AT257604B - Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine

Info

Publication number
AT257604B
AT257604B AT769565A AT769565A AT257604B AT 257604 B AT257604 B AT 257604B AT 769565 A AT769565 A AT 769565A AT 769565 A AT769565 A AT 769565A AT 257604 B AT257604 B AT 257604B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
group
recrystallized
pyridine
dioxane
ethanol
Prior art date
Application number
AT769565A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Application granted granted Critical
Publication of AT257604B publication Critical patent/AT257604B/de

Links

Landscapes

  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine 
Die Erfindung betrifft die Herstellung neuer therapeutisch wertvoller Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in der X,   R,   R3, R4 und R5 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, mindestens eine Nitrogruppe in Gegenwart eines Katalysators, vorzugsweise Raney-Nickel, bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck unter Bildung einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in der X,   R,     R3,   R4 und R5 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, hydriert und gewünschtenfalls die Aminogruppe und/oder das zentrale Stickstoffatom, gleichzeitig oder nacheinander, acyliert,

   gegebenenfalls   eine-NH-Estergruppe   entweder zur Carboxyaminogruppe verseift oder in   eine-NH-     -amide-     oder   durch Umesterung in eine andere der allgemeinen Formel I entsprechende-NH-Estergruppe umwandelt und gewünschtenfalls die erhaltenen Verbindungen in Salze überführt. 



   Es empfiehlt sich, die Hydrierung der Nitrogruppen bei etwa 700 C und bei einem Druck von etwa 
 EMI2.3 
 : Palladium-Mohr oder PalladiumCalciumcarbonat. Die Reduktion kann auch   mitZink/Salzsäure,   Zinn/Salzsäure, Zinn (II)-chlorid/Salz- säure oder Eisen/Salzsäure oder Salzen des Schwefelwasserstoffes in Alkohol/Wasser bei etwa 70 bis etwa 1200 C oder mit aktiviertem Aluminium in wasserhaltigem Äther bei 20 - 400 C durchgeführt werden. 



   Zur partiellen Acylierung der unsubstituierten Aminogruppen kann beispielsweise das entsprechende Säurehalogenid oder Säureanhydrid verwendet werden. Zweckmässigerweise sollten dabei Temperaturen unter   700 C,    vorzugsweise Temperaturen zwischen etwa 30 und etwa   500 C,    eingehalten werden. Die Reaktionszeiten betragen im allgemeinen weniger als 1 h. Man kann die Acylierung aber auch unter Verwendung entsprechender Ester durchführen. In diesem Falle werden höhere Temperaturen, beispielsweise von 150 bis 1800 C, eingehalten. 



   Die Acylierung des zentralen Stickstoffatoms, die vorzugsweise nachträglich erfolgen soll, kann ebenfalls mit Säurehalogeniden oder Säureanhydriden, jedoch bei Temperaturen oberhalb von etwa   700 C,    vorzugsweise zwischen etwa 80 und etwa 1200 C, durchgeführt werden. Dabei werden längere Reaktionszeiten, beispielsweise von 3 h, benötigt. 



    Bei s pie I 1 : 2- Phenylamino-5-amino-pyridin    
 EMI2.4 
 
142 g 2-Phenylamino-5-nitro-pyridin werden in 600 ml Methanol in Gegenwart von 30 g RaneyNickel bei 700 C und   20-30   atü hydriert. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels wird der Rückstand im Vakuum destilliert. Die Base geht bei 0,5 Torr zwischen 190 und 2000 C über und hat nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol einen Schmelzpunkt von 1360 C. 



   Beispiel 2 : 2-Phenylamino-5-acetamino-pyridin 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
18,5 g 2-Phenylamino-5-amino-pyridin werden in 40 ml Dioxan bei   40 - 500   C mit 9,5 ml Acetanhydrid umgesetzt. Nach kurzer Zeit fällt die genannte Verbindung aus. Sie wird aus Dioxan umkristallisiert. Fp. 1770 C. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 100 ml Dioxan umgesetzt. Die Verbindung wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1720 C. 



