AT253408B - Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalt- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut oder Porzellangut - Google Patents

Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalt- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut oder Porzellangut

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AT253408B
AT253408B AT868364A AT868364A AT253408B AT 253408 B AT253408 B AT 253408B AT 868364 A AT868364 A AT 868364A AT 868364 A AT868364 A AT 868364A AT 253408 B AT253408 B AT 253408B
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porcelain
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Wtz Feikeramischen Ind
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   Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalt- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut oder Porzellangut 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalt- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut oder Porzellangut, die es ermöglicht, den Glasier-oder Engobiervorgang vollautomatisch durchzuführen und die einen   allseitig gleichmässigen   Auftrag auf den zu bearbeitenden Gegenstand garantiert. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist sowohl für geglühte als auch für rohe Gegenstände anwendbar. 
 EMI1.1 
 richtungen ist die Befestigung der zu glasierenden Gegenstände mittels einer Dreipunktauflage bzw. einer Spannvorrichtung vorgesehen, wobei der zu bearbeitende Artikel auf einem Rundtisch durch eine Glasierkabine oder Tauchwanne bewegt wird. 



   Als Bewegungselemente sind ausser dem vorgenannten Rundtisch auch Zuführbänder oder Vertikalkarussel bekannt. 



   Zum Zwecke der Beseitigung von Tropfenbildung am Artikel sind die bekannten Vorrichtungen überwiegend mit einstellbaren Luftdüsen ausgerüstet. 



   Die   erwähnten   Vorrichtungen besitzen zwar gegenüber den herkömmlichen Bearbeitungsverfahren, wie z. B. manuelles Tauchen der Erzeugnisse, Besprühen mit Spritzpistolen od. dgl. wesentliche Vorteile. Den Vorrichtungen haftet jedoch der Nachteil an, dass eine Eingliederung in eine Taktstrasse nicht möglich ist, da das Auflegen oder Abnehmen der Artikel manuell erfolgt und somit die Leistung der Vorrichtung in Abhängigkeit zur Leistung der Arbeitskräfte steht. 



   Ein weiterer nicht unwesentlicher Nachteil besteht darin, dass durch die Befestigung der Artikel mittels Dreipunktauflage bzw. Spanndrähte eine Verminderung der Qualität an den Berührungspunkten der Artikel mit den Einspannvorrichtungen entstehen, zumal sich dadurch glasurfreie Stellen ergeben. 



   Bei den bekannten Sprühmaschinen wirkt sich besonders der hohe Verschleiss an den Zerstäubungsaggregaten ungünstig aus. Bei den Tauchmaschinen sind dagegen komplizierte Bewegungen der zu bearbeitenden Artikel erforderlich, welche sehr oft Störungen bei der Funktion der Vorrichtungen hervorrufen. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und eine unkomplizierte Vorrichtung zu schaffen, die in bereits bestehende oder neu zu schaffende Taktstrassen oder Fliesssysteme eingereiht werden kann, um eine wesentliche Verbesserung der Qualität und eine Steigerung der Produktivität durch Einsparung von   Arbeitskräfte   zu erreichen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist durch die Kombination folgender, zum Teil an sich bekannter Merkmale gekennzeichnet : a) ein kontinuierlich angetriebener Rundtisch mit darauf im Abstand rotierbar angeordneten, vorzugsweise in Form drehtellerartiger Lochplatten ausgebildeten Artikelhalterungen ; 

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 b) eine über einem Drehsektor des Rundtisches gebildete, zweckmässig mit einer seitlichen Verschalung versehene Begiesszone mit verstellbar angeordneten Ausflussdüsen, einem Sammelbehälter und vorzugsweise einer durch Pumpe bzw. Druckluft betriebenen Einrichtung zur Erzielung eines Umlaufes des Mediums ; c) ein mit einem Aufgabe- und einem Abgabekreuz bzw. -stern auf bzw. von den Halterungen zu sammenwirkendes Förderband ; d) eine die Drehbewegung der Halterungen beim Verlassen der Begiesszone schlagartig hemmende Bremsvorrichtung. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende :
Die zu bearbeitenden Artikel werden von einem Zuführungsband 2 durch einen   sternförmig   ausgebildeten Aufgeber 3 auf   auswechselbare Artikelhalterungen   4 geschoben, die auf einem sich kontinuierlich drehenden Rundtisch 1 drehbar gelagert sind und deren Grösse, Anzahl und Drehgeschwindigkeit jeweils durch die Grösse der zu bearbeitenden Artikel bestimmt ist. Die Zuführung der Artikel wird durch eine zwangsläufig arbeitende Dosiervorrichtung 5 geregelt. Über einem Drehsektor des Rundtisches 1 befinden sich innerhalb einer zweckmässig mit einer seitlichen Verschalung versehenen Begiesszone 6 verstellbar angebrachte, in Form von Ausflussrohren ausgebildete Düsen 7, von denen aus die Artikel gleichmässig von oben und unten begossen werden.

   Die Artikelhalterungen 4 sind als Lochplatten bzw. als schalenartige Drehkörper aus Siebgewebe ausgebildet. Sie stehen während der Aufgabe der Artikel still und werden erst im Bereich der Begiesszone 6 durch einen gesonderten, stufenlos regelbaren Antrieb in eine rotierende Bewegung versetzt. 



   Der Zufluss des aufzutragenden Mediums zu den Düsen erfolgt aus einem Sammelbehälter 8, wobei die Förderung des Mediums durch die Förderpumpe 9 oder mittels Druckluft erfolgt. Das überschüssige Medium läuft über die Sammelrinne 10 und über ein Sieb 11 zur Wiederverwendung in den Sammelbehälter 8 zurück. 



   Kurz nach dem Begiessen der Artikel wird die Drehbewegung der Artikelhalterungen 4 mittels einer Bremsvorrichtung 12 schlagartig abgebremst und zum Stillstand gebracht, wobei durch die auftretende Fliehkraft eine Tropfenbildung am Artikel verhindert wird. Infolge der kontinuierlichen Drehbewegung des Rundtisches 1 gelangen die Artikelhalterungen 4 schliesslich zum Abgabestern 13, der den bearbeiteten Artikel auf das nunmehr der Abführung dienende Band 2 leitet. 



   Der Zeitraum zwischen dem Verlassen der Begiesszone und der Abgabe der Artikel auf das Band wird derart gewählt, dass er der erforderlichen Antrockenzeit entspricht, um eine qualitätsmässig einwandfreie Abnahme des Artikels sicherzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalts- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut,. oder Porzellangut. gekennzeichnet durch die Kombination folgender, zum Teil an sich bekannter Merkmale : a) ein kontinuierlich angetriebener Rundtisch (1) mit darauf im Abstand rotierbar angeordneten, vor- EMI2.1 ;ter (8) und vorzugsweise einer durch Pumpe (9) bzw. Druckluft betriebenen Einrichtung zur Erzielung eines Umlaufes des Mediums ; c) ein mit einem Aufgabe- und einem Abgabekreuz bzw. -stern (3 bzw. 13) auf bzw. von den Halterungen (4) zusammenwirkendes Förderband (2) ; d) eine die Drehbewegung der Halterungen (4) beim Verlassen der Begiesszone (6) schlagartig hemmende Bremsvorrichtung (12).
AT868364A 1964-10-12 1964-10-12 Vorrichtung zum Glasieren und Engobieren von Gegenständen, insbesondere von Haushalt- und Hotelgeschirr aus Porzellan, Steingut oder Porzellangut AT253408B (de)

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