AT26724B - Verfahren zur Herstellung von Jacquardkartenketten und eine Kartenschlag- und Bindemaschine zu dessen Durchführung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Jacquardkartenketten und eine Kartenschlag- und Bindemaschine zu dessen Durchführung.

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AT26724B
AT26724B AT26724DA AT26724B AT 26724 B AT26724 B AT 26724B AT 26724D A AT26724D A AT 26724DA AT 26724 B AT26724 B AT 26724B
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Rudolf Sauermann
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Rudolf Sauermann
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Description


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 Solenoiden des   Lochwerkes V, wä. hrend   eine im Nebenschluss liegende Zweigleitung 22 über eine später zu beschreibende Unterbrecherscheibe 49 in die Windungen des Elektro- 
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 durch Leitung 22 in den um   @   drehbaren   Ankerlwntakt   119, 121 (Fig. 6), welcher durch die Wirkung des Primärstromes angezogen wurde, durch die Feder 120 jedoch an der Berührung mit dem Kerne n des Magneten gehindert wird, ferner durch die Schraube 116 in die Windungen 115 des Elektromagneten ein und macht diesen im Vereine mit dem Primärstrom stärker magnetisch.

   Hierauf verlässt er den Elektromagnet 501 ebenfalls   über   
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 zu den Solenoiden des Lochwerkes gehenden Strom der Sekundärquelle. Vom Kontaktknopf 2 der Schiene 10 führt analog eine Nebenschlussleitung über eine zweite Unterbrecherscheibe 49 in die Windungen des zum   gegenliberliegenden     Lochwerk gehörigen   Elektromagneten   50lI,   welcher auf gleiche Weise von einem Primärstrom, der vom Knopf 2 der Schiene 9 kommt, erregt werden kann, und führt gleichfalls zu dem genannten Knotenpunkt   19.   



  Hier sei erwähnt, dass die beiden beschriebenen, durch die   Elektromagnete   50I und 50II gehenden Zweigströme deshalb von der Schiene 10 abgezweigt, bei 19 vereinigt und hierauf durch eine gemeinsame Leitung 31 zu den Solenoiden des Lochwerkes L1 geführt werden können, weil, wie später genau erklärt wird, von zwei   gegenüberliegenden     Lochwerkcn   
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 demnach stets auch nur einer der beiden Nebenstromkreise geschlossen ist. Aus dem letzterwähnten Grunde ist es auch einleuchtend, dass für je zwei   gegenüberliegende Lochwcrke   nur eine einzige Solenoidgruppe erforderlich ist. 



   Der vom   Knotenpunkt 1. f) durch   Leitung 31   kommende   Sekundärstrom tritt durch 
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 Hinge   n3ss,     Btechstroifen   127, Enden 124 (nachdem zwischen 127 und 124 der Stromschluss durch den   Primärstrom   erfolgt ist),   schliesslich   in die Windungen   122   der Solenoide 8 und   verfasst dieselben   über Schrauben 134, Abzweigungen o und die isolierte Scheidewand 63, indem er von letzterer wieder zur   Sekundärstromquelle   zurückkehrt. 



   Bei den Solenoiden rechts von der. Scheidewand   6'3 geht   der   Sekundärstrom   auf die gleiche Weise über Scheidewand 60, Federn   12, f),   in die Stangen 62, dann jedoch über die genügend starken Messingfedern 131 im Inneren der Solenoide   (Fig.   8) in die dem gegen- 
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 und   stossen mit ihren Enden an die Locheisen an. Je   zwei gegenüber befindliche Loch-   werke arbeiten somit gleichzeitig, indem die Solenoide sowohl die Stangen 62 des linken,   als auch jene des rechten Lochwerkes, welche durch die Federn 131 miteinander verbunder sind, gleichzeitig in sich hineinziehen.

