DE807495C - Vorrichtung zum Verladen von Langholz auf Wagen - Google Patents

Vorrichtung zum Verladen von Langholz auf Wagen

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DE807495C
DE807495C DEP1379A DEP0001379A DE807495C DE 807495 C DE807495 C DE 807495C DE P1379 A DEP1379 A DE P1379A DE P0001379 A DEP0001379 A DE P0001379A DE 807495 C DE807495 C DE 807495C
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DE
Germany
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loading
stanchions
ropes
vehicle
logs
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Expired
Application number
DEP1379A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Meyer
Original Assignee
Otto Meyer
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Publication date
Application filed by Otto Meyer filed Critical Otto Meyer
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Publication of DE807495C publication Critical patent/DE807495C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6454Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load transporting element being shifted by means of an inclined ramp connected to the vehicle

Description

  • Vorrichtung zum Verladen von Langholz auf Wagen Der Erfindung liegt die Aufgal>e zugrunde. Langholzwagen, ganz gleich, oh Lastwagenanhänger oder Pferdegespannwagen, mit Langholz (Baumstämme) beladen zu können, ohne daß dazu menschliche Kraft für den Antrieb von Seilwinden und ähnlichen Hebevorrichtungen benötigt wird. Als Hauptanwendungsgebiet der Erfindung kommt das Abfahren von Langholz aus dem Waldbestande heraus, wo es in Haufen gesammelt ist, in Betracht.
  • Für diesen Zweck hat man bisher das zu beladende Fahrzeug von der Seite bedient, indem die Stämme entweder mittels Seilen oder Ketten durch Winden auf das Fahrzeug gezogen oder mittels der abgekuppelten Zugmaschine (Motorlastwagen, Raupenschlepper, Sattelschlepper) oder aller mittels Pferden von der entgegengesetzten Seite des Fahrer zeuges her auf dieses befördert wurden.
  • Bei diesen bekannten Belademethoden war es notwendig, daß als Beladeplatz eine solche Stelle gewählt wurde, an der auf einer Seite des zu heladenden Fahrzeuges die Stämme lagern konnten und auf der anderen Seite eine genügend freie Fläche vorhanden war, die von einer Zugmaschine oder von Pferden gut passiert werden konnte.
  • Wenn aber tiefere Gräben, Steilhänge oder Steilwände oder dichter Holzbestand bzw. sumpfiges Gelände vorhanden war, so konnten die vorerwähnten Belademethoden keine Anwendung finden.
  • I)ie besondere Aufgabe der Erfindung besteht darin, auf jedem schmalen, aber befahrbaren Waldweg, auch wenn seitlich tiefe Gräben und dichte Holzbestände, steile Abhänge u. dgl. Hindernisse vorhanden sind Langholz in jeder beliebigen Länge und Stärke mühelos aufladen zu köiinen.
  • Die Lösung der Aufgabe ist in überraschend einfacher und zweckdienlicher Weise dadurch geglückt, daß die zum Beladen erforderliche Zugkraft in der Fahrtrichtung oder entgegengesetzt zur Fahrtrichtung angesetzt wird.
  • Der durch die Erfindung erstrebte und erreichte Fortschritt ist darin zu erblicken, daß Langholz auf jedem Weg aufgeladen werden kann, selbst wenn er nur so breit ist, daß ihn eben ein Fahrzeug passieren kann.
  • I)ie neue Belademethode ist besonders vorteilhaft in moorigem, sumpfigem und bergigem Gelände, weil beim Aufziehen der Stämme auf das Fahrzeug die Zugkraft den Weg nicht zu verlassen braucht.
  • Die Beladevorrichtung ist mit ihren Rollen umsteckbar eingerichtet und so konstruiert, daß die aufzuladenden Stämme entweder links oder rechts vom Fahrzeug liegen können. Falls zu einer Zugmaschine zwei Langläufer oder Gespannwagen zur Verfügung stehen, kann die Beladung des zweiten Wagens, während die Zugmaschine den zuerst beladenen Wagen abfährt, durch Pferde erfolgen.
  • Die Beladevorrichtung ist von sehr einfacher und billiger Konstruktion, sie besteht nur aus einigen Rollen. stabilen Rungen, zwei Drahtseilen und einer Kette.
