AT265953B - Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen

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Goeran Zuaw
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Ytong Internat Aktiebolag
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  Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen,   z. B.   aus Härtungskesseln,   u. zw.   besonders aus solchen, die frei von Kondensat sind. 



   Bei Kondensation in einem solchen Dampfraum sammelt sich das Gas an dem für die Kondensation bestimmten Platz, und es ist möglich, dieses zusammen mit dem Kondensat abzublasen. Ist keine Kondensation vorhanden, sind dagegen die Verhältnisse bedeutend komplizierter. Man ist früher davon ausgegangen, dass in einer Mischung von Luft oder andern Gasen und Dampf die Dichte des Gasanteils geringer als die des Dampfes sei, weshalb sich das Gas hauptsächlich in dem oberen Teil des Dampfraumes sammle und dort abgeblasen werden könne. Es ist aber nicht möglich, nur den Gasanteil der Mischung abzublasen, und in den Fällen, bei denen verschiedene Mischungsverhältnisse an verschiedenen Stellen vorkommen, werden die höchsten Gasgehalte zuunterst im Raum wiedergefunden. 



  Eine vollständige Entgasung des Dampfraumes durch Abblasen in dessen oberen Teil ist nicht möglich, weil in der Regel Dampf und Gas miteinander vermischt sind. 



   Gemäss der Erfindung hat sich jetzt überraschenderweise herausgestellt, dass die früher beim Entgasen von dampferhitzten Räumen auftretenden Schwierigkeiten beseitigt werden können. Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf in den Dampfraum auf eine solche Weise eingeführt wird, dass das Gas und der Dampf hauptsächlich zwei separate Schichten bilden, wobei das Gas die untere Schicht ausmacht, wonach diese untere Schicht aus dem Raum aus dessen unterem Teil entfernt wird. 



   Zum Beispiel bei Dampfhärtung von   Gas-und/oder   Schaumbeton ist es eine wichtige Aufgabe, den Gasgehalt im Raum, in diesem Fall ein Härtungskessel, zu kontrollieren, und bei allzu hohem Gasgehalt den Härtungskessel zu entgasen, um den Gasgehalt zu vermindern. Für diese Dampfhärtung wird gesättigter Wasserdampf verwendet,   z. B.   von einem Druck von 10 at. Der Dampf wird durch eine Leitung hindurchgeleitet, die in eine der Endwände des Härtungskessels mündet. Bei der Dampfzufuhr geschieht eine ausgeprägte Schichtung des Gases und Dampfes, wobei das Gas auf Grund der geringen Turbulenz und seiner an und für sich höheren Dichte die untere Schicht bildet. 



   Ausführliche Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass, im Gegensatz zu dem, was früher über die Dichte des Gases im Verhältnis zu dem Dampf angenommen wurde, das Gas, das die grössere Dichte besitzt, sich unten im Raum absetzen wird. Wenn deshalb bei der Dampfzufuhr zum Raum Mischungen von Gas und Dampf in grösserem Umfang vermieden werden können, sinkt das Gas auf den Boden des Raumes, wovon es danach durch Verwendung eines gewöhnlichen Bodenventils abgeblasen werden kann. 



   Gemäss der Erfindung wird also ein ausserordentlich einfaches Verfahren für das Regeln des Gasgehaltes in dampferhitzten Räumen erhalten. Gemäss einer besonderen Ausführungsform derselben ist es weiter möglich, die Abblasung des Gases mittels einer Messvorrichtung automatisch zu regeln, welche Vorrichtung den Gasgehalt registriert und durch Thermosteuerung das Abblasventil beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen, z. B. aus Härtungskesseln für EMI2.1 solche Weise zugeführt wird, dass das Gas und der Dampf hauptsächlich zwei separate Schichten bilden, wobei das Gas die untere Schicht ausmacht, wonach diese untere Schicht aus dem Raum aus dessen unterem Teil entfernt wird. EMI2.2
AT548466A 1966-06-08 1966-06-08 Verfahren zur Entfernung von Gasen aus dampferhitzten Räumen AT265953B (de)

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