AT262858B - Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwicklung auf dem Spulkörper und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwicklung auf dem Spulkörper und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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AT262858B
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  Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwicklung auf dem   Spulkörper   und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwick- lung auf dem Spulkörper, wobei im Abstand von einer Hauptwicklung eine Spitzenwicklung erzeugt und deren einzelne Windungen untereinander verbunden werden. 



   Um eine Schussspule in den für den Webvorgang geeigneten Zustand zu bringen, wird nach einem bekannten Verfahren am Ablaufende des Spulkörpers im Abstand von der Hauptwicklung eine kleine Hilfswicklung, die sogenannte Spitzenwicklung, erzeugt, die dann   z. B.   durch einen geeigneten Finger während der letzten Drehungen der Spule unter Bildung einer Keilnut leicht auseinandergedrängt wird, während der zulaufendeFaden unmittelbar hinter dem Finger in die Keilnut eingelegt wird, die sich anschliessend durch die Eigenelastizität der Hilfswicklung wieder schliesst und dabei das Fadenende in die Hilfswicklung einklemmt. Diese Fixierung des Fadenendes in der Hilfswicklung ist aber für Synthesegarne recht unsicher und löst sich relativ leicht. 



   Nach einem andernbekannten Vorschlag erfolgt die Fixierung der Spitzenwicklungen auf dem Spulkörper durch Bestreichen der fertigen Spitzenwicklung mit einem Klebstoff. Die Aufbringung des Klebstoffes auf die Spule ist naturgemäss heikel und zur Durchführung eines solchen Verfahrens sind verhältnismässig komplizierte Einrichtungen erforderlich ; bei ungünstiger und insbesondere noch nicht perfekter Einstellung solcher aufwendiger Mechanismen, wie sie für die Klebstoffaufbringung bei einer selbsttätig arbeitenden Maschine nötig sind, ergeben sich häufig beachtliche Betriebsstörungen, deren Auswirkungen über die Beschädigung der aufzuwickelnden Garne noch   hinausreichen.   



   Diese Nachteile werden durch das erfindungsgemässe Verfahren vermieden, bei dem die Schmelzbarkeit der synthetischen Fasern ausgenutzt wird. Die Erfindung besteht darin, dass bei solchen Fasern die Spitzenwicklung durch Verschweissen ihrer Fadenlagen fixiert wird. Es handelt sich dabei um einen steuerungstechnisch leicht zu beherrschenden Vorgang, der dem Gebot der Sauberkeit am besten gerecht wird. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfah-   rens einen elektrischen   Heizdraht enthalten, der an die Spitzenwicklung, vorzugsweise parallel zu einer Erzeugenden des Spulkörpers, anlegbar ist. Diese Ausbildung stellt die einfachste und damit sicherste Verwirklichung des erfindungsgemässen Verfahrens dar. 



   Bei einer bevorzugten Ausbildung einer solchen Vorrichtung kann in der Bewegungsbahn der Spitzenwicklung ein Wärmestrahler angeordnet sein. In diesem Fall ist es unter Umständen möglich, eine kontinuierlich arbeitende Wärmequelle vorzusehen, an der die zu fixierenden Spulwicklungen vorbeigeführt werden. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver-   fahrensdargestellt,   u. zw. zeigt die Figur das die Spitzenwicklung aufnehmende und mit seinem Lagerkopf gekuppelte Ende eines in seiner Antriebsvorrichtung gehaltenen Wicklungsträgers. 



   DieSpitze 1 des Spulkörpers liegt mit Reibschluss in einer Kupplungspfanne 2 eines Lagerkopfes 3.   Der Spulkörper wird   während des Bewickeln von einer nicht dargestellten Mitnehmervorrichtung angetrieben.   Nachdem der Fadenführer   4 die zur Erzeugung des Hauptwickels 5 erforderliche Hub- 

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 zahl längs des Spulkörpers durchgeführt hat, wird er selbständig aus dem Bereich des Hauptwickels 5 herausgezogen und in den Bereich der Spulkörperspitze 1 gebracht, wo er in der dargestellten Lage stehen bleibt, um auf der Spitze 1 einige   übereinanderliegende   Fadenlagen aufzuwickeln. 



   Ein elektrischer Heizdraht 7 ist auf einer Tragplatte 8 isoliert befestigt und mittels Klemmen 9 an eine Stromquelle angeschlossen. Der Heizdraht 7 ist an derjenigen Stelle, an der die Spitzenwicklung 6 gebildet wird, bis in unmittelbare Nähe der Spitze 1 herangeführt. Wenn am Schluss der Bewicklung eines Spulkörpers der Fadenführer zur Bildung der Spitzenwicklung in die in der Zeichnung dargestellte Lage verschoben wird, so gelangen die aufeinandergelegten Fadenlagen der Spitzenwicklung 6 in Berührung oder beinahe in Berührung mit dem heissen Ende des Heizdrahtes 7, wodurch die Fadenlagen der Wicklung 6 wenigstens teilweise schmelzen und miteinander verschweisst werden. In dieser Weise ist ein sicheres Fixieren der Fadenlagen auf dem Spulkörper gewährleistet. 



   Die Heizung des Drahtes 7 kann in Abhängigkeit von der Lage des Fadenführers 4 gesteuert werden, z. B. derart, dass bei Verschieben des Fadenführers aus dem Bereich des Hauptwickels 5 in den Bereich der Spulspitze 1 ein Kontakt zur Schliessung des Stromkreises des Heizdrahtes geschlossen wird, so dass gleichzeitig mit dem Beginn der Erzeugung der Spitzenwicklung 6 der Draht 7 aufgeheizt wird und die Fixierung durch Verschweissung erfolgt, sobald einige Fadenlagen gelegt worden sind. 



   An Stelle eines Heizdrahtes könnte natürlich auch eine andere Wärmequelle verwendet werden, beispielsweise eine Infrarotheizvorrichtung. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwicklung auf dem Spulkörper, wobei im Abstand von einer Hauptwicklung eine Spitzenwicklung erzeugt und deren einzelne Windungen untereinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei synthetischen Fasern die Spitzenwicklung durch Verschweissen ihrer Fadenlagen fixiert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Heizdraht (7) vorgesehen ist, der an die Spitzenwicklung (6), vorzugsweise parallel zu einer Erzeugenden des Spulkörpers, anlegbar ist.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeich- net, dass in der BewegungsbahnderSpitzenwicklungein Wärmestrahler angeordnet ist.
AT851465A 1965-09-17 1965-09-17 Verfahren zum selbsttätigen Festlegen des Fadenendes einer Spulwicklung auf dem Spulkörper und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens AT262858B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19604739A1 (de) * 1996-02-09 1997-08-14 Schlafhorst & Co W Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen einer Oberwindung an der Hülsenspitze eines Spinnkopses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19604739A1 (de) * 1996-02-09 1997-08-14 Schlafhorst & Co W Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen einer Oberwindung an der Hülsenspitze eines Spinnkopses

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