   Um nun zu bewirken, dass die nicht eingezogenen Kerne 62 die verlangte Löcher in die auf später zu beschreibende Weise vor die Locheisen gestellten Karten drücken, ist folgende Einrichtung getroffen : In dem Rahmen 59 (Fig. 7), welcher bei jedem Lochwerke vorgesehen ist, ist eine vertikal verschiebbare Platte 59 eingefügt, welche mit einer Anzahl von   Öffnungen versehon   ist, die derartig geformt sind, dass bei   höchster   Stellung der Platte   5. 9* dio Stangen 62 samt deu   auf ihnen befindlichen Nasen J35 noch knapp durchtreten können. Sofort nach der Ein- 
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 werden die   mit 107a auf   der Welle 106 sitzenden Exzenter 97 gedreht.

   Von diesen Exzentern sind acht (vier oben und vier unten für jedes   Lochwcrk)   vorhanden und oben und unten durch die Stangen 98 mit den Pressrahmen 59 (Fig. 7) verbunden. Durch die Drehung der Exzenter 97 werden die   Prossrahmen.   59 nach aussen, d. h. in der Richtung des bei der Stange 98 (Fig. 7) gezeichneten Pfeiles bewegt, die Pressplatten 59a senken 
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 abwärts und nehmen die Nasen 135 der von den Solenoiden nicht eingezogenen Kerne 62 mit. so dass die letzteren die Löcher in die Karten drücken können.

   Die anderen Kerne werden inzwischen so weit eingezogen, als es die isolierton Teile 128 zulassen, da selbe 

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 schliesslich unter die Federn 129 kommen und den Arbeitsstrom selbsttätig   unterbrochen   ; die Federn 131 im Inneren der Solenoide treiben hierauf die eingezogenen Kerne wieder 
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 lassen, sind nach Aufbringung der Farbrisse auf die Walzen 104, je nach der Anzahl der Farben hintereinander, wenn z. B. Karten für 200er-800er-Maschinen zu zwei Abteilungen 
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 Schiene 100 zu bewirken haben. Von der Summe der Zahlen der für jede einzelne Kartenkette erforderlichen Walzen 104 oder, was dasselbe ist, schmalen   Kontakte j 2   wird es   demnach   abbänge, wieviele Lochwerke bei einer gegebenen   Walzenzahl   gleichzeitig betrieben worden können.

   Eine weitere   Erklärung über   die Stellung der Kontakte 102 und 105 erfolgt gelegentlich der Erläuterung der Fig. 18. Ist nun obige Verbindung richtig geschuhen und die   Maschine   in Gang, so ist dem   lrimärstrom   bei   Berührung der leitenden   Punkte auf den   Schlagvorlagen   durch den   betreffenden Kamm 4 nur der Weg über die   Solenoide des jeweilig arbeitenden   Lochwerkes geboten.   
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 Karten auch beim rückwärts und rechts gelegenen Schlagwerks   anzutreiben.   



   Die   Riemenscheibe   28 des   linken Lochwerkes   in Fig. 1, das als Beispiel erklärt werden soll, drcht ihrerseits die kleine, auf der Welle 42 sitzende   Friktionsscheibe 2 !),   welche die Zuführung der Karten zu den Locheisen besorgt und sich aus später zu beschreibenden Gründen ausser Eingriff mit 28 setzen lässt. Die auf der Weile-a sitzende 
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 kann. Werden nun die zwei Walzen   r und   s, an deren Wellen die   Scheiben bezw.

