AT25572B - Geschwindigkeitsmesser. - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser.

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AT25572B
AT25572B AT25572DA AT25572B AT 25572 B AT25572 B AT 25572B AT 25572D A AT25572D A AT 25572DA AT 25572 B AT25572 B AT 25572B
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Grossmann Fa H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsmesser, bei dem das Zeigerwerk in bestimmten Zeitabschnitten eine ganz genau bestimmte, stets gleich lange Zeit mit dem Triebwerk, dessen   Geschwindigkeit   gemessen werden soll, in Verbindung gebracht wird, worauf das Zeigerwerk wieder in die ursprüngliche Lage zurückkehrt, der die Geschwindigkeit angebende Zeiger jedoch bis kurz vor Beendigung einer neuen Messung in seiner Ausschlagstellung verbleibt.

   Die zeitweise, zwischen den Unterbrechungen immer länger anhaltende Verkupplung des Triebwerkes mit dem   Zeigerwerke erfolgt mittels einer   Art   klauenkupplung,   deren Kupplungsteile durch eine Feder geschlossen werden, während das öffnen in bestimmten Zeitabständen stets auf sehr kurze Zeit mittels eines Elektromagneten geschieht, in dessen Stromkreis eine mit einem Uhrwerk verbundene   Kontaktvorrichtung   eingeschaltet ist. Hiedurch wird den bekannten elektromagnetischen Kupplungen bei Geschwindigkeitsmessern gegenüber der Stromverbrauch wesentlich herabgemindert.

   Bei Vorbewegung des Zeigerworkes wird eine Feder gespannt, die   das Triebwerk beim Losen   der Kupplung wieder in die ursprüngliche Stellung zurückdreht, mit Ausnahme eines   Teih's   desselben, der durch eine Bremsscheibe mit Bremsklotz oder ein Sperrad mit Sperrklinke am Zurückdrehen verhindert wird. Hiebei wird eine zwischen dem am Zurückdrehen behinderten Teil und dem wieder zurückgedrehten Teil eingeschaltete Feder gespannt, die   nach Öffnung   der Bremse oder nach Anheben der Sperrklinke, vor oder während einer neuen Messung, den abgetrennten Teil des Zeigertriebwerkes mit Zeiger in die Anfangs-   stellung bezw.   bis zum Anschlag mit dem Hauptteil des Zeigertriebwerkes zurückdreht. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Geschwindigkeitsmessers in Fig. 1 in Vorder-, in Fig. 2 in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, und in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt. 



   Die lose auf der senkrechten Welle 3 sitzende eine, untere   Kupplungshälfte lb   einer
Kupplung wird von der senkrechten Welle 1, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, durch Zahnradgetriebe dauernd umgedreht (Fig. 2). Die andere, obere Kupplungshälfte l", die in der Achsenrichtnng, auf der Welle 3 verschoben, aber nicht gegen die Welle ver- dreht werden kann, wird durch die sich gegen eine auf die Welle 3 aufgekeilte Scheibe stützende Spiralfeder 16 in die rntere Kupplungshälfte 1b eingedrückt, sofern sie nicht durch an dieser Scheibe angeordnete Elektromagnete c, in welche mit der oberen Kupplungs- hälfte 1a verbundene Ankerstifte eintreten, angehoben wird.

   Der Elektromagnet c erhält den Strom durch Schleiffedern und Schleifringe   zugeführt,   über welchen das fest mit der
Welle 3 verbundene Kegelrad 14 angeordnet ist, an welchem das eine untere Ende der
Aufwindefeder 2 festgelegt ist, während das obere Federende an dem   Gehäuseteil 1. 5 angreift.   



   Die Aufwindefeder 2 wird beim Umdrehen des Kegelrades 14 verdreht und sucht 
 EMI1.2 
 Welle 3 gegen einen Nabenansatz des auf der Achse   d   festsitzenden Rades a trifft, dieses mitdroht und damit den durch   Räderwerk, tl mit   dem Rade a in Verbindung stehenden Zeiger 8 vorbewegt.

