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Streckenblocksperre.
Bei der vorliegenden Streckenblocksperre ist das Sperrstück mit der Blockstange lösbar verbunden und wirkt mit einem Verschlussstück mit festen Hacken derart zusammen, dass es für das Endfeld den Signalverschluss und für das Anfangsfeld die Endsperre bildet.
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für das Anfangsfeld ohne Hinzufügen neuer Sperrteile gebildet werden kann. Hiedurch wird eine leichte Übersichtlichkeit geschaffen, da die Sperren sowohl für das Endfeld, als auch für das Anfangsfeld gleiches Aussehen haben.
Ferner ist beim Erfindungsgcgenstand die gleichzeitige Auslösung der Druckknopfsperre und der Endsperre bei getrennter Anordnung beider ermöglicht, so dass die durch Irrtümer und Missgriffe entstehenden Ver- legenheiten ausgeschlossen werden.
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das Oeitstück 7 und mit einem verlängerten Zapfen 13 in eine Bohrung der Druckknopf- stange 8 hineinragt. In dieser Bohrung befindet sich oberhalb des Zapfens 13 die Feder 1-1, weicht-bestrebt ist, das Sperrstück 12 nach unten zu drücken. Der Zapfen 13 hat einen schutz 15, in den ein durch die Druckknopfstange S hindurchgcsteckter Stift 10 eingreift.
An das Sperrstück 12 ist ein um einen Zapfen 17 drehbarer Schwinghebel 18 angeordnet,
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wird das Sperrstnck 12 von den Fängern 5 entgegen der Wirkung der Feder 14 abgefangen. Die Druckknopfstange 8 kann nicht herabbewegt worden, da die Fänger a auf
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scnlussstück 3 die Druckknopfsporro bilden. Beim Umlegen der Kurbel 2 durch die Signalschubstange werden die Fänger 5 zwangsweise mitgenommen (Fig. 3) und das Sperrstück 12 ausgelöst. Ein Bedienen des Blockfeldes ist jedoch noch nicht möglich, da einer der Fänger 5
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Zurücklegen der Kurbel 2 legen sich die Fänger 5 gegen das ausgelöste Sperrstück 12 (Fig. 4).
Der Vorsprung 24 des Verschlussstückes 3 kommt dabei in eine derartige Stellung, dass die Fänger 5 nicht mehr als Druckknopfsperre dienen, sondern an ihre Stelle der Schwinghebel 18 mit seinem Ansatz 25 tritt, der mit einem an dem Querstück 23 befestigten Knaggen 26 zusammenarbeitet. Denn würde die Druckknopfstango 8 und mit ihr der an derselben befestigte Stift 20 herabbewegt, so wird dabei der Schwinghebel 18 vermittels der eigenartigen Form seiner Kurve 19 mit seinem Ansatz 25 gegen den Knaggen 26 gedrückt und damit das Blocken verhindert, so dass diese Teile bis zum völligen Rückgange der Kurbel 2 in die Ruhestellung als Druckknopfsperre wirken.
Ist die Ruhestellung erreicht, so kann die Blockung der Sperre stattfinden (Fig. 5), da jetzt ein Eintreten des Sperrstückes 12 zwischen die festen Backen des Verschlussstückes 3 möglich ist. Im geblockten Zustande bildet alsdann das Verschlussstück 12 den Signalverschluss, wie Fig. 6
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gezogen.
Soll diese Blocksperre für das Anfangsfeld dienen, so wird der Stift 16 entfernt, so dass das Sperrstück 12 dadurch unabhängig von der Druckknopfstange 8 wird. Der Vorgang ist hiebei derselbe wie vorher, nur dass bei Rückstellung des Signales von Fahrt auf Halt das Sperrstück 12 ohne Bedienung des Blockfeldes zwischen die festen Backen des Ver- schlussstückes 3 einfällt (Fig. 8) und dadurch die Endsperre bildet. Gleichzeitig ist damit die Druckknopfsperre 18, 25 zwangsweise mitgenommen und ausgelöst. Das Signal kann
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mittels der Fänger ausgelöst werden.
Soll bei geblocktem Endfelde der Signalvorschluss nicht herbeigeführt werden, so
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sparungen 27 und 28 (Fig. 9), die ein vorzeitiges Blocken nicht herbeiführen. jedoch ein wiederholtes Ziehen des Signales gestatten. Es ist somit die Hinzufügung eines neuen Sperrgliodes auch hiebei nicht erforderlich.