AT262582B - Bohrlehre - Google Patents

Bohrlehre

Info

Publication number
AT262582B
AT262582B AT272065A AT272065A AT262582B AT 262582 B AT262582 B AT 262582B AT 272065 A AT272065 A AT 272065A AT 272065 A AT272065 A AT 272065A AT 262582 B AT262582 B AT 262582B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sleeve
ruler
bolt
drilling jig
jig according
Prior art date
Application number
AT272065A
Other languages
English (en)
Inventor
Bartholomaeus Greil
Original Assignee
Bartholomaeus Greil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bartholomaeus Greil filed Critical Bartholomaeus Greil
Priority to AT272065A priority Critical patent/AT262582B/de
Priority to DE19651303829D priority patent/DE1303829C2/de
Priority to NO16223066A priority patent/NO120127B/no
Application granted granted Critical
Publication of AT262582B publication Critical patent/AT262582B/de

Links

Landscapes

  • Drilling And Boring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bohrlehre 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Bohren zu verhindern. 



   Die für Bohrungen im Hirnholz benötigten Spannklemmen sind nach einer bevorzugten Ausführung mit ein Innengewinde   aufweisendenAnsätzen   auf der Spindel verstellbar. Der Aussendurchmesser der An- sätze ist dabei gleich dem Innendurchmesser der Hülse, wobei die Klemmbacken durch einen Schlitz i der Hülse ragen. 



   Wenn in die Bohrungen am Lineal ein Seitenanschlag mit einem Ansatz eingesetzt wird, dessen am freien Ende eine mit Innengewinde ausgestattete Hülse tragender Winkelarm in einer Hülse geführt ist, wobei der die Anschlagplatte od. dgl. tragende Stellbolzen vermittels eines Rändelkopfes od. dgl. in der
Hülse verstellbar ist, lässt sich die erfindungsgemässe Bohrlehre besonders vorteilhaft verwenden, da sie rasch für Bohrungen an der Gegenkante und in der Mitte des Werkstückes umgesetzt werden kann. Die
Einzelheiten dieser Ausbildung werden in der nachfolgenden Beschreibung eingehend erläutert. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargelegt, doch sollen die gezeigten Möglichkeiten die Erfindung keineswegs auf diese beschränken. 



   Fig. 1 zeigt die Draufsicht und Fig. 2 die Seitenansicht einer erfindungsgemässen Bohrlehre, Fig. 3 im Schnitt den Seitenanschlag, Fig. 4 in Ansicht eine Führung zum Einsatz in die zur Bohrung vorgese- henen Löcher im Lineal, Fig. 5 einen Fixierbolzen in Ansicht, Fig. 6 im Schnitt einen Teilausschnitt aus dem Lineal mit der Halterung einer Führungshülse, Fig. 7 im Schnitt die Klemmvorrichtung für Bohrun- gen der Schmalseite eines Brettes des Werkstückes, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie I-I von Fig. 7 und die Fig. 9 die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Einsetzen in das Lineal für Bohrungen an der Kante des Werkstückes in Seitenansicht und teilweise geschnitten. 



   Nach den Fig. 1 und 2 der Zeichnungen besteht die erfindungsgemässe Bohrlehre aus einem vorzugs- weise aus Stahl gefertigten Lineal   1,   in dem eine Anzahl von Bohrungen 2 in einer Reihe ange- ordnet sind. Damit das Lineal 1 am Rand einer Platte od. dgl. angeschlagen werden kann, ist ein verstellbarer Anschlag vorgesehen, der an der Schmalseite des Lineals 1 angebracht ist und aus einer
Platte 9 besteht, die über die Unterseite des Lineals 1 vorragt und mit einem Gewindebolzen 26 in einem Schlitz 6 des Lineals 1 verschiebbar ist. Vermittels einer Flügelschraube 4 kann die
Anschlagplatte 9 innerhalb des durch den Schlitz 6 gegebenen Bewegungsbereiches an jedem be- liebigen Punkt festgestellt werden. 



   In die Bohrungen 2 lassen sich Führungen 3 einsetzen, die aus einem aussen abgesetzten Hohl- zylinder bestehen, dessen abgesetzter Teil genau in die Bohrungen 2 des Lineals 1 passt. Der durchgehend gleich grosse Innendurchmesser 10 des Hohlzylinders der Führung 3 entspricht der
Grösse des einzusetzenden Bohrers, wobei die Höhe des über das Lineal 1 vorstehenden Teiles der
Führung 3 die Bohrtiefe bestimmt, da der Bohrkopf gegen den Oberrand der Führung 3 zum An- schlag kommt. 



