AT265917B - Einsatzstück für Schußwaffen - Google Patents

Einsatzstück für Schußwaffen

Info

Publication number
AT265917B
AT265917B AT442966A AT442966A AT265917B AT 265917 B AT265917 B AT 265917B AT 442966 A AT442966 A AT 442966A AT 442966 A AT442966 A AT 442966A AT 265917 B AT265917 B AT 265917B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
insert
cartridge
sleeve
firing pin
parts
Prior art date
Application number
AT442966A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Plattner
Original Assignee
Heinrich Plattner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Plattner filed Critical Heinrich Plattner
Priority to AT442966A priority Critical patent/AT265917B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT265917B publication Critical patent/AT265917B/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einsatzstück für Schusswaffen 
Die Erfindung betrifft ein Einsatzstück zur Aufnahme kleinerer Patronen in Schusswaffen gleichen
Kalibers, das eine Hülse mit Ausnehmungen und einen Zündstift umfasst. Derartige Einsatzstücke sind an sich bekannt und dienen dazu, aus Schusswaffen an Stelle der dafür vorgesehenen grossen und teuren
Patronen mit starker Pulverladung kleinere, billigere Patronen verschiessen zu können. Die bekannten
Einsatzstücke umfassen eine Hülse in Patronenform, in die vom Patronenboden her zunächst die kleine
Patrone und sodann ein Verschlussteil mit einem Schlagbolzen eingeführt wird. Sie haben den Nachteil, dass nach dem Schuss die Hülse der kleinen Patrone samt dem   Verschluss : eil   aus dem Einsatzstück nach rückwärts ausgestossen werden muss.

   Dies ist umständlich, und man benötigt dazu ein eigenes Werkzeug, weil sich die ausgeschossene kleine Patronenhülse in dem Einsatzstück sehr häufig verklemmt. Auch muss das obere Ende des Einsatzstückes sehr dünn gehalten werden, um das Einführen der kleineren
Patrone zu ermöglichen ; dies wieder führt leicht zu Beschädigungen, insbesondere Rissen. 



   Eine ähnliche Funktion wie das Einsatzstück haben auch die an sich bekannten Einsatzläufe für übungspatronen. Es sind dies Vorrichtungen für Waffen, aus deren Läufen normalerweise Geschosse   wesentlich grösseren   Kalibers verschossen werden als bei Verwendung der Einsatzläufe. Demgegenüber werden in das erfindungsgemässe Einsatzstück keine Einsatzläufe eingeführt, und es sollen mittels des Einsatzstückes Geschosse mit einem Kaliber verschossen werden, das dem Waffenkaliber entspricht. Es findet nur eine andere Patronenart mit einer schwächeren Pulverladung und kleineren Abmessung der Patronenhülse Verwendung. Bei den bekannten Einsatzstücken und Einsatzläufen fehlt auch die Notwendigkeit, besondere Ausnehmungen für die Lagerung eines Zündstiftes vorzusehen, da diese Einrichtungen nicht Patronen, sondern Einsatzläufe aufzunehmen haben.

   Allenfalls erforderliche Zündstifte sind daher in den Einsatzläufen oder in Teilen der Einsatzläufe angeordnet. Einsatzläufe, Schlagstücke oder Verschlussstücke sind aber bei dem Gegenstand der Erfindung nicht erforderlich. 



   Erfindungsgemäss soll eine billige, leicht herstellbare, einfache Vorrichtung geschaffen werden, mit deren Hilfe billige, schwächer wirkende Patronen für übung-odeur Schonzeitzwecke verschossen werden können, deren Kaliber jedoch dem Waffenkaliber entspricht. 



   Zur Erreichung dieser Vorteile und zur Vermeidung der oben erwähnten Nachteile ist die Hülse des erfindungsgemässen Einsatzstückes mehrteilig ausgebildet und eine Ausnehmung als formschlüssiges Lager für die Patrone und eine Ausnehmung zur Lagerung des Zündstiftes ausgebildet. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die Teile der Hülse schwenkbar vorgesehen und federnd gegeneinander gehalten. Vorteilhafterweise umfassen die Hülsenteile eine Ringnut, in der ein federnder Ring gelagert ist. 



