AT263732B - Verfahren zur Hydrierung von Kohlenwasserstoffgemischen - Google Patents

Verfahren zur Hydrierung von Kohlenwasserstoffgemischen

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AT263732B
AT263732B AT281064A AT281064A AT263732B AT 263732 B AT263732 B AT 263732B AT 281064 A AT281064 A AT 281064A AT 281064 A AT281064 A AT 281064A AT 263732 B AT263732 B AT 263732B
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hydrogenation
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British Petroleum Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Hydrierung von Kohlenwasserstoffgemischen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hydrierung von Kohlenwasserstoffgemischen, welche   Ci -,     C-oder C -ungesättigte   Kohlenwasserstoffe enthalten, die aus Monoolefinen und weniger als 50 Mol-% an Dienen und bzw. oder Acetylenen, bezogen auf den molaren Anteil an Monoolefinen, Dienen und Acetylenen bestehen, unter Verwendung eines in der österr. Patentschrift Nr. 254 216 beschriebenen, teilweise sulfidierten Katalysators. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch   gekennzeichnet. dass   die Diene und bzw. oderAcetylene bei einer Temperatur von 90 bis   1800 C, einem Druck   von 0 bis 70 atm einer Gas-Raumgeschwindig-   keitvonlOO   bis   10 000   Vol/Vol/h und einem Molverhältnis Wasserstoff : Kohlenwasserstoff von 0, 5 bis 100 selektiv hydriert werden. 



   Es werden vorzugsweise nicht mehr als 20   Mol-%   der Monoolefine zu Paraffinen hydriert. 
 EMI1.1 
    C-ungesättigtensolchen,   die unter Hydrierbedingungen inert sind, z. B. gesättigte Kohlenwasserstoffe, behandelt werden. Vorteilhafterweise machen die   C-,   C3- oder C4-ungesättigten Verbindungen mehr als 20   Mol-%,   insbesondere mehr als 50   Mol-%,   des gesamten Ausgangsmaterials aus. 



   Im allgemeinen kann das Ausmass der Hydrierung durch eine geeignete Auswahl der Reaktor - Temperatur in Verbindung mit der Strömungsgeschwindigkeit eingestellt werden. Ein Ansteigen der ersteren und ein Absinken der letzteren bewirkt eher ein Ansteigen des Hydrierungsausmasses. Ein Wechsel im Druck hat nur einen geringfügigen Einfluss zur Folge. 



   Die Reaktion kann in Gegenwart eines freien Wasserstoff enthaltenden Gases erfolgen. Das Ausgangsmaterial kann sich in der flüssigen, gasförmigen oder gemischten Phase befinden. 



   Es ist ein besonderer Vorteil des   erfindungsgemässen   Verfahrens, dass die Hydrierung des Ausgangsmaterials in Gegenwart von überschüssigem Wasserstoff, in bezug auf die für die gewünschte Hydrierung erforderliche Menge ausgeführt werden kann, und so die Regulierung des Hydrierungsausmasses nur durch die Begrenzung der eingesetzten Wasserstoffmenge vermieden werden kann. Jedoch kann die Menge des überschüssigen Wasserstoffes einigen Einfluss auf das Ausmass der Hydrierung ausüben, ein Ansteigen des 
 EMI1.2 
 aber eine selektive Hydrierung einiger, zumindest höher ungesättigter Kohlenwasserstoffe bewirkt. Innerhalb dieses allgemeinen Rahmens können drei besondere Verfahrenswege unterschieden und beispielhaft erläutert werden.

   Dies sind : a) Ein Ausgangsmaterial, welches Monoolefine und Acetylene enthält, welche in bezug aufeinander in grösseren und kleineren Anteilen vorliegen und wobei es erforderlich ist, die Acetylene selektiv zu hydrieren. Diene können abwesend sein ; falls sie vorhanden sind, wird das Ausmass, in dem sie hydriert oder nicht hydriert werden, von geringfügigerer Bedeutung sein. 

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   Vorzugsweise soll das Ausgangsmaterial, insofern es Monoolefine und   Acetylene enthält, aus einer   Mischung von mehr als 90 Mol-% eines Monoolefins oder aller Monoolefine und nicht mehr als 10   Mol-%   eines Acetylens oder aller Acetylene bestehen. 
 EMI2.1 
 drieren. Andere Diene und bzw. oder Acetylene können abwesend sein, oder falls sie anwesend sind, ist das Ausmass, in dem sie hydriert oder nicht hydriert werden, von geringerer Bedeutung. 



