AT254814B - Wäscheaufhängevorrichtung - Google Patents
WäscheaufhängevorrichtungInfo
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Description
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Wâscheaufhângevorrichtung
EMI1.1
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senden Querseitenwände eine nach der Wand hin offene, torbogenförmige Aussparung zum Einsetzen eines Lagerschildes aufweist, das zur Lagerung der Welle einen nach einwärts gerichteten, dem Umfang der Welle bzw. ihres Lagerzapfens entsprechend abgerundeten Stützfuss besitzt, während der jeweils gegen- überliegende Bereich der Welle bzw. ihres Lagerzapfens durch den bogenförmigen Teil der Aussparung selbst gelagert ist.
Bei dieser Lagerkonstruktion wird die gesamte auf die Welle wirkende Zugkraft- ohne über ein Lagerschild geleitet zu werden-unmittelbar in das einteilige Gehäuse geleitet. Die Lagerschilde sowie ihre Verbindungen mit dem Gehäuse bleiben daher völlig entlastet. Sie besitzen nur noch die Funktion, die Lager und somit die entsprechenden Aussparungen des Gehäuses nach aussen hin abzuschliessen. Durch die Anordnung der Löcher für die Befestigungsschrauben gleich neben den torbogenförmigen Aussparungen sind auch die Längsseitenwände weitgehend spannungsfrei, da die Zugkräfte von den verstärkten Querseitenwänden über die Schrauben auf dem kürzesten Weg in die Wand weitergeleitet werden. Diese Konstruktionsmerkmale sind für eine wirtschaftliche Gehäusegestaltung unter Anwendung von thermoplastischem Kunststoff von wesentlicher Bedeutung.
Durch die als quergeteilt anzusehende Lagerausbildung ergibt sich die Möglichkeit, auf der Innenseite jeder torbogenförmigen Aussparung eine Vertiefung zur Aufnahme eines silikongetränkten Filzpfropfens zum Zwecke der Schmierung vorzusehen.
Nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Lagerschilde zur Sicherung ihrer axialen Lage an ihrem Umfang eine Rippe und die sie aufnehmenden Aussparungen der Querseitenwände eine Nut oder umgekehrt zur Bildung einer an sich bekannten Steg-Nut-Verbindung auf. Dadurch erübrigt sich jede bisher übliche Lagerschildbefestigung mittels Schrauben, Nieten od. dgl., da entsprechend dem Lageraufbau nur noch geringe, ohne weiteres von den Steg-Nut-Verbindungen aufzunehmende Axialkräfte von der Welle auf die Lagerschilde wirken. Nach hinten werden die Lagerschilde durch die Wand, auf die das Gehäuse montiert ist, in ihren Sitzen gehalten.
Um jedoch ein Ablösen der Lagerschilde infolge der oft hohen Stossbeanspruchungen während des Transportes oder ein unerwünschtes Demontieren durch den Kunden auszuschliessen, genügt es nach weiterer Erfindung, die aus thermoplastischem Kunststoff gebildeten Lagerschilde in den Aussparungen der Querseitenwände des ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff gebildeten Gehäuses durch Punktverschweissung zusätzlich zu befestigen. Dieser Vorgang ist mit einem einfachen, lötkolbenähnlichen Gerät ausführbar. Die Verschweissung kann anderseits ohne Werkzeug gelöst werden und braucht nicht wieder erstellt zu werden, da die Vorrichtung - wie vorher erwähnt - auch ohne Schweissbefestigung der Lagerschilde einwandfrei funktioniert.
Nach weiterer Erfindung wird noch vorgeschlagen, dem aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten Gehäuse zur Stabilisierung der Längsseitenwände innen mehrere Querrippen anzuformen und diese zur Abstützung der Welle bei Leinenbelastung mindestens im Mittelbereich bis nahezu an den Umfang der Welle heranzuführen.
Zum montagemässigen Spannen der Rückführfeder lässt man bei von hinten in das Gehäuse eingelegter Welle zunächst ein Lagerschild fehlen, so dass die Antriebswelle eines Montagegerätes bis an die freie Wellenstimseite herangeführt werden kann, um sich mit dieser durch eingreifende Zapfen drehungsschlüssig zu verbinden. Nachdem nun die Feder durch Drehung der Welle vorgespannt ist, wird die Antriebswelle etwas zurückgezogen und das Gerät unter gleichzeitiger Erstellung des entsprechenden Lagers durch Einschieben des Lagerschildes selbsthaltend verschlossen.