   Zwischen dem Kegelrad 11 und dem Rade a liegt um die gemeinschaftliche Achse d eine Aufwindefeder 6, deren Enden an den Rädern 11 bezw. a fest- 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 scheibe ausgebildeten Radkörper a, so dass, nachdem der Stromkreis des Elektromagneten c nach einer bestimmten Zeit durch die Kontaktvorrichtung des Uhrwerkes wieder geschlossen 
 EMI2.2 
 Stellung so lange stehen, bis vor oder während einer neuen Messung der über dem Bremsklotz 5 angeordnete Elektromagnet durch eine ebenfalls am Uhrwerk angeordnete KontaktVorrichtung erregt wird und den Bremsklotz 5 vom Rade a abhebt, worauf dieses das 
 EMI2.3 
 entgegen bewegenden Mitnahmefinger b egrenzte Lage zurückgedreht werden, um sofort wieder vorgeschoben zu werden.

   Die Schliessung des Stromes geschieht nur während eines Augenblickes, so dass der Bremsklotz 5 von seinen Elektromagneten sofort wieder los 
 EMI2.4 
 zahl   der   Welle 1 in der Zeiteinheit oder falls es sich beispielsweise um eine mit   den)   Triebwerk eines Automobils verbundene Zoigervorrichtung handelt, auf die Geschwindigkeit dos Automobils bezogen werden. 



   Durch Anordnung einer Registriervorrichtung, die beispielsweise durch   Eingriff des   Zoigerrades in die Zahnstange 10 bewegt wird, kann die in gewissen Zeitabständen gemessene Geschwindigkeit auf einem sich vorbewegenden Papierstreifen fortlaufend vermerkt werden. 



   Es leuchtet ein, dass der Bau des Geschwindigkeitsmessers verschiedene    veränderung.,   erfahren kann, ohne dass das Wesen der Erfindung dadurch beeinträchtigt wird. So   kann   an Stelle der Bremsscheibe a mit Bremsklotz 5 auch ein Sperrad mit Sperrklinke wendet werden, wenn nur die Teilung desselben klein genug ist, um die Strecke,   welhe   der Zeiger 8 nach Auslösung der Kupplung 1a, 1b   zurückschnellt,   möglichst   kleinen   machen. Ferner kann die Kupplung derart eingerichtet sein, dass sie von der Feder   e   öffnet und durch den Elektromagneten geschlossen wird, was dann zu empfehlen ist, wenn die Kupplung länger geöffnet als geschlossen ist.

   Schliesslich kann die mit   Mitnahmefinger   versehene Scheibe direkt auf der Kupplungsachse sitzen, so dass das Kegelräderpaar   14,   11   übernüssig wird.   Dieser Fall tritt ein, wenn die Antriebswelle 1 wagerecht   gelagert   oder wenn man bei senkrechter Antriebswelle 1 das Zifferblatt wagerecht legt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Geschwindigkeitsmesser mit einem von der zu überwachenden Welle vorbewegen. durch ein Uhrwerk in gleichen Zeitabschnitten ausgelösten und dann zurückschnellenden Zeiger, dessen Triebwerk mit einer ständig umlaufenden Achse durch elektromagnetische Kupplung verbunden bezw. gelöst wird, gekennzeichnet durch eine Aufwindefeder (6) in Verbindung mit einem mit dem Zeiger zusammen bewegten Sperr- oder Bremsrad (a), das beim Lösen der Kupplung durch einen Sperrhebel oder Bremsklotz (5) angehalten wird, so dass zunächst nur ein Teil des Zeigerantriebwerkes unter der Einwirkung der Aufwinde- feder (3) zurückschnellt, wobei die Aufwindefeder (6) gespannt wird, die nach elektromagnetischer Anhebung des Sperrhebels oder Bremsklotzes (5)
    mittels einer zweiten durch EMI2.5 gegen den Mitnahmefinger (b) des Rades (11) trifft, worauf der Zeiger zu einer neuen Messung vorbewegt wird,
AT25572D 1904-06-29 1904-06-29 Geschwindigkeitsmesser. AT25572B (de)

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AT25572B true AT25572B (de) 1906-09-10

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