AT258343B - Einrichtung zur elektrischen Heizung von Verkehrsflächen - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Heizung von Verkehrsflächen

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Austria
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heating
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electrical heating
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sheet
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Anton Dipl Ing Dr Tec Wollenek
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Bbc Ag Oesterr
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  Einrichtung zur elektrischen Heizung von Verkehrsflächen 
Die Bekämpfung der winterlichen Strassenglätte und Schneebehinderung gewinnt, abgesehen von der Schwierigkeit, diese nach konventionellen Methoden durchzuführen, mit steigender Verkehrsbelastung stark an Bedeutung. 



   Als Folgen dieser Entwicklung wurden   neue Massnahmen, wie Streusalze,   chemische Taumittel, fahrbare Räumgeräte zum Schneeschmelzen und zur Heizung der Fahrbahn eingeführt. Es sind auch Heisswasser- und Heissluftanlagen entwickelt und gebaut worden, und es gibt auch Vorschläge zur elektrischen Heizung der Verkehrsflächen. 



   Der Nachteil der bekannten Methoden der elektrischen Heizung von Verkehrsflächen besteht darin, dass die Leiter verhältnismässig tief in den Bodenbelag eingelegt werden müssen und dass die Leiter zunächst ein grosses Volumen des umgebenden Strassenbelages erwärmen, bevor sie an der Oberfläche, wo die Schmelzung durchgeführt werden muss, wirksam werden können. 



   Um die den bekannten Methoden der elektrisch en Heizung anhaftenden Mängel zu vermeiden, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, den blechförmigen Heizkörper auf der Fahrbahnoberfläche anzuordnen. 



  Damit wird der Heizleiter direkt an das zu schmelzende Material herangebracht. Dadurch wird erreicht, dass die Teile der Fahrbahn nicht erwärmt werden, welche mit dem Schmelzvorgang nichts zu tun haben. 



  Ausserdem ist   die"Bodenbedeckung",   d. h. das Verhältnis der direkt beheizten zu den unbeheizten Teilen der Oberfläche sehr gross, und dadurch ist eine schnelle Einwirkung auf die Schnee- und Eisschicht möglich. 



   Die blanken Metallflächen bringen ausserdem eine neuerdings oft gewünschte Aufhellung der Verkehrsflächen, wenn, was vorzugsweise der Fall sein wird, eine Aluminium- oder eine andere helle Legierung als Werkstoff verwendet wird. Es ist ausserdem möglich, die metallischen Heizflächen, sowohl in langen Bahnen als auch z. B. für Gehsteige, in Form von rechteckigen oder quadratischen vorfabrizierten Belägen, die miteinander elektrisch verbunden sind, auszubilden. Diese Heizflächen können in Beton oder Bitumen oder in andere strassenbauliche Werkstoffe eingegossen, auf sie aufgewalzt oder aufgeklebt werden. 



   Zur Verbesserung der Haftfähigkeit auf der Fahrbahnoberfläche kann das Blech mit einer Prägung, Riffelung, Kerbung od. dgl. versehen werden. Um den Strom gleichmässig durch den blechförmigen Leiter zu bringen, kann das Blech ähnlich wie bei Schmelzleitern elektrischer Sicherungen durch Stanzen perforiert werden. Diese Stanzlöcher erlauben auch ein Einfliessen der Bindemasse, mit welcher das Blech mit der Unterlage verbunden ist, und verbessern die Festigkeit der Verbindung. Wenn das Blech an der Oberfläche beschichtet ist, kann dadurch eine haltende Brücke entstehen, welche die Haltekraft weiter erhöht. 



   Erfindungsgemäss können die Stanzlöcher auch so ausgebildet werden, dass die bei der Perforation üblicherweise herausfallenden Blechteile an einem Teil ihres Umfanges in Verbindung mit dem Heizleiter belassen sind und aus der Ebene des Bleches vorstehende krallenartige Fortsätze bilden, wodurch eine besonders gute Verankerung in der Unterlage erreicht wird. Diese Methode eignet sich besonders dann, wenn das Heizblech auf eine plastische Unterlage aufgesetzt und die vorstehenden Blechteile in 

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 diese eingedrückt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur elektrischen Widerstandsheizung von Verkehrsflächen durch blechförmige Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizleiter auf der Fahrbahnoberfläche angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in Form von Blechen ausgeführten Heizleiter mit einer die Haftfestigkeit verbessernden Prägung, Riffelung oder Kerbung od. dgl. versehen sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, bestehend aus einem Heizleiter aus perforiertem Blech, da- EMI2.1 einem Teil ihres Umfanges in Verbindung mit dem Heizleiter belassen sind und aus der Ebene des Bleches vorstehende krallenartige Fortsätze bilden.
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