   Beispiel4 : 
 EMI3.5 
 
9, 3 g 2-Phenylamino-5-amino-pyridin werden in   30ml   Dioxan und   6 ml    Pyridin mit 4, 8 ml Chlorameisensäureäthylester bei   40 - 500   C umgesetzt. Nach 1 h wird das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in Chloroform gelöst und mit Wasser gewaschen. Danach wird das Chloroform abdestilliert und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1410 C. 



    Beispiel 5 : 2- (N-Phenyl-N-propionylamino)-5-acetamino-pyridin    
 EMI3.6 
 
10 g   2-Phenylamino-5-acetamino-pyridin   werden mit 6,3 g Propionsäureanhydrid in 40 ml Dioxan 5 h gekocht. Nach dem Abdestillieren des Dioxans wird der Rückstand in Benzol gelöst und mit verdünnter Natronlauge gewaschen. Das Benzol wird abdestilliert und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Fp.   146 - 1480 c.    



    Beispiel 6 : 2- (N-Phenyl-N-propionylamino)- 5-propionylamino-pyridin    
 EMI3.7 
 
12 g 2-Phenylamino-5-propionylamino-pyridin werden mit 7, 2 g Propionsäureanhydrid in 40 ml Dioxan wie in Beispiel 5 umgesetzt und aufgearbeitet. Die Verbindung wird aus Äthanol-Benzin-Gemisch umkristallisiert. Fp.   1240 C.    

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Beispiel7 : 
 EMI4.1 
 
15 g 2-Phenylamino-5-acetamino-pyridin und 6, 3 ml Chlorameisensäureäthylester werden in   30 mol    Dioxan mit 11, 3 g Kaliumcarbonat 3 h gekocht. Danach wird filtriert und das Dioxan abdestilliert. Der Rückstand wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1600 C. 



   Beispiel 8 : N-Phenyl-N- [5-propionylamino-pyridyl- (2)]-carbaminsäureäthylester 
 EMI4.2 
 
15 g 2-Phenylamino-5-propionylamino-pyridin, 6 ml Chlorameisensäureäthylester und 10,7 g Kaliumcarbonat werden in 40 ml Dioxan wie in Beispiel 7 umgesetzt und aufgearbeitet. Fp. 1590 C. 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 
 EMI4.5 
 und 13,5 g Kaliumcarbonat werden in 150 ml Benzol analog Beispiel 7 umgesetzt und die Verbindung aus Äthanol-Benzin-Gemisch umkristallisiert. Fp. 920 C. 



   Beispiel10 : 
 EMI4.6 
 
18 g N-   [2-Phenylaminopyridyl- (5)]-carbaminsäureäthylester,    13,3 g   p-Chlorbenzoylchlorid   und 12 g Kaliumcarbonat werden in Benzol 5 h gekocht. Anschliessend wird zur Verseifung wasserhaltiges Dimethylformamid zugegeben und 1 h weitergekocht. Das Lösungsmittel wird danach abdestilliert und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1900 C. 



    Beispiel 11 : 2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-amino-pyridin    
 EMI4.7 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

   2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-nitro-pyridin    wird analog Beispiel l mit Raney-Nickelhydriert und aufgearbeitet. Die Base siedet bei 0,5 Torr bei   190 - 1920   C. Sie bildet mit Maleinsäure ein kristallines Salz, das nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol bei 1150 C schmilzt. 



    Beispiel 12 : 2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-acetamino-pyridin    
 EMI5.1 
 
101 g   2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-amino-pyridin werden    mit 38 ml Acetanhydrid in   200ml   Benzol analog Beispiel 2 umgesetzt. Die Verbindung wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1960 C. 