Da das Gehäuse und die Lagerschilde in der erfindungsgemässen Ausbildung als montagefertige Bauteile formbar sind und ausser der leicht herzustellenden Sicherheits-Punktverschweissung jede weitere Verbindung mittels Schrauben, Nieten od. dgl. entfällt, sind der Geräteaufbau und die fabrikmässig Montage durch die Erfindung ausserordentlich vereinfacht und dadurch verbilligt worden.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer kompletten Wäscheaufhängevorrichtung mit eingerollten Leinen, Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. 1 mit teilweise weggeschnittener Zugleiste, Fig. 3 eine Seitenansicht der auf einer Wand angeschraubten Vorrichtung im Gebrauchszustand, Fig. 4 eine teilgeschnittene Draufsicht bei abgenommener Zugleiste, Fig. 5 einen Querschnitt nach Fig. 4, Fig. 6 einen parallel zur GrundflächegeführtenLängsschnitt nachden Fig. 4und5, Fig. 7 einen senkrecht zur Grundfläche geführten, in Gehäuselängsrichtung verlaufenden Schnitt durch einen Lagerbereich der Welle und Fig.
8 eine schaubildlich Ansicht einer kompletten, in der äusseren Form vom ersten Ausführungsbeispiel abweichenden, nutenartig auf einer Sockelplatte befestigten Vorrichtung mit eingerollten Leinen.
Die Wascheaufhangevorrichtung besteht aus dem haubenförmigen, länglichen Gehäuse 1 mit den Lagerschilden 2, der Hohlwelle 3, der RUckführfeder 4, der Zugleiste 5 und den zwischen
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der Hohlwelle 3 und der Zugleiste 5 befestigten Leinen 6.
Das Gehäuse 1 ist mit allen Löchern, Aussparungen, Verstärkungsrippen usw. aus thermoplastischem Kunststoff montagefertig gepresst oder gespritzt. Es besitzt in seinen verstärkt ausgebildeten Querseitenwänden la je eine nach hinten offene, torbogenförmige Aussparung lb, wie Fig. l, 3 und 5 zeigen.
Der Durchmesser des bogenförmigen Teiles 1b I entspricht dem Aussendurchmesser der Hohlwelle 3.
Die Welle kann auch an einem Ende mit einem gegenüber dem Wellendurchmesser dünneren Lagerzapfen versehen sein. Dementsprechend muss dann der Durchmesser des bogenförmigen Teiles 1b I auf den Zapfendurchmesser verkleinert werden. In jede der Aussparungen 1b ist ein Lagerschild 2 durch die Steg-Nut-Verbindung 1c selbsthaltend eingesetzt und zur Sicherheit während des Transportes innen durch Wärme mit dem Gehäuse 1 punktverschweisst. Jedes Lagerschild 2 besitzt auf der Innenseite seines unteren Bereiches einen den bogenförmigen Teil 1b I der Aussparung 1b zu einem kreisförmigen Lager ergänzenden Stützfuss 2a-vgl. Fig. 5 und 7 - der durch die Stege 2c, 2b verstärkt ist.
Oberhalb der torbogenformigen Aussparung 1b sind in der Stirnwand 1k des Gehäuses 1 nach aussen offene Vertiefungen 1d bzw. Id I zum Eingriff von an der Zugleiste 5 auf ihrer Unterseite 5a angeformten Vorsprtingen 5b und seitlich der Aussparung 1b im Durchmesser abgesetzte Löcher le für die Wandbefestigungsschrauben 20 vorgesehen, wie aus den Fig. 2, 3,4, 6 und 7 zu ersehen ist.
Die bei belasteten Leinen 6 auf die Hohlwelle 3 wirkenden und vom Gehäuse 1 aufgenommenen Zugkräfte werden durch die Schrauben 20 in die Wand weitergeleitet, ohne die Lagerschilde 2 zu passieren und ohne sich nennenswert auf die Längsseitenwände 1f auszuwirken.
Das Gehäuse 1 ist entsprechend seiner in Fig. 4-6 gezeigten Ausführung durch innen angeformte Querrippen 19 versteift, die eine zur Gehäuserückseite hin offene U-Form aufweisen. Sie umgreifen die Hohlwelle 3 um etwas weniger als 180 und ragen seitlich der Welle 3 so nahe an diese heran, dass sie sie bei unbelasteten Leinen nicht berühren, bei stark belasteten Leinen und etwas durchgebogener Welle dagegen zur Wellenabstützung dienen. In den bogenförmigen Teilen 1b I der Aussparungen 1b ist von unten her je eine nicht dargestellte Vertiefung zur Aufnahme eines mit Silicon getränkten Filzpfropfensvorgesehen, die-wie aus Fig. 4 ersichtlich - über eine verjungte Verlängerung li zur Stirnwand 1k hin offen sein kann.
Die Stirnwand 1k ist mit Fenstern 1h zum Durchtritt der Leinen 6 versehen.
