AT253554B - Fugeneinlage für Betondecken von Fahrbahnen u. dgl. - Google Patents

Fugeneinlage für Betondecken von Fahrbahnen u. dgl.

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AT253554B
AT253554B AT37963A AT37963A AT253554B AT 253554 B AT253554 B AT 253554B AT 37963 A AT37963 A AT 37963A AT 37963 A AT37963 A AT 37963A AT 253554 B AT253554 B AT 253554B
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AT
Austria
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joint
strip
concrete
joint insert
foam
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AT37963A
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Raab Karcher G M B H
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Description


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  Fugeneinlage für Betondecken von Fahrbahnen u. dgl. 
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    undsehen   der Einlage und z. B. dem Ortbeton der Fahrbahn ergibt. Da diese Fugeneinlage wegen ihrer geschlossenen Zellen wasserdicht ist, kann keinerlei Feuchtigkeit in den Fugenspalt eindringen, und die üblichen in dem Ortbeton verankerten Dübel in Form von Drahtankern usw. sind keiner Korrosion ausgesetzt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der die Fugeneinlage bildende Streifen formstabil, so dass er in gleicher Weise wie ein Holzbrett einbetoniert werden kann ; dieser formstabile Streifen ist zweckmässig einseitig oder beidseitig mit einem weichen Schaumstoffstreifen von gleicher Struktur vereinigt ; der weiche Schaumstoffstreifen kann beispielsweise durch Kleben mit dem formstabilen Streifen verbunden werden. Auf diese Weise erhält die Fugeneinlage weiche Seitenflächen, die durch ein Klebemittel oder durch Zementmilch fest und unlöslich mit den Fugenwänden verbunden werden können. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Fugeneinlage ist auf dem Streifen oben eine elastische Auflage - vorzugsweise als Folie - angebracht, welche zur Erhöhung der   A briebfestigkoit Beimengungen   aus elastischen Stoffen, wie Gummi. Kautschuk od. dgl., enthält oder allenfalls aus dem gleichen Material wie der Streifen besteht ; diese elastische Auflage dichtet die Fugeneinlage völlig ab und schützt sie besonders wirksam gegen die mechanische Beanspruchung des rollenden Verkehrs, so dass die Einlage praktisch keinerlei Verschleiss ausgesetzt ist. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Fugeneinlage dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Stossstelle zweier Betondecken mit eingesetzter Fugeneinlage im Querschnitt ; Fig. 2 die Fugeneinlage allein mit Bewehrungselementen. 



   Wie in Fig. 1 veranschaulicht, wird bei Herstellung der Betondecke auf die übliche Grundschicht 1 ein aus geschäumtem Kunststoff auf PVC-Basis bestehender vertikaler Streifen 2 hochkant aufgestellt, der ein formstabiles Bauelement bildet und die gleiche Breite und Höhe hat wie die Betondecke 3 und 9. Der Schaumstoffstreifen 2 kann bei grösserer Breite der Betondecke 3 aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein, die durch ein Klebemittel zu einem einteiligen Bauelement zusammengefügt sind. Die Deckenplatten werden gegen vertikale und horizontale Verschiebungen durch Dübel 4 gesichert, die durch Bohrungen 5 in der Fugeneinlage 2 gesteckt sind. Diese Dübel werden durch untergestellte Körbe aus Baustahlgewebe 6 in horizontaler Lage gehalten und können durch dünne Drahtschlingen mit ihnen verbunden werden.

   Gleichzeitig können die Dübelkörbe 6 auch so eng gestellt werden, dass sie die senkrechte Stellung der Fugeneinlage 2 sichern. 



   Nachdem der Schaumstoffstreifen 2 mit den Dübeln oder Ankern 4 und den Unterstützungskörben 6 eingebaut worden ist, wird der Unterbeton 3 in der üblichen Weise eingebracht, verteilt und durch Vibration verdichtet. Der Beton haftet fest an den rauhen Seitenflächen des Schaumstoffstreifens 2 und verbindet sich innig mit ihm. Auf den frisch verdichteten Unterbeton 3 wird die aus Baustahlgewebematten bestehende Bewehrung 8 gelegt und der Oberbeton 9 eingebracht, verteilt und verdichtet. 



   Die Oberkante des Betons und des Schaumstoffstreifens 2 liegen nun bündig in einer Ebene. Die auf der Oberseite des Schaumstoffstreifens 2 befindliche Betonschlämme wird z. B. durch Abwischen mit einem Lappen entfernt, bevor sie erhärtet. Damit ist der Vorgang der Fugenherstellung abgeschlossen. Eine weitere Nachbehandlung ist nicht erforderlich. 



   Die streifenförmige Schaumstoffplatte 2 bleibt ohne Nachbearbeitung in ihrer einbetonierten Lage und bildet eine allen   praktischenanforderungen genügendeabdichtung   der Fuge zwischen den beiden aneinanderstossenden Betondecken, da sie wegen ihrer zahlreichen mit Luft gefüllten geschlossenen Zellen eine grosse Elastizität hat und die infolge Temperaturschwankungen auftretenden Längenänderungen der beiden Betondecken vollständig ausgleicht, ohne sich von der Fugenwandung lösen zu können. 



   Die Oberkante der Schaumstoffplatte 2 ist mit der Oberfläche der beiden Betondecken bündig und kann als Schutz gegen die mechanische Beanspruchung des rollenden Verkehrs mit einer verschleissfesten Auflage z. B. einer elastischen Kunstharzversiegelung versehen sein. Man kann auch eine Folie aus dem gleichen Kunststoff wie die Schaumstoffplatte verwenden, die zur Erhöhung der Abriebfestigkeit mit Gummi, Kautschuk od. dgl. versetzt sein kann und z. B. durch ein Klebemittel an der Oberfläche der Schaumstoffplatte befestigt wird, die dadurch völlig dicht versiegelt wird. 