    Beispiel 13 : 2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-propionylamino-pyridin    
 EMI5.2 
   80 g 2- (3-Trifluormethylphenylamino) -5-amino-pyridin    werden mit 41 g Propionsäureanhydrid analog Beispiel 12 in 200 ml Benzol umgesetzt. Das Rohprodukt wird aus Isopropanol umkristallisiert. Fp. 



  1660 C. 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 äthylester in 200 ml Aceton und 30 ml Pyridin analog Beispiel 4 umgesetzt. Die Verbindung wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp.   175    C. 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 
 EMI5.8 
 anhydrid in 50 ml Dioxan analog Beispiel 5 umgesetzt und aufgearbeitet. Die Verbindung wird aus Äthanol-Benzin-Gemisch umkristallisiert. Fp. 118  C. beispiel16 : ester 
 EMI5.9 
 14, 7   g 2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-acetamino-pyridin,    4,8 g Chlorameisensäureäthylester 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 und 8,7 g Kaliumcarbonat werden in 40 ml Dioxan analog Beispiel 7 umgesetzt. Die Verbindung wird aus Äthanol-Benzin-Gemisch umkristallisiert. Fp. 1360 C. 



    Beispiel 17 : N- (3-Trifluormethylphenyl)-N- [5-carbäthoxyaminopyridyl- (2)] -carbaminsäure-    äthylester 
 EMI6.1 
 
23,   5 g N- {2- [3-Trifluormethylphenylamino]-pyridyl- (5)}-carbaminsäureäthylester, 9ml    Chlorameisensäureäthylester und 16 g Kaliumcarbonat werden in 100 ml Methyläthylketon analog Beispiel 7 
 EMI6.2 
 
 EMI6.3 
 
10, 1 g   2- (3-Trifluormethylphenylamino)-5-amino-pyridin    werden in 40 ml Dioxan und 5 ml Pyridin mit 7 g   p-Chlorbenzoylchlorid   bei 40 - 500 C umgesetzt. Nach 2 h wird das Dioxan im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in 150 ml heissem Benzol gelöst und mit heissem Wasser gewaschen. Beim Abkühlen kristallisiert die Verbindung aus dem Benzol aus.

   Nach dem Umkristallisieren aus Dioxan 
 EMI6.4 
 
 EMI6.5 
 
 EMI6.6 
 nylester, werden mit 9 g Morpholin bei 1400 C umgesetzt. Nach 30 min wird die Schmelze in Benzol gelöst und mit verdünnter Natronlauge gewaschen. Das Benzol wird abdestilliert und der Rückstand aus 
 EMI6.7 
 
 EMI6.8 
 
 EMI6.9 
    - 860p-Chlorbenzoylchlorid   in 100 ml Dioxan bei Siedetemperatur in Gegenwart von 14 g Kaliumcarbonat umgesetzt. Nach 2 h wird filtriert und das Filtrat im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird aus Benzol umkristallisiert. Fp. 1350 C. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



    Beispiel 21 : N-12- [3-Trifluormethylphenylaminol-pyridyl- (5) j-carbaminsäuremorpholino-    äthylester 
 EMI7.1 
 
15 g   N - {2 - [3-Trifluormethylphenylamino] -pyridyl- (5)} - carbaminsäurephenylester    werden mit 10,5 g Morpholinäthanol, wie in Beispiel 19 beschrieben, umgeestert und aufgearbeitet. Das Hydrochlorid wird aus Isopropanol umkristallisiert. Fp. 2000 C. 



   Beispiel22 : 
 EMI7.2 
   2- (4-Pentyloxyphenylamino)-5-nitro-pyridin    wird analog Beispiel 1 mit Raney-Nickel hydriert und aufgearbeitet. Die Base siedet bei 0, 5 Torr zwischen 225 und 2350 C. 
 EMI7.3 
 
 EMI7.4 
 
 EMI7.5 
 zol analog Beispiel 2 umgesetzt. Die Verbindung wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1670 C. 