   Vorzugsweise besteht das Ausgangsmaterial, soweit es Propylen und Propadien enthält, aus einer
Mischung von mehr als 90 Mol-% Propylen und nicht mehr als 10 Mol-% Propadien. 



   Die Reaktionstemperatur soll nicht unter   1000C   liegen, ein besonders geeigneter Bereich liegt zwischen 100 und 1700 C. c) Ein Ausgangsmaterial, welches Butene und Butadiene enthält, die in bezug aufeinandeiin einem grösseren und in einem kleineren Anteil vorliegen, und wobei die   selektive Hydrierung der Butadiene   erforderlich ist. Andere Diene und bzw. oder Acetylene können abwesend sein, oder falls sie vorhanden sind, ist das Ausmass, in dem sie hydriert oder nicht hydriert werden, von geringerer Bedeutung. 



   Vorzugsweise besteht das Ausgangsmaterial, soweit es Butene und Butadiene enthält, aus einer Mischung von mehr als 60 Mol-%, insbesondere mehr als   90%   eines Butens oder aller Butene und nicht mehr als 40   Mol-%,   insbesondere nicht mehr als   101o   aus einem Butadien oder aller Butadiene. 



   Die Temperatur wird im allgemeinen 1300 C überschreiten und wird vorzugsweise im Bereich zwi-   schen     140 - 1800 C   liegen. 



   In den Fällen a) und b) wurde gefunden, dass die Abwesenheit von   C   Olefinen eine weniger strenge Einhaltung der Bedingungen erlaubt, die erforderlich sind, um ein gegebenes Ausmass an Hydrierung der Acetylene und Propadiene zu erhalten. 



   Die Herstellung und Aktivierung des Katalysators kann nach irgendeiner bekannten Methode erfolgen. Beispielsweise seien drei Methoden näher erläutert. a) Der Katalysator kann auf dem Grundkörper nach einem Imprägnierverfahren hergestellt werden, indem man ein Nickelsalz in Wasser löst, beispielsweise Nickelnitrat, und das   Trägermaterial damit   tränkt. Das Trägermaterial kann üblicherweise in Form von Körnern oder Pellets beliebiger Grösse aus dem Trägergrundmaterial hergestellt werden. Nach der Tränkung wird der Katalysator getrocknet und befindet sich dann in einer Form, in der er lange Zeit ohne Zersetzung gelagert werden kann. Um den Katalysator zu verwenden, muss er aktiviert werden, indem man ihn erhitzt, um das Salz zu zersetzen. 



  Im Falle des Nitrates war hiezu eine Temperatur von etwa 500 bis 5500 C nötig und das Nickel wird in das Oxyd umgewandelt. Die endgültige Aktivierung durch Reduktion zu metallischem Nickel kann in einem Strom von Wasserstoff oder einem Wasserstoff enthaltenden Gas bewirkt werden, bei einer Temperatur von 150 bis 6000 C und einem Druck von 0 bis 14 atü. Die Behandlungszeit hängt von der Temperatur ab. Typische Bedingungen bei Verwendung von   Sepiolithkatalysatorträgern   sind 16 h bei 500  C und atmosphärischem Druck. Jedoch wird dem Sepiolith kein Schaden zugefügt, wenn er bei einer Temperatur über   6000 C   erhitzt wird. b) Der Katalysator kann hergestellt werden, indem man trockenes Nickelformiat mit gepulvertem Katalysatorträger vermahlt und die Mischung anschliessend pelletiert..

   Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein Salz wie Nickelformiat sich in nicht oxydierender Atmosphäre direkt (ohne den Oxydzustand zu durchlaufen) zu Nickel reduziert,   z. B.   in einem Inertgas oder einem Wasserstoffstrom bei einer Temperatur von 150 bis   3000 C.   Im allgemeinen wird bei   2500C   eine Behandlung durch4 h zweckmässig sein. 