   J9   sitzen und um welche ein   Riemen 88 gespallnt   ist, der einen der Diche des Kartenpapieres entsprechenden Vorsprung 54 besitzt, genügend schnell gedreht, und zwar bei einem Vorbeigang des Zahnstückes von 111 (Fig. 2) eine volle Drehung machend, so   nimmt   der Vor- 
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 mit, schiebt sie durch den erwähnten Spalt und befördert sie einstweilon in den Vor-   raum   70. Geht nun der pressrahmen 59 (Fig. 1 und 7) während der ersten halben Druhung der Exzenter 97 (Fig. 2), durch die Stange 98 getrieben, nach vorwärts, so werden die sich   senkenden Pressplatten   und mit diesen die vermögo ihrer Nasen 135 im Wege stehenden 
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   Behufs Ergänzung des über die Wirkungsweise der Zu- und Abführvorrichtung für die Karten Gesagten sei hier noch die Wirkung der in den Nebenschlussstromkreis 22 (Fig. 5) der Elektromagnete 50 eingeschalteten Unterbrecherscheiben 49 beschrieben. Die von den   Kontaktknöpfen   der Schiene 10 abzweigenden Leitungen 22 führen nämlich zu je einer Untorbrecherscheibe 49 (Fig. 11), dann über den elastischen, an 49 gut anliegenden Rollen- 
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 Um nun möglich zu machen, dass sich der Sekundärzweigstrom, welcher die   Zu- und Ah-   führvorrichtung regelt, im gegebenen Falle und zum richtigen Zeitpunkte selbst schliesst oder unterbricht, ist die folgende Einrichtung getroffen :

   Die leitende Scheibe 49 hat an einer Stelle einen radial angebrachten, isolierenden, am besten etwas   über   die leitende Fläche von 49 hervorstehenden Streifen 56, der, wenn der Vorsprung 54 (Fig. 9) des Riemens 38 unmittelbar vor einer zu befördernden leeren Karto sich befindet, genau unter die Rollo des Kontaktes.   61   (Fig. 11) zu stehen kommt, so dass bei dieser Stellung der 
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 (Fig. 11) herbeigeführt wird, wenn wieder eine Karte bei irgendeinem Lochwerke in den Vorraum 70 befördert werden soll, ist an der Antriebsscheibe 28 (Fig. 1 und 11) ein verstellbarer   Daumen 6 ? S angebracht,   der bei jeder Umdrehung von   28   das Rad 29 bei seinem Stifte 72 ergreift und so lange nach rechts (also im Sinne der Drehung) drängt, bis 68 an 72 vorbei kann.

   Durch den um die Walzen r und s (Fig. 9) gespannten 
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 Walze 104 gewickelten Schlagvorlage wieder abgehoben, so wird das betreffende Lochwerk stromlos, der Elektromagnet 50 lässt seinen Anker 53 wieder aus und   Feder 77 hf-bt   von   28 bezw. 34   von 35 ab, während sich 28, wenn noch ein Teil des   Zahnstückes     von   
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 weisen. Durch den Sekundärstrom betrieben werden jedoch nur der erste und letzte Apparat jeder Bindevorrichtung, während die mittleren auf mechanischem Wege von   letzteren 111'-     einnusst werden.   
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 sie an das   Gestel ! des Lochwerkos L''an   und geht von dort auf irgendeine Weise zur Sekundärstromquelle zurück.

   Gleichzeitig mit diesen beiden   Bindewerken   werden auch die Solenoide der Bindewerke bei L1 und L3 durch einen vom Kontaktknopf 1 der Schiene   10   abzweigenden Strom bedient. Daraus ist ersichtlich, dass bei dieser Anordnung stets   ; alle   vier   Bindewerko   auf einmal erregt werden, obwohl nur ein einziges von ihnen die eigentliche Funktion des Lindens ausüben kann. Es ist jedoch keineswegs notwendig, alle vier Solenoid 78 
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 jeder   Hindevorrichtnng   für sich in den Stromkreis 22 des zum betreffenden Lochwork gehörigen Elektromagneten 50 einzuschalten, weil sie in letzterem Falle nur dann vom Strom durchflossen werden, wenn das betreffende Lochwerk arbeitet. 



