AT257703B - Schaltungsanordnung für Fernschreibvermittlungsanlagen zum unterbrechungsfreien Abschalten eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten Registers - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernschreibvermittlungsanlagen zum unterbrechungsfreien Abschalten eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten Registers

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AT257703B
AT257703B AT701465A AT701465A AT257703B AT 257703 B AT257703 B AT 257703B AT 701465 A AT701465 A AT 701465A AT 701465 A AT701465 A AT 701465A AT 257703 B AT257703 B AT 257703B
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   Schaltungsanordnung für Fernschreibvermittlungsanlagen zum unterbrechungsfreien Abschalten eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten Registers 
 EMI1.1 
 

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   Abschaltenchen verarbeitet werden. Über den Ausgang ALg der logischen Schaltung Lg, den Kontakt u und den Ausgang ARg des Registers Rg gelangt das Ergebnis auf die Sendeader SA2. Nach der Ver-    bindungsherstellung wird die logische Schaltung im Register abgeschaltet und die beiden Adern SA1   und SA2 werden direkt miteinander verbunden. Dazu wird über einen zusätzlichen Steuerausgang ZLg der logischen Schaltung Lg ein Relais U erregt, das mit seinem Kontakt u eine direkte Verbindung vom Eingang ELg zum Ausgang ALg der logischen Schaltung schafft.

   Während des Umschaltens wird dabei ein Überbrückungsstromkreis durch eine RC-Brücke geschaffen.   



   Bei dieser Art von Schaltungen findet zwar keine Unterbrechung der Leitung statt, aber die Einschaltung des RC-Kreises in den Verbindungsweg bringt den Nachteil mit sich, dass die unmittelbar auf die Umschaltung folgenden Zeichen verzerrt werden können, wenn der RC-Kreis nicht entsprechend genau dimensioniert ist. Bei kleinen Sendegeschwindigkeiten (etwa bis zu 50 Bd) ist eine solche sehr genaue Dimensionierung des RC-Kreises noch zu erreichen, doch versagt diese Methode bei höheren Sendegeschwindigkeiten und einer Nachrichtenübertragung mit wechselnder Sendegeschwindigkeit. Abgesehen davon ist die Sendegeschwindigkeit, mit der bei diesen bekannten Anordnungen gearbeitet werden kann, auch bereits durch die Umschlagzeit der verwendeten Kontakte begrenzt. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit der eine unterbrechungsfreie Abschaltung eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten, eine Information verarbeitende logische Schaltung enthaltenden Registers erreicht wird, die sowohl bei niederen als auch bei hohen und höchsten Telegraphiergeschwindigkeiten sicher arbeitet und die die vorher genannten Nachteile vermeidet. 



   Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die Umschaltung v on einer Informationsquelle auf eine andere in zwei Schritten durchzuführen. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das Register eine über den Ausgang ansteuerbare und auf die abgehende Ader wirkende Sendeeinrichtung sowie   durch Belegung desSteuerausganges   betätigte,   die Überbrückung der Sendeeinrichtung   bewirkende weitere Schalteinrichtungen aufweist und dass abhängig von derBelegung desSteuerausganges zunächst sowohl die logische Schaltung des abzuschaltenden Registers überbrückt als auch die weiteren Schalteinrichtungen wirksam gemacht werden, durch die ihrerseits dann die Sendeeinrichtung des abzuschaltenden Registers überbrückt ist. 



   Auf diese Weise wird eine vollkommen unterbrechungsfrei arbeitende Abschaltung des zwischengeschalteten Registers und damit eine unterbrechungsfreie Umschaltung von einer Informationsquelle auf eine andere ermöglicht, ohne dass dabei die vorher genannten Nachteile auftreten. Durch den die Erfindung grundsätzlich kennzeichnenden Gedanken, die Überbrückung des internen Sendekontaktes erst nach der Überbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle zu einem   beliebig wählbaren   Zeitpunkt durchzuführen, ist noch ein weiterer Vorteil erreichbar. Die logische Schaltung des Registers kann jetzt auch noch nach der eingeleiteten Abschaltung durch eine einfache Schaltmassnahme, beispielsweise durch Betätigung des die   Überbrückung   der abzuschaltenden Informationsquelle bewirkenden Relais wieder in die Verbindung eingeschaltet werden. 



