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Parallels chraubzwinge
EMI1.1
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Erweiterung 8 ist ein Sicherungsring 12 eingesetzt, der einHerausgleitender Spindel 10 nach unten verhin- dert.
Die beiden Gewindespindeln 5 und 10 erstrecken sich durch einen verstellbaren Zwingenschnabel 13 und besitzen an ihren freien Enden je ein Griffstück 14, das eine Querbohrung 15 aufweist und dessen zy- lindrische Oberfläche mit einer Kordelung versehen ist.
In Längsrichtung des Zwingenschnabels 13 erstreckt sich eine zylindrische Bohrung 16, welche einen
Schieber 17 aufnimmt. Auf den Schieber 17 wirkt eine Druckfeder 18 ein, die sich am Ende einer vereng- tenBohrung 19 in der Verlängerung der Bohrung 16 abstützt. Der Schieber 17 wird im Bereiche der Gewin- despindeln 5 und 10 von zwei Langlöchern 20 und 21 durchsetzt, die an ihren linken Seiten eine zylin- drische Oberfläche 20a, 21a und an ihren rechten Seiten eine mit Gewindenuten versehene Oberfläche
20b, 21b aufweisen, wobei diese Gewindenuten normalerweise mit den Gewindegängen der Spindeln 5 und 10 im Eingriff stehen. In entsprechender Weise sind im Zwingenschnabel13 Langlöcher 22 und 23 vorgesehen, die an ihren linken Seiten 22a bzw. 23a mit Gewindenuten versehen sind, wogegen die rech- ten Seiten 22b bzw. 23b zylindrische Oberfläche besitzen.
Der Durchmesser der Langlöcher in ihrem zy- lindrischen Teil ist dabei-grosser als der Aussendurchmesser der Gewindespindeln 5 und 10.
Zwischen den beiden Langlöchern 20 und 21 im Schieber 17 ist um 900 zu deren Achse versetzt eine
Vierkantausnehmung 24 vorgesehen, durch welche sich ein Nockenstück 25a eines Bolzens 25 erstreckt, der mit seinen beiden Enden im Zwingenschnabel 13 drehbar gelagert ist und mittels eines an demselben befestigten Armes 26 verdreht werden kann. Mit dem Nockenstück 25a wird der Schieber 17 unter der
Einwirkung der Druckfeder 18 im Eingriff gehalten. In der dargestellten Lage des Nockens 25a befinden sich die Gewindenuten 20b bzw. 21b der Langlöcher 20 und 21 im Eingriff mit den Gewindegängen der
Spindeln 10 und 5. Gleichzeitig werden die Gewindegänge dieser Spindeln im Eingriff mit den Gewinde- nuten 22a und 23a der Langlöcher 22 und 23 im Zwingenschnabel 13 gehalten.
In dieser Lage des Schie- bers kann deshalb der Zwingenschnabel 13 nur durch Verdrehung der Spindel 5 bzw. 10 verstellt werden, wie dies beispielsweise beim Festspannen eines Werkstückes auf einer Unterlage bzw. beim Zusammen- spannen mehrerer Werkstücke, miteinander notwendig ist. Ist hingegen eine Verschiebung des Zwingen- schnabels 13 relativ zum Zwingenschnabel l um einen grösseren Betrag erwünscht, so geschieht dies nicht durch Verdrehen der Spindeln 5 und 10, sondern es wird mittels des Armes 26 der Bolzen 25 verdreht, so dassderabgeflachteTeil des Nockens 25a um 180 verschwenkt wird. Dabei verschiebt die Druckfeder 18, welche unter Vorspannung steht, den Schieber 17, bis derselbe am abgeflachten Teil des Nockens ansteht.
Hiebeigelangendie Gewindenuten 20b und 21b ausser Eingriff mit den Gewindegängen der Spindeln 10 und
5. Anderseits verschiebt sich der Zwingenschnabel 13 relativ zu den Gewindespindeln, so dass die Gewin- denuten 22a und 23a ausser Eingriff mit den Spindeln kommen, wobei die zylindrischen Flächen 20a und
21aandenSpindelnaufliegen. Hiedurch ist es nun möglich, den Zwingenschnabel 13 bezüglichder Spindeln 10 und 5 in axialer Richtung zu verschieben, ohne dass diese verdreht werden müssen. Da die zylindrischen Flächen der Bohrungen 20 und 22 bzw. 21 und 23 mit der Spindeloberfläche zusammenwirken, ist ein Eingriff der Gewindegänge der Spindeln in die Gewindenuten dieser Bohrungen unmöglich.
