieben. 



   An der Holzbringungsstelle wird die Verriegelung des Schildes --6-- mittels des Handhebels -   gelöst,   so dass das Schild abwärts schwenkt und sich mit seinem unteren Teil in den Boden eingräbt, also als Bergstütze wirken kann. Dann wird das   Seil --16-- ausgezogen   und mit einer entsprechenden Schlaufe um den heranzubringenden Holzstamm gelegt. Nun wird die Seilwinde eingeschaltet und das Seil eingezogen, der Holzstamm also herangeschleift. Dabei wirkt auf die 
 EMI3.2 
 dargestellte Transportstellung selbständig durchgeschwenkt und kann dann mittels der Haken-11verriegelt werden.

   Der Schlepper zieht nun das ganze Gerät mit der aufgenommenen Last zur gewünschten Abladestelle, wobei aber der Schlepper das Lastgewicht, das auf den   Laufrädern-l--   ruht, nicht aufzunehmen braucht und auch vor Beschädigungen durch das Ladegut geschützt ist. Es wäre möglich, den Stamm   od. dgl.   auf den unteren Winkelschenkel des Schildes-6-, der imn Transportstellung etwa waagrecht liegt abzusenken. 



   Soll ein Schnittholzstapel aufgenommen werden, so wird das Gerät in Transportstellung durch Rückwärtsfahrt des Schleppers so nahe wie möglich an den Stapel herangebracht. Dann wird das Schild   --6-- entriegelt,   so dass es in Arbeitsstellung knapp vor dem Stapel steht. Dann wird eine am unteren Schildrand zu befestigende   Seilschlaufe --18-- unter   dem Stapel durchgezogen-und mit dem Seil   - -16--,   das vorher über den Stapel ausgezogen wurde, verbunden. Nun wird das Seil --16-- mit der Winde eingezogen und dadurch selbständig die Transportstellung gemäss Fig. 3 erreicht, in der der untere Winkelschenkel des   Schildes --6-- gewisserma#en   als Ladepritsche dient. 



   Ist der Schlepper steckengeblieben und kann mit seinen Triebrädern nicht mehr bewegt werden, so wird am unteren Pritschenrand --6-- eine Seilrolle --19-- befestigt und diese durch eine lösbare   Strebe --20-- gegen   die Seilführung --9-- bzw. den   Arm-8-abgestützt.   Das Seil läuft nun von der   Seilführung --9-- über   die   Seilrolle --19-- nach   vorne oder nach hinten zu einer Verankerungsstelle, also einem Baum od. dgl. Mit der Seilwinde kann dann das ganze Gerät samt dem Schlepper so weit gezogen werden, bis die Schleppertriebräder wieder genügend Bodenreibung haben, um die übliche Schlepperfahrt aufzunehmen. 



   In der in Fig. 1 dargestellten Stellung ist das Schild durch einen Anschlag oder eine Kette gesichert,   d. h.   ein weiteres Abwärtsschwenken ist nicht mehr möglich. Eine solche Sicherung ist notwendig, weil sonst die Gefahr besteht, dass sich bei stärkerem Seilzug das Fahrgestell mit den Laufrädern vom Boden abhebt und über das Schild nach hinten kkippt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Holzrückegerät, das an einen Schlepper anschliessbar und mit einer Seilwinde sowie mit EMI4.1 durch ein Fahrgestell (2) starr miteinander verbunden sind, das schlepperseitig die Seilwinde (3) trägt und an dem auf der andern Seite eine um die Laufradachse oder um eine zu dieser parallelen Achse (7) hochschwenkbare Bergstütze (6) sowie eine mitverschwenkbare Seilführung (9) vorgesehen sind, die bei abgesenkter Bergstütze hinter deren Schwenkachse und etwa in Höhe des Seileinlaufes zur Seiltrommel (4) liegt. EMI4.2 in hochgeschwenkter Stellung verriegelbar und für die abgesenkte Stellung eine Anschlag- bzw.
    Kettenbegrenzung vorgesehen ist. EMI4.3 Bergstütze zu einem im Vertikalschnitt abgewinkelten Schild (6) erweitert ist, dessen unterer Winkelschenkel in hochgeschwenkter Stellung annähernd waagrecht liegt. EMI4.4 der Seilführung (9) ein von der Seiltrommel (4) weggerichteter, um eine die Seilachse querende Achse schwenkbarer Bügel (14) befestigt ist, durch dessen Steg (15) das Seil (16) läuft.
    6. Holzrückegerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine an der Unterkante der Bergstütze bzw. des Schildes (6) befestigbare und gegebenenfalls durch eine lösbare Strebe (20) gegen den die Seilführung (9) tragenden Arm (8) abstützbare Seilrolle (19) od. dgl. vorgesehen ist.
AT168667A 1967-02-21 1967-02-21 Holzrückergerät AT270502B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2442469A1 (de) * 1973-09-27 1975-04-03 Gen Motors Corp Anlaufverfahren fuer das strang giessen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3007264A1 (de) * 1980-02-27 1981-09-03 Hans 5500 Trier Werner An einem schlepper, zugfahrzeug o.dgl. anbaubare vorrichtung zum ruecken von holzstaemmen o.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2442469A1 (de) * 1973-09-27 1975-04-03 Gen Motors Corp Anlaufverfahren fuer das strang giessen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3007264A1 (de) * 1980-02-27 1981-09-03 Hans 5500 Trier Werner An einem schlepper, zugfahrzeug o.dgl. anbaubare vorrichtung zum ruecken von holzstaemmen o.dgl.

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