  Dies hat den Vorzug, dass es nicht erforderlich ist, grosse Mengen von Katalysator auf Temperaturen von 5000 C und höher zu erhitzen. c) Der Katalysator kann nach einer Technik hergestellt werden, welche den wasserlöslichen Komplex nutzbar macht, der sich beim Lösen von Nickelformiat in Ammoniak bildet. Dieser Komplex zerfällt beim Erhitzen und gibt wieder Nickelformiat. Durch Verwendung dieses wasserlöslichen Komplexes können Katalysatoren aus normalerweise wasserunlöslichen Verbindungen wie Nickelformiat nach der Imprägniermethode hergestellt werden. Die Verbindung wird in Ammoniaklösung    aufgelöst und die Lö-   sung zur Imprägnierung von Körnern und Pellets des Trägers verwendet. Der Katalysator wird dann getrocknet und die Aktivierung nach der unter b) beschriebenen Methode ausgeführt. 



   Nach der Reduktion soll man den Nickelkatalysator nicht mit Luft in Berührung kommen lassen, andernfalls spontane Oxydation des Nickels zu Nickeloxyd stattfinden kann. 



   Der aktivierte Katalysator enthält vorzugsweise 1 - 50, insbesondere   5-25 Gew.-%   an elementa- 

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 rem Nickel, berechnet auf das Gesamtgewicht des Katalysators. 



   Geeignete Katalysatoren zur Behandlung mit einem schwefelhaltigen Material und zur Verwendung im erfindungsgemässen Verfahren sind Nickel auf Aluminiumoxyd, Kieselgur, Kreide oder Silikagel. 



   Ein bevorzugter Katalysator ist Nickel auf Sepiolith. 



   Sepiolith ist ein im Handel erhältliches Tonmineral, welches natürlich vorkommt und auch syn- thetisch hergestellt werden kann. Es hat die theoretische Formel    Mg Siu 030 (OH) 6H   und ist auch als Meerschaum bekannt. Weitere Information über Sepiolith und seine Eigenschaften kann in "Chemistry and Industry" vom 16. November 1957 auf den S.   1492 - 1495   gefunden werden. 



   Sepiolith bietet einen Vorteil gegenüber einigen andern Grundkörpern, beispielsweise Aluminium- oxyd, welcher darin besteht, dass während des Erhitzens des Katalysators zur Umwandlung des Nickel- salzes zum Oxyd keine Reaktion des Nickelsalze mit dem Sepiolith stattfindet und die endgültige Re- duktion bei einer niedrigeren Temperatur ausgeführt werden kann, als für Nickel-Aluminium Kata- lysatoren erforderlich ist. 



   Wenn ein Trägerkatalysator aus elementarem Nickel mit einer schwefelhaltigen Verbindung bei er- höhter Temperatur behandelt wird, schreitet im allgemeinen das Ausmass der Sulfidierung fort, solange schwefelhaltige Verbindungen über den Katalysator geleitet werden und schliesslich wird ein stark sul- fidierter Katalysator erhalten. 



   Es wurde gefunden, dass bestimmte Klassen von schwefelhaltigen Verbindungen, wie anschliessend beschrieben, nur bis zu einem beschränkten Grad von Sulfidierung wirksam sind. Daher ändert, nach- dem ein bestimmter Grad der Sulfidierung erreicht ist, die Verwendung weiterer Mengen dieser schwe- felhaltigen Verbindungen den Sulfidierungsgrad nicht mehr wesentlich, wenn sie unter den gleichen Be- dingungen wie vorher   angewendet werden. In einigen Fällen kann der Grad der Sulfidierung   ziemlich unabhängig von den Sulfidierungsbedingungen sein und der Grad der Sulfidierung wird daher durch die Auswahl der schwefelhaltigen Verbindung bestimmt. 



     Sulfidierungsbedingungen, welche   variiert werden können, umfassen Temperatur, Druck und Strömungsgeschwindigkeit. Gewöhnlich wird das Sulfidierungsmittel in der Dampfphase angewendet. 



   Durch die Verwendung einer organischen Schwefelverbindung, welche nur einen beschränkten Grad der Sulfidierung zu bewirken vermag, ist es   möglich,   einen Katalysator zu erhalten, welcher an seiner Oberfläche einheitlich sulfidiert ist. Es wäre zwar möglich, zur Sulfidierung eine berechnete Menge einer organischen Schwefelverbindung zu verwenden, welche diese Eigenschaft nicht besitzt, jedoch wird, wenn die Katalysatoroberfläche der organischen Schwefelverbindung leicht zugänglich ist, so der resul-   tierend   Katalysator bis zu einem unerwünscht hohen Grad sulfidiert. Während es zwar möglich ist, einen Durchschnittssulfidierungsgrad zu erzielen, der dem benötigten Wert entspricht, wird der Katalysator teilweise überaktiv und stellenweise unteraktiv sein. 