   Die Wirkungsweise der Erfindung wird im folgenden an einem, gemäss dem Erfindungsgedanken aufgebauten Schaltbeispiel, das in der Fig. 2 dargestellt ist, erläutert. 



   Es ist dort ein Register Rg dargestellt, das über Wähler angesteuert werden kann. Zur Verarbeitung der ankommenden Information enthält das Register eine logische Schaltung Lg. Es soll nun angenommen werden, dass das Register Rg eingeschaltet ist, so dass die von einem Teilnehmer kom-   menden Informationen   (z. B. Wählzeichen) über die   ankommende Ader SAl, den Registereingang ERg     und den Eingang ELg in den logischen Schaltkreis Lg des Registers gelangen. Die dort aus den Wählzeichen abgeleiteten neuen Informationen werden über den Ausgang AL und einen Wider-   stand R2 der Sendeeinrichtung des Registers Rg, in diesem Falle einem internen Senderelais B zugeleitet, das über seinen Sendekontakt b im Rhythmus dieser Zeichen abwechselnd   Trenn- bzw.   



    Zeichenpotential +TB,-TB an den Registerausgang A legt Nach dem Verbindungsaufbau soll das Register abgeschaltet werden, d. h. die ankommende Ader SA1 und die abgehende Ader SA2   sollen direkt unter Umgehung der logischen Schaltung Lg und des Sendekontaktes b verbunden werden. Zu diesem Zweck besitzt die logische Schaltung des Registers einen zusätzlichen Steueraus- 
 EMI2.1 
 des Relais U wird ein zweites, in einem Hilfsstromkreis liegendes Relais UH erregt, auf dessen Wirkungsweise später eingegangen werden soll. 

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    Gemäss der Erfindung erfolgt die Überbrückung des zu dem Senderelais B gehörenden Sendekontaktes b erst nach der Überbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle Lg zu einem beliebig wählbaren Zeitpunkt. Das hat den Vorteil, dass das Register Rg auch nach Erreichen des gerufenen Teilnehmers jederzeit durch eine einfache Schaltmassnahme, z. B. durch Betätigung des Kontaktes ul, wieder in den Verbindungsweg eingeschaltet werden kann. 



  Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Überbrückung des logischen Elementes Lg im Register jetzt im hochohmigen Eingangskreis des internen Senderelais B erfolgt. Dadurch ist die Gefahr, dass infolge ungleichen Potentials am Eingang und Ausgang der Logik Beschädigungen durch Überströme auftreten können, nicht mehr möglich. Zur Umschaltung können deshalb unbedenklich Folgekontakte verwendet werden. 



  Die Überbrückung des Sendekontaktes b kann bei Schaltungen gemäss der Erfindung überzwei entgegengesetzt gepolte Dioden Dl und D2 sowie über zwei Kontakte uhl und uh2 bewirkt werden. 



  Die Steuerung dieser beiden Kontakte erfolgt gleichzeitig durch ein Relais UH, das, wie bereits erwähnt wurde, über den Kontakt u2 des Relais U erregbar ist (Ub, UH, u2, Erde). Die Gefahr, dass bei der Überbrückung des Sendekontaktes b ein Spannungsschluss auftritt, wird dadurch vermieden, dass die beidenKontakte uhl und uh2 gleichzeitig arbeiten, d. h., dass sich nicht einer der Kontakte noch in der Ruhelage befindet, während der andere bereits die Arbeitslage erreicht hat. Somit besteht für einen am Eingang ER des Registers ankommenden Trennschritt ein direkter Weg über die Diode Dl, Kontakt uhl zum Ausgang ARg, während für einen Zeichenschritt ein direkter Weg über die Diode D2 und den betätigten Kontakt uh2 zum Ausgang ARg besteht.

