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Fahrzeug, das von einem Flüssigkeitsvorratsbehälter od. dgl. ausgehende, zu Flüssigkeitsverteilerdüsen führende Rohre aufweist
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug, das von einem Flüssigkeitsvorratsbehälter od. dgl. ausgehende, zu Flüssigkeitsverteilerdüsen führende Rohre aufweist, zur Verwendung bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und vorzugsweise zum Sanden von Fahrbahnen, Landebahnen od. dgl. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt besteht bei solchen Fahrzeugen die Gefahr, dass die Flüssigkeit in den zu den Verteilerdüsen führenden Rohren einfriert und dass dadurch eine einwandfreie Funktion solcher Fahrzeuge nicht gewährleistet ist.
Die Erfindung sucht diesen Nachteil zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass die zu den Flüssigkeitsverteilerdüsen führenden Rohre von Rohren grösseren Querschnitts umgeben sind, welche an einen Warmgaserzeuger angeschlossen sind. Auf diese Weise wird ein Gefrieren der Flüssigkeit auf dem Wege zu den Düsen verhindert und es wird dadurch die Gewähr gegeben, dass die Flüssigkeit in der gewünschten Weise durch die Düsen versprüht wird. Als Warmgase werden hiebei zweckmässig die Abgase vom Antriebsmotor des Fahrzeuges verwendet, es ist jedoch in bestimmten Fällen auch vorteilhaft, die Warmgase durch eine besondere Wärmequelle zu erzeugen.
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od. dgl. bestehen, welche von den Warmgasleitungen umgeben sind. Auf diese Weise wird auch das Einfrieren des Flüssigkeitsvorrates im Vorratsbehälter vermieden.
Bei einer solchen Ausführungsform ist zweckmässig der Flüssigkeitsvorratsbehälter im Anschluss an einen für den Sand bestimmten Teil der Ladefläche des Fahrzeuges angeordnet, so dass auch der Sand durch die Warmgase erwärmt wird und ein Zusammenfrieren des Sandes sowie ein Anfrieren desselben auf der Ladefläche verhindert wird.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemässes Fahrzeug in Seitenansicht und Fig. 2 in Rückansicht.
Obwohl in den Zeichnungen ein für Sandstreuung dienender Lastkraftwagen dargestellt ist, ist es auch möglich, dass das erfindungsgemässe Fahrzeug als Anhänger an ein Zugfahrzeug, beispielsweise an einen Lastwagen oder an eine Zugmaschine ausgebildet ist. Weiters kann der Flüssigkeitsvorratsbehälter samt den Rohrleitungen und Verteilerdüsen fest oder abnehmbar auf der Ladefläche des Fahrzeuges angeordnet sein.
Für die Weiterbeförderung des Sandes auf der Ladefläche sind in Längsrichtung derselben verlaufende Förderschnecken 1 vorgesehen, die zwischen schräg verlaufenden Führungsflächen 2 angeordnet sind. Diese Führungsflächen gewährleisten, dass der Sand durch sein eigenes Gewicht zu den Förderschnecken 1 gelangt.
Seitlich neben dem für den Sand bestimmten Teil der Ladefläche ist ein Flüssigkeitsvorratsbehälter 6 vorgesehen, welcher aus Rohrleitungen besteht und von dem Rohre 9 zu Verteilerdüse 8 führen. Die Rohre 9 werden von Rohren 7 grösseren Durchmessers umgeben, die an einen Warmgaserzeuger angeschlossen sind, so dass ein Einfrieren der Flüssigkeit, vorzugsweise des Wassers, in den Rohren 8 verhindert wird. Auch die Rohrleitungen im Vorratsbehälter 6 sind ebenso wie die Rohre 9 so angeordnet, dass sie von den Warmgasen umflossen werden.
Dadurch, dass der Flüssigkeitsvorratsbehälter beidseitig an den für den Sand bestimmten Teil der
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Ladefläche 5 angrenzt, wird auch der Sand durch die Warmgase erwärmt und es wird dadurch ein Fest- frieren des Sandes an der Ladefläche 5 vermieden. Um die Wärmeverluste auf ein Mindestmass zu beschränken, sind die Ladefläche 5 sowie die Seitenwände 4 aussen wärmeisoliert und es kann weiters die Ladefläche 5 mit einer Heizvorrichtung ausgerüstet sein. Weiters ist das Fahrzeug zweckmässig mit einer Abdeckung 10 od. dgl. versehen, die in der Zeichnung durch strichpunktierte Linien angedeutet ist.
Diese Abdeckung 10, die aus Stoff od. dgl. bestehen kann, wird über den auf der Plattform befindlichen Sand wenigstens auf dem Weg bis zu der zu sandenden Stelle angebracht und schützt den Sand gegen Nässe bei Regen, Schnee usw.
Zweckmässig ist es, auch die im Flüssigkeitsvorratsbehälter 6 befindliche Flüssigkeit vorzuwärmen, wodurch ebenfalls eine Erwärmung des Sandes erzielt wird.
Das erfindungsgemässe Fahrzeug dient dazu, gleichzeitig mit dem auf die Fahrbahn aufgestreuten Sand auch auf die Fahrbahn die im Vorratsbehälter 6 befindliche Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, aufzusprühen. Beim Auftreffen dieses Wassers auf die Fahrbahn, welche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aufweist, kühlt dieses Wasser so weit ab, dass es zusammen mit dem Sand gefriert und dadurch den Sand auf der Fahrbahn verankert. Um ein Gefrieren des versprühten Wassers auf der Fahrbahn zum gewünschten Zeitpunkt zu gewährleisten, ist es wesentlich, dass das durch die Düsen versprühte Wasser eine bestimmte Temperatur in Abhängigkeit von der jeweiligen Aussenlufttemperatur aufweist.
Um die Temperatur dieses Wassers einstellen zu können, ist die Abgasleitung 11 des Motors mit einer Klappe od. dgl. versehen, durch deren Umstellung die Abgase entweder in den Flüssigkeitsvorratsbehälter 6 geführt oder an demselben vorbeigeführt werden können. Falls die Ladefläche 5 des Kraftwagens mit Heizvorrichtungen versehen ist, können die am Flüssigkeitsvorratsbehälter 6 vorbeigeleiteten Abgase über die Ladefläche 5 geführt werden, während sie sonst unmittelbar ins Freie entweichen. Die in der Abgasleitung 11 vorgesehene Klappe kann entweder händisch oder durch einen Thermostaten betätigt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
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dgl.lerdüsen führende Rohre aufweist, zur Verwendung bei Temperaturen unter Null und vorzugsweise zum Sanden von Fahrbahnen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Flüssigkeitsverteilerdüsen (8) führenden Rohre (9) von Rohren (7) grösseren Querschnitts umgeben sind, welche an einen Warmgaserzeuger angeschlossen sind, so dass ein Gefrieren der Flüssigkeit auf dem Wege zu den Düsen (8) verhindert ist.
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ter (6) aus Rohrleitungen od. dgl. besteht, welche von den Warmgasleitungen umgeben sind.