AT253148B - Einspann- und Wendevorrichtung zur leichteren Bearbeitung von Kokillen - Google Patents

Einspann- und Wendevorrichtung zur leichteren Bearbeitung von Kokillen

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AT253148B
AT253148B AT556665A AT556665A AT253148B AT 253148 B AT253148 B AT 253148B AT 556665 A AT556665 A AT 556665A AT 556665 A AT556665 A AT 556665A AT 253148 B AT253148 B AT 253148B
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AT
Austria
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molds
clamping
cage
frame
turning device
Prior art date
Application number
AT556665A
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English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Lambrecht
Franz Merkel
Original Assignee
Voest Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einspann- und   Wendevorrichtung zur leichteren Bearbeitung von Kokillen 
Bei in Stahlwerken verwendeten Kokillen treten oft schon nach wenigen Abgüssen sogenannte Brandrisse an den Innenseiten der Kokillenoberflächen auf. Diese Verschlechterung der Innenfläche der Kokille bewirkt eine Verschlechterung der Oberfläche der gegossenen Blöcke, was eine intensivere Blockbearbeitung und damit ein geringeres Ausbringen zur Folge hat. Die in den Brandrissen befindliche Luft oder andere Gase üben zudem einen ungünstigen Einfluss auf die Qualität des Blockes aus. 



   Zur Erhöhung der Haltbarkeit der Kokillen und damit der Wirtschaftlichkeit werden die Kokilleninnenflächen im Bereich der Brandrisse bearbeitet. Dies erfolgt bei Brammenkokillen durch   Flämmen,   bei Schmiedekokillen durch Flämmen und Schleifen. Diese Nachbearbeitung der Kokillen muss während ihrer Lebensdauer mehrmals erfolgen, weil sonst die Qualität der abgegossenen Blöcke zu sehr leiden würde. 



  Das Flammen der Kokillen wird auf einem eigenen Flämmstand mittels Handflämmern durchgeführt, es können aber auch mechanische Flämmbrenner angewendet werden. Um alle Innenflächen der Kokillen flämmen zu können, müssen diese   durch"Umwerfen"mittels   eines Krans jeweils gewendet werden. Da solche Kokillen bis zu 20 t schwer sind, ist die Bedienungsmannschaft bei dieser Tätigkeit gefährdet. Es kommt auch vor, dass nicht immer ein Kran zur Verfügung steht, dann erfordert dieses Abheben, Wenden und Wiederaufsetzen der Kokillen auf den Flämmstand viel Zeit und schwere Handarbeit. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeiten und Nachteile durch Schaffung einer Vorrichtung, welche das Wenden der zur Bearbeitung vorgesehenen Kokillen erleichtert und viel Zeit bei der Bearbeitung derselben spart. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein drehbares käfigartiges Gestell, in dem die Kokille mittels von Druckzylindem betätigten Hebeln festspannbar ist. 



   Das käfigartige Gestell besteht aus durch   Längs- und   Querträger verbundenen Laufringen, die auf Laufrollen ruhen, die mit einem Drehantrieb auf einer oder beiden Seiten des käfigartigen Gestelles verbunden sind. 



   Vorzugsweise ist das Hebelgestänge zum Aufspannen der Kokille auf einem Querträger des käfigartigen Gestelles gelagert und die Hydraulikzylinder zum Betätigen der Hebel sind auf Längsträgem befestigt. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel schematisch erläutert. Fig. 1 zeigt einen Aufriss, Fig. 2 den Grundriss und Fig. 3 die Seitenansicht einer erfindungsgemässen Bearbeitungsvorrichtung. 



   Die Vorrichtung umfasst zwei Laufringe   1,   die durch Längsträger 2 und 3 sowie durch Querträger 4 zu einem käfigartigen Gestell verbunden sind. Zwei weitere Längsträger 5, die sich auf den Querträgern 4 abstützen, sind zur Aufnahme der Kokille 6 vorgesehen. Die Kokille wird auf diesen Längsträgern 5 durch Hebel 7, die Klauen 8 aufweisen, festgespannt, wobei diese Festspannung durch Hydraulikzylinder 9 erfolgt, die an den Längsträgern 3 befestigt sind. Die 

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 Hydraulikzylinder 9, die Hebel 7 und die Klauen 8 sind so ausgelegt, dass die Vorrichtung für Kokillen verschiedener Grössen verwendet werden kann. Die Laufringe 1 ruhen auf Laufrollen 10 und können mittels eines Antriebmotors 11 über ein Untersetzungsgetriebe 12 und ein Triebstockritzel 13 mit einem Triebstockzahnrad 14 angetrieben werden.

   Der Drehantrieb kann ein-oder beidseitig des käfigartigen Gestelles vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Einspannen und Wenden zur leichteren Bearbeitung von Kokillen, gekenn-   zeichnet durch   ein drehbares käfigartiges Gestell   (1, 2, 3,   4), in dem die Kokille (6) mittels von Druckzylindern (9) betätigten Hebeln (7) festspannbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das käfigartige Gestell aus durch Längs- (5) und Querträger (4) verbundenen Laufringen (1) besteht, die auf Laufrollen (10) ruhen, die in an sich bekannter Weise mit einem Drehantrieb (11) auf einer oder beiden Seiten des käfigartigen Gestelles verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelge- stänge (7) zum Aufspannen der Kokille (ü) auf einem Querträger (4) des käfigartigen Gestelles gelagert und die Hydraulikzylinder (9) zum Betätigen der Hebel (7) auf Längsträgern (3) befestigt sind.
AT556665A 1965-06-21 1965-06-21 Einspann- und Wendevorrichtung zur leichteren Bearbeitung von Kokillen AT253148B (de)

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