     Beispiel 24 :    2-Phenylamino-5-salicyloylamino-pyridin 
 EMI7.6 
 
11 g 2-Phenylamino-5-amino-pyridin werden mit 13 g Salicylsäurephenylester 2 h auf 1800 C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird in Äthanol gelöst, woraus die Verbindung mit 1 Mol Kristallalkohol kristallisiert. Fp. 1710 C. 



   Beispiel25 : 
 EMI7.7 
 
126 g   2- (2-Methylphenylamino)-5-nitro-pyridin    werden in 1, 2   l   Methanol aufgeschlemmt und in Gegenwart von 13 g   Raney-Nickel   bei 600 C und 50 at Druck im Autoklaven hydriert. Nach Absaugen les Katalysators wird das Filtrat eingedampft und der Rückstand im Vakuum destilliert. 



   Kp.   0, 2 : 178 - 1850 Ci Ausbeute :    95 g. 

 <Desc/Clms Page number 8> 

   Beispiel 26 : N- [2- (2-Methylphenylamino)-pyridyl- (5) ]-carbaminsäureäthylester    
 EMI8.1 
   20g 2- (2-Methylphenylamino)-5-amino-pyridin    werden in 100 ml Aceton in Gegenwart von 8 ml 
 EMI8.2 
 Rückstand wird mit Benzol aufgenommen und mit verdünnter Natronlauge geschüttelt. Die benzolische Lösung wird eingedampft, der Rückstand wird aus Äthanol/Benzin umkristallisiert. Fp.   128OC,   Ausbeute : 11 g. 



   Beispiel 27   : 2- (2, 3-Dimethylphenylamino)-5-amino-pyridin    
 EMI8.3 
 
 EMI8.4 
 
 EMI8.5 
 
51,3 g 2-(2,3-Dimethylphenylamino)-5-amino-pyridin werden, wie in Beispiel 26, mit Chlorameisensäureäthylester umgesetzt. Fp.   1280 Ci Ausbeute :   56 g. 
 EMI8.6 
 
 EMI8.7 
 
 EMI8.8 
 schüssigem Morpholin 2 h auf 1300 C erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird aus Methyläthylketon umkristallisiert. Fp.   1660 C ; Ausbeute :    6 g. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 
 EMI9.2 
 
 EMI9.3 
 sigem Diallylamin wie in Beispiel 29 umgesetzt. Als Katalysator setzt man etwas Natriummethylatzu. 



  Das Reaktionsprodukt wurde aus Methyläthylketon umkristallisiert. Fp. 1430 C ; Ausbeute : 9 g. 



   Beispiel31 : 
 EMI9.4 
 Die Verbindung wird aus   2- (4-Fluorphenylamino)-5-nitro-pyridin    wie in Beispiel 25 durch kataly- 
 EMI9.5 
 
 EMI9.6 
 
C ;31g 2-(4-Fluorphenylamino)-5-amino-pyridin werden in 100 ml Aceton bei 25-30  C mit 14, 5ml Chlorameisensäureäthylester umgesetzt. Es wird wie in Beispiel 25 aufgearbeitet. Fp. 1380 C ; Ausbeu- te : 20 g. 
 EMI9.7 
 
 EMI9.8 
 
 EMI9.9 
 wie in Beispiel 25 gewonnen. Sie wird zur Reinigung im Vakuum destilliert. 



   Kp.   0, 5 : 285-2900 C, Ausbeute : 83le.    



   Beispiel34 : 
 EMI9.10 
 
15 g 2-(4-Morpholinoäthoxyphenylamino)-5-amino-pyridin werden in 100 ml Benzol gelöst und bei 40 - 500 C mit 4,5 ml Essigsäureanhydrid versetzt. Nach 1 h wird mit verdünnter Natronlauge gewaschen. Die Benzollösung wird eingeengt, wobei das Produkt kristallin ausfällt. Man kristallisiert es aus 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 
 EMI10.2 
 
 EMI10.3 
 
 EMI10.4 
 
 EMI10.5 
 dargestellt. Sie wird aus Äthanol umkristallisiert. Fp. 1230   C ; Ausbeute : 43%.    



