AT252330B - Schaltungsanordnung für ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem - Google Patents

Schaltungsanordnung für ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem

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AT252330B
AT252330B AT766165A AT766165A AT252330B AT 252330 B AT252330 B AT 252330B AT 766165 A AT766165 A AT 766165A AT 766165 A AT766165 A AT 766165A AT 252330 B AT252330 B AT 252330B
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  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description


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  Schaltungsanordnung für ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem 
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    dergefundenen Sprechstelle mit der   diese Sprechstelle die bestehende Verbindung führt. Diese Pulsphase muss ermittelt werden. Diese Ermittlung kostet aber wieder einen zusätzlichen Aufwand. Ist dieser Aufwand vorgesehen, so wird im besonderen Sprechenergiespeicher SEI die Sprechenergie der bestehenden Verbindung mit der Pulsphase   P l   aufgenommen und mit der Pulsphase P2 zur aufgeschalteten Sprechstelle übertragen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, in einem nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitenden Vermittlungssystem die Aufschaltung einer Sprechstelle auf eine bestehende Verbindung zu vereinfachen und den Aufwand zu verringern. 



   Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass ein bei einem Anruf einer weiteren, dritten Sprechstelle zu einer Sprechstelle der bestehenden Verbindung mit einer zweiten Pulsphase das Besetztzeichen aufnehmender Hilfsspeicher und ein von der dritten Sprechstelle das Aufschaltekennzeichen mit der zweiten Pulsphase aufnehmender Speicher mit einer diese Zeichen zu einem Kombinationskennzeichen zusammenfassenden, zentralen Steuereinrichtung verbunden sind, so dass durch einen in der der aufschaltenden Sprechstelle zugeordneten, zweiten Pulsphase das Kombinationskennzeichen aufnehmender Umlaufspeicher über einen zugeordneten Dekoder ein Über einen Sprechschalter in der ersten bzw.

   zweiten Pulsphase mit der Sprechmultiplexleitung verbundener die Sprechenergie der an der bereits bestehenden Verbindung beteiligten Sprechstellen in der ersten Pulsphase sowie die Sprechenergie der der angerufenen, besetzten Sprechstelle der bestehenden Verbindung und die Sprechenergie der aufschaltenden Sprechstelle in der zweiten Pulsphase mittels des Umlaufspeichers austauschender Sprechenergiespeicher steuerbar ist. 



   Hiedurch wird in einfacher Weise der Aufwand für die Aufschaltung einer Sprechstelle auf eine bestehende Verbindung erheblich herabgesetzt, indem die vorhandenen, den Sprechstellen zugeordneten Sprechenergiespeicher   auchfur   den Austausch der Sprechenergie zwischen der aufschaltenden Sprechstelle und den Sprechstellen der bestehenden Verbindung ausgenutzt werden. Für die Steuerung der den Sprechstellen zugeordneten Sprechschalter und Energiespeicher werden die für die normale Verbindungsherstellung vorhandenen Einrichtungen, Adressengenerator, Umlaufspeicher, Dekoder und Sprechschalter mitausgenutzt. Für die Durchführung der Aufschaltung ist nur der Aufwand für die Aufnahme und Auswertung des Aufschaltekennzeichens vorzusehen.

   In Abhängigkeit der Speicherkapazität der Sprechenergiespeicher   konnen   auch mehrere Anschlussstellen auf diese Art und Weise an einer Verbindung beteiligt werden (Beispiel : Konferenzschaltung). 



   In den Zeichnungen ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die für das Verständnis der Erfindung wichtigen Einzelheiten eines nachdem Zeitmultiplexprinzip arbeitenden Vermittlungssystems, die Fig. la zeigt, wie vorstehend bereits erwähnt, eine bekannte Anordnung mit besonderen Sprechenergiespeichern für den Sprechenergieaustausch zwischen Sprechstellen, die mit verschiedenen Pulsphasen an einer Sprechmultiplexleitung angeschaltet werden und die Fig. 2 und 3 zeigen die Spannungsverhältnisse in den Sprechenergiespeichern der Sprechstellen bei Aufschaltung. Gemäss Fig. 1 werden die Sprechstellen   NI - N4 Uber   entsprechende Sprechschalter   SI - S4   an eine Sprechmultiplexleitung SM angeschaltet.

