AT257641B - Photographische Setzmaschine - Google Patents

Photographische Setzmaschine

Info

Publication number
AT257641B
AT257641B AT413664A AT413664A AT257641B AT 257641 B AT257641 B AT 257641B AT 413664 A AT413664 A AT 413664A AT 413664 A AT413664 A AT 413664A AT 257641 B AT257641 B AT 257641B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
character
counter
line
characters
memory
Prior art date
Application number
AT413664A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Photon Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Photon Corp filed Critical Int Photon Corp
Priority to AT413664A priority Critical patent/AT257641B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT257641B publication Critical patent/AT257641B/de

Links

Landscapes

  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photographische Setzmaschine 
Die Erfindung betrifft eine photographische Setzmaschine mit einem rotierenden Zeichenträger, einer Blitzlichteinrichtung, einem Zeilenspeicher und mindestens einer Zähleinrichtung, wobei der Zeilenspeicher, der Informationen über die Lage der einzelnen Zeichen am Zeichenträger enthält, mit der Zähleinrichtung, die mit Informationen über die momentane Stellung des Zeichenträgers beschickt ist, verbunden ist und diese die Blitzlichteinrichtung steuert. 



   Derartige bekannte photographische Setzmaschinen weisen den Nachteil auf, dass die Belichtung der einzelnen aufeinanderfolgenden Zeichen einer Zeile immer dann erfolgt, wenn sich das gewünschte Zeichen an einer bestimmten Stelle im Strahlengang der Belichtungseinrichtung, z. B. axial vor dem Linsensystem, befindet. Dadurch können die verschiedenen Breiten der einzelnen Zeichen nicht berücksichtigt werden. Es ergibt sich somit, dass die Mittelachsen aller aufeinanderfolgenden Zeichen einer Zeile, gleichgültig ob sie eine geringere oder grössere Breite aufweisen, im gleichen Abstand voneinander stehen bzw. dass die Zwischenräume zwischen den einzelnen Zeichen in Abhängigkeit der Breite der Zeichen verschieden gross sind. 



   Durch die photographische Setzmaschine nach der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Zeilenspeicher auch Informationen über den Abstand der zu setzenden Zeichen enthält und dass ein Oszillator vorgesehen ist, der, wie auch die Zähleinrichtung, mit einer Torschaltung verbunden ist, die an die Blitzlichteinrichtung Impulse abgibt, wodurch die Lage der einzelnen Zeichen am rotierenden Träger gegenüber der Blitzlichteinrichtung im Zeitpunkt der Belichtung veränderbar ist. Dadurch wird ermöglicht, dass die einzelnen Zeichen am Zeichenträger nicht unbedingt in dem Zeitpunkt belichtet werden müssen, in dem sie sich axial vor dem Linsensystem befinden, sondern auch geringfügig vor und nach diesem Zeitpunkt belichtet werden können, was einer kleinen Verschiebung der Zeichen am Film entspricht. 



   Näher erläutert bedeutet dies folgendes : Wird z. B. ein Zeichen projiziert, das eine geringere Breite aufweist, z. B. ein"l"oder"i", so kann das nächstfolgende Zeichen in geringerem Abstand als dem mittleren Abstand der Zeichen in einer Zeile entspricht, projiziert werden. Um dies zu erzielen, wird die Blitzlichteinrichtung etwas verspätet gezündet. Ist jedoch ein breites Zeichen, z. B. ein"m"als letztes projiziert worden, so soll das nächstfolgende Zeichen in weiterem Abstand projiziert werden als dem mittleren Abstand entspricht. Dies wird dadurch erreicht, dass die Blitzlichteinrichtung etwas früher gezündet wird. 



   Vorzugsweise liegt der Ausgang der Torschaltung an einem zweiten Zähler, der mit einem dritten Zähler einen Vergleicher beaufschlagt, wobei der dritte Zähler vom Zeilenspeicher und von einer an sich bekannten Vorschubeinrichtung eines Strahlenlenksystems beschickt und der Ausgang des Vergleichers an die Blitzlichteinrichtung geführt ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. l ein Schema des optischen Systems einer erfindungsgemässen photographischen Setzmaschine in Draufsicht, Fig. 2 die Zeichentrommel der Anordnung nach Fig.   l   in Ansicht und Fig. 3 ein Blockschaltbild der Steuereinrichtung der photographischen Setzmaschine. 