   Beispiel37 : 
 EMI10.6 
 
40 g   2- (o-Carboxyphenylamino)-3-nitro-5-chlor-pyridin    werden in 11 Äthanol unter Zusatz von   20g Raney-Nickel    bei 60 atü Druck und   600C   hydriert. Nach Absaugen des Katalysators wird auf 100 ml konzentriert und das auskristallisierte Amin abgesaugt, aus 350 ml Propanol umkristallisiert. Fp. 2480 C ; Ausbeute : 16 g. 



   Beispiel38 : 
 EMI10.7 
 
Ein Gemisch von 10 g   2- (o-Carboxyphenylamino)-3-amino-5-chlor-pyridin, 80 ml    Pyridin, 50 ml   p-Chlorbenzoylchlorid   wird 10 min am Rückfluss erhitzt. Man lässt erkalten und saugt das auskristallisierende Produkt ab, wäscht mit Aceton und kristallisiert mehrmals aus Dioxan um. 



   Fp. 2740 C ; Ausbeute   : 4,    5 g. 

 <Desc/Clms Page number 11> 

   Beispiel 39 : 2-Phenylamino-3-amino-5-chlor-pyridin    
 EMI11.1 
   110 g 2-Anilino-3-nitro-5-chlor-pyridin    werden in 2, 6 1 Äthanol mit 50 g Raney-Nickel bei 12 atü und Zimmertemperatur hydriert. Nach Absaugen des Katalysators wird das Filtrat mit Salzsäure angesäuert und zur Trockne gebracht. Der Rückstand wird in Wasser gelöst und die Base mit Natriumcarbonatlösung frei gemacht. Nach gutem Kühlen wird sie abgesaugt. Man kristallisiert aus Cyclohexan unter Zusatz von Aktivkohle um. 



   Fp.   144-1450 C ; Ausbeute. 60    g. 



   Beispiel 40 : 2-Phenylamino-3-acetamino-5-chlor-pyridin 
 EMI11.2 
 
Eine Mischung von 10,8 g 2-Anilino-3-amino-5-chlor-pyridin, 43,2 ml Pyridin und 4,8 g Acetanhydrid wird 2 min gekocht, über Nacht stehen gelassen und dann in Wasser gegossen. Die ausgefallene Substanz kristallisiert beim Reiben. Sie wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Äthanol um- 
 EMI11.3 
 
 EMI11.4 
 
 EMI11.5 
 wird mit 12 g Pd/Aktivkohle   (100/0)   unter Zusatz von 60 g Natriumsulfat bei 20 atü und 500 C hydriert. 



  Nach dem Absaugen setzt man 100 ml Äther und Benzin bis zur beginnenden Trübung zu. Die Base kristallisiert aus. Sie wird rasch abgesaugt (luftempfindlich). Ausbeute : 70 g. Durch Zusatz von isopropanolischer Salzsäure zu einer Lösung des Amins in Äthanol fällt das Hydrochlorid aus. Fp.   3000 C    (Zers.). 



   Beispiel42 : 
 EMI11.6 
 
Zu 15 g 2,   3-Diamino-6- (3-trifluormethyl-phenylamino)-pyridin    in 100 ml Dioxan gibt man 20 g Chlorameisensäureäthylester. Das Reaktionsprodukt kristallisiert aus. Es wird abgesaugt und zweimal aus Wasser umkristallisiert. 



   Fp.   185 - 1920 Ci Ausbeute :    8 g. 



