AT162465B - Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger - Google Patents

Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger

Info

Publication number
AT162465B
AT162465B AT162465DA AT162465B AT 162465 B AT162465 B AT 162465B AT 162465D A AT162465D A AT 162465DA AT 162465 B AT162465 B AT 162465B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
axle
blochbringungsaggregat
feeder
wheel
bloch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gruber
Original Assignee
Hans Gruber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Gruber filed Critical Hans Gruber
Priority to AT163929T priority Critical
Application granted granted Critical
Publication of AT162465B publication Critical patent/AT162465B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger 
In Waldgebieten, in denen die Buche vor- herrscht und durch Pflege der natürlichen Ver- jüngung erhalten werden soll, stellt die Aus- bringung der schweren Bloche ein Problem dar, das den Forstmann dauernd beschäftigt. Einer- seits sollen die Buchenverjüngungen möglichst wenig beschädigt werden, anderseits, namentlich wenn die Waldbestände sich an Talhängen, die
Strassen aber auf einem Plateau befinden, eine
Bringung bergauf daher geboten ist, soll das
Ausschleppen erleichtert werden. 



   Bisher war es üblich, die Buchenbloche mit
Pferden zu den Wegen mittels Ketten und Schlepp- haken heranzubringen. Durch die scharfen Ränder der Bloche an den   Hirnflächen   werden die
Buchenjungwüchse durch Abschürfen der Rinde stark beschädigt, was in der Folgezeit zu krebs- artigen Wucherungen führt. Häufig, bei öfterer
Benützung der Schleppwege, werden die Jung- wüchse so vollkommen von der Rinde und den
Zweigen befreit, dass sie wie blanke Spiesse aussehen. Derartig zugerichtete Buchenjungwüchse sind für die künftige Bestandesbildung ungeeignet. Um dieses Übel zu verringern wurden beispielsweise die Buchenbloche an dem in der Anschlepprichtung vorderen Stammende mit einem daumenbreiten Spranz versehen. 



  Es bleibt jedoch noch immer der Übelstand, dass die Zugtiere bei der Bringung bergauf unerhört in Anspruch genommen werden ; bei Terrainunebenheiten pflegt sich das Buchenbloch in die Erde einzubohren und es werden dann selbst Erdmassen mit in Bewegung gesetzt. Ausschliesslich mit dem Ausschleppen beschäftigte Pferde werden durch diese dauernde Überanstrengung bald unbrauchbar. 



   Eine andere bekannte Holzschleifeinrichtung bewährt sich zwar in Steillagen, erleichtert auch den Pferden die Arbeit, ist aber umständlich und ebenso wenig pfleglich für Jungwüchse wie die gewöhnliche Schlepphakenbringung. Holzrückwagen und andere Bringungsgeräte eignen sich nur für ebene Lagen. 



   Es ist auch eine Schleppachse bekanntgeworden. Diese aber ist von einem viereckigen eisernen Rahmen mit Kanten und Ecken umgeben, der in ein Zugdreieck mit daran angeordneter Deichsel ausläuft. Der Rahmen trägt aussen an seinen Lagern Tragstützen für einen Trag- balken, auf den das Bloch gelegt wird und hat an den Tragstützen nach aussen gebogene Winkel als Abweiser für die Bloche beim Abladen. Diese
Schleppachse ist daher sehr schwer und schädigt den Jungwuchs durch den Rahmen und die
Abweiser. Überdies aber muss dort das Bloch der Länge nach von hinten über ein Ladebrett auf den Tragbalken gezogen werden, u. zw. durch das zu diesem Zweck ausgespannte Gespann. 



   Das Ladebrett ist dann schwer unter dem Bloch hervorzubekommen, weil es mit Griffen in den
Tragbalken gerade an der Stelle eingehakt ist, wo das Bloch mit seinem dicken Ort am Trag- balken aufliegt. Die Einrichtung ist daher umständlich in Bau und Handhabung und gestattet keine rasche Arbeit. 