   Es sei beispielsweise angenommen, dass auf einem Film das Wort "Lumitype" gesetzt werden soll, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in welchem Wort die einzelnen Lettern die Breiten L = 12, u = 10, m = 15, i = 5 usw. aufweisen. An erster Stelle wird somit der Buchstabe L gesetzt. Nachdem daraufhin der Steuerstromkreis der Maschine nach dem Hauptimpuls zwölf Sekundärimpulse abgegeben hat, wird der Buchstabe u gesetzt, dem zehn weitere Sekundärimpulse entsprechen. Nach Setzen des nächsten Buchstabens m wurden insgesamt 37 Impulse abgegeben.

   Unter der Annahme, dass die mechanischen und optischen Eigenschaften des Systems keine Verschiebung um mehr als 32 Einheiten zulassen, können die weiteren Buchstaben m, i usw. mit der gleichen Einstellung des optischen Systems nicht mehr gesetzt werden, da die maximale Länge eines Zeilenelementes erreicht bzw. überschritten ist und es notwendig ist, durch Verschiebung des Filmes um die Breite eines Zeilenelementes oder durch Verschiebung des Projektionssystems gegenüber dem Film um den gleichen Betrag auf das nächste Zeilenelement überzugehen. 



   In den Fig. l und 2 ist ein trommelförmiger Matrizenträger 54 dargestellt, der Zeichen 53 trägt. Die Trommel 54 dreht sich in Richtung des in Fig.   l   eingezeichneten Pfeiles. Ferner sind eine Blitzlichteinrichtung 44, ein Kollimatorobjektiv 120, das ein Bild im Unendlichen entwirft, und eine bewegliche Linse 57, der ein Prisma oder Spiegel 59 zugeordnet ist, welcher die Zeichen auf dem Film 84 abbildet, vorgesehen. Dieses System entspricht etwa demjenigen, das in der deutschen Patentschrift Nr. 848913 beschrieben ist. Der optische Satz kann durch einen Vorschubmechanismus in Zeilenrichtung verschoben werden. 



   Erfolgt der Lichtblitz sobald sich ein Zeichen an der Stelle 52 der Matrize befindet, so wird es an der Stelle 80 des Filmes abgebildet, Hingegen wird es an der Stelle 82 abgebildet, wenn der Lichtblitz sich früher einstellt, nämlich dann, wenn sich das Zeichen an der Stelle 50 der Trommel befindet. Die Lichtblitzlampe 44 ist vorzugsweise im Bereich der Achse 86 der Trommel angeordnet und ist weiters mit einem Spiegel 45 ausgestattet, durch den das Licht zu einem Kondenser 43 (Fig. 2) reflektiert wird. 



   In Fig. 3 ist die Matrize 42 der Einfachheit halber als Scheibe dargestellt. Längs des Umfanges der Scheibe sind Schlitze 46 vorgesehen, die zusammen mit einer Beleuchtungseinrichtung und einer Photozelle 40 Impulse erzeugen, die an eine   Zähleinrichtung   32 abgegeben werden. Die zu setzende Zeile wird in einen Zeilenspeicher 2 eingegeben. Dieser liefert die sich auf die Stellung des gewählten Zeichens auf der Matrize beziehenden Informationen an den Zähler 32. Der Speicher 2 steuert ausserdem einen Speicherzähler 20, der die Breite der zu setzenden Zeichen enthält. Die einzelnen Breiten beeinflussen die Verzögerung des Auftretens der Lichtblitze.

   Wenn die Zahl dieser Impulse der Codezahl der zu projizierenden Zeichen, die vom Zeilenspeicher 2 der Zähleinrichtung 32 zugeführt werden, entspricht, gibt diese über eine Leitung 33 einen Steuerimpuls ab, der eine Torschaltung 26 öffnet. Die die Impulse erzeugenden Schlitze sind gegenüber jedem Zeichen derart angeordnet, dass die Zähleinrichtung 32 ihren Impuls in dem Augenblick erzeugt, in dem der rechte Rand des Zeichens mit dem linken Rand eines Belichtungsfensters fluchtet. 



