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Solenoiden des Lochwerkes V, wä. hrend eine im Nebenschluss liegende Zweigleitung 22 über eine später zu beschreibende Unterbrecherscheibe 49 in die Windungen des Elektro-
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durch Leitung 22 in den um @ drehbaren Ankerlwntakt 119, 121 (Fig. 6), welcher durch die Wirkung des Primärstromes angezogen wurde, durch die Feder 120 jedoch an der Berührung mit dem Kerne n des Magneten gehindert wird, ferner durch die Schraube 116 in die Windungen 115 des Elektromagneten ein und macht diesen im Vereine mit dem Primärstrom stärker magnetisch.
Hierauf verlässt er den Elektromagnet 501 ebenfalls über
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zu den Solenoiden des Lochwerkes gehenden Strom der Sekundärquelle. Vom Kontaktknopf 2 der Schiene 10 führt analog eine Nebenschlussleitung über eine zweite Unterbrecherscheibe 49 in die Windungen des zum gegenliberliegenden Lochwerk gehörigen Elektromagneten 50lI, welcher auf gleiche Weise von einem Primärstrom, der vom Knopf 2 der Schiene 9 kommt, erregt werden kann, und führt gleichfalls zu dem genannten Knotenpunkt 19.
Hier sei erwähnt, dass die beiden beschriebenen, durch die Elektromagnete 50I und 50II gehenden Zweigströme deshalb von der Schiene 10 abgezweigt, bei 19 vereinigt und hierauf durch eine gemeinsame Leitung 31 zu den Solenoiden des Lochwerkes L1 geführt werden können, weil, wie später genau erklärt wird, von zwei gegenüberliegenden Lochwerkcn
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demnach stets auch nur einer der beiden Nebenstromkreise geschlossen ist. Aus dem letzterwähnten Grunde ist es auch einleuchtend, dass für je zwei gegenüberliegende Lochwcrke nur eine einzige Solenoidgruppe erforderlich ist.
Der vom Knotenpunkt 1. f) durch Leitung 31 kommende Sekundärstrom tritt durch
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Hinge n3ss, Btechstroifen 127, Enden 124 (nachdem zwischen 127 und 124 der Stromschluss durch den Primärstrom erfolgt ist), schliesslich in die Windungen 122 der Solenoide 8 und verfasst dieselben über Schrauben 134, Abzweigungen o und die isolierte Scheidewand 63, indem er von letzterer wieder zur Sekundärstromquelle zurückkehrt.
Bei den Solenoiden rechts von der. Scheidewand 6'3 geht der Sekundärstrom auf die gleiche Weise über Scheidewand 60, Federn 12, f), in die Stangen 62, dann jedoch über die genügend starken Messingfedern 131 im Inneren der Solenoide (Fig. 8) in die dem gegen-
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und stossen mit ihren Enden an die Locheisen an. Je zwei gegenüber befindliche Loch- werke arbeiten somit gleichzeitig, indem die Solenoide sowohl die Stangen 62 des linken, als auch jene des rechten Lochwerkes, welche durch die Federn 131 miteinander verbunder sind, gleichzeitig in sich hineinziehen.
Um nun zu bewirken, dass die nicht eingezogenen Kerne 62 die verlangte Löcher in die auf später zu beschreibende Weise vor die Locheisen gestellten Karten drücken, ist folgende Einrichtung getroffen : In dem Rahmen 59 (Fig. 7), welcher bei jedem Lochwerke vorgesehen ist, ist eine vertikal verschiebbare Platte 59 eingefügt, welche mit einer Anzahl von Öffnungen versehon ist, die derartig geformt sind, dass bei höchster Stellung der Platte 5. 9* dio Stangen 62 samt deu auf ihnen befindlichen Nasen J35 noch knapp durchtreten können. Sofort nach der Ein-
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werden die mit 107a auf der Welle 106 sitzenden Exzenter 97 gedreht.
Von diesen Exzentern sind acht (vier oben und vier unten für jedes Lochwcrk) vorhanden und oben und unten durch die Stangen 98 mit den Pressrahmen 59 (Fig. 7) verbunden. Durch die Drehung der Exzenter 97 werden die Prossrahmen. 59 nach aussen, d. h. in der Richtung des bei der Stange 98 (Fig. 7) gezeichneten Pfeiles bewegt, die Pressplatten 59a senken
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abwärts und nehmen die Nasen 135 der von den Solenoiden nicht eingezogenen Kerne 62 mit. so dass die letzteren die Löcher in die Karten drücken können.
