AT267949B - Selbsttätiger Pulsator - Google Patents

Selbsttätiger Pulsator

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AT267949B
AT267949B AT936065A AT936065A AT267949B AT 267949 B AT267949 B AT 267949B AT 936065 A AT936065 A AT 936065A AT 936065 A AT936065 A AT 936065A AT 267949 B AT267949 B AT 267949B
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piston
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pulsator
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Alfa Laval Ab
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiger Pulsator 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aussen weisenden Seite eines jeden Kolbens des Kolbengliedes eine vollständig geschlossene Kammer vorgesehen ist und diese beiden Kammern miteinander über einen Kanal in der Kolbenstange in Verbindung stehen, so strömt ein in einer dieser Kammern eingeschlossenes Strömungsmittel im Betrieb des Kolbengliedes bei konstantem Widerstand aus der einen Kammer in die andere und dämpft die Bewegung des Kolbengliedes, so dass dieses sich aus der einen Endstellung in die andere mit konstanter Geschwindigkeit bewegt. Diese in sich gänzlich geschlossene Anordnung sichert, dass in das Strömungsmittel von aussen her keine Verunreinigungen eindringen und den Strömungswiderstand durch Absetzen im Strömungspfad beeinflussen können. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung ist das Kolbenglied allein von den Lagern der Kolbenstange geführt. Daher stellt eine Undichtheit an der Kolbenstange die einzige Möglichkeit dar, dass ein Verlust des Antriebsmittels eintritt, doch lässt sich dieser Verlust jedenfalls so klein halten, dass er vernachlässigt werden kann, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Durchlässe für das Antriebsmittel während des ganzen Kolbenhubes vollständig offen sind. 



   Der Kanal in der Kolbenstange für die Strömung des Dämpfungsmittels von der einen Aussenkammer zur andern ermöglicht einen vereinfachten und vorteilhaften Aufbau, der ein müheloses Reinigen des Kanals zulässt. 



   Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei ist Fig. l ein Längsschnitt durch den Pulsator, Fig. 2 ein Querschnitt durch den Pulsator und Fig. 3 eine vereinfachte Draufsicht auf den Pulsator nach Fig. l in teilweisem Schnitt, und Fig. 4 ein Schnitt durch eine Einzelheit aus Fig. l in einer andern Stellung. 
 EMI2.1 
 mit der Umgebungsluft in Verbindung steht. Ein aus zwei Kolben-6 und 7-und einer   Kolbenstange --8-- bestehendes   Kolbenglied ist mit der Kolbenstange in den Seitenwänden --2 und 
 EMI2.2 
    --2- 13   und 14-und den   Seitenwänden-2 und 3-flüssigkeitsdicht   geklemmt. Zwischen den Umfängen der Kolben-6 und 7-und den benachbarten Kammerwandungen besteht ein Spielraum. 



  Die Membranen teilen jede Kolbenkammer in zwei getrennte Kammern, welche den betreffenden Vertiefungen-11, 12, 15 und   16-entsprechen ;   mit diesen Ziffern sind nachstehend die Kammern bezeichnet. Die Abdeckungen-13 und   14--sind   am Körper --1-- festgeschraubt (nicht dargestellt). Die   Kolbenstange --8-- bildet   einen   Kanal --21--,   der die Kammern-11 und   12-verbindet.   Der   Kanal --21-- bildet   an beiden Enden mittels eingeschraubten Ringen --22, 23-- Drosselstellen. 



   Das   Gehäuse--l--ist   über den Kanal --24-- mit einer Unterdruckquelle verbunden ; an der Verbindungsstelle ist eine Dichtung --25-- angeordnet. Das Gehäuse --1-- ist grösstenteils von einer durchsichtigen elastischen   Abdeckung --26-- umgeben.   Der   Hohlraum --5-- steht   mit der 
 EMI2.3 
 



  Beiderseits des Kanals --28-- besitzt der Körper --1-- zwie weitere   Kanäle--29, 30--,   von denen Kanal --29-- zum Verbindungsstutzen --31-- und Kanal --30-- zum Verbindungsstutzen - führt. Im Betrieb werden in diesen letztgenannten Stutzen abwechselnd ein Druck und Unterdruck erzeugt. 