   Ein mit der die Matrize antreibenden Welle 86 synchronisierter Impulsgenerator oder Oszillator 28 erzeugt Sekundärimpulse einer Frequenz, die höher ist als die Frequenz der Impulse, die auf die Zähleinrichtung 32 gelangen und die den Einheitswert des Systems darstellen. Sobald die Torschaltung 26 offen ist, gelangen diese Sekundärimpulse oder Endimpulse auf einen Zähler 24, dessen Summe in einem Vergleicher 22 mit einer der im Speicherzähler 20 aufscheinenden Zahlen verglichen wird, die die Breite des gewählten Zeichens und die Summe der Breiten der vorhergehenden Zeichen beinhaltet. Bei Übereinstimmung wird über eine Leitung 27 an die Speisung 30 der Blitzlichtlampe ein Impuls abgegeben, wodurch die Lampe der Blitzlichteinrichtung 44 zündet und das gewünschte Zeichen L belichtet. Dieses Zeichen kann sich in diesem Zeitpunkt z.

   B. an Stellen 48, 50 oder 52 befinden, welche Stellen auch verschiedenen Stellen am Film entsprechen. Dieser Vorgang wiederholt sich, soferne die Breite der Zeilenelement 32 Einheiten beträgt, was auch der Kapazität des Speicherzählers 30 entspricht, wie einleitend ausgeführt, für das nächste Zeichen u. Das Zeichen m, das den Wert des Speicherzählers auf 37 Einheiten führen würde, kann hingegen nicht mehr abgebildet werden, sondern es muss auf die Steuerung des Trägers 60 ein Signal abgegeben werden, wodurch das Prisma 59 mittels einer Fortschalteinrichtung 60 verschoben wird. Durch diese Verschiebung wird die im Speicherzähler aufscheinende Zahl um 32 Einheiten vermindert und beträgt nur mehr 5 Einheiten. 



   Nach Abgabe eines Kippsignals vom Vorschub 60 speichert der Speicherzähler 20 somit nur 5 Einheiten, die die Stellung des nächsten Zeichens m im folgenden Zyklus bestimmen. 



   Die Wirkungsweise des Oszillators 28 könnte auch derart geändert werden, dass dem Generator 46,40 eine Frequenz erteilt wird, die einer Breiteneinheit der Lettern auf dem Film entspricht. Je- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 doch ist mit der beschriebenen Einrichtung insoferne eine bessere Anpassung erzielbar, als dadurch die Lage der Lettern auf der Matrize unabhängig ist und Änderungen des Wertes der Einheiten zulässig sind. 



  Ferner sind durch Änderung der Kapazitäten der Zähler Änderungen im Schriftgrad in ein-und derselben Zeile ermöglicht. 



   Für den Übergang von einem Zeilenelement auf das nächste ist, wie ausgeführt, eine Verschiebung erforderlich, die zeitlich einen bis zwei Zyklen der Maschine benötigt, während welcher keine Abbildung erfolgen kann. 



   Zur Gewährleistung des genauen Überganges von einem Zeilenelement auf das nächste kann auch ein Schlitzverschluss, beispielsweise ein Band, vorgesehen werden, das vor dem Film läuft und eine einem Zeilenelement entsprechende Öffnung aufweist und das, wenn der Speicherzähler 20 auf die Leitung 25 ein Signal aussendet, schrittweise vorrückt. Durch das geringe Gewicht eines solchen Bandes kann dessen Verschiebung wesentlich rascher erfolgen als die Verschiebung des optischen Systems 57-59 der Fig. l. Durch Verwendung eines Malteserkreuzmechanismus der in Kinoprojektionsgeräten verwendeten Art lässt sich dabei, ohne Erzeugung von Stössen, eine solche Geschwindigkeit erzielen, dass beim Übergang eines   Zeilenelementes   auf das nächste durch die Verschiebung nicht unbedingt ein Zyklus oder ein Umlauf der Trommel verlorengeht. 