In der Hohlwelle 3 sind innen in gleichen gegenseitigen Winkelabständen vier axial verlaufende Stege 3e angeordnet. Sie stützen die gegenüber dem Innendurchmesser der Hohlwelle dünnere Rückführfeder 4 koaxial zur Wellenachse ab. Wie Fig. 6 zeigt, ist die Rückführfeder 4 mit ihrem einen abgewinkelten Ende 4a in ein Querloch eines in einen der beiden Lagerschilde 2 eingepressten Metallzapfens 14 eingehängt. Das zweite Federende ist entsprechend den Fig. 5 und 6 mit einer kleinen Öse 4c versehen, durch die ein U-förmiger Bügel 15 hindurchgesteckt ist. Dieser liegt mit seinen Schenkeln 15a an zwei sich gegenüberliegenden Stegen 3e an. Auf diese Weise ist eine sich bei der Montage automatisch ergebende drehungsschlussige, axial gleitende Verbindung zwischen der Feder 4 und der Hohlwelle 3 ohne besondere Mittel erreicht.
Die montierte Feder 4 kann praktisch keine axial auf die Hohlwelle 3 und von dieser auf die Lagerschilde wirkende, hemmende Kraft ausüben.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Verbindung zwischen Hohlwelle 3 und Rückführfeder 4 wurde auf einen U-förmigen Bügel verzichtet, indem das freie Federende mit einer beidseitig über den Federdurchmesser hinausragenden Ose 4e versehen ist, die an zwei Stegen 3e anliegt.
Zur Leinenbefestigung besitzt die Hohlwelle 3 schlüssellochförmige, aus den verschieden grossen Bereichen 3g, 3h, 3i bestehende Öffnungen 3f und ist im Bereich dieser Öffnungen sowie diesen gegenüber durch die Materialauftragungen 3j - wie aus Fig. 5 ersichtlich - verstärkt. Ein Scheibchen 16 ergibt eine sichere Knotenauflage.
Die Zugleiste 5 ist gleichzeitig als Gehäusedeckel ausgebildet und besitzt einen T-förmigen Querschnitt. Auf ihrer Oberseite 5c ist auf der Längssymmetrielinie der mit Querlöcher 5e zum Einhängen in Wandhaken 8 (Fig. 3) versehene Steg 5d angeformt. Seine Aussenlängskante 5f ist verstärkt. Zum Festlegen der Leinenenden dienen senkrecht zur Rückseite 5a verlaufende, nicht sichtbare Lochpaare, die auf dem verstärkten Stegbereich 5f entsprechend Fig. 1 durch die Nuten 5n miteinander verbunden sind.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Wäscheaufhängevorrichtung, bestehend aus einem Löcher für die Wandbefestigung aufweisenden, haubenförmigen, nach der Wand hin offenen und gegebenenfalls mit einem herausnehmbaren Boden ver- <Desc/Clms Page number 4> sehenen Gehäuse, in dessen beiden Querseitenwänden eine unter Spannung einer Rückführfeder stehende Welle zur Aufwicklung der Leinen gelagert ist, deren freie Enden aus länglichen Öffnungen des Gehäuses heraustreten und an einer Zugleiste befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mindestens an einer seiner beiden gegenüber den Längueitenwänden (lf) dickeren, die Löcher (le) für die Befestigungsschrauben od. dgl.aufweisenden Querseitenwände (la) eine nach der Wand hin offene, torbogenförmige Aussparung (lb) zum Einsetzen eines Lagerschildes (2) aufweist, das zur Lagerung der Welle (3) einen nach einwärts gerichteten, dem Umfang der Welle (3) bzw. ihres Lagerzapfens entsprechend abgerundeten Stützfuss (2a) besitzt, während der jeweils gegenüberliegende Bereich der Welle (3) bzw. ihres Lagerzapfens durch den bogenförmigen Teil (lb') der Aussparung (lb) selbst gelagert ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus thermoplastischem Kunststoff hergestellte Gehäuse (1) mehrere innen angeformte Querrippen (lg) aufweist, die zur Abstützung der Welle bei Leinenbelastung mindestens im Mittelbereich bis nahezu an den Umfang der Welle (3) herangeführt sind (Fig. 8).3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der torbogenförmigen Aussparung (lb) eine Vertiefung zur Aufnahme eines silikongetränktenFilzpfropfens vor- gesehen ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (2) zur Sicherung ihrer axialen Lage an ihrem Umfang eine Rippe und die sie aufnehmenden Aussparungen (lb) der Querseitenwände (la) eine entsprechende Nut oder umgekehrt zur Bildung einer an sich bekannten Steg-Nut-Verbindung (le) aufweisen (Fig. 3, 6 und 7).5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch a dur c h ge k e n n z ei c h n e t, dass das Gehäuse (1) an seiner Stimwand (lk) Vertiefungen (ld bzw. 1d I) zur Aufnahme von Vorsprüngen (5b) der Zugleiste (5) oder umgekehrt aufweist. EMI4.1 plastischem Kunststoff gebildeten Lagerschilde (2) in den Aussparungen (lb) der Querseitenwände (la) des ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff gebildeten Gehäuses (1) durch Punktschweissungen festgehalten sind.
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