   In beiden Fällen ist der interne Sendekontakt b überbrückt, so dass die auf der Ader SA1 ankommenden Zeichen direkt an die abgehende Sendeader SA2 gelangen. 



  Eine zweite im Rahmen der Erfindung liegende Schaltungsanordnung zeigt die Fig. 3. Während in der Schaltung der Fig. 2 die Überbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle mittels eines Folgekontaktes geschieht, verwendet die Schaltung der Fig. 3 zur Umschaltung vom Eingang zum Ausgang des logischen Elementes des Registers elektronische Mittel. Dadurch gelingt es, die Umschaltung erheblich schneller durchzuführen, so dass diese Schaltung besonders für hohe Telegraphiergeschwindigkeiten geeignet ist. Bei eingeschaltetem Register gelangen die vom Teilnehmer kommenden Informationen über den Eingang ERg in das Register und über den Eingang EL in die logische Schaltung.

   Nach geeigneter Umformung wird über den Ausgang A -und über ein Mischgatter G2 eine interne, dem logi- schen Schaltelement zugeordnete Sendeeinrichtung, in diesem Falle das Senderelais B, erregt, das mit seinem Kontakt b über die in Ruhe befindlichen Kontakte uhl und uh2 abwechselnd Trenn- bzw. 



  Zeichenpotential an die abgehende Ader SA2 legt. 



  Die Überbrückung der logischen Schaltung Lg des Registers geschieht hier über ein Koinzidenzgatter Gl und über das Mischgatter G2. Der Eingang ELg der logischen Schaltung ist dazu mit einem Eingang des Gatters Gl verbunden, während der andere Eingang des Gatters Gl mit dem Steuerausgang ZLg der Logik verbunden ist. Der Ausgang des Gatters Gl ist mit dem Eingang des nächst folgendenMischgatters G2 verbunden, dessen anderer Eingang an den Ausgang ALg der Logik geschaltet ist. Beide Gatter sind so eingerichtet, dass jeweils Zeichenpotential als"l"und Trennpo- tential als "0" bewertet wird. 



  Die Betriebsbereitschaft der Logik Lg ist dadurch gekennzeichnet, dass am Steuerausgang ZLg Trennpotential liegt, so dass in diesem Fall das Gatter Gl sowohl bei ankommenden Trennschritten alsauchbeiankommendenZeichenschrittenamEingang ELg sperrt. Die in der Logik Lg abgeleiteten neuenInformationenwerdenüberdasMischgatter G2 deminternenSenderelais B zugeführt, dasmitseinem Kontakt b die Zeichen an die Sendeader SA2 gibt. Wie bereits beschrieben, wird der Steueraus- gang Zr-durch ein die Abschaltung der Informationsquelle Lg kennzeichnendes Kriterium belegt, was sich in diesem Fall durch einen am Steuerausgang ZLg der Logik auftretenden Potentialwechsel äussert. An Stelle von bisher Trennpotential liegt nunmehr zur Kennzeichnung des Ruhezustandes am Steuerausgang ZLg Zeichenpotential.

   Am Ausgang ALg der Logik ist der Ruhezustand durch dauerndes Anlegen von Trennpotential gekennzeichnet. Nunmehr erscheint am Ausgang des Gatters Gl also das gleiche Zeichen wie am Eingang ELg der Logik Lg. Da der mit dem Ausgang ALg verbundene Eingang des Mischgatters G2 durch den Ruhezustand der Logik mit einer Null belegt ist, erscheint das gleiche Zeichen aber auch am Ausgang des Gatters G2. Das im Ausgangskreis des Gatters G2 liegende Senderelais B wird demnach direkt durch die auf der Ader SA1 ankommenden Zeichen gesteuert. 