   Die Verwendungsmöglichkeiten eines Blendenbandes können noch gesteigert werden, wenn sich das Fenster während der Belichtung um eine Elementarlänge verschiebt. Die Begrenzung des Teiles des belichteten Filmes gestattet die Lettern auf der Matrize dichter aneinander anzuordnen und somit die Abmessungen der Trommel zu verkleinern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographische Setzmaschine mit einem rotierenden Zeichenträger, einer Blitzlichteinrichtung, einem Zeilenspeicher und mindestens einer Zähleinrichtung, wobei der Zeilenspeicher, der Informationen über die Lage der einzelnen Zeichen am Zeichenträger enthält, mit der Zähleinrichtung, die mit Informationen über die momentane Stellung des Zeichenträgers beschickt ist, verbunden ist und diese die Blitzlichteinrichtung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeilenspeicher (2) auch Informationen über den Abstand der zu setzenden Zeichen enthält und dass ein Oszillator (28) vorgesehen ist, der, wie auch die Zähleinrichtung (32), mit einer Torschaltung (26) verbunden ist, die an die Blitzlichteinrichtung (44) Impulse abgibt, wodurch die Lage der einzelnen Zeichen auf der rotierenden Matrize (42)

   gegenüber der Blitzlichteinrichtung (44) im Zeitpunkt der Belichtung veränderbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Setzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der Torschaltung (26) an einem zweiten Zähler (24) liegt, der mit einem Speicherzähler (20) einen Vergleicher (22) beaufschlagt, wobei der drittezahler (20) vom Zeilenspeicher (2) und von eineransichbekann- ten Vorschubeinrichtung (60) eines Strahlenlenksystems beschickt und der Ausgang des Vergleichers (22) an die Blitzlichteinrichtung (44) geführt ist.
AT413664A 1964-05-12 1964-05-12 Photographische Setzmaschine AT257641B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT413664A AT257641B (de) 1964-05-12 1964-05-12 Photographische Setzmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT413664A AT257641B (de) 1964-05-12 1964-05-12 Photographische Setzmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT257641B true AT257641B (de) 1967-10-10

Family

ID=3560135

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT413664A AT257641B (de) 1964-05-12 1964-05-12 Photographische Setzmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT257641B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1203115B (de) Belichtungsanordnung fuer Kopiergeraete
DE2551236C3 (de) Lichtsetzmaschine
DE1447969A1 (de) Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen Einrichtung
DE1597767A1 (de) Fotosetzmaschine
AT257641B (de) Photographische Setzmaschine
DE1622762B1 (de) Lichtsetzmaschine
DE2358370A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von kopien
DE2262485A1 (de) Lichtsetzgeraet
DE2164225A1 (de) Vorrichtung zur Aufzeichnung alphanumerischer Schriftzeichen
DE2024366B2 (de) Lichtsetzmaschine
DE1939351C3 (de) Lichtsetzmaschine
DE1960161A1 (de) Fotosetzmaschine mit einerrotierenden Schriftzeichentrommel
DE1622762C (de) Lichtsetzmaschine
DE2162516A1 (de) Projektionsvorrichtung zur Aufzeichnung auf einen lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger
DE1522473C (de) Lichtsetzmaschine
DE2044584C3 (de) Verfahren zum Kopieren von Filmen
DE2125635A1 (de) Lichtsetzmaschine sowie Verfahren zum Betreiben einer Lichtsetzmaschine
DE2262419A1 (de) Lichtsetzgeraet
DE1522493B2 (de) Lichtsetzmaschine
DE1522473B2 (de) Lichtsetzmaschine
AT260570B (de) Optisches System stetig veränderbarer Brennweite für photographische oder kinematographische Geräte
AT231194B (de) Diaprojektor
DE1622337A1 (de) Lichtsetzmaschine
AT223465B (de) Einäugige Spiegelreflexkamera
DE1948056C (de) Hochgeschwindigkeits Kamera