   Der Strom, der zn den Solenoiden 78 des Lochwerkes L2 kommt, zirkuliert, solange er auf die später zu beschreibende Weise nicht unterbrochen wird, folgendermassen : Kr tritt über Draht 83 (Fig. 12) bei   Schraube J. 5. ? ein   und geht von hier, nach Berührung des   herahgedrückten,   um 112 drehbaren Federkontaktes 157, über die Feder 156, Schraube 155, Draht 83, zur Schraube 151a der Kontaktfeder 151 ; dann über 151b und 83 in das eine   Solonoid 7. und   von diesem in das dahinterliegende, in Fig. 12 nicht   sichtbare, gil'if'h     starke Solenoid des zweiten Bindeapparates ;

   hierauf verlässt   er über Gestell B das Loch- 

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 ihrer Kerne 94 die längeren Hebelarme   der um a ? drehbaren und   unter der Wirkung von Federn 147 stehenden Hebel   J46 nach unten.   Um zu bewirken, dass der eben beschriebene Stromkreis immer so lange geschlossen bleibt, als es die Betätigung des Bindeapparates erfordert, ist die Bahn 88, welche zur Fortführung der gelochten Karten dient-und um die früher erwähnten Walzen 89 und 96 gespannt ist, auf entsprechende Weise eingerichtet 
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 eindringenden und die Mitnahme der letzteren bewirkenden Zapfen 173 tragen, sind nicht zu dicke, jedoch steife   Riemen 169, 170 gespannt,   die an der Stelle, wo entweder ein Bindeloch oder ein   Zwi@chenraum zwischen zwei Karten liegt,

   einen entsprechenden Raum 171   freilassen. Solange nun über den vertikalen Teil des Federkontaktes 157 (Fig. 12) ein solcher Riemen 169 oder 170 geht, wird   157 niedergedrückt   und bei 153 der Strom geschlossen. 



  Dieser geht auf dem beschriebenen Wege in das Solenoid 78, welches durch Einziehen des Kernes. 94 und Abwärtsbewegen des Hebels 146 die Nadel   92,   die mit dem Hebel 146 bei 87 gelenkig verbunden ist, unter der vorbeigehenden Karte festhält. Gelangt aber eine freie Stelle 171 zwischen den Riemen 169, 170 über den vertikalen Arm des drehbaren Federhebels   157,   so wird durch das Zuruckschnellen desselben vermöge der Feder   15fi   
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 nach unten   l'ozw.   drückt den anderen Teil nach oben.

   Die Nadel 92 mit dem unteren Bindfaden   82,   der sich von der Spule 145 abwickelt, wird nun durch das Bindeloch der ober ihr angekommenen Karte oder eventuell durch den Zwischenraum zweier Karten geführt, während gleichzeitig der bei 150 mit dem Kerne 94 verbundene Hebel 149 durch Anlegen seiner Bremsbacke 118 an die Walze 96, welche sich sonst knapp, aber ungehindert 
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 auf ihr befindlichen Karten einen Moment stillestehen, um die Nadel   92   mit ihrem Faden ungehindert nach aufwärts treten zu lassen. Das Ende des Hebels 146 ist mittels der Schraube oder des Stiftes 146a in einer Kulisse 140 geführt, die einerseits   all leitet   und andererseits an ihrem oberen Ende eine Stange 137 trägt, welche seitwärts an einem um eine horizontale Achse drehbaren Schützenkasten 74 angelenkt ist.

   Während der durch   (Ho     Feder 147 hewirkten Aufwärtsbewegung   des Hebels 146 wird also nicht nur die Nadel 92, sondern auch der durch Verschiebung der Stange 137 in 148 in entsprechender Höhe einstellbare Schützenkasten 74   gehoben (Fig. 12). Der   darin befindliche   Schlitzen 161   (Fig. 13), 
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 ist   zum   grösseren Teile mit Quecksilber gefüllt, welches bewirkt, dass der Schützen, sobald   der Scttützenkaston   74 gehoben bezw. um seine horizontale Achse gedreht wird, durch eine auf später zu beschreibende Weise gebildete Schlinge an der Nadel. 92 hindurchgeht und in den   schräg nach   abwärts gerichteten Schützenkasten 75 sich begibt, woselbst er durch die Feder 168 zur Ruhe kommt.