   Damit die Führungen 3 im Lineal 1 festsitzen, sind quer zu den Bohrungen 2 im Lineal 1 eingesetzte Schraubenbolzen 5 vorgesehen, die die Führungen unverlierbar festhalten. 



   Durch die Führungen 3 werden die jeweils gewünschten Bohrlöcher festgelegt. Um ein Lockern der Schraubenbolzen 5 zu verhindern, werden zwischen dem Bolzenkopf und dem Lineal 1 vor- teilhaft Schraubenfedern 11 eingesetzt, die beim Bohrvorgang mitfedern und ein Lösen und gegebe- nenfalls Abfallen der Schraubenbolzen 5 hintanhalten. 



   In die Bohrungen 2 werden gleichfalls Fixierbolzen 7 eingesetzt, die aus einem abgesetzten
Vollzylinder bestehen und in eine Spitze auslaufen, vermittels der sie in das Holz eingedrückt werden können und das Lineal 1 in seiner Lage festhalten. Es ist klar, dass man im allgemeinen mit zwei
Bolzen 7 das Auslangen findet, doch können im Bedarfsfall auch mehrere eingesetzt werden. An sei- nem Oberende weist ein derartiger Fixierbolzen 7 einen Griff auf, damit er leicht eingedrückt wer- den kann und nach vollendeter Bohrung herausgezogen werden kann. 



   Sollen Bohrlöcher in der Schmalseite eines Brettes od. dgl. angebracht werden, kommt eine Spann- klemme 8,14, 25 zur Verwendung. Diese besteht aus zwei auf einem Schraubenbolzen 25 ange- ordneten Klemmbacken 14,14', die je auf einem gegenläufigen Gewinde 27,   27'mit   ihren ein
Innengewinde aufweisenden hohlen Ansätzen 28 verstellbar sind. Bei einer Verdrehung des Schrau- benbolzens 25 vermittels der an seinem Ende angeordneten Flügelmutter 12 werden die Klemm- backen 14, 14'einander näher gebracht oder voneinander entfernt. Der Schraubenbolzen 25 ist dabei in einer Hülse 28 angeordnet und durch Mutter und Gegenmutter 15 festgehalten, wobei die winkelarmigen Klemmbacken 14,   14'durch   einen Schlitz 29 der Hülse 8 ragen und das Li- neal 1 schieberartig umklammern.

   Mit der Hülse 8 fest verbunden ist ein Ansatz 13, der pas- send in eine Bohrung 2 im Lineal 1 einführbar ist. Für Bohrungen an der Schmalseite einer Holz- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 platte sind zwei Spannklemmen 8,14, 25 notwendig. Bei Verwendung dieser Spannklemmen bedarf es selbstverständlich keines Fixierbolzens 7, da die Spannklemmen 8,14, 25 das Lineal 1 fest- halten und eine genau zentrische Bohrung in der Schmalseite des Holzes gewährleisten. 



   Um das Anbringen von Bohrlöchern ganz am Rande einer Platte 21 zu ermöglichen, ist ein Sei- tenanschlag 19,20 mit einem Ansatz 30 in die Bohrungen 2 des Lineals 1 einsetzbar. In
Fig. 9 ist ein derartiger Seitenanschlag gezeigt, der aus einer Hülse 16 besteht, in der ein Winkel- arm 31 geführt ist. Am Ende weist dieser eine Hülse 23 auf, in der der eigentliche Stellbolzen 19 mit seiner Anschlagplatte 20 durch Verdrehen einer Rändelschraube 32   ein- und ausschraubbarist.   



   Vorteilhaft wird ein Seitenanschlag 19,20 verwendet, der in entgegengesetzter Anordnung zwei
Stellbolzen 19 aufweist, deren Winkelarme 31 in einem Kurvenschlitz 18 der Hülse 16 mit einem Bolzen 17 gleiten und an dem einander zugekehrten Ende in einer Rast 33 feststellbar sind. 



