AT25696B - Verfahren zum Auskleiden von Pfeifenköpfen mit einer erhärtenden, porösen Masse. - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden von Pfeifenköpfen mit einer erhärtenden, porösen Masse.

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Oskar Rocholl Nachf
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Oskar Rocholl Nachf
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  Verfahren zum Auskleiden von Pfeifenköpfen mit einer erhärtenden, porösen Masse. 



   Nach dem vorliegenden Verfahren wird der Tabaksrauch bei der Benutzung von Pfeifen   dadurch von seinen schädlichen Bestandteilen befreit, dass der Pfeifenkopf im Innern eine   eigenartige Auskleidung erhält, in welcher während des   Gebrauches Kanäle entstellen,   welche der Feuchtigkeit und den von dieser absorbierten Salzen oder anderen schädlichen Bestandteilen, insbesondere Nikotin und Kohlenoxyd freien Abzug   ermöglichen, und durch   welche eine derart vollständige Verbrennung des Tabaks erfolgt, dass sehr   wenig schädliche   Gase, insbesondere Kohlenoxyd, entstehen können.

   Dieses Verfahren wird in der Weise ausgeführt, dass ein beliebig weitmaschiges Gewebe oder eine Schicht von Fäden an die Innenwand der Pfeife angelegt und alsdann eine   crhärtbare, möglichst poröse Masse gegen     dasGt'wobo angestrichen oder in dem Pfeifenkopf   in anderer Weise eingebracht wird. Auch 
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 härten die Masse bis nahe an das Gewebe heran ausgedreht wird. 



   Die Masse sowohl wie auch das Gewebe, welches aus Baumwolle oder irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen kann, wird zweckmässig mit nikotinbindenden Salz en getränkt. Die Masse, welche hiebei verwendet wird, ist   ein plastisches, erhärtbares und   im erhärteten Zustande aufsaugungsfähigos Material, z. B. Gips, Zement oder dgl. Diese Materialien können auch als Gemisch benutzt werden und andere geeignete Zusätze er- 
 EMI1.2 
 Mischungsverhältnis richtet sich einesteils nach der Grösse der Pfeifenköpfe,   andernteils   nach der Dicke der Auskleidung. 



   Beim ersten Gebrauch der Pfeife hat die obgenannte Masse an sich schon eine so starke Porosität, dass sie die   schädlichen   Bestandteile des Rauches aufzunehmen vermag. 



  Während des weiteren   Gebrauches verkohlt   der Faserstoff des Maschengebildes, so dass Kanäle entstehen, welche der aufgesaugten Flüssigkeit freien Abzug gewähren. Um dies zu 
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   Pfeifnkopfendo   hineinragen, während oben das Gewebe vorteilhaft nicht ganz bis an den Rand heranreicht. 



   Die Kanäle sind demnach nach oben geschlossen, so dass keine festen Bestandteile, 
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 nach unten freien Abzug. 



   Durch dieses Vorfahren wird eine sehr vollständige Verbrennung des Tabaks erzielt. 



  Die von der   Glutzouo     allmählich abziehende Feuchtigkeit   hat im Gegensatz zu den ge-   wöhnlichen     Pfeifenköpfen Gelegenheit,   nicht nur nach unten, sondern insbesondere auch seitwärts abzuziehen und durch die Kanäle   abzufliessen.   Sie nimmt dabei noch grosse Mengen schädlicher Bestandteile des   Tabakrauchos   auf. Das giftige Nikotin wird grösstenteils unschädlich gemacht und bleibt gebunden. Der unten befindliche Tabak kann, da er durch die abziehende Feuchtigkeit nicht mehr wie früher vollständig getränkt ist, bedeutend leichter und   vollkommener     verbrennen. Infolgedessen entsteht auch weniger Kohlenoxyd.   



   Nach längerem Gebrauche des Pfeifenkopfes kann derselbe mittels Spiritus wieder gereinigtwerden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Auskleiden von Pfeifenköpfen mit einer die beim Rauchen entstehenden EMI2.1
AT25696D 1905-06-10 1905-06-10 Verfahren zum Auskleiden von Pfeifenköpfen mit einer erhärtenden, porösen Masse. AT25696B (de)

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