   Der Fadenführer 92, der in dem nächsten Momente seine 
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 auf die Schiene 152 drückt und der Strom von hier aus wieder geschlossen wird. Kr   gt'bt nun   von Schraube 153 über Schiene 152, Schraube 151b in die Windungen des Solenoides 78 usw. wie früher. 78 wird wieder wirksam und Nadel 92   ziel) t nun, indem   sie herabgeführt wird, ihren Bindfaden uber der Oberwolle zusammen. Gleichzeitig wird durch das Einziehen des Kernes. 94 auch der Hebel 149 herabbewegt und legt die Walze 96 bezw. ihre Scheibe 34 wieder auf die Antriebsscheibe 35 (Fig. 1), damit die Karte weit, er- 
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   drückt, den Strom   wieder bei 153, 157 und hält ihn an dieser Stelle so lange geschlossen, bis eine nächste freie Stelle der   Abfilhrungsbahn S zur   Wirkung gelangt. 



     Heim Einziehen   des Kernes 94 wird der   Ilebel 146 11111   seinen Drellpunkt x gedreht, so dass sein langer Hebelarm herunter und der kurze Arm hinaufgeht, während eine 
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   baren Hebels. ? 43 hinunter   und den   gekrümmten längeren Arm desselben hinaufdrückt.   



    Schraube 143@ am Ende   des letzteren stösst bei ihrem Hinaufgehen in der Führung 141, die an 154 gleitet, an den Teil 158 an and hebt Stange 139 und mit ihr den Schützen- 
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 kann, nach seitwärts herausgedreht. Fig. 14 zeigt die Nadel von vorn unter der Karte, Fig.   selbe vos   der Seite mit geöffnetem Arm 159 über der Karte   48,   wobei angenommen wurde, dass die Nadel beispielsweise durch ein Bindeloch der Karte hindurchgetreten sei. 



   Um zu verhüten, dass der Arm 159 schon vor seinem Aufwärtsgange durch die Fadenspannung geöffnet wird, ist die in Fig. 16 dargestellte Einrichtung angebracht. 
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 Arm beim Heruntergehen der Nadel 92 selbsttätig durch die Feder 162. 



   165 (Fig. 13) sind Stangen, die die   Schützenkästen   der mittleren   Bindeapparate   mit jenen der seitlichen, von den Solenoiden 78 direkt   betätigten, verbinden.   Ebenso sind auch die Hebel 146 miteinander vorbanden. 



   Die zu bindende Karte   48   gelangt auf die Bahn 88, ihdem sie von 71 ! (Fig. 1) in den   Raum 166 (Fig. 12,   13) fällt, dessen gebogene Rückwand nach der Breite der Karte verstellt werden kann ; sie kommt dabei so auf das Riemensystem 169, 170 zu liegen, dass die Zapfen 173 unmittelbar in die Zapfenlöcher 173 & eintreten können, so dass die Karte in richtiger Lage unter die Leisten 174 befördert wird. 175 ist eine Führungsrolle im 
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 erläutert die Führung des Fadens bei zwei gebundenen Karten. 



   Die Fig. 18 der Zeichnung stellt schematisch die Arbeitsweise der Maschine dar, wenn beispielsweise auf einem   Lochwerk   die Karten für ein dreifarbiges Muster geschlagen worden sollen. Zu diesem Behufe müssen die Schlagvorlagen für die drei Farben, deren 
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 breiten Kontakte 105 zwischen den mit 1/2 bezeichneten Streifen 99 und den Ableitungsstreifen 100 gestellt. Ist dies geschelen und wurde durch Niederdrücken des Kammen 1 auf die erste Schlagvorlago (rot) der Primärstromkreis geschlossen, so zirkuliert dieser folgendermassen : Von der   Stromquelle 1   zur Schiene 9, vom Kontaktknopf 1 dersclben über den Elektromagneten 50I zum ersten Streifen 101 und über den   Kontakt J03 in   den   Kamn 4.