  • Beim Gebrauch der Beladevorrichtung werden keine besonderen Anforderungen an die menschliche Kraft. .-Äufmerksamkeit und Geschicklichkeit gestellt. Zwei Spann, ein Fahrer und ein Beifahrer, können in 30 bis 60 Minuten einen 8 bis 10-Tonnen-Anhänger mit 10 bis 14 fm Rundholz beladen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht worden.
  • Al)l). I veranschaulicht die Anwendungsweise der neuartigen Beladevorrichtung an einem Fahrzeug in Stirnansicht des letzteren; .\l'l>. 2 stellt einen Grundriß der Abb. 1 dar; Abl). 3 bis 8 lassen Konstruktionseinzelheiten in größerem AfaBstabe erkennen.
  • Das zu beladende Fahrzeug wird in einer Entfernung von etwa 2 m neben das aufzuladendeLangholz gefahren und entsprechend der Länge des Holzes auseinandergezogen. Dann werden die Räder des Vorder- und Hinterwagens nach beiden Richtungen hin mit Klötzen festgelegt, und die etwa vor handenen Bremsen werden fest angezogen sowie die lrehschemel arretiert.
  • Die leiden Rungen 10 des Fahrzeuges, die dem zu verladenden Holz zugekehrt sind, werden heruntergeklappt bzw. entfernt. An den Vorder- und an den Hinterschemel wird ein etwa 2 bis 2,50 m langer Aufziehbaum 11 von etwa 12 bis 15 cm Stärke gelegt. Auf die anderen beiden Rungen 12, die dem Holze abgekehrt sind, werden mittels der passenden Muffen 13 die Lagerstützen 14 der Rollen 15 gesteckt.
  • Angenommen, daß die Zugkraft vor dem Vorderwagen zur Geltung kommen soll, so werden zwei Seile von unterschiedlicher Länge verwendet, von denen das kürzere Seil I6 zum Vorderwagen, das liillgere Seil 17 zum Hinterwagen zu führen ist.
  • Beide Seile sind in der aus Abb. 1 ersichtlichen Anordnung am Vorderwagen und am Hinterwagen an dort vorgesehenen Haken 18 mittels Schlaufen festzulegen. Die Schlaufen sind ohne Kausche durch ein über die Seile gestecktes Rohr gesichert, so daß das Seil ohne unnötige Behinderung unter den zu verladenden Stämmen, falls diese auf dem Boden liegen, hindurchgesteckt werden kann. Die Rohrverstärkung der Seile am Kauschenende verhindert ein Ausweichen der Seile beim Durchstecken unter den zu verladenden und auf dem Ijoden liegenden Stämmen. Das andere Ende der Seile besitzt eine gewöhnliche Schlaufe mit Kausche zum Einhängen auf den Zughaken der abgekuppelten Zugmaschine oder des Pferdegespannes.
  • Zu den Seilen gehört eine etwa 8 m lange Ausgleichkette 19 mit langen Gliedern, die entweder an dem kürzeren Seil oder an dem längeren Seil angehängt wird, je nachdem ob die Entfernung des Vorderwagens vom Hinterwagen größer oder kleiner ist und je nachdem welcher Längenunterschied der beiden Seile gegeben ist. Die Ausgleichkette 19 kommt beim Verladen des ersten Stammes zur Anwendung, und der durch sie veranlaßt Ausgleich bleibt bis zur vollen Beladung des Wagens derselbe.
  • Nachdem die Befestigung der Seile 16, 17 an dem Haken 18 erfolgt ist und beide Seile den zu verladenden Stamm am unteren Ende der .Nufziehbäume 11 umschlungen haben, sind die freien Enden der beiden Seile 16, 17 an den fest4en Rungen I2 über die Rollen 15 zu leiten. so daß sie die Rollen 20 am unteren Ende dieser Rungen 12 umlaufen und in der Längsrichtung des Fahrzeuges den Anschluß an die Zugkraft gewinnen. Die Rollen 20 sitzen zwischen den Lagerschilden 21 auf der Achse 22, die in der Querrichtung des Fahrzeuges verläuft, so daß die von den Rollen 15 kommenden Seile 16, 17 umgelenkt werden und in der Längsrichtung des Wagens verlaufen, wie aus Abb. 2 entnommen werden kann. Mit den Lagerschilden 21 sind die Rollen 20 am unteren Ende der festen Rungen I2 in der aus Abb. 6 ersichtlichen Anordnung angebracht.
  • Ist eine Zugmaschine oder ein Motorlastwagen vorhanden, so ist es zweckdienlich, wenn diese zum Auffahren der Stämme rückwärts fahren, damit der Fahrer sieht, wie das Aufziehen vor sich geht und sofort halten kann, wenn die Last genügend weit gezogen worden ist. Durch die Art der Seilführung ist es möglich, die Stämme vollkommen quer über den Wagen bzw. beliebig weit zu ziehen.