   Die Steuerung der Anschaltung der Energiespeicher durch die Sprechschalter an der Sprechmultiplexleitung erfolgt mittels Umlaufspeicher Ua bzw. Ub und Dekoder Da bzw. Db. Fur die an einer Verbindung zu beteiligenden Sprechstellen werden die entsprechenden Sprechschalter mit der der Verbindung bzw. der anrufenden Sprechstelle zugeordneten Pulsphase gesteuert. Für die Steuerung   der Verbindungsherstellung   bzw. der   Änderungen der bestehenden Verbindung ist   eine zentrale Steuereinrichtung ST vorgesehen. Die Durchschaltung eines Sprechschalters erfolgt in Abhängigkeit eines dem Dekoder zugeordneten Sperrschalter, der durch mit der der Verbindung zugeordneten Pulsphase in einem Hilfsspeicher Uda bzw. Udb   ge-   steuert wird. 



   Die Fig. 2 und 3 zeigen die Spannungsverhältnisse in den Sprechenergiespeichern der Sprechstellen bei Aufschaltung. In der Fig. 2 sind die Impulsphasen der bestehenden Verbindung und der aufschaltenden Sprechstelle benachbart gelegen, während der Abstand zwischen den Pulsphasen des in Fig. 3 gezeigten Beispieles gross ist. 



     Zunächst sei die Zuordnung   der Pulsphasen und Zyklen erläutert. Es sei angenommen, dass die Steuerung in der gezeigten Anlage abhängig vom Adressengenerator AZ in Informationszyklen und Operationszyklen erfolgt. Sind beispielsweise in der Anlage 1000 Teilnehmer pro Gruppe vorgesehen und beträgt die Abtastzeit   100 pus   pro Sprechstelle, so sind für das Abfragen der 1000 Teilnehmeradressen zumindest 100 ms erforderlich, wenn nur Informationszyklen auftreten. Folgt auf einen Informationszyklus ein Operationszyklus, so verlängert sich der Abfragezyklus jeweils um 100 us. Während der genannten 

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 100 ms stehen also jeweils jede der 1000 Adressen zumindest 100 us am Ausgang des Generators an.

   Während der Zeit von 100 jus wird für diese Adresse geprüft, ob in irgend einer der vorhandenen 100 Pulsphasen eine Veränderung gegenüber dem letzten Abfragezyklus eingetreten ist. Nur bei Veränderungen werden von der zentralen Steuereinrichtung Informationen aufgenommen und im anschliessenden Operationszyklus Befehle abgegeben. Die vorgesehenen 100 Pulsphasen,   d. h. 100 mal l ps   dienen teilweise,   d. h.   beispielsweise von 1 bis 94 für die Zuteilung an Verbindungen bzw. anrufenden Sprechstellen und teilweise,   d. h.   beispielsweise von P95 bis PO für die Steuerung. 



   Bei der erfindungsgemässen Anordnung wird die Sprechenergie in Form von Spannungsladungen auf die Kapazitäten des einer Sprechstelle zugeordneten Sprechenergiespeichers gegeben und wird nicht nur für die bestehende Verbindung, sondern auch für die Aufschalteverbindung mit ausgenutzt. Diese Ladungen, welche uber parallelgeschaltete Übertrager und Widerstände langsam abfliessen, bleiben innerhalb eines Zyklus von 100 us noch so gross, dass eine ausreichende Verständigung zwischen einer aufschaltenden Stelle und einer an der bestehenden Verbindung beteiligten Sprechstelle möglich ist. Je grösser aber der Abstand zwischen den beiden Phasen innerhalb eines 100 us Zyklus ist, desto grösser ist infolge der laufenden Entladung des Kondensators die Dämpfung.

   An Hand der Fig. 2 und 3 ist gezeigt, dass aber dennoch bei Aufschaltung eine ausreichende Verständigung zwischen allen der vorgesehenen Gesprächsphasen   1 - 94   möglich ist. 