   Die Erfindung hilft all dem durch ein Aggregat ab, das aus einer ganz einfachen Trag-und
Schleppachse mit seitlichem Anleger besteht, also auf ein Minimalgewicht reduziert ist, wobei die
Schleppachse mit sehr breiten, an den Felgen- kanten stark abgerundeten Rändern und stark abgerundeten Achsenden besteht. Der Anleger dient sowohl zur Hebung des Blochs auf die
Schleppachse als auch zur Verankerung derselben während des Aufladens. Das Aggregat ist be- wusst einfach und robust gebaut, ebenso der Anleger im besonderen. Sie schonen die Ver- jüngung, benötigen wie die Schlepphaken nur einen Mann zur Arbeit, ersparen den Spranz an der   Hirnfläche   des Blochs und gestatten bedeutend leichtere, sicherere und raschere Arbeit. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 die Vorderansicht des Aggregats in der Arbeitsstellung, die Schleppachse teilweise geschnitten, Fig. 2 die Draufsicht dazu und Fig. 3 die Ansicht des Anlegers von links in Fig. 2, bei geschnittener Achse a. 



   Auf einer Stahlachse a, die zweckmässig in der Mitte entsprechend nach unten gebaucht bzw. gekröpft ist, sind dort symmetrische   Stahlzähnebvor-   gesehen (Fig.   lund2),   z. B. aufgeschweisst. Sie dienen zur Sicherung des Blochs in seiner Lage auf der Achse, indem sie sich in das Holz einpressen. 



  Stärke und Länge der Achse richtet sich nach den stärksten   Blochen.   Die Achsenden sind stark, z. B. halbkugelig, abgerundet. Zur Befestigung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Rundlingen i seitlich gefasst und im geneigten
Terrain am Abrollen gehindert wird. Die Schlepp- achse ist dadurch fixiert. 



   Der Kutscher bringt mittels der Sappine das
Bloch über den Anleger auf die Schleppachse.
Sehr starke Bloche können mittels Schleppkette durch Pferde über den Anleger auf die Schlepp- achse gerollt werden. Hierauf werden die beiden
Schlepphaken im gleichen Abstand vom Stamm- abschnitt rechts und links hinter der Schlepp- achse in das Bloch eingeschlagen und der an dem
Wirbel angebrachte Haken c der Schleppachse an die Zugkette bei den Pferden bzw. ans Drittel angehängt. Die Schleppachse richtet sich beim
Anziehen der Pferde senkrecht zur Blochachse ein und wird leicht auch über Hindernisse und bergan von den Zugtieren fortbewegt. An der
Abladestelle werden die Schlepphaken mit der
Sappine vom Bloch gelöst und wird die Schlepp- achse durch Anziehen der Pferde unter dem
Bloch hervorgezogen. 



   Dieses Aggregat hat sich in der Bringung der schwersten Bloche unter den schwierigsten
Terrainverhältnissen, auch bezüglich der Verjüngung bewährt und findet, was hervorzuheben ist, bei den Kutschern solchen Anklang, dass sie es aus eigenem Antrieb benützen. Es eignet sich für Bloche und Langholz. Bei letzterem werden, wenn es sich um besonders langes und schweres Holz handelt, am besten zwei Schleppachsen verwendet. 



   Durch diese Erfindung wird die Holzrückung auch noch in manchen Lagen ermöglicht, in denen bis jetzt eine Bringung unmöglich schien und manches wertvolle Stammholz nicht der entsprechenden Verwertung zugeführt werden konnte. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppachse nur aus einer Achse mit Rädern besteht und selbst Träger des oder der Bloche ist, während der Anleger J in der Längsrichtung dieser Achse an das eine Rad angelegt, das Hinaufrollen der Stämme parallel zur Zugrichtung der Schleppachse gestattet.

Claims (1)