Die anderen Kerne werden inzwischen so weit eingezogen, als es die isolierton Teile 128 zulassen, da selbe
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schliesslich unter die Federn 129 kommen und den Arbeitsstrom selbsttätig unterbrochen ; die Federn 131 im Inneren der Solenoide treiben hierauf die eingezogenen Kerne wieder
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lassen, sind nach Aufbringung der Farbrisse auf die Walzen 104, je nach der Anzahl der Farben hintereinander, wenn z. B. Karten für 200er-800er-Maschinen zu zwei Abteilungen
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Schiene 100 zu bewirken haben. Von der Summe der Zahlen der für jede einzelne Kartenkette erforderlichen Walzen 104 oder, was dasselbe ist, schmalen Kontakte j 2 wird es demnach abbänge, wieviele Lochwerke bei einer gegebenen Walzenzahl gleichzeitig betrieben worden können.
Eine weitere Erklärung über die Stellung der Kontakte 102 und 105 erfolgt gelegentlich der Erläuterung der Fig. 18. Ist nun obige Verbindung richtig geschuhen und die Maschine in Gang, so ist dem lrimärstrom bei Berührung der leitenden Punkte auf den Schlagvorlagen durch den betreffenden Kamm 4 nur der Weg über die Solenoide des jeweilig arbeitenden Lochwerkes geboten.
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Karten auch beim rückwärts und rechts gelegenen Schlagwerks anzutreiben.
Die Riemenscheibe 28 des linken Lochwerkes in Fig. 1, das als Beispiel erklärt werden soll, drcht ihrerseits die kleine, auf der Welle 42 sitzende Friktionsscheibe 2 !), welche die Zuführung der Karten zu den Locheisen besorgt und sich aus später zu beschreibenden Gründen ausser Eingriff mit 28 setzen lässt. Die auf der Weile-a sitzende
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kann. Werden nun die zwei Walzen r und s, an deren Wellen die Scheiben bezw.
J9 sitzen und um welche ein Riemen 88 gespallnt ist, der einen der Diche des Kartenpapieres entsprechenden Vorsprung 54 besitzt, genügend schnell gedreht, und zwar bei einem Vorbeigang des Zahnstückes von 111 (Fig. 2) eine volle Drehung machend, so nimmt der Vor-
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mit, schiebt sie durch den erwähnten Spalt und befördert sie einstweilon in den Vor- raum 70. Geht nun der pressrahmen 59 (Fig. 1 und 7) während der ersten halben Druhung der Exzenter 97 (Fig. 2), durch die Stange 98 getrieben, nach vorwärts, so werden die sich senkenden Pressplatten und mit diesen die vermögo ihrer Nasen 135 im Wege stehenden
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Behufs Ergänzung des über die Wirkungsweise der Zu- und Abführvorrichtung für die Karten Gesagten sei hier noch die Wirkung der in den Nebenschlussstromkreis 22 (Fig. 5) der Elektromagnete 50 eingeschalteten Unterbrecherscheiben 49 beschrieben. Die von den Kontaktknöpfen der Schiene 10 abzweigenden Leitungen 22 führen nämlich zu je einer Untorbrecherscheibe 49 (Fig. 11), dann über den elastischen, an 49 gut anliegenden Rollen-
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Um nun möglich zu machen, dass sich der Sekundärzweigstrom, welcher die Zu- und Ah- führvorrichtung regelt, im gegebenen Falle und zum richtigen Zeitpunkte selbst schliesst oder unterbricht, ist die folgende Einrichtung getroffen :
Die leitende Scheibe 49 hat an einer Stelle einen radial angebrachten, isolierenden, am besten etwas über die leitende Fläche von 49 hervorstehenden Streifen 56, der, wenn der Vorsprung 54 (Fig. 9) des Riemens 38 unmittelbar vor einer zu befördernden leeren Karto sich befindet, genau unter die Rollo des Kontaktes. 61 (Fig. 11) zu stehen kommt, so dass bei dieser Stellung der
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(Fig. 11) herbeigeführt wird, wenn wieder eine Karte bei irgendeinem Lochwerke in den Vorraum 70 befördert werden soll, ist an der Antriebsscheibe 28 (Fig. 1 und 11) ein verstellbarer Daumen 6 ? S angebracht, der bei jeder Umdrehung von 28 das Rad 29 bei seinem Stifte 72 ergreift und so lange nach rechts (also im Sinne der Drehung) drängt, bis 68 an 72 vorbei kann.