   Die Verbindung zwischen den   Kanälen-29   und 30-sowie mit dem Hohlraum-5-, der beständig mit der Umgebungsluft in Verbindung steht und deren Druck aufweist, sowie mit den Kanälen --28 und 24--, die beständig mit einer Unterdruckquelle in Verbindung stehen, wird von einem schieberförmigen Ventilglied --33-- gesteuert, das an der   Kolbenstange --8-- mit   Hilfe von Ringscheiben-34, 35- befestigt ist und sich mit einer   Schulter --36-- gegen   die Kolbenstange stützt, wodurch der   Schieber --33-- den   Bewegungen der Kolbenstange folgend sich über den Mündungen der   Kanäle-28, 29   und 30-hin-und herbewegt. 



   Die   Kammern--Hund 12--begrenzen   zusammen mit dem Kanal --21-- der Kolbenstange einen Raum, der gänzlich mit einer Dämpfungsflüssigkeit, zweckmässig einer Mischung von Glykol und Wasser, gefüllt ist. 

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   Die in die   Kammern-15   und   16-- weisenden   Seiten der Kolben-6 und 7-unterliegen abwechselnd dem Druck und dem Unterdruck. Dies erfolgt durch den Umsteuerschieber-37--, der zwischen zwei Endstellungen um einen am   Körper-l-befestigten Zapfen-38-drehbar   ist. 



   Der an die Unterdruckquelle angeschlossene   Kanal --24-- steht   über einen im   Körper--l--   ausgeführten   Kanal --39-- mit   dem   Hohlraum --5-- in   Verbindung (Fig. 2), jedoch wird die Verbindung von dem Umsteuerschieber --37-- beherrscht, der an der Unterseite eine Nut --40-besitzt (Fig. 2, 3). Der   Körper-l-weist   einen   Kanal --41-- auf,   der die   Kammer --15-- mit   der Nut --40-- verbindet, wenn der Umsteuerschieber --37-- in der aus Fig. 3 ersichtlichen 
 EMI3.1 
 --16-- mit- verbindet, wenn der Umsteuerschieber --37-- nach einer Drehung um den Zapfen --38-- die andere Endlage einnimmt.

   Demnach können die Kammern-15 und 16-mit Hilfe des Umsteuerschiebers--37--abwechselnd mit der Unterdruckquelle oder mit der Aussenluft verbunden werden. 



   Der Umsteuerschieber --37-- besitzt ferner zwei durchgehende   Kanäle-42   und 43--, die so angeordnet sind, dass bei aus Fig. 3 ersichtlicher Stellung des Umsteuerschiebers-37-- (Kammer - steht mit dem Unterdruckkanal --24-- in Verbindung) das obere Ende des Kanals --43-- gleichzeitig mit dem   Hohlraum --5-- und   der Umgebungsluft und das untere Ende des genannten Kanals mit der   Kammer --16-- über   den dem   Kanal --41-- entsprechenden   Kanal in Verbindung steht, so dass die   Kammer --16-- der   Einwirkung des atmosphärischen Druckes ausgesetzt ist. Bei dieser Stellung des Umsteuerschiebers werden die Kolbenglieder --6,7,8-- in Fig. 3 nach rechts verschoben.

   Wird der Umsteuerschieber in die andere Stellung bewegt, so werden die Drücke getauscht : das Kolbenglied wird nach links bewegt. In den   Kanal --41-- und   in die Kammer - dringt dann der atmosphärische Druck über den Kanal --42-- ein, während die Kammer --16-- mit der Unterdruckquelle verbunden ist. 



   Der Umsteuerschieber --37-- wird von einem Umsteuerhebel --44-- und einer   Umsteuerfeder-45-gesteuert.   Der Umsteuerhebel --44-- ist um eine am   Körper--l--   befestigte   Achse --46-- drehbar   und besitzt eine   Bohrung --47-- zur   Aufnahme der 
 EMI3.2 
 einander zugewandt sind. 



   Der beschriebene Pulsator, der in einer Ausgangsstellung dargestellt ist, arbeitet in der folgenden Weise :
In der Kammer --15-- wirkt Unterdruck; sie steht über den Kanal --41-- mit dem Kanal   - -24-- in Verbindung.   Zugleich wirkt in   Kammer --16-- der   atmosphärische Druck ; sie steht mit 
 EMI3.3 
 undUmsteuerhebel --44-- seine rechte Endstellung gemäss Fig. 3 erreicht, so wird die Berührung zwischen den Kanten--50 und 52-- unterbrchen; der Umsteuerschieber --37-- wird freigesetzt und schwenkt unter der Wirkung der Umsteuerfeder um den Zapfen --38-- nach rechts.

