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Teppichkehrgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Teppichkehrgerät, in dessen Gehäuse Laufräder und eine kontinuierlichhöhenverstellbare, vorzugsweise angetriebene Bürstenwalze gelagert sind, wobei eine Höhenverstelleinrichtung für die Bürstenwalze wenigstens eine das Gehäuse nach aussen durchdringende Handhabe aufweist.
Bei einem Teppichkehrgerät dieser bekannten Bauart erfolgt die Höhenverstellung der Bürstenwalze übereinGetriebe mit Zahnrad und Zahnstange, also mit einer aufwendigen Konstruktion, die eine hohe Fertigungsgenauigkeit erfordert. Bei andern bekannten Teppichkehrgerätenkann die Bürstenwalze in der Regel nur in zwei Höhenlagen eingestellt werden, wodurch nicht allen Anforderungen an die Arbeitsweise des Gerätes Rechnung getragen werden kann. Nachteilig ist dabei auch die Verwendung vieler Bauteile, dienichtrationell gefertigt werden können, den Aufbau des Gerätes umständlich gestalten und seine Handhabung und Wartung erschweren. Es ist schliesslich ein Teppichkehrgerät bekannt, bei dem die Bürstenwalze in einem Schlitz des Gehäuses gelagert ist.
Hiebei ist eine Höheneinstellung der Bürstenwalze innerhalb der Abmessungen des Schlitzes möglich. Diese bekannte Ausführungsform zeigt den Mangel, dass sie bei einer völligen Freigabe des Achsschlitzes einen holprigen Lauf hat, da sich die Achse in dem Schlitz auf-und abbewegen kann. Man hat zwar versucht, den holprigen Lauf dadurch zu beseitigen, dass man die Achse mit zahlreichen Federn belastet. Abgesehen davon, dass man hiemit nur einen Teilerfolg erzielt, ist dadurch der Aufwand bei der Herstellung des Teppichkehrgerätes wesentlich erhöht worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Teppichkehrgeräte der eingangs genannten Art weiter zu verbessern, wobeiinsbesondere die angeführten Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt werden sollen. Ferner soll ein Teppichkehrgerät geschaffen werden, das bei Teppichen aller Art verwendet werden kann und auch zur Reinigung von glatten Fussböden zu benutzen ist. Dieses Ziel ist erfindungsgemäss, im wesentlichen dadurch erreicht, dass die Bürstenwalze von einem höhenverstellbar im Gehäuse gelagerten, quer in diesem angeordneten und mit seinen Schenkeln im Bereich von Lagerblechen des Gehäuses geführten U-förmigen Träger aufgenommen ist, der unter Zwischenschaltung eines Verstellbügels mit der Handhabe zusammenwirkt und wenigstens durch eine Feder belastet ist.
DurchBetätigender Handhabe kann die Bürstenwalze von der Bedienungsperson auf die jeweils günstigste Höhenlage eingestellt werden.
Um zusätzliche Führungselemente zu vermeiden, ist nach einem Vorschlag der Erfindung jedes der beiden Lagerbleche mit dreiseitig freigeschnittenen und abgebogenen Lappen ausgerüstet, die zur Führung der Schenkel des U-förmigen Trägers herangezogen werden. Die Abmessungen der Lappen werden
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einem weiteren Vorschlagallel zur Grundfläche des Balkens-18--. Der letzte Bereich--27-- ist nach aussen, d. h. vom Gehäuseinneren weg abgebogen. Jeder Querbalken --19-- ist mit einem waagrechten Schlitz --20-- versehen, der in dem Bereich --26-- zum Teil auch im Bereich --27-- liegt. Die Schlitze --20-- dienen zur be-
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räder sind auf ein-und derselben Seite des Teppichkehrgerätes angeordnet und auf unterschiedlichen
Radachsen --21-- befestigt.
Das Antriebsrad --23-- gehört zu einer Bürstenwalze --24--. Jede Rad- achse --21-- wird im übrigen in bekannter Weise dazu benutzt, schwenkbar einen Schmutzsammelbe- hälter-25-aufzunehmen.