  • Zum Herauffahren sind nur einige Schritte je nach der Entfernung der Stämme vom Fahrzeug erforderlich.
  • Zu Beginn des Verladens ist es vorteilhaft, die Stämme einzeln auf das Fahrzeug zu bringen, bis die unterste Lage Stämme die volle Ladebreite einnimmt. Darauf können mehrere Stämme zugleich, vorteilhaft drei oder fünf Stämme, verladen werden. Nach jeder Beladung des Fahrzeuges mit einer Lage Stämme wird der letzte Stamm durch einen Keil gegen Abrollen gesichert.
  • Während des Beladens der ersten Schicht werden die Seile netzen dem Schemel unter den Stämmen hindurchgezogen. Bei der zweiten bzw. dritten Schicht sind die Seile über die bereits aufgezogenen Stämme hinwegzuführen und wieder am Befestigungspunkt der Runge festzulegen. Nuf diese Weise kann man die Stämme cluer über die anderen Stämme hinweg bis zur feststehenden Runge heranziehen. Bis zum Höchstpunkt der feststehenden Rungen kann eine Schicht der Stämme nach der anderen den Wagen beladen. Als Schlußbeladung sind so viel Stämme auf einmal zu nehmen, wie nach der beabsichtigten Ladelast erforderlich ist. Die SchluB-beladung wird in der gleichen Weise vorgenommen wie die voraufgegangene Beladung. Nfit der Zugkraft sind die hochgezogenen Stämme so lange festzuhalten, bis nach der Entfernung der Xufziehbäume 11 die heruntergeklappten Rungen 10 hochgestellt und arretiert worden sind. Dann kann die Zugkraft die Seile nachlassen. um sie nach dem Lösen von ihrem Befestigungspunkt herauszuziehen.
  • Nach dem Lösen der Seile vom Befestigungspunkt an den Rungen genügt ein kurzer Zug der Zugkraft. um die Seile herauszuziehen. Die Sl)aiiiiketteii der Rungen sind dann anzuschließen und die Seile aufzurollen, um den beladenen Wagen nach der Entfernung der seine Räder blockierenden Keile in Fahrt zu setzen.
  • Das Aliladen der Stämme wird erleichtert, wenn um die ganze Ladung in der Nlitte eine Spannischerungskette gelegt war. Nach dem Lösen der um die Mitte der Ladung geschlossenen Spannsicherungskette und der Spannketten zwischen den Rungen ist der Stahikeil der Rungen mit einem mittelschweren Schläger zunächst durch ein paar Schläge zu lockern und zum Schluß mit einem kräftigen Schlag herauszuschlagen. Hierliei sitzt der Arbeiter unter dem Wagen. so daß er vor Verletzungen bewahrt bleibt.
  • Kommt die Zugkraft hinter dem Hinterwagen zur Anwendung, so ist die Seilführung entgegengesetzt zu der beschriebenen Anordnung einzurichten.
  • Die Vorrichtung kann a außer zum Verladen von Baumstämmen auch zuin Verladen von anderen langen Gegenständen Anwendung finden.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: @. Vorrichtung zum Verladen von Langholz und anderen langen Gegenständen auf Wagen ullter Verwendung von mit dem einen Ende am Fahrzeug zu befestigenden, das Ladegut umschlingenden und auf Aufziehbäumen emporrollendell Zugseilen. deren freies Ende von der Zugkraft erfal3t wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkraft in der Fahrtrichtung angesetzt wird.
  2. 2. Beladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines mit herunterklappbaren bzw. abnehmbaren Rungen versehenen Fahrzeuges die Zugseile ( (16, 1/) zum Emporrollen der Holzstämme über Aufziehbäume (11) nach dem Herunterklappen oder Entfernen der Rungen auf der Ladeseite mit dem einen Ende an dem unteren Ende der stehengebliebenen Rungen (12) befertigt und nach deni Umschlingen der emporzurollenden Last mit dem anderen Ende über Rollen (15) am oberen Ende der stehengebliebenen Rungen (12) geleitet werden, so daß sie am unteren Ende der stehengebliebenen Rungen gelagerte Rollen (20) erreichen, durch diese in die Fahrtrichtung umgelenkt werden und in der Fahrtrichtung oder entgegengesetzt zu dieser den Anschluß an die motorische oder tierische Zugkraft erhalten.
DEP1379A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Verladen von Langholz auf Wagen Expired DE807495C (de)

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