   Zum Zweck der vorliegenden Beschreibung werden die schwefelhaltigen Verbindungen wie folgt eingeteilt :
Klasse A : Thiophene, Thiacycloalkane mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen im Ring und Dialkylmonosulfide. 



   Klasse B : Schwefelhaltige Verbindungen, die nicht in Klasse A aufgenommen sind (z. B. Merkaptane, Thiacyclobutane, Dialkyldisulfide, elementarer Schwefel, Schwefelwasserstoff und Schwefelkohlenstoff. 



   Verbindungen der Klasse A bewirken nur einen beschränkten Grad von Sulfidierung, wie oben beschrieben, und diese Verbindungen werden vorzugsweise zur Modifizierung des Katalysatormaterials in der Erfindung verwendet. 



   Eine bevorzugte Klasse organischer Schwefelverbindungen zur Behandlung des Katalysators sind die Thiophene. 



   Bevorzugte Thiophene besitzen   4 - 10   Kohlenstoffatome im Molekül. Zweckmässigerweise wird ein Gasolin verwendet, welches den Schwefel vorwiegend oder gänzlich als Thiophen enthält. Ein bevorzugt tes Gasolin ist ein Dampfgecracktes Gasolin, welches durch Cracken in Gegenwart von Dampf von Erd- ölfraktionen, z. B. Primary-Flash Destillat oder Naphthas, Fraktionen, die vorzugsweise im Bereich zwischen 50 und   2500C   sieden, erhalten wird. Bevorzugte Cracktemperaturen für   dieHerstellungvonGaso-   linen, zur Verwendung im erfindungsgemässen Verfahren, überschreiten   5930 C,   geeignete Temperaturen liegen im Bereich von 593 bis   9270 C   und geeignete Crackdrucke liegen im Bereich zwischen 0 bis 4,2 atü.

   Vorzugsweise haben die Gasoline einen Gesamtschwefelgehalt von 0, 005 bis 0,   2 Gew.-%.   



   Eine andere Klasse organischer Schwefelverbindungen, welche verwendet werden kann, stellen die Merkaptane dar. Jedoch wird bei Verwendung von elementarem Schwefel,   HS, CS   oder andern Schwe- 

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 felverbindungen als denen der Klasse A, die Anwendung eines Überschusses dieser Materialien über jene
Menge, welche die zur Reaktion mit einem kleineren Teil des Nickels erforderlichen Schwefelmenge   entt   hält, zu übermässiger Sulfidierung des Katalysators führen. Diese Materialien werden gewöhnlich in stöchiometrischen Mengen eingesetzt, die zum Sulfidieren des benötigten Anteils des im Katalysator vorhandenen Nickels erforderlich sind. 



   Gewöhnlich wird die Sulfidierung des Katalysators bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 2000C vorgenommen. Die Behandlung kann bei jeglichem Druck, atmosphärischem   oder unter-,-wie auch über-   atmosphärischem Druck stattfinden. 



   Falls gewünscht, kann die Behandlung des Katalysators in Gegenwart von Wasserstoff vorgenommen werden. 



   Gewöhnlich wird die Menge des schwefelhaltigen Materials, welches man mit dem Katalysator reagieren lässt, so gewählt, dass der Katalysator   1-40 Mol-%   Schwefel enthält, berechnet auf den Gehalt des elementaren Nickels des noch nicht in Reaktion getretenen Katalysators. 



   Die Erfindung sei durch die folgenden Beispiele erläutert, jedoch in keiner Weise eingeschränkt. 



     Beispiel l :   10 ml eines Nickels auf Sepiolith Katalysators, welcher 10   Gew.-%   an elementarem Nickel enthält, wurden mittels Wasserstoff (100 Vol/Vol/h) bei 2500 C 4 h lang bei Atmosphärendruck aktiviert und partiell sulfidiert, indem eine n-Heptanlösung, welche pro 100 ml Heptan 0,5 g Thiophen enthielt, bei 3 Vol/Vol/h,   100  C   mit Wasserstoff bei 1000 Vol/Vol/h, 4hlang bei Atmosphärendruck angewendet wird. Das Atomverhältnis Schwefel : Nickel des Katalysators betrug 0,06. 