   Man kann auch für dieAbdichtung der Fugen vorhandener Betondecken, bei denen die bisher benutzte Vergussmasse unbrauchbar geworden ist, einen Schaumstoffstreifen verwenden. Nachdem die Fugenmasse entfernt worden ist und die Fugenwände einwandfrei gereinigt sind, werden diese mit einem Klebe- oder Bindemittel bestrichen oder angesprüht, worauf der vorher passend geschnittene Schaumstoffstreifen in die Fuge eingeführt und eingepresst wird.

   Auch hiedurch wird für den Fugenspalt eine unlösliche wasserdichte und witterungsbeständige   vergussloseAbdichtung   erhalten, die keiner späteren Nachbearbeitung bedarf, da   der Schaumstoff seine Formstabilität   auch bei den höchsten im Sommer auftretenden Temperaturen behält 

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 und sowohl gegen mechanische Abnutzung als auch gegen Witterungs- und chemische Einflüsse widerstandsfähig ist. 



   Das formstabile Schaumstoffbauelement kann auch aus mehreren Schichten von weichem und festem 
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 chen Platten anordnen, wodurch die Fugeneinlage weiche Seitenflächen erhält, die durch ein Klebemittel fest und unlöslich mit den Fugenwandungen verbunden wird. 



   In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, eine weiche Schaumstoffplatte zwischen zwei steifen Platten anzuordnen. 



   Die als vergusslose Fugenabdichtung dienende Schaumstoffeinlage kann für jedes gewünschte Profil und in jedem gewünschten Festigkeitsgrad ausgeführt sein, sie kann ausser an der Oberfläche auch an den Seitenflächen mit einer Schutzhaut überzogen sein, die gegebenenfalls die Verbindung mit den Fugenwandungen der Betondecken verbessert. 



   Der nach dem Erfindungsgedanken als vergusslose Fugenabdichtung verwendete Schaumstoffstreifen findet nicht nur bei der Neuherstellung von Betondecken oder bei der Reparatur bereits vorhandener Fugen von FahrbahnenAnwendung, sondern gibt darüber hinaus die Möglichkeit, die Fahrbahn aus vorgefertigten Betondecken herzustellen, deren Stossstellen durch   einenSchaumstoffstreifen,   z. B. unter Verwendung eines Bindemittels fest und dauerhaft, dabei wegen der Elastizität des Schaumstoffstreifens auch elastisch miteinander verbunden werden. 



   Zweckmässig werden die Stossstellen der Betondecken miteinander verzahnt, wodurch die üblichen Verankerungen erspart werden. Die Schaumstoffeinlage wird dann in die zickzackförmig verlaufende Fuge eingelegt, wobei sie vorher in die der Fuge entsprechende Form gebracht worden ist, so dass sie auch in diesem Falle ein festes Bauelement bildet, das durch Verkleben, durch Zementmilch, oder ein anderes Bindemittel fest mit den Enden der Betonplatten verbunden wird. Hiedurch wird die Herstellung der Betonfahrbahnen wesentlich verbilligt, da die vorgefertigten Betondecken keiner Nachbearbeitung bedürfen und ihre durch Schaumstoff vergusslos abgedichteten Stossstellen keinerlei Unebenheiten aufweisen. 



    Die gemäss der Erfindung als Bauelement ausgebildeten Schaumstoffstreifen können für die Abdichtung    sämtlicher bei Fahr-oder Rollbahnen vorhandener Fugen Anwendung finden und ausser zur Abdichtung der quer und schräg verlaufenden Bewegungsfugen auch zur Abdichtung von Längsfugen, z. B. zwischen Fahrbahndecke und den Seitenstreifen der Autobahn oder auch von   Preys- odeur   Scheinfugen verwendet werden. 



  Von besonderem Vorteil ist es noch, dass auch beim Auftreten von kleinen Rissen oder Spalten an der Abdichtungsstelle zwischen der Fugeneinlage und der Fugenwandung im Winter etwa entstehende Eisbildung nicht die Kanten der Betondecke absprengen kann, da die bei der Eisbildung auftretenden Kräfte von der elastischen Einlage vollständig aufgenommen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fugeneinlage für Betondecken von Fahrbahnen u.   dgl.,   aus geschäumten Werkstoff mit geschlos- 
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 der aus einem Block von an sich bekanntem geschäumtem, stabilisiertem Polyvinylchlorid mit kleinsten luftgefüllten Zellen geschnitten oder gesägt ist.

Claims (1)

  1. 2. Fugeneinlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (2) formstabil und einseitig oder beidseitig mit einem weichen Schaumstoffstreifen von gleicher Struktur vereinigt ist.
    3. Fugeneinlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Streifen (2) oben eine elastische Auflage - vorzugsweise als Folie - angebracht ist, welche zur Erhöhung der Abriebfestigkeit Beimengungen aus elastischen Stoffen, wie Gummi, Kautschuk od. dgl., enthält oder allenfalls aus dem gleichen Material wie der Streifen besteht.
    4. Fugeneinlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der formstabile Streifen (2) in bekannter Weise durch ein Klebemittel mit den Fugenwänden verbunden ist.
AT37963A 1962-01-18 1963-01-17 Fugeneinlage für Betondecken von Fahrbahnen u. dgl. AT253554B (de)

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