AT264964B - Antrieb für Drehbänke u.dgl. - Google Patents

Antrieb für Drehbänke u.dgl.

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Publication number
AT264964B
AT264964B AT517367A AT517367A AT264964B AT 264964 B AT264964 B AT 264964B AT 517367 A AT517367 A AT 517367A AT 517367 A AT517367 A AT 517367A AT 264964 B AT264964 B AT 264964B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drive
main spindle
finishing
wheel
gear
Prior art date
Application number
AT517367A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Rudolf Erich Ing Barth
Original Assignee
Ebe Konstruktion Montage Ing E
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antrieb für Drehbänke   u. dgl.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Antrieb für Drehbänke u. dgl. mit wahlweisem Antrieb der  
Hauptspindel über ein Rädergetriebe zum Schruppen und über einen Riementrieb zum Schlichten und mit vom Hauptantrieb abgeleitetem Vorschub. 



   Es sind Antriebe dieser Art bekannt, bei denen das   zur Schruppbearbeitung erforderliche   Radpaar für den Antrieb der Hauptspindel durch ein Schieberad getrennt wird und stattdessen das Radpaar für das
Schlichten mittels eines Schieberades in Eingriff gebracht wird. Der Verschub wird bei diesen Antrieben vom Hauptantrieb so abgeleitet, dass er für jede Drehzahl der Hauptspindel als Vorschub pro Umdrehung bestehen bleibt. 



   Beim Umschalten von der   Schrupp- auf   die Schlichtdrehzahl entsteht eine Unterbrechung in der Antriebsverbindung infolge Trennens der Schruppübersetzung und Ineingriffbringens des Radpaares für das Schlichten. Es kann dabei die Umschaltung nur im Stillstand oder im Auslauf des Antriebes erfolgen. 



  Ausserdem ist nachteilig, dass, bedingt durch den Vorschub pro Umdrehung, ein feinerer Vorschub für die Schlichtbearbeitung zusätzlich geschaltet werden muss. 



   Weiter sind Drehzahlwechselgetriebe bekannt, bei denen durch Reversieren des elektrischen Antriebsmotors über zwei entgegengesetzt wirkende Freilaufkupplungen zwei unterschiedliche Drehzahlen an der Abtriebswelle erzeugt werden. Die beiden Freiläufe ermöglichen dabei, dass die Drehrichtung der Abtriebswelle auch bei Drehrichtungswechsel der Motorwelle erhalten bleibt. 



   Bei diesen Antrieben ist nachteilig, dass beim Drehzahlwechsel der Antriebsmotor abgebremst und dann in entgegengesetzter Richtung beschleunigt werden muss. Wegen der verhältnismässig grossen Erwärmung des Motors infolge der beim Abbremsen in Wärme umgesetzten kinetischen Energie sind diese Antriebe nicht für grosse Schalthäufigkeit geeignet, wie sie im Wechselspiel zwischen   Schrupp- und   Schlichtbearbeitung oder zwischen Langkopierdrehen und Absatzkopierdrehen auftreten kann. 



   Es sind weiter für das Kopierdrehen von steilen   Wellenabsätzen Vorschubhalbiergetriebe   bekannt, die sich in einem besonderen Vorschubschaltkasten befinden. Nachteilig ist hiebei, dass für das Halbieren des Vorschubes eine zusätzliche speziellautomatische Schaltkupplung erforderlich ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem das Umschalten der Hauptspindel zwischen Schruppdrehzahl über Räder und Schlichtdrehzahl   über Riernei. ohne Auslauf oder Stillsetzen des Antriebes der Hauptspindel ermöglicht   ist und bei dem ohne Vorschubwechselgetriebe durch blossen Drehzahlwechsel im Hauptspindeldrehzahlgetriebe gleichzeitig   die Vorschubunterschiede   zwischen Schruppen und Schlichten sowie zwischen Langdrehkopieren und Absatzkopieren erzielt werden. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwischen einem Bodenrad und der Hauptspindel eine Freilaufkupplung angeordnet ist, dass im Antrieb zum Schlichten, bei dem die der Hauptspindel unmittelbar vorgeschaltete Vorgelegewelle über ein Zahnradpaar, dessen treibendes Rad eine 