   Beispiel 43 : 2, 3-Diamino-6- [pyridyl-   (2) -amino] -pyridin    

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
 EMI12.1 
 
50 g 2-Amino-3-nitro-6- [pyridyl-   (2) -amino]. pyridin    werden wie in Beispiel 41 hydriert. Zu der filtrierten Reaktionslösung fügt man isopropanolische HCl-Lösung bis zur sauren Reaktion, worauf das Hydrochlorid auskristallisiert. Zers. >   3000 C ; Ausbeute :    40 g. 



    Beispiel 44 : 2-Anilino-3-amino-6-chlorpyridin    
 EMI12.2 
   60g 2-Anilino-3-nitro-6-chlor-pyridin    in 500 ml Äthanol werden mit   Raney-Nickel   bei 20 atü hydriert. Aus der Reaktionslösung kristallisiert die Base des Hydrierungsproduktes bei Wasserzusatz. Man erhält 30 g   (57%   d.   Th.).   



   Fp. 110-112  C ; Hydrochlorid Fp. 232 - 2330 C. 



    Beis piel 45 : 2-Anilino-3-carbäthoxyamino-6-chlor-pyridin    
 EMI12.3 
 Zu 19 g 2-Anilino-3-amino-6-chlor-pyridin in 100 ml Dioxan gibt man 9 g Chlorameisensäure- 
 EMI12.4 
 
 EMI12.5 
 
44 g 2-Anilino-3-nitro-6-methoxy-pyridin werden mit Raney-Nickel wie in Beispiel 48 hydriert. 



  Aus der Hydrierlösung wird durch Zusatz von isopropanolischer   HCl-Lösung   und Äther direkt das Hydrochlorid gewonnen. Dieses wird durch Behandeln mit wässerigem Ammoniak noch einmal in die Base überführt, diese abgesaugt, aus Methanol/Wasser umkristallisiert und wie oben in das Hydrochlorid 
 EMI12.6 
 
 EMI12.7 
 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 
C (Zers.) ; Ausbeute : 24 g (501o25 g 2-Anilino-3-nitro-6-amino-pyridin werden wie in Beispiel 46 hydriert, die Base des Reaktionsproduktes, die sich an der Luft stark verfärbt, wird sofort mit 40 ml Chlorameisensäureester versetzt und die Mischung unter Rühren 30 min am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird mit 200 ml piger wässeriger   NH   behandelt, das ausgefallene Produkt abgesaugt und mit Wasser gewaschen.

   Es wird in Aceton gelöst und durch Zusatz von isopropanolischer HCl-Lösung in das Hydrochlorid überführt. Um-   kristallisiert aus Methanol/Äther.    Fp.   176-178  C ; Ausbeute : 9 g (21% d. Th.).    



   Beispiel 48 : 2,3-Diamino-6-anilino-pyridin 
 EMI13.1 
 
Eine Mischungvon 175 g 2-Amino-3-nitro-6-anilino-pyridin, 60 g Natriumsulfat,   17,   5   g lOoigem    Palladium auf Kohle und 550 ml Dioxan wird bei 60 atü Druck und 800 C hydriert. Der Autoklaveninhalt 
 EMI13.2 
 