   Die Mischung von gasförmigen olefinischen   C4   Kohlenwasserstoffen und Wasserstoff   (10 -15 Vol-%)   wurde dann mit   1000 - 1200   Vol/Vol/h und Atmosphärendruck über den Katalysator bei verschiedenen Temperaturen geleitet. Proben des Ausgangsmaterials und des Produktes, die nach   2 - 3   h Verfahrenszeit entnommen und unter feststehenden Bedingungen gaschromatographisch analysiert wurden, ergaben die in untenstehender Tabelle angegebenen Resultate. 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Katalysator
<tb> Temperatur <SEP> 0 <SEP> C <SEP> 100 <SEP> 115 <SEP> 130 <SEP> 140 <SEP> 150 <SEP> 166
<tb> AusgangsZusammensetzung <SEP> der <SEP> mateKohlenwasserstoffe <SEP> : <SEP> rial
<tb> Cl <SEP> Mol-%-0, <SEP> 5 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 1
<tb> C2 <SEP> Mol-% <SEP> 2,2 <SEP> 2,0 <SEP> 1,9 <SEP> 1,6 <SEP> 1,5 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 1, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Propan <SEP> Mollo <SEP> 1, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 1,3 <SEP> 1,3 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 1,2
<tb> Propylen <SEP> Mol-% <SEP> 8,05 <SEP> 8,83 <SEP> 9,07 <SEP> 8,5 <SEP> 8,5 <SEP> 8, <SEP> 37 <SEP> 7,9
<tb> Butane <SEP> Mol-% <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 7,1 <SEP> 7,3 <SEP> 7,2 <SEP> 7,2 <SEP> 7,4
<tb> Butene <SEP> Mol-% <SEP> 55, <SEP> 3 <SEP> 54,5 <SEP> 55,9 <SEP> 57, <SEP> 8 <SEP> 61,6 <SEP> 59,5 <SEP> 68, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Butadiene-1,

   <SEP> 3 <SEP> Mol- <SEP> 26,1 <SEP> 25,3 <SEP> 24, <SEP> 3 <SEP> 23, <SEP> 1 <SEP> 19,7 <SEP> 22, <SEP> 2 <SEP> 14,2
<tb> Methylenacetylen <SEP> Mol- <SEP> 0,18 <SEP> 0,17 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> Propadien <SEP> Mol- <SEP> 0, <SEP> 27 <SEP> 0, <SEP> 30 <SEP> 0,21 <SEP> 0,18 <SEP> 0,08 <SEP> 0,12 <SEP> 0,01
<tb> 
 
Die Resultate zeigen :

   a) Der vorsulfidierte Katalysator ist fähig, unter den angewendeten Bedingungen, bei Temperaturen über 1000 C, im wesentlichen das ganze Methylacetylen ohne Verlust der Butene zu entfernen. b) Der vorsulfidierte Katalysator ist fähig, unter den angewendeten Bedingungen, bei einer Temperatur von 140 bis   1660   C, einen wesentlichen Anteil des Propadiens ohne wesentlichen Verlust von Propylen zu hydrieren. c) Der vorsulfidierte Katalysator eignet sich unter den verwendeten Bedingungen, bei einer Temperatur von 1600 C, zur Entfernung von. etwa   5calo   des Butadiens und etwa dem ganzen Propadien, ohne nennenswerte Hydrierung der Butene zu Butanen. 



   Beispiel 2 : Eine Menge eines Katalysators wurde bei   1000 C,   wie in Beispiel 1 beschrieben, ak-    tiviert-und vorsulfidiert,   Der Katalysator wurde dann für die Hydrierung der Methylacetylen und Propadien-Verunreinigungen in einem Propylenstrom, welcher   85-90 Mol-%   an Propylen enthielt, verwendet. Folgende Bedingungen wurden angewendet : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Druck <SEP> 3,5 <SEP> atü
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Strömungsgeschwindigkeit <SEP> des <SEP> Gases <SEP> 1000 <SEP> Vol/Vol/h
<tb> Molverhältnis <SEP> Wasserstoff <SEP> : <SEP> Kohlenwasserstoff <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Proben des Ausgangsmaterials und des Endproduktes wurden zu verschiedenen Zeiten und bei verschiedenen Temperaturen des Katalysators entnommen und gaschromatographisch analysiert.