Durch den um die Walzen r und s (Fig. 9) gespannten
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Walze 104 gewickelten Schlagvorlage wieder abgehoben, so wird das betreffende Lochwerk stromlos, der Elektromagnet 50 lässt seinen Anker 53 wieder aus und Feder 77 hf-bt von 28 bezw. 34 von 35 ab, während sich 28, wenn noch ein Teil des Zahnstückes von
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weisen. Durch den Sekundärstrom betrieben werden jedoch nur der erste und letzte Apparat jeder Bindevorrichtung, während die mittleren auf mechanischem Wege von letzteren 111'- einnusst werden.
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sie an das Gestel ! des Lochwerkos L''an und geht von dort auf irgendeine Weise zur Sekundärstromquelle zurück.
Gleichzeitig mit diesen beiden Bindewerken werden auch die Solenoide der Bindewerke bei L1 und L3 durch einen vom Kontaktknopf 1 der Schiene 10 abzweigenden Strom bedient. Daraus ist ersichtlich, dass bei dieser Anordnung stets ; alle vier Bindewerko auf einmal erregt werden, obwohl nur ein einziges von ihnen die eigentliche Funktion des Lindens ausüben kann. Es ist jedoch keineswegs notwendig, alle vier Solenoid 78
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jeder Hindevorrichtnng für sich in den Stromkreis 22 des zum betreffenden Lochwork gehörigen Elektromagneten 50 einzuschalten, weil sie in letzterem Falle nur dann vom Strom durchflossen werden, wenn das betreffende Lochwerk arbeitet.
Der Strom, der zn den Solenoiden 78 des Lochwerkes L2 kommt, zirkuliert, solange er auf die später zu beschreibende Weise nicht unterbrochen wird, folgendermassen : Kr tritt über Draht 83 (Fig. 12) bei Schraube J. 5. ? ein und geht von hier, nach Berührung des herahgedrückten, um 112 drehbaren Federkontaktes 157, über die Feder 156, Schraube 155, Draht 83, zur Schraube 151a der Kontaktfeder 151 ; dann über 151b und 83 in das eine Solonoid 7. und von diesem in das dahinterliegende, in Fig. 12 nicht sichtbare, gil'if'h starke Solenoid des zweiten Bindeapparates ;
hierauf verlässt er über Gestell B das Loch-
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ihrer Kerne 94 die längeren Hebelarme der um a ? drehbaren und unter der Wirkung von Federn 147 stehenden Hebel J46 nach unten. Um zu bewirken, dass der eben beschriebene Stromkreis immer so lange geschlossen bleibt, als es die Betätigung des Bindeapparates erfordert, ist die Bahn 88, welche zur Fortführung der gelochten Karten dient-und um die früher erwähnten Walzen 89 und 96 gespannt ist, auf entsprechende Weise eingerichtet
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eindringenden und die Mitnahme der letzteren bewirkenden Zapfen 173 tragen, sind nicht zu dicke, jedoch steife Riemen 169, 170 gespannt, die an der Stelle, wo entweder ein Bindeloch oder ein Zwi@chenraum zwischen zwei Karten liegt,
einen entsprechenden Raum 171 freilassen. Solange nun über den vertikalen Teil des Federkontaktes 157 (Fig. 12) ein solcher Riemen 169 oder 170 geht, wird 157 niedergedrückt und bei 153 der Strom geschlossen.
Dieser geht auf dem beschriebenen Wege in das Solenoid 78, welches durch Einziehen des Kernes. 94 und Abwärtsbewegen des Hebels 146 die Nadel 92, die mit dem Hebel 146 bei 87 gelenkig verbunden ist, unter der vorbeigehenden Karte festhält. Gelangt aber eine freie Stelle 171 zwischen den Riemen 169, 170 über den vertikalen Arm des drehbaren Federhebels 157, so wird durch das Zuruckschnellen desselben vermöge der Feder 15fi
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nach unten l'ozw. drückt den anderen Teil nach oben.
