AT257118B - Wand aus Betonfertigteilen - Google Patents

Wand aus Betonfertigteilen

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AT257118B
AT257118B AT454262A AT454262A AT257118B AT 257118 B AT257118 B AT 257118B AT 454262 A AT454262 A AT 454262A AT 454262 A AT454262 A AT 454262A AT 257118 B AT257118 B AT 257118B
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Thermocrete Baupatente Verwert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/044Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres of concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wand aus Betonfertigteilen 
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 Einschichtplatten bestehen, beim Rütteln (in den Fugen) dünnflüssig wird. Um nun ein Ausfliessen des Betons, selbst bei Vorhandensein von ausgebrochenen bzw. ausgezackten Kanten der Platten zu vermeiden, werden die erfindungsgemässen Dichtstreifen angebracht, wodurch einerseits, wie bereits erwähnt, ein Ausfliessen des Betons vermieden und anderseits die Verwendung des gleichen Betons sowohl für die Fugen als auch für die Platten ermöglicht wird. 



   Als Material für die Herstellung der Wände wird z. B. sogenannter Thermocretebeton verwendet. Es ist dies ein Beton, der gebrochenes Hochofenschlackengranulat mit einer maximalen Korngrösse von 5 mm und Zement enthält, wobei der Anteil an Teilchen   der Korngrösse   unter 0,2 mm mindestens 10 % beträgt und der aus Granulat und Bindemittel bestehende Anteil des Gemenges mindestens 50   %   beträgt und dem Beton gegebenenfalls noch Hüttenbims mit über 3 mm Korngrösse und bzw. oder Blähton mit mindestens   3 mm Korngrösse beigemengt sind. 



  Solcher Beton hat eine Wärmeleitzahl im baufeuchten Zustand zwischen 0,4-0,45 Kcal/mh C.   



  Daraus ergibt sich, dass   z. B.   eine Dicke der Aussenwand von 25 bis 30 cm erforderlich ist, um eine genügende Isolation zu erzielen. Diese Dicke brächte jedoch ein Gewicht, das grösser ist als das Gewicht, das für die nötige Schalldämmung erforderlich ist, nämlich 360-400 kg/m2 Wand. Ein zu hohes Gewicht kann jedoch vermieden werden, wenn die Wand zwar 25-30 cm,   z. B.   27 cm dick gemacht wird, jedoch in der Aussenwandplatte Hohlräume angeordnet werden, so dass das Gewicht dieser Wand soweit reduziert wird, dass das für die Schalldämmung erforderliche Gewicht gerade erreicht wird.   Die Hohlräume sollen   hiebei an der Aussenseite liegen, so dass auf der Innenseite ein etwa 13 cm dicker tragender Kern entsteht, der zur Aufnahme der Bauwerkslasten bei Bauwerken bis zu etwa 8-10 Geschossen ausreicht.

   Da die Wand jedoch 27 cm dick ist, können für die Knickabminderung die Werte einer 27 cm dicken Wand genommen werden. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert, in der ein Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemässe Wand dargestellt ist. 



   Mit 1 sind in der Zeichnung die die Wand bildenden Einschichtplatten bezeichnet, die aus wärmedämmendem Material, z. B. Thermocretebeton, bestehen. 



     Die Stossflächen der Einschichtplatten 1   sind mit Ausnehmungen 3a versehen, die so gross sind, dass sich die in die Ausnehmungen hinein erstreckenden Enden einer Rostbewehrung 5   übergreifen und   auch ein Tauchrüttler Platz hat, um ein Verbindungsmittel sachgemäss zu verdichten, das in den von zwei aneinanderstossenden Ausnehmungen 3a gebildeten Füllraum 3 eingebracht wird, wobei das Verbindungsmittel aus dem gleichen Material besteht wie die Einschichtplatten. 



   Die Anordnung einer Fuge 7, wie sie bei Verwendung von Einschichtplatten möglich ist, ist bei Ausführungen mit Mehrschichtplatten nicht möglich, weil hiebei von Hand in die Fuge eine wärmedämmende Isolierung eingelegt werden muss. Zu diesem Zwecke muss also von innen nach aussen durchgegriffen werden können, so dass der Zwischenraum an der Innenfläche wesentlich grösser sein muss ; dadurch ist aber an der Innenseite vor dem Ausbetonieren die Anbringung einer zusätzlichen Schalung oder eines andern Hilfsmittels erforderlich. 



   Die Abdichtung der Stossfugen 7 an der   Aussen- und   Innenseite erfolgt durch Verwendung eines Streifens 4 aus Kunststoff,   z. B.   aus Schaumgummi oder Schaumstoff, der sich elastisch zusammendrückt und verhindert, dass das Verbindungsmittel beim Rüttelverdichten durch die Fuge austritt. 



   Diese Fugenabdichtung wird so ausgeführt, dass die Streifen 4 mit einer Randpartie in die Stoss- 
 EMI2.1 
 platten werden dann nachdem die Einschichtplatten in Stellung gebracht sind, mit einem Schweissgerät von unten nach oben verschweisst, so dass eine völlige Dichtheit der Fuge entsteht. Dadurch können auch mit einem Anstrich versehene Einschichtplatten versetzt werden, ohne dass durch das Ausbetonieren der Fugen eine Verschmutzung derselben entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Wand aus Betonfertigteilen, gebildet aus vorzugsweise mit Hohlräumen im Inneren versehenen Einschichtplatten, die an ihren Stossflächen Ausnehmungen zur Schaffung eines Füllraumes tür ein Verbindungsmittel aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllraum (3) mindestens an einer Seite gegen die Stossfuge zwischen den benachbarten Einschichtplatten hin durch Streifen (4), insbesondere aus Kunststoff, abgedichtet ist, wobei je ein Streifenteil mit einer Randpartie in die Stossflächen <Desc/Clms Page number 3> der Einschichtplatten einbetoniert ist und die freien Ränder benachbarter Streifenteile zweier aneinanderstossender Einschichtplatten miteinander verschweisst sind, und dass das Verbindungsmittel aus der gleichen Betonsorte wie die Einschichtplatten besteht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008013206A1 (de) * 2008-03-07 2009-09-10 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren zum Verbinden von Betonfertigteilen und damit hergestelltes Bauwerk
DE102008063525A1 (de) * 2008-12-18 2010-07-01 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Betonfertigteilen sowie dadurch verbundene Betonfertigteile

Cited By (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008013206A1 (de) * 2008-03-07 2009-09-10 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren zum Verbinden von Betonfertigteilen und damit hergestelltes Bauwerk
DE102008013206B4 (de) * 2008-03-07 2019-12-05 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren zum Verbinden von Betonfertigteilen und damit hergestelltes Bauwerk
DE102008063525A1 (de) * 2008-12-18 2010-07-01 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Betonfertigteilen sowie dadurch verbundene Betonfertigteile
DE102008063525B4 (de) * 2008-12-18 2017-03-09 P & T Technische Mörtel GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Betonfertigteilen

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