   Von   den Spitzen desselben geht der   rrinnärstrom über   die leitenden Punkte der   Scl ! agvorlagen   in die Hauptleitungen. 5, welche einerseits zu den zusammenarbeitenden Lochwerken L1 und L2 und andererseits zu den Lochwerken L3 und L4 führen. Der   Primiuirstroni   tritt im vorbezeichneten Falle durch die   Leitungen 7, "on   denen in Fig. 18 nur eine gezeichnet ist, in die Solenoide 8 des Lochwerkos L1, durchfliesst die Soleneide in der   Richtung   des ungefederten Pfeiles, tritt sodann über 12, Scheidewand 61 und Leitung   S   in den breiten Streifen 112 und kehrt über Kontakt 105, Ableitungsstreifen 100 und   Leitung'/   
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   Durch Anziehen der Kontakte 127 bei den Solenoiden des Lochwerkes L1 wnrde der Sekundär-(Arbeits-)Stromkreis geschlossen, welcher folgendermassen verlänft : Von der Stromquelle H zur Schieno 10 und vom Kontaktknopf 1 derselben über   Leitung 21   und 
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 Schiene 10 abzweigende Nebenstrom 22 geht über die Unterbrecherscheibe 49 des eingeschalteten   Lochwerkes   L', ferner über den angezogenen   Ankerkontakt.   119 in den   Electro.   magneten 501, wodurch auf die früher beschriebene Weise die   Zu- und Abfùhrvorrichtung   des Lochwerkes Ll in Tätigkeit versetzt werden. 

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 Kontakte 102 und 105 dieselbe geblieben ist. 



   Wie ersichtlich, kann in einem bestimmten Augenblicke immer nur ein Lochwerk 
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 überliegende Lochwerk L2 (welches durch die Stangen 62 mit LI verbunden ist) leer mitgeht, weil der die Zn- und Abführvorrichtung des letztgenannten Lochwerkes betätigende Sekundärstrom nicht eingeschaltet ist. Sollten beispielsweise auf Lochwerk L4 Karten zu schlagen sein, dann ist es nur nötig, die Kontakte 102 der betreffenden Schlagvorlagen   anf   den vierten schmalen Streifen 101 und die Kontakte 105 zwischen die breiten Streifen 
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   sammenhängende   Lochwerk L3 lecr mitgeht. 



   Um zu ermöglichen, dass die Maschine sich selbsttätig abstellt, wenn für ein Dessin nach    vollständiger Abwicklung der   auf die betreffenden Walzen 104 gewickelten Schlagvorlagen sämtliche Karten geschlagen sind, ist schliesslich folgende Einrichtung getroffen : Mit jedem der vier Lochwerke ist durch die vom Elektromagneten 50 betätigte Stange 57 (Fig. 1) ein in den   Sekundärstromkreis   eingeschaltetes Zählwerk z verbunden, welches durch Stange 178, Sperrklinke 179 und Sperrad 180 betätigt wird (Fig. 19). Jedes Zählwerk z, welches z.

   B. eine   Kapazität l-9999   besitzt, hat vier leitende Ringe t mit Stromschlussarmen u, ferner jeder Ring t einen isolierenden Schieber   t'.   Wie aus Fig. 20 ersichtlich, sind die vier   Zählwerke     z1,   z2, z3, z4 hintereinander in den Sekundärstromkreis geschaltet. 



   Soll nun z. B. bei einem Dessin mit 1892 Karten die Maschine nach der letzten Karte von selbst stehen bleiben, so werden vor Ingangsetzung der Maschine die isolierenden Schieber v des betreffenden   Zählwerkes folgendermassen auf   den leitenden Ringen t eingestellt : Bei der   Zähtscheibo   1-9 auf die Zahl 3 (oder hinter 2), bei derjenigen 10-90 auf 90, bei 100-900 auf 800 und bei der Scheibe 1000-9000 auf Punkt 1000. Ist nun die 1892.

   Karte   geschlagen   und kommen die vier Zeiger   tt   mit den derart eingestellten isolierenden Schiebern v in Berührung, so wird der   Sekundärstrom   in dem betreffenden Zählwerk infolge der Nebeneinanderschaltung der Ringe t (Fig. 19) unterbrochen und kann daher die Apparate N der Maschine nicht   betätigen.   Gleichzeitig wird aber auch ein im Nebenschluss zum Sekundärstromkreis geschalteter   Elekromagnet     tp   stromlos, welcher das 
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 wickelt sind ; an dem Ende der einen Schnur hangt ein Gewicht   188, während   das Ende der anderen über eine Rolle 18   ! 1 geht und   mit dem Ausrückhebel 26 der Maschine (siehe Fig. 1) verbunden ist.