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 grössere Anzahl Zähne aufweist als das getriebene Rad, und den Riementrieb mit der Hauptspindel ver- bindbar ist, eine unter Last schaltbare Kupplung vorgesehen ist, dass die Vorschubableitung ausser beim
Gewindeschneiden von einem auf der Vorgelegewelle angeordneten Zahnrad auf ein Zwischenrad erfolgt, mit dem ein Schieberad in Eingriff bringbar ist, und dass ein die Antriebswelle antreibendes Lastschaltgetriebe einen Stufensprung enthält,

   der dem Stufensprung zwischen dem Antrieb der Hauptspindel über
Räder und   demAntrieb derHauptspindel über denRiementrieb annäherndgleich oderdirektgleich ist.   



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Antriebes wird in vorteilhafter Weise eine den Arbeits- fluss hemmende Unterbrechung in der Antriebsverbindung beim Umschalten von   Schrupp- auf   Schlicht- drehzahl-und umgekehrt-vermieden. Für das Umschalten ist nur eine Schalthandlung vorzunehmen. 



  Die nach der Erfindung in Verbindung mit den Übersetzungen des Schlichtantriebes vorgesehene Vor- schubableitung ermöglicht eine zwangsläufige Vorschubreduzierung beim Schlichten, so dass ein zu- sätzliches Schalten eines feinen Vorschubes beim Schlichten entfällt. In Verbindung mit einem Last- schaltgetriebe besteht ferner die Möglichkeit, beim Umschalten von Schruppen auf Schlichten durch
Verringern   der Getriebegrunddrehzahl die Drehzahl der Hauptspindel unverändert   zu lassen, dabei jedoch den Vorschub entsprechend zu verkleinern, was   z. B. fur   das Kopierdrehen steiler Wellenabsätze vorteil- haft ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Anordnung des Freilaufes und der Lastschaltkupplungwerden von der
Hauptspindel genauigkeitsbeeinflussende Kupplungswärme und die Bremse belastende Schwungmomente ferngehalten. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Bodenrad sowohl auf der Hauptspindel als auch im Gehäuse mittels Lagern gelagert. 



   Durch diese Anordnung wird ermöglicht, dass das Bodenrad ständig mit einem der beiden Zahnräder des dazugehörigen Schieberadblockes auf der Vorgelegewelle im Eingriff stehen kann, da durch den
Zahneingriff eventuell verursachte Schwindungen in der Bodenradlagerung absorbiert werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Von einem nicht gezeichneten   Lastschalt-oder Schieberadgetriebe   wird eine   Welle -1-- angetrie-   ben. Die Antriebswelle --1-- trägt Zahnräder --2 und 3--, mit denen wahlweise   Rader-4 und 5-   
 EMI2.1 
 auf die   Hauptspindel --9--. Über   eine Riemenscheibe --13-- und einen   Riemen --14- wird dabei die   Hauptspindeldrehung bei geöffneter, z.

   B. elektromagnetischer   Kupplung --18-- bis   zu einer Riemenscheibe --15-- übertragen, die mittels Lagern --16-- auf einen   Flansch --17- gelagert ist,   Der von der Vorgelegewelle --6-- abgeleitete Antrieb für den   Riementrieb --15, 14, 13--läuft   wirkungslos über die ins Schnelle treibenden Zahnräder --19, 20-- zur lastschaltbaren, gelösten   Kupplung-18-.   



   Die Vorschubableitung beim Schruppen, Schlichten und Absatzkopieren erfolgt von einem Zahnrad --21-- auf der Vorgelegewelle -6-- über ein   Zwischenrad -22-- auf   ein Schieberad-23-, das ausserdem wahlweise mit dem Zahnrad --3-- auf der   Antriebswelle-1- (Vorschubableitung fur   Steilgewindeherstellung) und mit einem   Hauptspindelrad--31- (Vorschubableitung für Normalgewindeher-   stellung) in Eingriff gebracht werden kann. Beim Schlichten bleibt das Zahnrad des   Radblockes-7-   unverändert mit dem Bodenrad --8-- im Eingriff.