Sollen die Gewindegänge der Spindeln mit den Gewindenuten der Zwinge an einer vorbestimmten Stelle wieder zum Eingriff gebracht werden, so muss hiezu nur der Arm 26 verdreht werden, wobei über den Bolzen 25 eine entsprechende Verschiebung des Schiebers 17 erfolgt. Um zu verhindern, dass beim Verschieben des Schiebers 17 die Gewindegänge der Spindel auf diejenigen des Schiebers stossen und somit ein Eingriff verhindert wird, ist einerseits der Schieber 17 in seinem Durchmesser etwas kleiner als die Bohrung 16 im Zwingenschnabel 13. Anderseits sind im Schieber 17 in Längsbohrungen 27 federbelastete Bolzen 28 eingelassen, die die Tendenz haben, in die Gewindegänge der Spindeln 10 und 5 einzugreifen und dabei den Schieber 17 in axialer Richtung bezüglich der Spindeln um einen geringen Betrag zu verschieben, sofern dies notwendig ist.
Durch diese Verschiebung wird nun gewährleistet, dass ein Eingriff der Gewindegänge mit den Gewindenuten zustande kommt und eine Beschädigung des Gewindeprofiles infolge Verklemmung des Schiebers verhindert wird.
DieAusführungsformnachFig. 2unterscheidetsichvon derjenigen nach Fig. l insofern, als derSchie- ber 30 im Zwingenschnabel 13 ein Kopfstück 31 aufweist, das über das Ende dieses Schnabels vorsteht.
Anderseits sind bei dieser Ausführungform die Gewindenuten am Schieber 30 bzw. dessen Langlöchern 32 und 33 so angeordnet, dass die Druckfeder 34 dieselben mit den Gewindegängen der Spindeln 10 und 5 im Eingriff hält. Sollder Gewindeschnabelum einen grösseren Betrag verstellt werden, so geschieht dies durch Druck auf den Kopf 31 des Schiebers 30, entgegen der Wirkung der Feder, wobei die Gewindegänge mit den Gewindenuten ausser Eingriff kommen und eine Verschiebung des Zwingenschnabels in axialer Richtung der Spindel möglich ist. Unter der Wirkung der Druckfeder 34 findet ein Eingriff der Gewindegänge
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statt, sobald der Kopf 31 entlastet wird bzw. die Spindeln 10 und 5 um einen geringen Betrag verdreht werden.
Eine Beschädigung der Gewindegänge der Spindeln ist hiebei infolge der federnden Anlage der Gewindegänge vermieden, ohne dass Eingriffselemente entsprechend den Bolzen 28 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vorgesehen werden müssen.
Normalerweise werden Gewindespindeln mit gleicher Gewindegangrichtung verwendet, es wäre aber auch denkbar, zwecks bequemerer Handhabung der Zwinge die Gewinde der Spindeln gegenläufig anzuordnen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Parallelschraubzwinge mit zwei parallelen Gewindespindeln, die einen verstellbaren Zwingenschnabel durchsetzen und an einem zweiten Zwingenschnabel, gegen Axialbewegung gesichert, befestigt sind, wobei der verstellbare Zwingenschnabel Mittel aufweist, um dessen Gewinde aus denjenigen der Spindeln auszurücken, dadurch gekennzeichnet, dass im verstellbaren Zwingenschnabel ein mit den ausrückbaren Gewindeteilen versehener Schieber vorgesehen ist, wobei die Spindeln im verstellbaren Zwingenschnabel und in seinem Schieber Langlöcher durchsetzen, von denen diejenigen im Zwingenschnabel an der den Gewindeteilen im Schieber gegenüberliegenden Seite ebenfalls mit Gewindenuten versehen sind.