   Das Gegengewicht 190 sucht den   Hebel 26   bezw. den Riemen 27 
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   Wird   also der Selundärstromkreis   bei irgendeinem der Zählwerke unterbrochen und der Elektromagnet w dadurch stromlos, so wird dessen Anker 181 nicht mehr angezogen, sondern durch die Feder   J < ?   vom Hebe 184 abgehoben. Letzterer wird durch seine Feder   191   aus den Zähnen des Rades 183 entfernt und das Gewicht 188 zieht den Hebel   : 26   auf die Leerscheibe. Vermittels der Kurbel 193 kann dann die Vorrichtung wieder in die Antriebsstellung zurückgedreht werden ; die Sperrklinke 192 dient dabei zum Festhalten des Sperrades, solange der Hebel   184   noch nicht eingreift, muss jedoch während des Betriebes der Maschine aus den Zähnen des Rades 183 entfernt werden. 
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 weiches sämtliche, auf allen vier   Lochwcrken   geschlagene Karten zählt. 



   Die Verwendung zweier Stromquellen (einer   schwächeren,   primären und einer stärkeren,   sekundärcn #Arbeits"stromquelle)   ist bei der beschriebenen Maschine aus dem Grunde not- 
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 vorlagen jene zerstören und sich überdies dadurch selbst   unterbrechen würde. Es muss also   hiezu ein schwacher Strom verwendet werden, der jedoch immerhin stark genug sein muss, um trotz seiner vielfachen Teilung (bis   1312fach)   die Solenoide der beiden Lochwerke in dem   Masse   magnetisch zu machen, dass selbe ihre kleinen, leicht drehbaren   Kontaktanker 127   (Fig. 7) anziehen und dadurch den   Sekundaratromkrcis   schliessen können.