   Wird die   Kupplung --18- im   Antrieb zwischen der Vorgelegewelle -6-- und der durch den   Riementrieb-15, 14, 13-antreibbaren Hauptspindel-9-   für das Schlichten geschlossen, erfolgt der Antrieb ins Schnelle von der Vorgelegewelle --6- über das   Zahnradpaar --19, 20-- und   den Riementrieb-15, 14, 13-auf die Hauptspindel-9-. Infolge grösserer Drehzahl der Hauptspindel --9-- gegenüber dem   Bodenrad-8-wirkt   die Freilaufkupplung-24dabei als Freilauf. 



   Bei einer angenommenen doppelten Drehzahl der Hauptspindel --9-- beim Schlichten gegenüber der Schruppbearbeitung wird beim Umschalten von Schruppen auf Schlichten der Vorschub zwangsläufig halbiert, da der   Riementrieb --15, 14, 13-- zusammen   mit dem vorgeschalteten   Radpaar --19, 20-   ins Schnelle 2   : 1 übersetzt ist,   wogegen die Vorgelegewelle --6-- von der mittels des Zahnrades-21der Vorschub abgeleitet wird, ihre Drehzahl beibehält. 



   Wird jedoch   beim Umschalten von Schruppen auf Schlichten-gleicheUbersetzungsverhaltnisse vor-   ausgesetzt-die Grunddrehzahl z. B. in dem die Welle --1-- antreibenden Lastschaltgetriebe (nicht gezeichnet) halbiert, bleibt die Drehzahl der Hauptspindel --9-- gleich, nur der Vorschub wird dabei gegenüber der vorhergehenden Schruppbearbeitung halbiert, was zum Kopierdrehen steiler Wellenabsätze 

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 geeignet ist. 



   In seiner mittleren, für Steilgewindeherstellung bestimmten Stellung kämmt das Schieberad --23-mit dem Zahnrad auf der Welle Über ein Gestänge mit den   Hebeln --25, 26--   werden bei der Verschiebung des Schieberades --23-- in die Mittelstellung zwangsläufig die Kuppelzähne --27-der auf der Hauptspindel --9-- verschiebbar angeordneten Kuppelmuffe --29-- in die Kuppelzähne -   30-desBodenrades-8-eingekuppelt. und es   wird somit eine schlupffreie Verbindung zwischen der Hauptspindel --9-- und dem   Bodenrad --8-- hergestellt.   



   In seiner dritten Stellung kämmt das Schieberad --23-- mit dem zur   Normalgewindeherstellung   bestimmten   Hauptspindelrad --31--.   Durch die   Hebel-25, 26-werden   die   Kuppelzähne --27, 30-- bei   der Verschiebung des Rades --23-- in diese Lage zwangsläufig wieder getrennt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Antrieb für Drehbänke u. dgl. mit wahlweisem Antrieb der Hauptspindel über ein Rädergetriebe zum Schruppen und über einen Riementrieb zum Schichten und mit dem Hauptantrieb abgeleitetem Vorschub, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Bodenrad (8) und der Hauptspindel (9) eineFreilaufkupplung (24) angeordnet ist, dass im Antrieb zum Schlichten, bei dem die der Hauptspindel (9) unmittelbar vorgeschaltete Vorgelegewelle (6) überein Zahnradpaar (19, 20), dessen treibendes Rad (19) eine grössere Anzahl Zähne aufweist als das getriebene Rad (20), und den Riementrieb (13,14, 15) mit der Hauptspindel (9) verbindbar ist, eine unter Last schaltbare Kupplung (18) vorgesehen ist, dass   die Vorschubableitung ausser beim Gewindeschneiden   von einem auf der Vorgelegewelle (6) angeordneten Zahnrad (21) auf ein Zwischenrad (22) erfolgt,

   mit dem ein Schieberad (23) in Eingriff bringbar ist, und dass ein die Welle (1) antreibendes   Lastschaltgetriebe einen Stufensprung enthält, der dem gebildeten   Stufensprung zwischen dem Antrieb der Hauptspindel (9) über Räder (7,8) und dem Antrieb der Hauptspindel (9) über den Riementrieb (15,14, 13) annähernd gleich oder direkt gleich ist.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenrad (8) sowohl auf der Hauptspindel (9) als auch im Gehäuse (11) mittels Lagern (10,12) gelagert ist.
AT517367A 1967-06-02 1967-06-02 Antrieb für Drehbänke u.dgl. AT264964B (de)

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