AT121050B - Muffel für zahntechnischen elektrischen Widerstandsofen mit auswechselbarer Innenwicklung. - Google Patents

Muffel für zahntechnischen elektrischen Widerstandsofen mit auswechselbarer Innenwicklung.

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AT121050B
AT121050B AT121050DA AT121050B AT 121050 B AT121050 B AT 121050B AT 121050D A AT121050D A AT 121050DA AT 121050 B AT121050 B AT 121050B
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  MuffelfürzahntechnischenelektrischenWiderstandsofenmitauswechselbarer   Illllenwieklung.   



    Für das Schmelzen hochschmelzbarer Porzellane werden elektrische Widerstandsöfen verwendet, deren Hauptbestandteil die"Muffel"ist. Diese ist ein auf einer Seite verschlossenes Schamotterohr, in dessen Innenfläche eine Wicklung aus Platindraht als Heizwiderstand mit eingebrannt ist. Diese Muffeln haben den Nachteil, dass bei dem erfahrungsgemäss häufigen Durchbrennen des Drahtes dieser schwer zugänglich und umständlich zu reparieren ist. 



  Gegenstand der Erfindung ist eine Muffel aus hochfeuerbeständiger Masse, die so eingerichtet ist, dass die Innenwicklung vom Zahntechniker selbst eingezogen und jederzeit von ihm leicht ausgewechselt werden kann. 



  Fig. A zeigt diese Muffel in schaubildlicher Ansicht. Die Kanten des prismatischen Mantels sind derartig ausgespart, dass an ihrer Stelle schmale Ausnehmungen erscheinen, die bis an die Stirnwand einerseits und an die Rückwand anderseits reichen. Diese schmalen Ausnehmungen-im folgenden   
 EMI1.1 
 aus unverbrennbarem (unschmelzbarem) Material oder auch aus Hartholz bzw. ähnlichem verbrembarem Materialhergestellt werden können. Diese   Stäbchen   sind an ihrer nach   aussen liegenden Oberfläche   mit Querrillen versehen, die zur Aufnahme der Drahtwicklung dienen. Fig. B zeigt die Muffel mit eingelegten   Stäbchen   und einer eingefädelten Drahtwicklung im Querschnitt. 



   In diese Muffel wird der Widerstandsdraht derart eingeflochten, dass er an den   Schamotteflächen   innen, an den   Stäbchen   aussen zu liegen kommt, wie dies aus Fig. B ersichtlich ist, in welcher der Draht mit d bezeichnet ist. Jede einzelne Drahtwindung wird   nahe der Muffenöffnung   an der Vorderwand locker unter Kontrolle von Auge und Finger eingezogen, sodann nach hinten geschoben und an den ent- 
 EMI1.2 
 ganze Muffel bewickelt ist. Sind die   Stäbchen   aus feuerfestem Material angefertigt, wird nun der Mantel zwecks Abdichtung der Schlitze mit feuchtem Asbest umwickelt und ist die Muffel nach   Austrocknung   gebrauchsfertig.

   Sind sie aus verbrennbarem Material, so werden die   Eckstäbchen   von aussen und die   mit Draht bespannten Sehamotteflächen   von innen mit   S : hamottebrei bestrichen,   derart, dass die ganze Drahtwicklung in Schamotte eingebettet und unverschieblich fixiert ist. Gleichzeitig mit dem Brennen des nachträglich aufgetragenen Schamottebreies veraschen sodann die verbrennbaren   Stäbchen,   was für die Fixierung der Drahtwicklung ohne Einfluss ist. 



   Man kann auch die Muffel von vornherein aus einigen Teilen (zusammensetzbar) herstellen und erst nach erfolgter Wicklung des Heizdrahtes um ein   Trägergerust (aus   Holz) die einzelnen Teile der Muffel um dieses   Trägergerüst   zusammensetzen und durch Schamottieren von innen und aussen verbinden. 



   Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist darin zu erblicken, dass der Zahntechniker selbst die Heizwicklung in die eventuell genormte Muffel einfleehten kann, statt letztere fertig gewickelt zu beziehen ; ferner kann bei Durchbrennen einer Drahtwindung die Reparatur sofort und leicht vorgenommen werden, indem der eingezogene Heizdraht entfernt und die Muffel neu bewickelt wird. Gelingt es, die   Eckstäbchrn   aus feuerfestem Material herzustellen, so ist eine derartige Reparatur in kürzester Zeit   möglich,   während andernfalls erst die nachträglich aufgetragene Schamotteschicht entfernt und nach   Neuwicklung   wieder aufgetragen werden muss. Jedenfalls erspart die Erfindung dem Zahnteehniker die Lagerhaltung mehrerer Reservemuffel, was wegen deren hohem Preis von   wirtschaftlicher   Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 feuerbeständigen Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Muffel schmale, bis zu den Stirnwänden laufende Schlitze aufweisen, die in den Stirnwänden durch entsprechende Ausnehmungen fortgesetzt sind, in die Träger für die Heizdrähte eingesetzt werden.
    2. Muffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für die Heizdrähte der Länge und dem Querschnitt der Schlitze angepasste Stäbchen aus Holz oder anderem verbrennbaren Material bzw. veraschbarem Material eingelegt werden. EMI2.2 EMI2.3
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