   Es sei angenommen, dass der Teilnehmer der Sprechstelle NI bei Abheben des Hörers die Pulsphase Pll zugeteilt bekommen hat. In nicht dargestellter Weise ist nach der Zuteilung dieser freien Pulsphase PlI die Adresse dieser anrufenden Sprechstelle NI im Umlaufspeicher Ua mit der Pulsphase Pll aufgenommen, so dass der Umlaufspeicher Ua Über den Dekoder Da den Sprechschalter SI der Sprechstelle NI ansteuern kann. Die Durchschaltung des Sprechschalters SI erfolgt durch einen im Hilfsumlaufspeicher Uda mit der Pulsphase Pll aufgenommenen Impuls infolge Steuerung des Sperrschalters Spl.

   Die vom Teilnehmer der Sprechstelle NI gewählten Wahlkennzeichen werden in einem nicht dargestellten Ziffernempfänger aufgenommen und Über diesen Ziffernempfänger zum Umlaufspeicher Ub mit der Pulsphase PlI übertragen. Über den Vergleicher VB wird mit allen Pulsphasen   Pl-P94   ein Vergleich vorgenommen, um festzustellen, ob die Adresse der gewünschten Sprechstelle bereits mit irgend einer ändern Pulsphase, als die Phase Pll in einem der beiden Umlaufspeicher Ua bzw. Ub aufgenommen ist. Ist angenommen, dass die   angerufene Sprech-   stelle frei ist, so wird von der zentralen Steuereinrichtung ST ein Steuerimpuls im Umlaufspeicher Udb gegeben, wodurch der Sperrschalter Sp2 durchgeschaltet wird und somit über den Dekoder Db der Sprechschalter S2 durchgesteuert wird.

   Es werden somit Uber die Dekoder Da und Db die Sprechschalter S1 und S2 mit der Phase Pll durchgeschaltet, so dass die in den Sprechenergiespeichern Cl bzw. C2 der an der Verbindung beteiligten Sprechstellen NI und N2 aufgenommene Sprechenergie über die Sprechmultiplexleitung SM mit dieser Pulsphase Pll ausgetauscht werden kann. 



   Baut nun beispielsweise der Teilnehmer der Sprechstelle N3 während der vorgenannten mit der Pulsphase PlI bestehenden Verbindung zwischen den Sprechstellen NI und N2 eine neue Verbindung mit der ihm zugeteilten freien Pulsphase beispielsweise   P 13   auf, so wird die Adresse dieser Sprechstelle N3 ebenfalls im Umlaufspeicher Ua mit der Phase P13 aufgenommen. Der Teilnehmer derSprechstelle N3 wird über den Sprechschalter S3 durch den Dekoder Da mit der Pulsphase P13   an die Sprechmultiplexleitung angeschaltet.

   Wählt nun der Teilnehmer der Sprechstelle   N3 die Adresse   deranderbestehenden Verbindung beteiligten Sprechstelle N1,   so wird die Adresse dieser Sprechstelle über den nicht dargestellten   Ziffernempfänger   zum Umlaufspeicher Ub übertragen. Über den Vergleicher VB wird der zentralen Steuereinrichtung ST die Information für die Prüfung auf   Frei/e-   setztzustand der angerufenen Sprechstelle eingeleitet. Die Prüfung des Frei-bzw. Besetztzustandes der angerufenen Sprechstelle erfolgt beim Anstehen der Adresse der gewünschten Sprechstelle NI am Ausgang des Adressengenerators AZ. Diese Adresse der angerufenen Sprechstelle NI steht fur die Zeit von 100   jus   am Ausgang des Adressengenerators AZ an.