 EMI13.3 
 
Zu einer Lösung von 100 g 2,3-Diamino-6-anilino-pyridin in 500 ml Dioxan gibt man unter Rühren 100 ml Chlorameisensäureester, wobei sich die Mischung auf 900 C erwärmt. Man rührt noch 1 h, kühlt dann auf 00 C und saugt die ausgefallenen Kristalle ab. Sie werden noch einmal aus wenig Wasser umkristallisiert. Fp.   208 - 2090 C ; Ausbeute :    80 g (52% d. Th.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine der allgemeinen Formel EMI13.4 in der X ein Stickstoffatom oder die CH-Gruppierung bedeutet, R1 ein Wasserstoffatom, eine sich von Kohlensäuremonoestern, von, vorzugsweise substituierten, Benzoesäuren oder von der Kohlensäure oder von Mono- oder Dicarbonsäuren mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen sich herleitende, gegebenenfalls durch einen Morpholinorest substituierte, Acylgruppe ist, R2, R und R4 gleich oder verschieden sind und die EMI13.5 <Desc/Clms Page number 14> EMI14.1 in der X, R2, R, R4 und R5 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, mindestens eine Nitrogruppe, vorzugsweise in Gegenwart eines Katalysators, wie Raney-Nickel,
    bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck unter Bildung einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI14.2 in der X, R2, R3, R4 und R5 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, hydriert und gewünschtenfalls die Aminogruppe und/oder das zentrale Stickstoffatom, gleichzeitig oder nacheinander, acyliert, gegebenenfalls eine-NH-Estergruppe entweder zur Carboxyaminogruppe verseift oder in eine - NH-Amido-oder durch Umesterung in eine andere der allgemeinen Formel I entsprechende NH- - Estergruppe umwandelt und gewünschtenfalls die erhaltenen Verbindungen in Salze überführt.
AT769565A 1964-08-29 1965-08-20 Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine AT257604B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE257604T 1964-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT257604B true AT257604B (de) 1967-10-10

Family

ID=29751384

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT769565A AT257604B (de) 1964-08-29 1965-08-20 Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT257604B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2851494A (en) New alpha-amino-beta-hydroxycarboxylic acid amides and a process of preparing them
AT257604B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diaminopyridine
DE1116221B (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰ú¼ª‰-Pentamethylenbutyrolacton bzw. Salzen der 3,3-Pentamethylen-4-hydroxybuttersaeure
US2542869A (en) N-pyridoxyl-amino acids and process of preparing the same
US2561323A (en) Method of preparing glutamic acid mono esters
CH653996A5 (de) Tryptaminderivate und verfahren zu deren herstellung.
US2540946A (en) Pyridoxal-histamine and processes for preparing the same
DE2008692A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Indol-3carbonsäurederivaten und nach dem Verfahren erhältliche, neue Verbindungen
DE1620128C3 (de) N Aminoalkyl 2 phenoxy 2 phenyl acetamide, deren Saureadditionssalze, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2653251A1 (de) Azabicyclo eckige klammer auf 3.1.o eckige klammer zu hexan-derivate, ihre herstellung und verwendung
US3217008A (en) 4-alkoxycarbonyl-1-amino-4-phenyl-piperidines, derivatives thereof and intermediates thereto
DE952635C (de) Verfahren zur Herstellung von Thiopicolinsaeure-arylamiden und Thioisonicotinsaeure-arylamiden
CH433352A (de) Verfahren zur Herstellung neuer 4-Oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazoline, deren Säureadditionssalzen und ihre Verwendung zur Herstellung von quaternären Ammoniumverbindungen
US2785181A (en) Substituted aminopyrrolecarboxylic acids and esters
DE2541426A1 (de) Neue heterocyclische verbindungen, ihre herstellung und ihre verwendung
AT267527B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Aminopyridine, von deren Salzen und optisch aktiven Isomeren
DE1795499A1 (de) Neue substituierte Diaminopyridine
DE1235929B (de) Verfahren zur Herstellung von 2-(2&#39;-Pyrazinyl)-benzimidazol und seinen Salzen
DE2064061A1 (de) Neue tuberkulostatisch wirkende alpha-aminoxy-carbonsaeureamid-derivate und verfahren zur herstellung derselben
CH616406A5 (en) Process for the preparation of novel oxime derivatives
DE1445673C (de) Phenylamino pyridine
AT208867B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten heterocyclischen Säurehydraziden
DE2058140A1 (de) Indol-Derivate
AT284126B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Aminopyrimidine und deren Salze und optisch aktiven Isomere
AT273937B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen ω-(2-Amino-halogenbenzylamino)-alkansäuren, deren Estern, Amiden und/oder Salzen