   DieResultate sind in untenstehender Tabelle angegeben : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Versuchs-Katalysator <SEP> Propan <SEP> Methylacetylen <SEP> Propadien
<tb> dauer <SEP> Temperatur <SEP> C <SEP> ppm <SEP> ppm
<tb> Ausgangsmaterial-6, <SEP> 5 <SEP> 2400 <SEP> 1900
<tb> 51/2 <SEP> 100 <SEP> 14,5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 50 <SEP> 6, <SEP> 3 <SEP> 1000 <SEP> 1000
<tb> 13 <SEP> 81 <SEP> 6, <SEP> 6 <SEP> 1000 <SEP> 1000
<tb> 14 <SEP> 92 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 850 <SEP> 550
<tb> 22 <SEP> 1/2 <SEP> 122 <SEP> 18,5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 25 <SEP> 110 <SEP> 12, <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> 27 <SEP> 100 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Mit Bezugnahme auf das Beispiel 1 ist zu bemerken, dass infolge der Anwesenheit vonrelativ gro- ssen Mengen Butenen und Butadienen,

   eine Strömungsgeschwindigkeit von 1000 bis 1200 Vol/Vol/h und Temperaturen von 1000 C keinen ausreichenden Hydrierungsgrad des Methylacetylens ergaben. Bei Ansteigen der Temperatur auf 1150 C wurde der Anteil des Methylacetylens im Produkt wesentlich reduziert. 



   Anderseits kann mit Bezug auf das Beispiel 2 gesehen werden, dass in Abwesenheit grosser Mengen   C   eine Strömungsgeschwindigkeit von 1000 bis 1200 Vol/Vol/h und eine Temperatur von 1000 C für die Entfernung eines grösseren Teiles an Methylacetylen ausreichend war. 



   Ähnlich zeigt ein Vergleich zwischen den Beispielen 1 und 2, dass eine Temperatur von 1000 C und eine Strömungsgeschwindigkeit von 1000 Vol/Vol/h nicht ausreichte, um Propadien in Gegenwart von   C" -Olefinen   zu hydrieren, jedoch bei deren Abwesenheit ausreichte. 



     Beispiel 3 :   Eine andere Probe des Katalysators wurde wie in Beispiel 2 aktiviert, aber die Sulfldierung wurde bei   1500   C ausgeführt. Die Hydrierungsversuche wurden unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 durchgeführt. Die Resultate sind in untenstehender Tabelle vermerkt :

   
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Katalysator <SEP> Propan <SEP> Methylacetylen <SEP> Propa- <SEP> 
<tb> Venuchtdauer <SEP> Temperatur <SEP> C <SEP> Mol-% <SEP> ppm <SEP> dien <SEP> ppm
<tb> Ausgangsmaterial-5, <SEP> 7 <SEP> 2400 <SEP> 1900
<tb> 8 <SEP> 70 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 1000 <SEP> 1000
<tb> 91/2 <SEP> 80 <SEP> 8,8 <SEP> 500 <SEP> 500
<tb> 12 <SEP> 92 <SEP> 9,9 <SEP> 20 <SEP> 25
<tb> 14 <SEP> 101 <SEP> 14, <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> 
 
Nach der Vorsulfidierung bei 1500 C werden Temperaturen über   1000 C   bevorzugt,   um Methylace-   tylen und Propadien bis unter 1 ppm zu entfernen. 