   Im Informationszyklus wird demnach der zen- 
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 stelle NI im Umlaufspeicher Ua mitgeteilt. Im gleichen Informationszyklus empfängt die zentrale Steuereinrichtung ST mit der Pulsphase P13 die Mitteilung, dass die Adresse der gewünschten Sprechstelle NI   auch mit dieser Phase im Umlaufspeicher Ub vorhanden ist. Auf Grund der beiden   Informationen wird festgestellt, dass die gewünschte Sprechstelle besetzt ist und die zentrale Steuereinrichtung ST   überträgt   einen Impuls zum Hilfsumlaufspeicher Ubi, in dem dieser Impuls mit der Pulsphase P13 eingeschrieben wird und umläuft. Durch diesen Umlaufspeicher Ubi wird der Sprechschalter Sb mit der Pulsphase P13 betätigt, so dass an der Sprechmultiplexleitung SM mit der 

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 Pulsphase P13 vom Tongenerator Tb ein Besetztzeichen angeschaltet wird.

   Dem Teilnehmer der Sprechstelle N3 wird auf diese Art und Weise mit der Pulsphase 13 ein Besetztzeichen übermittelt. 



   Wählt nun der Teilnehmer der Sprechstelle N3 ein besonderes Kennzeichen, das Aufschaltekennzeichen, so wird dieses Kennzeichen mit der Pulsphase P13 über den Ziffernempfänger zu einem besonderen Hilfsumlaufspeicher UAuf, der beispielsweise in irgendeiner Form dem Umlaufspeicher Ub angegliedert ist, gegeben. Dieses Zeichen wird beispielsweise im Umlaufspeicher Ub auch mit der Phase P13 in einem Umlaufdraht aufgenommen und zur zentralen Steuereinrichtung ST übertragen. 



  Die zentrale Steuereinrichtung ST erhält in der gleichen Pulsphase P13 auch die Information über die Aufschalteberechtigung der anrufenden Sprechstelle aus einem parallel zum Adressengenerator AZ arbeitenden Speicher UM. Am zur zentralen Steuereinrichtung ST   fuhrenden   Ausgang dieses Speichers UM ist die Berechtigung der Sprechstelle angeschaltet, fUr die die Adresse am Ausgang des Adressengenerators AZ angeschaltet ist. 



   Beim Anstehen der Adresse der aufschaltenden Sprechstelle N3 am Ausgang des Adressengenerators AZ bildet die zentrale Steuereinrichtung auf Grund des Aufschaltekennzeichens, Besetztkennzeichens, der Adresse der aufschaltenden Stelle am Ausgang des Umlaufspeichers Ub und Adressengenerators AZ sowie des Berechtigungskennzeichens am Ausgang des Speichers UM ein Kombinationskennzeichen, das mit der Pulsphase P13 im Operationszyklus von der zentralen Steuereinrichtung ST zum Hilfsumlaufspeicher Udb übertragen wird. 



   Es besteht auch die Möglichkeit, die Berechtigung der gewünschten, besetzten Anschlussstelle bei Anstehender Adresse am Ausgang des Adressengenerators auf ihre Berechtigung zu prüfen und zwischenzuspeichern. Ist diese Prüfung nicht erforderlich, so wird bereits bei Anstehen der Adresse der aufschaltenden Sprechstelle N3 am Ausgang des Adressengenerators AZ mit der Pulsphase P13 im Operationszyklus nach der Feststellung der Aufschalteberechtigung ein Impuls zum Umlaufspeicher Udb gegeben, andernfalls erfolgt dies erst nach 100   ms   im nächsten Phasenzyklus,   d. h.   nach der Einholung der weiteren Informationen. 



   Auf diese Art und Weise wird der Sperrschalter Sp2 auch mit der Pulsphase P13 durchgeschaltet, so dass die Sprechstelle N1 nicht nur mit der Pulsphase   Pll,   sondern auch mit der Pulsphase P13 an die Sprechmultiplexleitung SM angeschaltet wird. Die mit der Pulsphase PlI im Sprechenergiespeicher Cl gespeicherte Sprechenergie wird mit der Phase P13 zum Sprechenergiespeicher C3 der Sprechstelle N3 übertragen. Umgekehrt kann auch mit der Phase P13 die im Sprechenergiespeicher C3 vorhandene Sprechenergie über den Sprechschalter S3 und den Sprechschalter SI zum Sprechenergiespeicher Cl übertragen werden, so dass im nachfolgenden Zyklus dieser Sprechenergiespeicher Cl diese Sprechenergie mit der Phase PlI zum Sprechenergiespeicher C2 übertragen kann.