Die Nadel 92 mit dem unteren Bindfaden 82, der sich von der Spule 145 abwickelt, wird nun durch das Bindeloch der ober ihr angekommenen Karte oder eventuell durch den Zwischenraum zweier Karten geführt, während gleichzeitig der bei 150 mit dem Kerne 94 verbundene Hebel 149 durch Anlegen seiner Bremsbacke 118 an die Walze 96, welche sich sonst knapp, aber ungehindert
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auf ihr befindlichen Karten einen Moment stillestehen, um die Nadel 92 mit ihrem Faden ungehindert nach aufwärts treten zu lassen. Das Ende des Hebels 146 ist mittels der Schraube oder des Stiftes 146a in einer Kulisse 140 geführt, die einerseits all leitet und andererseits an ihrem oberen Ende eine Stange 137 trägt, welche seitwärts an einem um eine horizontale Achse drehbaren Schützenkasten 74 angelenkt ist.
Während der durch (Ho Feder 147 hewirkten Aufwärtsbewegung des Hebels 146 wird also nicht nur die Nadel 92, sondern auch der durch Verschiebung der Stange 137 in 148 in entsprechender Höhe einstellbare Schützenkasten 74 gehoben (Fig. 12). Der darin befindliche Schlitzen 161 (Fig. 13),
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ist zum grösseren Teile mit Quecksilber gefüllt, welches bewirkt, dass der Schützen, sobald der Scttützenkaston 74 gehoben bezw. um seine horizontale Achse gedreht wird, durch eine auf später zu beschreibende Weise gebildete Schlinge an der Nadel. 92 hindurchgeht und in den schräg nach abwärts gerichteten Schützenkasten 75 sich begibt, woselbst er durch die Feder 168 zur Ruhe kommt.
Der Fadenführer 92, der in dem nächsten Momente seine
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auf die Schiene 152 drückt und der Strom von hier aus wieder geschlossen wird. Kr gt'bt nun von Schraube 153 über Schiene 152, Schraube 151b in die Windungen des Solenoides 78 usw. wie früher. 78 wird wieder wirksam und Nadel 92 ziel) t nun, indem sie herabgeführt wird, ihren Bindfaden uber der Oberwolle zusammen. Gleichzeitig wird durch das Einziehen des Kernes. 94 auch der Hebel 149 herabbewegt und legt die Walze 96 bezw. ihre Scheibe 34 wieder auf die Antriebsscheibe 35 (Fig. 1), damit die Karte weit, er-
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drückt, den Strom wieder bei 153, 157 und hält ihn an dieser Stelle so lange geschlossen, bis eine nächste freie Stelle der Abfilhrungsbahn S zur Wirkung gelangt.
Heim Einziehen des Kernes 94 wird der Ilebel 146 11111 seinen Drellpunkt x gedreht, so dass sein langer Hebelarm herunter und der kurze Arm hinaufgeht, während eine
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baren Hebels. ? 43 hinunter und den gekrümmten längeren Arm desselben hinaufdrückt.
Schraube 143@ am Ende des letzteren stösst bei ihrem Hinaufgehen in der Führung 141, die an 154 gleitet, an den Teil 158 an and hebt Stange 139 und mit ihr den Schützen-
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kann, nach seitwärts herausgedreht. Fig. 14 zeigt die Nadel von vorn unter der Karte, Fig. selbe vos der Seite mit geöffnetem Arm 159 über der Karte 48, wobei angenommen wurde, dass die Nadel beispielsweise durch ein Bindeloch der Karte hindurchgetreten sei.
Um zu verhüten, dass der Arm 159 schon vor seinem Aufwärtsgange durch die Fadenspannung geöffnet wird, ist die in Fig. 16 dargestellte Einrichtung angebracht.
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Arm beim Heruntergehen der Nadel 92 selbsttätig durch die Feder 162.
165 (Fig. 13) sind Stangen, die die Schützenkästen der mittleren Bindeapparate mit jenen der seitlichen, von den Solenoiden 78 direkt betätigten, verbinden. Ebenso sind auch die Hebel 146 miteinander vorbanden.