   Zwischen den einander zugekehrten Enden der Winkelarme 31 ist eine Druckfeder 22 angeordnet, die bestrebt ist, die Arme 31 auseinander zu schieben. In der Rast 33, die so angeordnet ist, dass sich beim Einfallen des Bolzens 17 der Stellbolzen 19 in Arbeitsstellung befindet, wird der Arm 31 entgegen der Wirkung der Feder 22 festgehalten. Wird er aus dieser Rast durch eine leichte Bewegung gegen den Druck der Feder 22 und geringfügige Verdrehung herausgehoben, wird er durch den Druck der Feder 22 in der Kurvenbahn 18   zurückgeschoben und infolge des etwa schraubenlinigen Ver-   laufes dieser Kurvenbahn 18 in der Hülse 16 weitergedreht, so dass der Anschlagbolzen 19 aus seiner Arbeitsstellung kommt.

   Der Verlauf des Kurvenschlitzes 18 ist dabei so, dass der mit seiner
Anschlagplatte 20 unterhalb des Lineals 1 liegende Bolzen 19 an dessen Boden vorbeigeführt wird und seitlich schwenken kann. Der gegenüberliegende Bolzen 19 ist mit Anschlagplatte 20 und
Winkelarm 31 gleich ausgebildet. 



   Durch diese Ausbildung des Seitenanschlages 19,20 ist es möglich, Bohrungen nahe dem Rand einer Platte 21 auszuführen, weil das Lineal   1,   in das der Anschlag mit seinem an der Hülse 16 angeordneten Einsatz 30 eingesetzt ist, ganz nahe an den Rand gebracht werden kann. Durch Weg- drehen des einen und In-Arbeitsstellung-Bringen des gegenüberliegenden Anschlages können korrespon- dierende Bohrungen ohne viel Umstellungen an der gegenüberliegenden Kante der Platte 21 ausge- führt werden oder, wenn Bohrungen in der Plattenmitte erforderlich sind, durch Wegdrehen beider Anschläge auch diese rasch ausgeführt werden. Während des Bohrvorganges wird das Lineal 1 durch die Fixierbolzen 7 in seiner Lage festgehalten. 



   Es ist leicht ersichtlich, dass die erfindungsgemässe Anordnung in weitestem Masse variiert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Alle diese Varianten sollen im Schutzumfang inbegriffen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bohrlehre zum Anfertigen von Dübellöchern in vorbestimmtem Abstand mit begrenzter Bohrtiefe, gekennzeichnet durch die Kombination an sich bekannter Merkmale, gemäss denen in die Bohrungen (2) eines mit einer Mehrzahl derartiger Bohrungen (2) ausgestatteten Lineals   (1)   mittels Schraubenbolzen (5) feststellbare Führungsbüchsen (3) und Fixierbolzen (7) einsetzbar sind, wobei das Lineal   (1)   auf einer Schmalseite einen die seitliche Verschiebung begrenzenden Anschlag aufweist, der aus einer über die Bodenfläche des Lineals   (1)   vorspringenden Anschlagplatte (9) besteht, die mit ihrem Schraubenbolzen (26) durch einen Schlitz (6) im Lineal   (1)   ragt und nach entsprechender Verschiebung im Schlitz (6) durch eine Flügelschraube (4) od. dgl.

   auf dem Lineal   (1)   feststellbar ist und wobei in einer mit einem Zapfen (13) in eine der Bohrungen (2) einsetzbaren Hülse (8) Spannklemmen (14, 14') auf einer Spindel (25) sich bei Verdrehung einer am Ende der Spindel (25) vorgesehenen Flügelschraube (12) od. dgl. gegeneinander verstellen und am Werkstück (21) festklemmen.

Claims (1)