   Ferner ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Länge der Ausnehmungen der   Hülsenteile (1, 2)   wesentlich, vorzugsweise um die Hälfte, kleiner ist als die Länge der Hülse des Einsatzstückes. 



   Einem weiteren Kennzeichen der Erfindung entsprechend, ist der Zündstift in an sich bekannter Weise gekröpft ausgebildet. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beispielsweise erläutert. Darin zeigt Fig. l eine übliche Patrone. In Fig. 2 ist das erfindungsgemässe Einsatzstück dargestellt. Fig. 3 lässt   die einzelnen Teile des Einsatzstückes erkennen. In den Fig. 4 bis 6 sind die Teile anderer Ausführungsformen wiedergegeben.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Einsatzstück, das beispielsweise zusammen mit einer kleineren Patrone an Stelle der üblichen   Patrone --12-- in   einer Schusswaffe verwendet werden soll, umfasst vorzugsweise zwei Teile --1, 2--, deren äussere Form im wesentlichen der Hülse --13-- der Patrone --12-- entspricht. 



  Die   Teile--1, 2-- können   in Richtung der   Pfeile--14--auseinandergeschwenkt   werden und sind federnd gegeneinandergehalten. Der Halterung dient ein federnder Ring --5--, der in einer Ringnut - 4-- der Hülsenteile --1,2-- gelagert ist. Die   Hülsenteile-1, 2-   weisen Ausnehmungen - auf, die das Patronenlager für die kleinere Patrone --7-- bilden. Die Länge dieser Ausnehmungen --6-- ist wesentlich, vorzugsweise um die Hälfte kleiner als die Länge der Hülse -   8-der Patrone-7-,   die die Stelle des üblichen Geschosses einnimmt. Die Hülsenteile --1, 2-- sind kürzer als die Hülse --13-- der Originalpatrone --12--. 



   Bei schussbereitem Einsatzstück ragt infolge der erfindungsgemässen Konstruktion nicht nur das   Geschoss-15-der   kleineren Patrone-7-, sondern auch ein Teil deren Hülse --8-- aus dem Einsatzstück heraus. Es ist so nicht nötig, die Teile--1, 2-- des Einsatzstückes so lang auszubilden, wie die Patronenhülse --13--, und es werden die Schwierigkeiten und Nachteile vermieden, die sich aus der entsprechend dünnwandigen Ausbildung des geschossseitigen Endes des Einsatzstückes ergeben. 



   Zum Festhalten des   Randes --16-- der   kleineren   Patrone --7-- weisen   die Teile-1, 2- 
 EMI2.1 
    --17-- auf.Teil-18-nach   dem Laden gegenüber dem Schlagbolzen der Schusswaffe liegt. Der Ansatz-10schlägt beim Abziehen der Schusswaffe gegen den   Zündrand-16-der   kleineren   Patrone-7-   und löst den Schuss. 



   Das Laden einer neuen Patrone erfolgt in einfacher Weise dadurch, dass die Teile--1, 2-- der Hülse des Einsatzstückes auseinandergeschwenkt werden und die leere Hülse --8-- der Patrone   --7--   herausgenommen wird. Hierauf kann sofort eine neue Patrone --7-- eingesetzt und die Schusswaffe wieder geladen werden. Ein besonderes Ausstosswerkzeug oder ein Zerlegen des Einsatzstückes ist nicht erforderlich. 



   Der   Zündstift-3-kann   in dem Einsatzstück auch asymmetrisch gelagert sein, wie dies in den Fig. 5 und 6 beispielsweise gezeigt ist. Dabei befindet sich der   Ansatz --10-- in   der Mittelachse des Einsatzstückes. Es liegt dann nach dem Laden der Schusswaffe der Ansatz--10--des Zündstiftes 
 EMI2.2 
 Die Haltevorrichtung kann beispielsweise in Form eines im Einsatzstück gelagerten, in eine Ausnehmung des   Zündstiftes--3--eingreifenden Stiftes--24--vorgesehen sein.   Dieser Stift --24-- kann von der Ringfeder --5-- gehalten sein. 



   Für die asymmetrische Lagerung des   Zündstiftes --3-- kann   gemäss einem andern Ausführungsbeispiel das Einsatzstück einen eigenen   Träger-19-aufweisen,   für dessen Aufnahme die Ausnehmungen--9--entsprechend gross ausgebildet sein müssen. Für die asymmetrische 
 EMI2.3 
   auf.(Fig. 4).    