Die zu bindende Karte 48 gelangt auf die Bahn 88, ihdem sie von 71 ! (Fig. 1) in den Raum 166 (Fig. 12, 13) fällt, dessen gebogene Rückwand nach der Breite der Karte verstellt werden kann ; sie kommt dabei so auf das Riemensystem 169, 170 zu liegen, dass die Zapfen 173 unmittelbar in die Zapfenlöcher 173 & eintreten können, so dass die Karte in richtiger Lage unter die Leisten 174 befördert wird. 175 ist eine Führungsrolle im
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erläutert die Führung des Fadens bei zwei gebundenen Karten.
Die Fig. 18 der Zeichnung stellt schematisch die Arbeitsweise der Maschine dar, wenn beispielsweise auf einem Lochwerk die Karten für ein dreifarbiges Muster geschlagen worden sollen. Zu diesem Behufe müssen die Schlagvorlagen für die drei Farben, deren
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breiten Kontakte 105 zwischen den mit 1/2 bezeichneten Streifen 99 und den Ableitungsstreifen 100 gestellt. Ist dies geschelen und wurde durch Niederdrücken des Kammen 1 auf die erste Schlagvorlago (rot) der Primärstromkreis geschlossen, so zirkuliert dieser folgendermassen : Von der Stromquelle 1 zur Schiene 9, vom Kontaktknopf 1 dersclben über den Elektromagneten 50I zum ersten Streifen 101 und über den Kontakt J03 in den Kamn 4.
Von den Spitzen desselben geht der rrinnärstrom über die leitenden Punkte der Scl ! agvorlagen in die Hauptleitungen. 5, welche einerseits zu den zusammenarbeitenden Lochwerken L1 und L2 und andererseits zu den Lochwerken L3 und L4 führen. Der Primiuirstroni tritt im vorbezeichneten Falle durch die Leitungen 7, "on denen in Fig. 18 nur eine gezeichnet ist, in die Solenoide 8 des Lochwerkos L1, durchfliesst die Soleneide in der Richtung des ungefederten Pfeiles, tritt sodann über 12, Scheidewand 61 und Leitung S in den breiten Streifen 112 und kehrt über Kontakt 105, Ableitungsstreifen 100 und Leitung'/
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Durch Anziehen der Kontakte 127 bei den Solenoiden des Lochwerkes L1 wnrde der Sekundär-(Arbeits-)Stromkreis geschlossen, welcher folgendermassen verlänft : Von der Stromquelle H zur Schieno 10 und vom Kontaktknopf 1 derselben über Leitung 21 und
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Schiene 10 abzweigende Nebenstrom 22 geht über die Unterbrecherscheibe 49 des eingeschalteten Lochwerkes L', ferner über den angezogenen Ankerkontakt. 119 in den Electro. magneten 501, wodurch auf die früher beschriebene Weise die Zu- und Abfùhrvorrichtung des Lochwerkes Ll in Tätigkeit versetzt werden.
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Kontakte 102 und 105 dieselbe geblieben ist.
Wie ersichtlich, kann in einem bestimmten Augenblicke immer nur ein Lochwerk
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überliegende Lochwerk L2 (welches durch die Stangen 62 mit LI verbunden ist) leer mitgeht, weil der die Zn- und Abführvorrichtung des letztgenannten Lochwerkes betätigende Sekundärstrom nicht eingeschaltet ist. Sollten beispielsweise auf Lochwerk L4 Karten zu schlagen sein, dann ist es nur nötig, die Kontakte 102 der betreffenden Schlagvorlagen anf den vierten schmalen Streifen 101 und die Kontakte 105 zwischen die breiten Streifen
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sammenhängende Lochwerk L3 lecr mitgeht.
Um zu ermöglichen, dass die Maschine sich selbsttätig abstellt, wenn für ein Dessin nach vollständiger Abwicklung der auf die betreffenden Walzen 104 gewickelten Schlagvorlagen sämtliche Karten geschlagen sind, ist schliesslich folgende Einrichtung getroffen : Mit jedem der vier Lochwerke ist durch die vom Elektromagneten 50 betätigte Stange 57 (Fig. 1) ein in den Sekundärstromkreis eingeschaltetes Zählwerk z verbunden, welches durch Stange 178, Sperrklinke 179 und Sperrad 180 betätigt wird (Fig. 19). Jedes Zählwerk z, welches z.