Mit den Lagerblechen --12-- wirkt ein U-förmiger Träger --29-- für die Bürstenwalze --24-- so- wie ein Verstellbügel --30-- zusammen. Seine beiden nicht näher bezeichneten Schenkel wirken mit den Innenflächen der beiden Lagerbleche --12-- zusammen. Der U-förmige Träger -- 29-- ist in bezug auf die zu säubernde Fläche höhenverstellbar angeordnet. Um bei einer solchen Verstellung dem Träger eine gute Führung zu geben, besitzt jedes Lagerblech --12-- durch dreiseitiges Freischneiden und Ab- biegen gebildete Lappen --31--, die mit Seitenkanten des Schenkels des Trägers --29-- zusammenwir- ken. Die beiden freien Enden der Schenkel des Trägers --29-- tragen je einen Lagerzapfen --32--.
Die Lagerzapfen --32-- greifen jeweils in eine nicht näher bezeichnete Bohrung der Bürstenwalze-24- ein. Die Befestigung der Bürstenwalze --24-- am Träger --29-- geschieht in einfacher Weise dadurch, dass man zeitweise die Schenkel des Bügels etwas aufspreizt und, nachdem die Bürstenwalze zwischen die Schenkel des Trägers --29-- eingeführt ist, wieder zurückfedern lässt.
Der U-förmige Träger --29-- ist durch Federn - 33-- belastet. Jede Feder --33-- ist als doppelschenkelige Feder ausgebildet und greift mit einem abgebogenen ösenförmigen Teil in einen Durchbruch --40-- des Steges des Bügels --29-- ein. Die freien Enden der Federn --33-- wirken in an sich bekannter Weise mit den Schmutzsammelbehältern --25-- zusammen u. zw. derart, dass diese in ihrer Schliesslage gehalten werden. Die Federn greifen an der Unterseite des Steges des Trägers --29-- an und belasten diesen so, dass die Bürstenwalze stets nach oben verschoben wird. Dies bedeutet, dass eine Verschiebung der Bürstenwalze in Richtung auf die zu säubernde Fläche entgegen der Wirkung der Fe- dern -- 33-- erfolgen muss.
Die obere Lage des Trägers --29-- ist durch einen Verstellbügel --30-- begrenzt. Anderseits kann dieser Verstellbügel in seiner Lage verändert werden, wobei er dann auch eine Veränderung der HöhenlagederBürstenwalze bzw. des Trägers durchführt. Um dieses zu erreichen, ist folgende Anordnung gewählt worden :
Der Verstellbügel --30-- ist seiner Grundform nach ebenfalls ein U-Bügel, wenn auch dessen Schenkel mehrfach abgewinkelt sind. Die äussersten freien Enden der Schenkel sind in Richtung auf die Lagerbleche--12-- abgewinkelt und greifen in nicht näher bezeichnete Durchbrüche der Lagerbleche --12-ein. Auf diese Weise ist eine Schwenkbarkeit des Verstellbügels --30-- gewährleistet.
Wie Fig. 3 am besten erkennen lässt, stützen sich Bereiche der Schenkel des Verstellbügels --30-- auf dem Steg des Trägers --29-- ab. Anderseits wirkt mit dem Steg des Verstellbügels --30-- die schon erwähnte Handhabe--17-- zusammen, die mit Teilen durch das Gehäuse hindurch nach aussen greift (s. dazu Fig. 1).
DieHandhabe--17-- ist dabei als Drehknopf ausgebildet, der drehbar im Gehäuse --10-- des Teppichkehrgerätes gelagert ist. Der Drehknopf besitzt zwei im Durchmesser unterschiedliche Bereiche, durch die eine Schulter gebildet ist (Fig. 2). Im Bereich dieser Schulter ist an der Umfangsfläche des Drehknopfes --17-- eine Nut vorgesehen, in die ein Federring --34-- mit Teilen eingreift. Die Breite des Federringes --34-- ist so gehalten, dass sich andere Teile noch an der Innenwandung des Gehäuses abstützen können.
Der in das Innere des Gehäuses --10-- hineinragende Teil des Drehknopfes --17-- hat
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aus der stetig ansteigende bzw. stetigabfallendeRandteile-42-hervor-BetrachtenderFig. 2 ohne weiteres verständlich, dass durch Drehen des Knopfes --17-- andere Randteile mit dem Steg in Wirkverbindung treten u. zw. solche, die unterschiedliche Höhe aufweisen. Dadurch
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reicht. Die Federn --33-- sorgen dafür, dass der Verstellbügel ständig an der freien Fläche der Randtei- le-42-zur Anlage kommt.