   Der Zündstift --3-- kann in dem Träger --19-- durch eine Feder festgehalten sein, die in einer   Ringnut--22--des   Trägers und einer   Ausnehmung--23--des Zündstiftes--3--gelagert   ist. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So können beispielsweise mehr als zwei Hülsenteile an dem Einsatzstück vorgesehen sein. Auch ist die Erfindung auf Patronen anwendbar, die keinen vorstehenden   Patronenboden--24--,   sondern statt dessen eine Ringnut für den Patronenauswerfer aufweisen. Wenn als kleinere Patrone an Stelle von Randfeuerpatronen Zentralfeuerpatronen Verwendung finden sollen, kann auch ein ungekröpfter, durchwegs zentral gelagerter Zündstift --3-- vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einsatzstück zur Aufnahme kleinerer Patronen in Schusswaffen gleichen Kalibers, das eine EMI3.1 Hülse (1, 2) mehrteilig ausgebildet ist, dass eine Ausnehmung (6) als formschlüssiges Lager für die Patrone und eine Ausnehmung (9) zur Lagerung des Zündstiftes (3) ausgebildet ist. EMI3.2 Ausnehmungen (6) der Hülsenteile (1, 2) wesentlich, vorzugsweise um die Hälfte kleiner ist als die Länge der Hülse (8) der Einsatzpatrone (7). EMI3.3 des Zündstiftes (3) in Form eines Ansatzes (10) vorgesehen ist, der in einer Ausnehmung (11) des einen Hülsenteiles (1) gelagert ist und mit dem Zündrand (12) der Einsatzpatrone (7) zusammenwirkt. EMI3.4 Zündstift (3) in der Einsatzpatrone asymmetrisch gelagert ist, wobei der Ansatz (10) im Bereich des Schlagbolzens der Schusswaffe zentral angeordnet ist.
    EMI3.5
AT442966A 1966-05-10 1966-05-10 Einsatzstück für Schußwaffen AT265917B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT442966A AT265917B (de) 1966-05-10 1966-05-10 Einsatzstück für Schußwaffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT442966A AT265917B (de) 1966-05-10 1966-05-10 Einsatzstück für Schußwaffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT265917B true AT265917B (de) 1968-10-25

Family

ID=3563902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT442966A AT265917B (de) 1966-05-10 1966-05-10 Einsatzstück für Schußwaffen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT265917B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2413615C3 (de) Handfeuerwaffe mit schwenkbarem VerschluBteU
DE10392248T5 (de) Schusswaffen-Sicherheitsvorrichtung
DE2303953A1 (de) Automatische feuerwaffe
DE1453821C3 (de) Morse rubungsgranate
DE1146784B (de) Zuendpatrone
DE2747932A1 (de) Geschosspatrone
DE1578109C3 (de) Zerfallgeschoß
AT265917B (de) Einsatzstück für Schußwaffen
DE2152181C2 (de) Auszieher für hülsenlose Munition
DE2232866B2 (de) Lösbare Verbindung zwischen Geschoß und Treibladungshülse
DE1728019A1 (de) Munition zum Zuenden einer ueblichen Patrone fuer die geschlossene Kammerbauart in einem Verschluss der Bauart mit offener Kammer
AT357445B (de) Uebungspatrone fuer automatische waffen
DE1298018B (de) Zieluebungspatrone
DE2210869C3 (de) Lösbare Verbindung zwischen Geschoß und Treibladungshülse
DE1031183B (de) Schusswaffe
DE62103C (de) Platzpatrone für Gewehre, deren Patronenlager weiter als die Laufseele ist
DE310680C (de)
AT15541B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Tempieren der Schrapnells im Geschützrohre nach erfolgtem Laden.
AT218916B (de) Patrone
CH218108A (de) Einsatzgranate für Geschütze zum Schiessen mit Munition kleineren Kalibers.
DE176901C (de)
DE102017123245B4 (de) Auszieher für Revolver
DE2440260C3 (de) ZerfallgeschoB
DE1295423B (de) Adapter fuer verkuerzte Patronen
AT20371B (de) Pfropfen für Schrotpatronen.