  1. 2. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Räderachse selbst in der Mitte nach unten gekröpft oder gebaucht, an den Enden kugelig abgerundet und hinsichtlich der freien Länge der Achsstummel auf das Mindestmass beschränkt ist, die Räder aber sehr breit und an den Felgenringkanten stark abgerundet sind.
    3. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Stahlachse beiderseits der Mitte symmetrisch Stahlzähne angeordnet sind, die das Bloch in seiner Lage sichern und zugleich als Mitnehmer dienen, wobei die Befestigung des Blochs auf der Achse mittels mit dieser dauernd oder abnehmbar verbundener Ketten erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den einen Enden zusammengeschiftete Rundlinge mit den anderen Enden einen Dreikant bilden, dessen oberer Rundling oder dessen obere Rundlinge die schiefe Hebekante für das Bloch bilden, während die beiden unteren für die sichere Lagerung dieser Hebekante und für die Sicherung der Schleppachse gegen Abrollen sorgen.
    5. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zusammengeschiftete Ende des Anlegers durch einen Eisenbeschlag bewehrt ist, an dem sich ein Erdspiess zur Verankerung und ein gelenkiger Anhängehaken für den Transport befinden.
    6. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Rundlinge des Anlegers in der Arbeitslage bis an die Innenkante des Randes der Schleppachse reichen, die an den Anleger herangeschoben ist und mit inneren Ausschnitten das Rad beiderseits untergreifen.
    7. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rundling in der Arbeitsstellung des Anlegers nur bis an das Rad reicht, aber etwas höher endet als die Oberkante der Felge des Rades der Schleppachse.
    8. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rundling ein Bügel angeordnet ist, der über das Rad der Schleppachse geschlagen werden kann und zur Verankerung des Anlegers an dem Rade der Schleppachse und umgekehrt dient.
    9. Blochbringungsaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreikantform des Anlegers durch eine Zwischenlage zwischen den beiden unteren Stütz-und Bremsschuh- rundlingen und dem oder den oberen Rundlingen, welche die schiefe Hebeebene bilden, erhalten wird.
AT162465D 1946-07-27 1945-12-03 Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger AT162465B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163929T 1946-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT162465B true AT162465B (de) 1949-03-10

Family

ID=29408559

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT162465D AT162465B (de) 1946-07-27 1945-12-03 Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger
AT163929D AT163929B (de) 1946-07-27 1946-07-27 Schleppachse mit Anleger

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163929D AT163929B (de) 1946-07-27 1946-07-27 Schleppachse mit Anleger

Country Status (1)

Country Link
AT (2) AT162465B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT163929B (de) 1949-09-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0269685A1 (de) Schlepper zum bugsieren eines flugzeuges ohne schleppstange.
US3028030A (en) Load haul and unload trailer
AT162465B (de) Blochbringungsaggregat, bestehend aus Schleppachse und Anleger
DE2715509C2 (de) Arbeitswagen und seine Verwendung beim Holzrücken zum Ausziehen des Zugseils einer Seilwinde
AT391583B (de) Fahrbare maschine zum ausholzen von baeumen
DE3432489A1 (de) Anhaenger zum transport von stammholz
DE102008063474B4 (de) Hand-Rücke-Karre
EP0081190B1 (de) Fahrzeuganhänger mit seitlich wegschwenkbarer Zugkupplung
WO2004076255A1 (de) Verfahrbare maschine mit arbeitsgeräten auf dem maschinenchassis und bodenabstützungen
DE1531214A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Abschleppen des Holzes gefaellter Baeume zu einem Fahrweg
DE1880499U (de) Lade- und transportgeraet fuer halmfruechte.
DE900784C (de) Sattelschlepper, insbesondere fuer den Holztransport
AT270502B (de) Holzrückergerät
DE413630C (de) Anhaengewagen mit wechselweise benutzbarer Laufkette und Laufraedern
AT257465B (de) Holzrückgerät
DE1048234B (de) Lade- und Transportfahrzeug fuer festes Ladegut, insbesondere zum Buendeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knueppeln, Stangen od. dgl.
DE339704C (de) Erdanker
DE807495C (de) Vorrichtung zum Verladen von Langholz auf Wagen
AT166290B (de) Radschlepper, insbesondere für die Förderung von Langholz
AT208646B (de) Transportgerät an Traktoren
DE939672C (de) Einachs-Abschleppanhaenger fuer Kraftfahrzeuge
DE102021114505A1 (de) Baumtransportvorrichtung
AT219426B (de) Tieflade-Anhänger mit einer rückwärts kippbaren Ladeplattform
DE925040C (de) Aufhaengevorrichtung am Holzrueckwagen
DE342195C (de) Vorrichtung zum Verladen von Baumstaemmen und aehnlichen langen Gegenstaenden auf Lastkraftwagen und deren Anhaengern