In den Fig. 4 bis 9 der Zeichnungen sind andere Ausführungsformen der Handhabe für die Höhenver- stelleinrichtung des Teppichkehrgerätes dargestellt. Der Einfachheit halber sind in diesen Figuren der
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Zeichnungen Teile des Teppichkehrgerätes, wie beispielsweise des Stieles und des damit zusammenwirkendenBügels, fortgelassen. Auch sei erwähnt, dass der mit der jeweiligen Handhabe zusammenwirkende Verstellmechanismus sowohl den im einzelnen geschilderten Aufbau als auch einen davon abweichenden besitzen kann.
Im einzelnen gilt dazu folgendes :
Während bei der Ausführungsform des Teppichkehrgerätes nach den Fig. 1 bis 3 die Handhabe--17-- eine parallele Lage zur zu reinigenden Fläche einnimmt, zeigt die Ausführungsform gemäss den Fig. 4 und 5 eine Handhabe-17'-, die senkrecht zu der zu säubernden Fläche angeordnet ist. Die
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flächeder Handhabe -171-- ist zur Erhöhung der Griffigkeit gerändelt. Dieser Handhabe --17'-- kön- nen beispielsweise Nockenkurven zugeordnet sein, die auf den eigentlichen Verstellmechanismus einwirken. Es ist auch möglich, der Handhabe --17'-- ein flexibles, beispielsweise unendliches Übertragungselement zuzuordnen, welches mit dem eigentlichen Verstellmechanismus des Teppichkehrgerätes gekuppelt werden kann.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform besitzt das Teppichkehrgerät eine Hand- habe--17"--, die mit einem längsverschiebbaren Riegel --39-- verbunden ist. Durch Längsverschieben derTeile--17" und 39-- kann eine Veränderung des Verstellmechanismus und damit eine Änderung der Höhenlage der Bürstenwalze --24-- erreicht werden. Beispielsweise kann der Schieber --39-- in seinem in das Gehäuse hineinragenden Teil eine schräg verlaufende Nut besitzen, die mit dem Verstellbügel--30--zusammenwirkenkann.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Teppichkehrgerätes gemäss den Fig. 8 und 9 der Zeichnungen sind
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vorgesehen. Daher ist es möglich, die Bürstenwalze --24-- in vier unterschiedliche Höhenlagen zu überführen. Bei diesem Ausführungsbeispiel können entweder die Knöpfe --171''-- unterschiedliche Höhen aufweisen, oderes ist ein unterschiedlich tiefes Eindrücken der Druckknopftasten möglich.
Darüber hin- aus wäre es auch umgekehrt möglich, denjenigen Bereich des Verstellmechanismus, der mit den einzelnenDruckknopftasten zusammenwirkt, unterschiedlich zu gestalten, u. zw. derart, dass sich unterschiedliche Höhenlagen der Bürstenwalze --24-- ergeben.
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angetriebene Bürstenwalzen -35-- zu beiden Seiten der angetriebenen Bürstenwalze--24--, die sich frei auf dem Teppich od. dgl. abwälzen können. Die Achse --36-- jeder Bürstenwalze --35-- greift in ein Langloch -38-- ein. welches jeweils in einer Lagerlasche-37-des Schmutzsammelbehälters-25-vorgesehen ist.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur Beispiele zu Verwirklichungen der Erfindung ; die Erfindung ist darauf nicht beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So braucht die Handhabe nicht unbedingt die Form eines Knopfes oder einer Taste zu besitzen, sondern sie kann auch hebelartig gestaltet sein. Ferner ist es möglich, die Lager- bleche -12-- mit Längsschlitzen zu versehen, in welche Zapfen oder Nasen des Trägers -29-- ein- greifen. In diesem Fall können die besonderen Lagerzapfen --32-- in Fortfall kommen. Schliesslich kann auch die Anordnung und Ausbildung der Federn -33-- abweichend vom gewählten Ausführungsbeispiel sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Teppichkehrgerät, in dessen Gehäuse Laufräder und eine kontinuierlich höhenverstellbare, vorzugsweise angetriebene Bürstenwalze gelagert sind, wobei eine Höhenverstelleinrichtung für die Bürstenwalze wenigstens eine das Gehäuse nach aussen durchdringende Handhabe aufweist, dadurch ge- kennz eichnet, dass die Bürstenwalze (24) von einem höhenverstellbar im Gehäuse (10) gelagerten, quer in diesem angeordneten und mit seinen Schenkeln im Bereich von Lagerblechen (12) des Gehäuses (10) geführten U-förmigen Träger (29) aufgenommen ist, der unter Zwischenschaltung eines Verstellbügels (30) mit der Handhabe (17) zusammenwirkt und wenigstens durch eine Feder (33) belastet ist.
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