  Die den zweiten Schritt der Umschaltung kennzeichnende Überbrückung des Sendekontaktes b des   

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 internen Senderelais B geschieht in bereits beschriebener Weise über die gleichzeitig betätigten Kontakte uhl und uh2. Die Steuerung dieser beiden Kontakte erfolgt über ein Relais UH, das in Abhängigkeit von dem den Ruhezustand der Logik kennzeichnenden Kriterium (Zeichenpotential am Ausgang   ZLg)   erregt wird. 



   Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung möglich, als Sendeeinrichtung dem Register Rg an Stelle eines Senderelais mit einem mechanischen Sendekontakt ein elektronisches Senderelais zuzuordnen. Die Wirkungsweise der Schaltung wird dadurch in keiner Weise geändert. 



   InFig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, das gemäss dem Prinzip der Erfindung arbeitet und   bei dem die Sendeeinrichtungen der Informationsquellen elektronische Telegraphenrelais mit Schutz-   drosseln im Ausgang und hochohmigen Mittenpotential in der Ruhelage sind. Die Sendeeinrichtung der einen Informationsquelle, die beispielsweise eine Teilnehmerstelle sein kann, ist mit ETSa, die des abzuschaltenden Registers Rg mit ETSb bezeichnet worden. Solche elektronischen Sendeeinrichtungen enthalten z. B. Transistoren, die über eine Steuereinrichtung, hier mit ST bezeichnet, im Takte der auszusendenden Zeichen durchlässig bzw. gesperrt werden. Die Schaltung arbeitet im Prinzip in der gleichen Weise wie die bereits beschriebenen Schaltungen. Die Abschaltung des Registers Rg wird wieder durch zwei Schritte realisiert.

   Die Überbrückung vom Eingang der Logik auf den Ausgang der Logik geschieht wie in der Schaltung der Fig. 3 über einen aus elektronischen Mitteln Gl und G2 bestehenden   Überbrückungssiromkreis.   Die entsprechenden Vorgänge sind deshalb hier nicht mehr im einzelnen beschrieben. Die Gatter Gl und G2 werden durch einen von Relais U gesteuerten Kontakt ul überbrückt, so dass die Zustände Trennpotential, Zeichenpotential, Mittenpotential an den Eingang des ETSb gelangen können. Die Überbrückung des Sendekontaktes des internen Senders des abzuschaltenden Registers wird in diesem Beispiel mittels eines einzigen Kontaktes uh bewirkt. Die Steuerung des Kontaktes uh erfolgt durch ein Relais UH, das von einem Kontakt u2 des Relais U zu beliebigem Zeitpunkt erregt wird. 



   Diese besonders vorteilhafte Überbrückung der internen Sendeeinrichtung ist hier deshalb möglich, weil als Schaltelemente der an der Umschaltung beteiligten Informationsquellen elektronische Telegraphiersignalübertrager mit Schutzdrosseln im Ausgang und hochohmigen Mittenpotential in der Ruhelage verwendet werden. Ein über den äusseren Transistorschalter ETSa, über den Kontakt t zum inneren Transistorschalter ETSb fliessender Kurzschlussstrom kann wegen der kurzen Schaltzeit und wegen der in den Ausgängen der Schalter liegenden Schutzdrosseln nur einen unerheblichen und ungefährlichen Bruchteil seines stationären Endwertes erreichen. Das dadurch am Eingang des ETSb entstehende Mittenpotential steuert den Ausgang in die Mittellage. Dadurch   überwiegt   am Eingang das Potential des Ausganges von ETSa.

   Dieses steuert den ETSb ebenfalls in die gleiche Lage. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung für Fernschreibvermittlungsanlagen zum unterbrechungsfreien Abschalten eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten, eine Informationen verarbeitende logische Schaltung enthaltenden Registers, wobei die logische Schaltung neben einem an die ankommende Ader angeschalteten Eingang und einem an die abgehende Ader angeschalteten Ausgang einen Steuerausgang aufweist, über den die Überbrückung der Ein- und Ausgänge der logischen Schaltung bewirkende Schalteinrichtungen durch ein die Abschaltung der logischen Schaltung kennzeichnendes Kriterium steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Register (Rg)   eine über den Ausgang (ALg)   ansteuerbare und auf die abgehende Ader (SA2) wirkende Sendeeinrichtung (B, b in Fig. 2 und 3, ETSb in Fig.