   Es wird somit die Sprechenergie der Sprechstellen   NI, N2   und N3 miteinander ausgetauscht. 



   An Hand der Fig. 2 sind nun die Spannungsverhältnisse in den Sprechenergiespeichern bei Aufschaltung beschrieben. Diesen Diagrammen ist zu entnehmen, dass die Sprechstelle NI eine Verbindung mit der Phase Pll mit der Sprechstelle N2 hergestellt hat und die Sprechstelle N3 mit der Phase P13 Verbindung zur Sprechstelle N1 wünscht. Ist angenommen, dass der Teilnehmer der Sprechstelle NI spricht, so kann der oberen, ersten Spannungskurve die Sprechenergie der Sprechstelle NI entnommen werden. 



   Diese Sprechenergie erreicht mit der Phase PlI ihr Maximum und wird dann von diesem Sprechenergiespeicher Cl über den Sprechschalter SI und die Sprechmultiplexleitung SM auf den Sprechenergiespeicher C2 der Sprechstelle N2 übertragen. Die Sprechenergie im Sprechenergieschalter Cl fällt also während der Pulsphase PlI steil ab und nimmt danach während der Abschaltung von der Multiplexleitung bis zur Phase PlI ständig zu. 



   Durchdie Übertragung der Sprechenergie mit der Phase PlI zum Sprechenergiespeicher C2 der Sprechstelle N2 steigt die   Sprechenergiespannung,   wie dem zweiten Diagramm zu entnehmen ist, im Speicher C2 steil an und nimmt aber mit der Phase P13, da diese Sprechstelle N2 mit der Phase P13   auch mit der Sprechmultiplexleitung verbunden ist, wieder schnell und danach bis Phase Pll   weniger schnell aber ständig ab. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Zyklus. 



   Aus dem dritten Diagramm ist zu ersehen, dass die Sprechenergie im Sprechenergiespeicher C3 der Sprechstelle   N3   mit der Phase P13 infolge der Übertragung der Sprechenergie ihr Maximum erreicht und dann ständig durch den Abfluss Uber Induktivität und Widerstand abnimmt. Auch dies wiederholt sich bei jedem Zyklus. 



   Den Diagrammen ist zu entnehmen, dass die von der Sprechstelle N3 Ubernommene Sprechenergie durch die kurze Aufeinanderfolge der beiden Pulsphasen beispielsweise ein bis zwei   ps   infolge dem 

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 geringen Abklingen der Sprechenergie an der Sprechstelle N2 nur wenig gedämpft ist. 



   Der Fig. 3 kann im ersten Diagramm entnommen werden, dass das Maximum der Sprechenergie von der Sprechstelle NI zu Anfang der Phase Pl erreicht ist und infolge der Übertragung der Sprechenergie zu den andern Sprechenergiespeichern stark abklingt. Die Sprechenergie im Speicher C2 an der Sprechstelle N2 steigt durch die Übertragung der Sprechenergie mit der Phase Pl stark an und erreicht am Ende der Phase   P l   ihr Maximum. 



   Mit der Phase P50 + n, welche am Ende des Zyklus gelegen sein soll, hat die Sprechenergie im Speicher C2 der Sprechstelle N2 bereits Über die vorhandenen Induktivitäten und Widerstände abgenommen, so dass die Ubertragene Sprechenergie zur Sprechstelle N3 geringer ist als beim Beispiel in Fig. 2. Die Sprechenergie an der Sprechstelle N2 mit der Phase P50 + n nimmt bis zu einem Minimum ab und steigt am Anfang der Phase   P l   wieder erneut stark an. Die durch die Abnahme der Sprechenergie an der Sprechstelle N2 entstandene Dämpfung ist aber noch so gering, dass die Sprechstelle N3 durch die Ubemommene Sprechenergie zwar gedämpft, aber noch gut verständlich mithören kann. Die Dämpfung beträgt erfahrungsgemäss nicht mehr als acht Dezibel.

