<Desc/Clms Page number 1>
Pulsator für Melkmaschinen.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Pulsator für Melkmaschinen, bei welchem zwei durch eine Kolbenstange miteinander verbundene Kolben durch die Verbindung ihrer Zylinder mit einer Unterdruckleitung eine hin und her gehende Bewegung ausführen und dadurch einen Schieber bewegen, der die nach den Zitzenbechern führenden Leitungen abwechselnd mit der Unterdruckleitung und der Atmosphäre verbindet.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei solchen Pulsatoren den Steuerschieber an seinen Enden mit entgegengesetzt zueinander verlaufenden Schrägflächen zu versehen, die im Betrieb gegen Ende eines jeden
EMI1.1
in die andere Endstellung zurückführt. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Schneide an dem Zylinder selbst, also feststehend angeordnet. Die Folge davon ist, dass der Schieber, der durch die Schneide gesteuert wird, bei der Umschaltbewegung die gleiche Bewegungsrmhtung hat wie der Kolben, so dass die Umschaltung verhältnismässig langsam erfolgt.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, dass die Scheide als eine nicht am Zylinder, sondern vielmehr an dem Kolben oder der Kolbenstange befestigte Feder oder daran angelenkte Klinke ausgebildet ist, die beim Umschalten den Schieber gegen feste Anse-läge des Zylindergehäuses verschiebt. Es wird dadurch erreicht, dass bei einfachster Bauart der Schieber bei der Umschaltbewegung in der entgegengesetzten Richtung läuft wie der Kolben, so dass eine sehr rasche Abschlusswirkung erzielt wird ; auch sind dadurch die Endstellungen des Schiebers sicherer bestimmt.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsformen der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 ein Querschnitt und Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Pulsator ; die Fig. 3 und 4 zeigen zwei weitere Ausführungen der Steuerschneide. a ist das Gehäuse des auf den Milcheimer aufzusetzenden Pulsators, das ein Anschlussmundstück b besitzt, an das die Unterdruck- (Vacuum-) Leitung angeschlossen wird. Das Gehäuse enthält zwei gleich-
EMI1.2
deren Köpfe in entsprechende Aussparungen der Kolbenstange g einfassen. Die Bewegung der Kolben erfolgt durch den in den Zylindern erzeugten Unterdruck.
Dieser Unterdruck, der durch eine Schraube p eingestellt werden kann, setzt sich über die Leitungen al und a2 fort und wird je nach der Stellung des Steuerschiebers i über die Leitungen a3 und a5 nach dem Zylinder c oder über die Leitungen a4, a6 nach dem Zylinder c1 geleitet. Der jeweils nicht mit der Unterdruckleitung in Verbindung stehende Zylinder wird über die Öffnungen il bzw. i2 des Schiebers i mit der Atmosphäre verbunden. Die hin und her gehenden Kolben nehmen mittels der Stifte z den Schieber !, (Fig. 1) mit, der in den Endlagen die mit dem Unterdruckraum in Verbindung stehende Leitung m über eine der beiden Bohrungen o mit einem der beiden Nippel n in Verbindung bringt. In der Zeichnung ist nur eine Bohrung o und ein Nippel n zu sehen.
Die Nippel n dienen zum Anschluss der nach den Zitzenbechern führenden Leitungen. Soweit ist die Einrichtung bekannt, desgleichen auch, dass der Steuerschieber i mit zwei entgegengesetzt gerichteten Schrägflächen versehen ist, die mit einer federbelasteten Schneide zusammenwirken. Die Schneide ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 an dem unteren Ende eines in der Kolbenstange
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1