   4) sowie durch Belegung des Steuerausganges (ZLg) betätigte, die Überbrückung der Sendeeinrichtung bewirkende weitere Schalteinrichtungen (UH) aufweist und dass abhängig von der Belegung des Steueraus-   ganges (Zr J zunächst sowohl die logische Schaltung (Lg) des abzuschaltenden Registers überbrückt als auch die weiteren Schalteinrichtungen (UM wirksam gemacht werden, durch die ihrerseits dann die   Sendeeinrichtung (B, b ETSb) des abzuschaltenden Registers überbrückt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sendeeinrichtung ein Senderelais (B) vorhanden ist, in dessen hochohmigen Eingangskreis zur Überbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle (Lg) ein als Folgekontakt ausgebildeter Überbrückungskontakt (u1) angeordnet ist, und dass zur Steuerung dieses Kontaktes ein Relais (U) vorhanden ist, das durch ein die Abschaltung der Informationsquelle kennzeichnendes Kriterium erregt wird. EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 gang (ELg) der abzuschaltenden Informationsquelle (Lg) ankommenden Zeichen an einen Eingang eines Koinzidenzgatters (gel) gelangen, an dessen andern Eingang über den Steuerausgang (Zg) der abzuschaltenden Informationsquelle (Lg) ein die Überbrückung kennzeichnendes Signal (z. B.
    Zeichenpotential) liegt und dass der Ausgang dieses Gatters (gel) mit einem Eingang eines Mischgatters (G2) ver- bunden ist, an dessen anderem Eingang über einen Ausgang (ALg) der abzuschaltenden Informationsquelle (Lg) ein die Abschaltung der Informationsquelle (Lg) kennzeichnendes Signal (z. B. Trennpoten- tial) liegt.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überbrückung der Sendeeinrichtung (Kontakt b in Fig. 2 und 3) für jede Strom richtung ein Kontakt (uhl, uh2) und eine Diode (D 1, D2) vorhanden ist und dass zur gleichzeitigen Steuerung der die Überbrückung der Sendeeinrichtung (b) bewirkenden Kontakte (uhl, uh2) ein Relais (UH) vorgesehen ist, das erst nach derüberbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Hilfsstromkreis erregt wird (+Ub, UH, u2, Erde).
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieSendeein- richtung der abzuschaltenden Informationsquelle ein elektronisches Senderelais ist.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtungen der beiden Informationsquellen elektronische Telegraphiersignalübertrager (ETSa und ETSbin Fig. 4) mit Schutzdrosseln im Ausgangskreis und hochohmigen Mittenpotential in der Ruhelage sind.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein über den Steuerausgang (ZLg) ansteuerbares Relais (U) vorhanden ist, das erst nach Überbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle erregt wird und durch dessen Kontakt (ul) die die abzuschaltende Informationsquelle überbrückenden elektronischen Schaltmittel, vorzugsweise die Gatterschaltungen (gel, G2 in Fig. 4), überbrückbar sind.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass zur Überbrückung des internen elektronischen Telegraphiersignalübertragers (ETSb) für beide Stromrichtungen nur ein Kontakt (t) vorhanden ist und dass zur Steuerung des Kontaktes (t) in Relais (T) vorgesehen ist, das erst nach derüberbrückung der abzuschaltenden Informationsquelle (Lg) zu einem beliebigen Zeitpunkt erregt wird (+Ub, u2, T, Erde).
    10. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass EMI5.2 gang das Potential des Ausganges von ETSa entstehen lässt und dann selbst in die entsprechende Lage gesteuert wird.
AT701465A 1964-07-30 1965-07-29 Schaltungsanordnung für Fernschreibvermittlungsanlagen zum unterbrechungsfreien Abschalten eines in einen Verbindungsweg zwischengeschalteten Registers AT257703B (de)

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