   Beim Sprechen der Sprechstelle N3 verhält sich die Ladung der Sprechenergiespeicher entsprechend den in Fig. 2 und 3 angegebenen Diagrammen. Die Ladung am Speicher der Stelle N3 ist dann jeweils zu Anfang der Phase P13 bzw. P50 + n am   grössten.   



   Die Aufhebung der Aufschalteverbindung kann auf verschiedene Art erfolgen. Löst der Teilnehmer der Sprechstelle N3, welche die Aufschaltung herbeigeführt hat die Verbindung beispielsweise durch Hörerauflegen auf, so wird die Phase P13 freigegeben und die ursprungliche Verbindung besteht zwischen den Sprechstellen   NI und N2   wieder mit der Phase   Pll.   Löst der Teilnehmer der Sprechstelle N2 die Verbindung aus, so besteht nur noch die Verbindung mit der Phase P13 zwischen den 
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   Löst der Teilnehmer der Sprechstelle N1 durch Hörerauflegen die Verbin-PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung für ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem, bei dem Sprechenergiespeicher anrufender Sprechstellen und angerufener Sprechstellen vorgesehen sind, die mit der der anrufenden Sprechstelle zugeordneten ersten Pulsphase zum Austauschen der Sprechenergie über Sprechschalter mit einer Sprechmultiplexleitung verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei einem Anruf einer weiteren, dritten Sprechstelle (N3) zu einer Sprechstelle (N1) der beste-   henden Verbindung mit einer zweiten   Pulsphase (P13) das Besetztzeichen aufnehmender Hilfsspeicher (Ubi) und ein von der dritten Sprechstelle (N3) das Aufschaltekennzeichen mit der zweiten Pulsphase (P13) aufnehmender Speicher (UAuf)

   miteiner diese Zeichen zu einer Kombinationskennzeichen zusammenfassenden, zentralen Steuereinrichtung (St) verbunden sind, so dass durch einen in der der aufschaltenden Sprechstelle (N3) zugeordneten, zweiten Pulsphase (P13) das Kombinationskennzeichen aufnehmender 
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 ersten bzw. zweiten Pulsphase (P13) mit der Sprechmultiplexleitung (SM) verbundener die Sprechenergie der an der bereits bestehenden Verbindung beteiligten Sprechstellen   (NI, N2)   in der ersten Pulsphase (Pll) sowie die Sprechenergie der der angerufenen, besetzten Sprechstelle (N1) der bestehenden Verbindung und die Sprechenergie der aufschaltenden Sprechstelle (N3) in der zweiten Pulsphase (P13) mittels des 
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Claims (1)

  1. stelle (N1) zugeordneter für den Austausch der Sprechenergie in verschiedenen Pulsphasen (Pll, P13) durch denselben bzw. durch verschiedene Umlaufspeicher (Ua, Ub) und Dekoder (Da, Dd) Über einen Sprechschalter (Sl) an die Sprechmultiplexleitung (SM) anschaltbarer Sprechenergiespeicher (Cl) mit den für die Aufnahme der Adressen anrufender bzw. angerufener Sprechstellen vorgesehenen Umlaufspeicher (Ua, Ub) verbunden ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Abhängigkeit der von einem besonderen Speicher (UM) Ubermittelten Berechtigungskennzeichen ein Kombinationskennzeichen für die Steuerung der Anschaltung der besetzten Stelle (N1) in der zweiten Pulsphase (P13) der aufschaltenden Stelle (N3) an die Sprechmultiplexleitung (SM) zum die Kennzeichnung der besetzten Stelle (N1) enthaltenden Umlaufspeicher (Uw) übertragende, zentrale Steuereinrichtung vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 6>
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Aufschaltekennzeichen mit der Pulsphase (P13) der aufschaltenden Sprechstelle (N3) zwischenspeichernder, besonderer Umlaufspeicher (UAuf) vorgesehen ist.
AT766165A 1964-09-15 1965-08-19 Schaltungsanordnung für ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem AT252330B (de)

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