B. eine Kapazität l-9999 besitzt, hat vier leitende Ringe t mit Stromschlussarmen u, ferner jeder Ring t einen isolierenden Schieber t'. Wie aus Fig. 20 ersichtlich, sind die vier Zählwerke z1, z2, z3, z4 hintereinander in den Sekundärstromkreis geschaltet.
Soll nun z. B. bei einem Dessin mit 1892 Karten die Maschine nach der letzten Karte von selbst stehen bleiben, so werden vor Ingangsetzung der Maschine die isolierenden Schieber v des betreffenden Zählwerkes folgendermassen auf den leitenden Ringen t eingestellt : Bei der Zähtscheibo 1-9 auf die Zahl 3 (oder hinter 2), bei derjenigen 10-90 auf 90, bei 100-900 auf 800 und bei der Scheibe 1000-9000 auf Punkt 1000. Ist nun die 1892.
Karte geschlagen und kommen die vier Zeiger tt mit den derart eingestellten isolierenden Schiebern v in Berührung, so wird der Sekundärstrom in dem betreffenden Zählwerk infolge der Nebeneinanderschaltung der Ringe t (Fig. 19) unterbrochen und kann daher die Apparate N der Maschine nicht betätigen. Gleichzeitig wird aber auch ein im Nebenschluss zum Sekundärstromkreis geschalteter Elekromagnet tp stromlos, welcher das
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wickelt sind ; an dem Ende der einen Schnur hangt ein Gewicht 188, während das Ende der anderen über eine Rolle 18 ! 1 geht und mit dem Ausrückhebel 26 der Maschine (siehe Fig. 1) verbunden ist.
Das Gegengewicht 190 sucht den Hebel 26 bezw. den Riemen 27
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Wird also der Selundärstromkreis bei irgendeinem der Zählwerke unterbrochen und der Elektromagnet w dadurch stromlos, so wird dessen Anker 181 nicht mehr angezogen, sondern durch die Feder J < ? vom Hebe 184 abgehoben. Letzterer wird durch seine Feder 191 aus den Zähnen des Rades 183 entfernt und das Gewicht 188 zieht den Hebel : 26 auf die Leerscheibe. Vermittels der Kurbel 193 kann dann die Vorrichtung wieder in die Antriebsstellung zurückgedreht werden ; die Sperrklinke 192 dient dabei zum Festhalten des Sperrades, solange der Hebel 184 noch nicht eingreift, muss jedoch während des Betriebes der Maschine aus den Zähnen des Rades 183 entfernt werden.
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weiches sämtliche, auf allen vier Lochwcrken geschlagene Karten zählt.
Die Verwendung zweier Stromquellen (einer schwächeren, primären und einer stärkeren, sekundärcn #Arbeits"stromquelle) ist bei der beschriebenen Maschine aus dem Grunde not-
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vorlagen jene zerstören und sich überdies dadurch selbst unterbrechen würde. Es muss also hiezu ein schwacher Strom verwendet werden, der jedoch immerhin stark genug sein muss, um trotz seiner vielfachen Teilung (bis 1312fach) die Solenoide der beiden Lochwerke in dem Masse magnetisch zu machen, dass selbe ihre kleinen, leicht drehbaren Kontaktanker 127 (Fig. 7) anziehen und dadurch den Sekundaratromkrcis schliessen können.
Durch diesen werden erst die Locheisen genügend stark in die Solenoide eingezogen, sowie die Elektromagnctc für die Zu- und Abführvorrichtungen genügend kräftig betätigt. Sollte der Primärstrom für die Anziehung der Stromschlussanker zu schwach werden, jedoch, wenn stärker, die Schlagvorlagen schädigen können (was zwar, wenn kein zu hoher Widerstand vorhanden
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PATENT. ANSPRÜCHE : L Verfahren zur Herstellung von Jacquardkartenketten für Gewebe, bei denen mehrere verschiedenfarbige Schüsse in eine einzige Schusslinie zusammengedrängt werden, wobei durch Berührung von elektrischen Kontakten mit leitenden oder nicht leitenden Punkten von Schlagvorlagen Solenoide veranlasst werden, entweder ihre Kerne in sich hineinzuziehen oder sie in der die Lochung der Karten gestattenden Lage zu belassen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von zum Schlagen der Karten für die einzelnen farbigen Schüsse dienenden Schlagvorlagen zyklisch folgeweisc mit den zngehörigen Kontakt- vorrichtungen in Berührung gebracht wird.