  1. 2. Bohrlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Schraubenbolzen (5) zwischen Kopf und Lineal (1) eine Schraubenfeder (11) angeordnet ist.
    3. Bohrlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannklemmen (14, 14') mit Innengewinde aufweisenden Ansätzen (28) auf der Spindel (25) verstellbar sind und der Aussendurchmesser der Ansätze (28) gleich ist dem Innendurchmesser der Hülse (8), wobei die Klemmbacken (14, 14') durch einen Schlitz (29) der Hülse (8) ragen.
    4. Bohrlehre nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bohrungen (2) mit einem Ansatz (30) ein Seitenanschlag (19,20) einsetzbar ist, dessen am freien Ende eine mit Innengewinde ausgestattete Hülse (23) tragender Winkel- <Desc/Clms Page number 4> arm (31) in einer Hülse (16) geführt ist, wobei der die Anschlagplatte (20) od. dgl. tragende Stellbolzen (19) vermittels eines Rändelkopfes (32) od. dgl. in der Hülse (23) verstellbar ist.
    5. Bohrlehre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass spiegelgleich zur radialen Symmetrieachse durch die Hülse (16) zwei wechselweise zur Verwendung kommende Seitenanschläge (19,20) vorgesehen sind, die durch eine zwischen den Winkelarmen (31) vorgesehene Druckfeder (22) in Abstand voneinander gehalten sind, wobei je ein auf den Winkelhebeln (31) angeordneter, gegen die Wirkung der Feder (22) verschiebbarer Bolzen (17) in einem Kurvenschlitz (18) der Hülse (16) gleitbar und in einer Ausnehmung (33) des dem gegenüberliegenden Bolzen (17) zugekehrten Endes des Kurvenschlitzes (18) einrastbar ist.
AT272065A 1965-03-25 1965-03-25 Bohrlehre AT262582B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT272065A AT262582B (de) 1965-03-25 1965-03-25 Bohrlehre
DE19651303829D DE1303829C2 (de) 1965-03-25 1965-05-20 Bohrlehre
NO16223066A NO120127B (de) 1965-03-25 1966-03-22

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT272065A AT262582B (de) 1965-03-25 1965-03-25 Bohrlehre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT262582B true AT262582B (de) 1968-06-25

Family

ID=3539230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT272065A AT262582B (de) 1965-03-25 1965-03-25 Bohrlehre

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT262582B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2912605A1 (de) * 1979-03-29 1980-10-09 Axel Siemon Bohrlehre im baukastensystem
DE3926903A1 (de) * 1989-08-16 1991-02-21 Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg Vorrichtung zur anbringung von bohrungen
DE102019129064A1 (de) * 2019-10-28 2021-04-29 Olaf Bartl Bohrlehre für die Anordnung und Einbringung von Löchern zur Verdübelung von Werkstücken

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2912605A1 (de) * 1979-03-29 1980-10-09 Axel Siemon Bohrlehre im baukastensystem
DE3926903A1 (de) * 1989-08-16 1991-02-21 Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg Vorrichtung zur anbringung von bohrungen
DE102019129064A1 (de) * 2019-10-28 2021-04-29 Olaf Bartl Bohrlehre für die Anordnung und Einbringung von Löchern zur Verdübelung von Werkstücken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2101002B1 (de) Chirurgisches Instrument zum Einschlagen und Herausziehen einer Gelenkkopfprothese
AT262582B (de) Bohrlehre
DE3129182C2 (de) Schaftbacke, insbesondere für Sportgewehre
EP2615408B1 (de) Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr bei einer Jagd- oder Sportwaffe
DE1602843B2 (de) Schneidwerkzeug fuer die spanabhebende bearbeitung
DE824832C (de) Dehnschraube fuer zahntechnische Regulierungen
DE1928397A1 (de) Greiferkopf fuer eine Flaschenumladevorrichtung
DE202014001382U1 (de) Hilfsvorrichtung zum Bohren von Löchern
DE496032C (de) Visiervorrichtung fuer Gewehre
DE102019106973B3 (de) Positioniervorrichtung für einen Anschlagskörper am Schraubstock
DE642656C (de) Feststelleinrichtung fuer die Beine von Stativen in Spreizstellung
AT146018B (de) Bespannvorrichtung für Tennisschläger.
DE925219C (de) Einstellbarer Schraubenschluessel
DE1528060C3 (de) Klemmvorrichtung fur eine Bohr schablone
DE736306C (de) Visier, insbesondere Kurvenvisier
DE2044092A1 (de) Spanabhebendes Werkzeug
AT225404B (de) Dübellochbohrvorrichtung
AT127483B (de) Aufsatz für Gewehre.
DE8608652U1 (de) Seitenspanner
DE1849175U (de) Gewehrschaft, insbesondere schaftkolben.
AT166498B (de) Hobelbankeisen
CH91910A (de) Einrichtung zur Verwandlung einer Schieblehre in einen Parallelreisser.
DE932296C (de) Verstellbares Visier fuer Handschusswaffen
AT235769B (de) Parallelschraubzwinge
DE1303829C2 (de) Bohrlehre