   Durch diesen werden erst die Locheisen genügend stark in die Solenoide eingezogen, sowie die Elektromagnctc für die Zu- und Abführvorrichtungen genügend kräftig betätigt. Sollte der Primärstrom für die Anziehung der   Stromschlussanker   zu schwach werden, jedoch, wenn   stärker,   die Schlagvorlagen schädigen können (was zwar, wenn kein zu hoher Widerstand vorhanden 
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     PATENT. ANSPRÜCHE   :   L   Verfahren zur Herstellung von Jacquardkartenketten für Gewebe, bei denen mehrere   verschiedenfarbige   Schüsse in eine einzige Schusslinie   zusammengedrängt   werden, wobei durch Berührung von elektrischen Kontakten mit leitenden oder nicht leitenden Punkten von Schlagvorlagen Solenoide veranlasst werden, entweder ihre Kerne in sich hineinzuziehen oder sie in der die Lochung der Karten gestattenden Lage zu belassen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von zum Schlagen der Karten für die einzelnen farbigen Schüsse dienenden Schlagvorlagen zyklisch folgeweisc mit den   zngehörigen Kontakt-   vorrichtungen in   Berührung   gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Kartenschlag- und Bindemaschine zur Herstellung von Kartenketten für die im Anspruch 1 genannte Gewebeart, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier EMI11.2 Sekundär- oder Arbeitsstrom, von denen der erstere durch die leitenden Punkte der auf Walzen (104) gewickelten Schlagvorlagen geht und bei seinem Durchgänge durch die Solenoide (8) eines Locbworkes durch Anziehen von Stromschlussankern (125, 12ì) den Stromkreis für den Sekundärstrom schliesst, während der letztere die Einziehung der Locheisen bewirkt und auch die übrigen Einrichtungen der Maschine betätigt.
    3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von vier Lochwerken (L1, L2, L3, L4) je zwei einander gegenüberliegende nur durch eine EMI11.3 von ihren Solenoiden eingezogen wurden, einer mit Löchern versehenen Pressplatte (5. ) als Anschlag dienen, so dass letztere bei ihrem Vorwärtsgang die Nasen (1. 15) der von ihren Solenoiden nicht eingezogenen Kerne mitnimmt und dadurch die entsprechenden Locheisen (66) in die Karten drückt.
    4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen für jedes Lochwerk vorgesehenen Elektromagneten (50), welcher vom schwachen Primärstrom durchflossen wird und durch Anziehung eines Ankerkontaktes (119, 121) einen ebenfalls durch den Elektromagneten (50) gehenden Nebenschlussstromkreis (22) des stärkeren EMI11.4 orforderlichen Momente betätigen kann.
    5. Ausführungsform der Maschine nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine in den Nehenschltlssstrolkreis (22) des Elektromagneten (50) ein- geschaltete Unterbrecherscheibe (19) mit leitender Oberfläche einen radial angeordneten, im Ruhezustande unter einem Kontakte (51) befindlichen isolierenden Streifen (56) besitzt und vermittels eines auf der Antriebsscheibe (28) der Zuführvorrichtung sitzenden Daumens ("C < 9) und des zur Beförderung der leeren Karten dienenden Riemens (88) ans ihrer stromunterbrechenden Ruhelage bewegt wird, so dass, im Falle bei dem betreffenden EMI11.5 Antriebsscheiben sowohl den Zuführungsriemen (38) für die leeren Karten als auch die Abführungsbahn (88)
    für die bereits geschlagenen Karten in Bewegung versetzt.
    6. Ausführungsform der Maschine nach den Ansprüchen 2, 4 und 5, gekennzeichnet durch eine für die bereits mit Lochern versehenen Karten dienende Bindevorrichtung bei jedem Lochwerk, welche durch entweder in den Sekundärstromkreis oder in-einen Neben- schluss (22) desselben geschaltete Solenoide (78) betätigt wird, indem deren eingezogene Kerne (94) bei jedesmaligem Unterbrechen des Stromes emporgeführt werden und dadurch sowohl die Bindenadeln (92) mit den unteren, als auch die Schützen (161) mit den oberen EMI11.6 Stromes die Abführungsbahn (88) für die bereits geschlagonen Karten mit Schlitzen (171) versehen ist,
    welche entsprechend den Entfernungen der Bindelöcber auf den geschlagenen Karten bezw. der Bindelöcher vom Kartenrand angeordnet und derart bemessen sind, dass <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 Vorbeigang au einem federnden Kontakt (157) diesen freigeben und dadurch den Solenoidstrom unterbrechen, wobei während der Betätigung der Bindenadel (92) die Zufuhrungbahn (88) einen Moment gebremst wird, während nach erfolgter Ingangsetzung dio weiter vorrückenden Streifen (169 bozw. 170) durch Niederdrücken des Federkontaktes (157) den Stromschluss wieder bewirken.
    EMI12.2 auf eine bestimmte Zahl, welche der Anzahl der für ein Dessin auf einem Lochwerk zu schlagenden Karten entspricht, und nach Anlangen der leitenden Zeiger (tt) auf den eingestellten isolierenden Schiebern (u) der Sekundär-(Arbeits-)strom zwecks Abstellens der Maschine unterbrochen wird.
    9. Ansftthrungsform der Maschine nach den Ansprüchen 2-8, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zum Sekundärstromkreis ein Elektromagnet eingeschaltet ist, dessen EMI12.3 beim Unterbrochen des Stromes in einem der hintereinander geschalteten Zählwerke jedoch das Sperrad (183) freigibt, wodurch eine um dessen Achse gewickelte, von einem Gewicht oder dgl. (188) belastete und mit dem Ausrückhebel (26) der Maschine verbundene Schnur (187) das Abstellen der Maschine nach Fertigstellung sämtlicher Karten des mit dorn betreffenden Zählwerk korrespondierenden Dessins bewerkstelligt.
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