   In dieser neuen Stellung des Umsteuerschiebers ist der Kanal --42-- mit dem   Kanal --41-- verbunden   und 

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 verbindet die   Kammer --15-- mit   der Atmosphäre, während zugleich die   Nut--40--an   der Unterseite des Umsteuerschiebers mit einem Kanal in Verbindung steht, der dem Kanal--41-entspricht und in die   Kammer --16-- führt,   so dass diese Kammer über die   Kanäle-39   und 24-mit der Unterdruckquelle verbunden ist. Die in den   Kammern-15   und 16-herrschenden Drücke 
 EMI4.1 
 Vorgang diesmal in der linken Stellung wiederholt wird.

   Es ist somit ersichtlich, dass der Pulsator sich selbst steuert und einen gleichmässigen Kolbenhub mit konstanter Geschwindigkeit zwischen den Endstellungen bewirkt, wobei die Anzahl der Hin-und Herbewegungen des Kolbens pro Zeiteinheit gleichbleibt. 



   Dieses gleichmässige Arbeiten des Pulsators bewirkt eine gleichmässige Bewegung des Ventilgliedes   --33--,   was die Dauer und das konstante Verhältnis zwischen den Saug-und Druckphasen   z. B.   der Melkbecher einer an den Pulsator angeschlossenen Melkmaschine bestimmt. 



   Die Melkbecher werden an die Anschlussstücke --31 und   32-- angeschlossen,   in denen abwechselnd ein Druck und ein Unterdruck erzeugt wird. Bei der in den Fig. l und 3 dargestellten Stellung steht der   Anschlussstutzen-32-mit   der Unterdruckquelle über den   Kanal--30--,   den Ventilschieber-33--, den   Kanal --28-- und   über den   Kanal-24-in   Verbindung. Zur selben 
 EMI4.2 
 und mit der Umgebungsluft in Verbindung gelangt. Dieser Vorgang wiederholt sich wärend der hinund hergehenden, gesteuerten Bewegung des Ventilgliedes auf den Kanälen --29 und 30--,   u. zw.   jedesmal in der umgekehrten Reihenfolge. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätiger Pulsator, bestehend aus einem Gehäuse, das zwei Kammern umschliesst, in denen je ein die Kammer in zwei Räume teilender Kolben zwischen zwei Endstellungen bewegbar ist, wobei die Kolben zwangsschlüssig zu einem Kolbenglied miteinander verbunden sind, aus einem von dem Kolbenglied betätigbaren Ventilglied, welches einen oder mehrere Kanäle abwechselnd mit einer Unterdruckquelle bzw. mit einer Druckquelle verbindet, und aus einem von dem Kolbenglied betätigbaren Steuerglied, das den Pulsator mit der Unterdruckquelle bzw. mit der Druckquelle verbindet, so dass die Kolben in Hin-und Herbewegung gesetzt werden, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass die Aussenräume (11, 12) der Kammern miteinander durch einen Kanal (21) verbunden, im übrigen aber gänzlich abgeschlossen sind. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. die Kolben verbindenden Stange (10) ausgeführt ist und eine oder mehrere Drosselstellen (22, 23) aufweist. EMI4.4 axial gleitbar ausschliesslich in einander gegenüberstehenden Wandungen (2, 3), die mit den Kolben (6, 7) die Innenräume (15, 16) bilden, geführt ist. EMI4.5 durch den Kanal (21) verbundenen geschlossenen Aussenräume (11, 12) und der Kanl (21) mit Flüssigkeit gefüllt sind.
AT936065A 1965-10-15 1965-10-15 Selbsttätiger Pulsator AT267949B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3047579A1 (de) * 1980-12-17 1982-07-22 Biomelktechnik Swiss Hoefelmayr & Co, 9052 Niederteufen, Appenzell Außerrhoden Verfahren und vorrichtung zum maschinellen milchentzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3047579A1 (de) * 1980-12-17 1982-07-22 Biomelktechnik Swiss Hoefelmayr & Co, 9052 Niederteufen, Appenzell Außerrhoden Verfahren und vorrichtung zum maschinellen milchentzug

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