     Beispiel 4 : Eine weitere   Probe eines frisch aktivierten Katalysators wurde bei 175  C vorsulfidiert und der   ltydrierungsvorgang   analog Beispiel 2, mit Ausnahme der aufgezeigten Änderungen, durchgeführt. Die Resultate sind untenstehend   angeführt :   

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> H2/Hohlenwas- <SEP> Kataly- <SEP> Methylserstoff <SEP> sator <SEP> Pro-acetyMol- <SEP> Verhält- <SEP> Tempera- <SEP> pan <SEP> len <SEP> Propadien
<tb> Versuchsdauer <SEP> GHSV <SEP> nis <SEP> tur <SEP> 0 <SEP> c <SEP> Mol-% <SEP> ppm <SEP> ppm
<tb> Ausgangsmaterial--6, <SEP> 0 <SEP> 2550 <SEP> 2100
<tb> 221/2 <SEP> 1000 <SEP> 1 <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 100 <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> 35 <SEP> 40
<tb> 25 <SEP> 1000 <SEP> 1 <SEP> :

   <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 106 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 30 <SEP> 30
<tb> 27 <SEP> 1/2 <SEP> 1000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 110 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 25 <SEP> 30
<tb> 34 <SEP> 1000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 106 <SEP> 11, <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> 391/2 <SEP> 5000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 11 <SEP> 115 <SEP> 6,5 <SEP> 10 <SEP> 25
<tb> 41 <SEP> 5000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 11 <SEP> 122 <SEP> 6,7 <SEP> 5 <SEP> 10
<tb> 47 <SEP> 5000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 14 <SEP> 116 <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> 53 <SEP> 1/2 <SEP> 10000 <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 17 <SEP> 120 <SEP> 9, <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 10
<tb> 
 
Die Resultate zeigen, dass Methylacetylen und Propadien bis zu einem niedrigen Wert reduziert wer- den, wenn die Reaktion bei 1000 C über einen Katalysator, welcher bei einer Temperatur von 1750 C vorsulfidiert wurde, stattfindet.

   Höhere   Wasserstoff/Kohlenwasserstoff-Molverhältnisse   verhindern eine   übermässige   Hydrierung des Propylens zu Propan. Eine Strömungsgeschwindigkeit des Ausgangsmaterials bis zu   10 000   Vol/Vol/h kann zufriedenstellend angewendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Hydrierung von Kohelwasserstoffgemischen, welche C2-, C3- oder C4 -unge - sättige Kohlenwasserstoffe enthalten, die aus Monoolefinen und weniger als 50 Mol-% an Dienen und bzw. oder Acetylenen, bezogen auf den molaren Anteil an Monoolefinen, Dienen und Acetylenen bestehen, un- ter Verwendung eines in der österr. Patentschrift Nr.   254216   beschriebenen, teilweise sulfidierten Ka- talysators, dadurch gekennzeichnet, dass die Diene und bzw. oder Acetylene bei einer Tem- peratur von 90 bis 1800 C, einem Druck von 0 bis 70 atm, einer   Gas-Raumgeschwindigkeit von 100   bis
10000 Vol/Vol/h und einem Molverhältnis Wasserstoff : Kohlenwasserstoff von   0, 5 bis 100   selektiv hy- driert werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ausgangsmaterial verwendet, in dem die C2-, C3- oder C4-ungesättigten Verbindungen mehr als 50 Mol-% des gesam- ten Ausgangsmaterials ausmachen und die Hydrierung im Bereich zwischen 100 und 1500C durchführt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ausgangs- material verwendet, das, soweit es Monoolefine und Acetylene enthält, aus einer Mischung von mehr als 90 Mol- ; eines Monoolefins oder aller Monoolefine und nicht mehr als 10 Mol... eines Acetylens oder aller Acetylene besteht und die Hydrierung im Bereich zwischen 100 und 1500C durchführt.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ausgangsmaterial wählt, welches Propylen und Propadien enthält, welche in bezug aufeinander in ei- nemgrösserenbzw. ineinemkleinerenAnteilvorliegenunddieHydrierung im Bereich zwischen 100 bis 1700 C durchführt.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ausgangsmaterial wählt, das soweit es Propylen und Propadien enthält, aus einer Mischung von mehr als 90 Mol- Pro- pylen und nicht mehr als 10 Mol... Propadien besteht und die Hydrierung im Bereich zwischen 100 bis 1700 C durchführt.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass man ein Ausgangsmaterial einsetzt, welches Buten und Butadiene enthält, die in bezug aufeinander in einem grö- sseren bzw. in einem kleineren Anteil vorliegen und die Hydrierung im Bereich zwischen 140 und 1800 C durchführt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Ausgangsmaterial verwendet, das soweit es Butadien und Butene enthält, aus einer Mischung von mehr als 60 Mol-feines <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1
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