AT248498B - Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen - Google Patents

Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen

Info

Publication number
AT248498B
AT248498B AT948964A AT948964A AT248498B AT 248498 B AT248498 B AT 248498B AT 948964 A AT948964 A AT 948964A AT 948964 A AT948964 A AT 948964A AT 248498 B AT248498 B AT 248498B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
call
subscriber
capacitor
subscriber circuit
Prior art date
Application number
AT948964A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Ing Vondra
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Priority to AT948964A priority Critical patent/AT248498B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT248498B publication Critical patent/AT248498B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oderFig. l zeigt nur den für den abgehenden Verkehr erforderlichen Teil einer Teilnehmerschaltung TS allgemein üblichen Aufbaues mit einer Teilnehmerstation TN, deren Sprechadern as, bs   über An"   rufsucher AS an einenVerbindungssatz VS   anschaltbar sind. Die Schaltung enthält in üblicher Weise   
 EMI2.1 
 
Anrufrelais mit zwei Wicklungen RI und RII und Kontakten rl-r6 sowie ein Trennrelais mitAbhängigkeit von ihren Erregungszuständen bekanntlich die folgenden Funktionen aus :
1. Durch Abheben des Teilnehmers wird zunächst das Relais R über die Teilnehmerschleife erregt und kennzeichnet dadurch   denAnrufzustand.   Es wird dann über ein Anlassaggregat A ein freier Verbind dungsweg und Verbindungssatz VS angelassen. 



   2. Bei Auffinden eines freien Verbindungssatzes sind das Anrufrelais R und das Trennrelais T über die   Prüf- undBelegungsader cs   erregt undkennzeichnen so die erfolgte Durchschaltung zu dem für die Aufnahme von Steuerbefehlen bzw. Wählimpulsen bereitgestellten Verbindungssatz. 



   3. Gibt der Teilnehmer innerhalb einer vorgegebenen Zeit keine Steuerbefehle ab, so löst der Ver- bindungssatz VS die Verbindung selbsttätig aus, indem er die Ader es unterbricht : das Relais R   fällt dann ab und es bleibt nur das Relais   T   über die weiter bestehende Teilnehmerschleife erregt. Die-   ser Zustand wird bekanntlich als Schleifenabschaltung bezeichnet und hat zur Folge, dass dem Teilneh- mer die Möglichkeit einer neuerlichen Wahl ohne Auflegen und neuerliches Abheben entzogen wird, um so zu   verhindern, dass der Verbindungssatz   unnötig lange von einem untätigen Teilnehmer oder durch eine
Störschleife belegt wird.

   Der Zustand der Schleifenabschaltung wird also dann erreicht, wenn bei weiter-   bestehender Teilnehmerschleife vom bereits belegten Verbindungssatz her die Ader es stromlos wird. 



  Dabei fällt das Relais R rascher ab als das Relais T, so dass sich das Relais T über die Teilneh"   merschleife weiterhalten kann. Das Relais R kann daher nicht mehr ansprechen und es wird kein neuer- licher Anlassvorgang mehr bewirkt, wodurch der Anrufzustand aufgehoben ist. 



   Ein analoger Vorgang der Schleifenabschaltung wird erfindungsgemäss mit sehr geringen zusätzlichen
Schaltmitteln, die in den Zeichnungen in einem Rechteck X eingezeichnet sind, ausgelöst, um einem vorzeitig   wählenden Teilnehmer eine Einflussnahme   auf einen allenfalls   freiwerdenden Verbindungssatz   zu entziehen. Gemäss Fig. l ist zu diesem Zweck an die Wicklung TI des Trennrelais über einen Ruhekon- takt r6 des Anrufrelais R ein Kondensator C angeschlossen, der in Ruhestellung aufgeladen ist und bei Ansprechen des Anrufrelais R   über einen Arbeitskontakt   r5 desselben entladen wird. 



   In der dermassen ergänzten Schaltung treten folgende Schaltvorgänge auf :
Im Anrufzustand ist in bekannter Weise das Anrufrelais R (Wicklung RI) über die Teilnehmerschleife erregt. Der Kontakt r5   schliesst und   entlädt den zusätzlichen Kondensator C. Erfolgt in dieser Stellung vom Teilnehmer her ein Steuerbefehl in Form einer Schleifenunterbrechung oder einer Erdung   der Sprechadern, so fällt das Relais   R   ab und der entladene Kondensator wird über den Kontakt r6   an das Relais T   (Wicklung I) gelegt, so dass dieses über den nun einsetzenden Ladestrom anspricht und so-     fort die Schleifenabschaltung durchführt.

   Das Relais   T verhindert mit seinen Kontakten t2 und t4 ein neuerliches Ansprechen des Relais R   durch den wieder einsetzenden Schleifenstrom und hält sich selbst     mit der Wicklung TI ! über die Kontakte r3, r4, t3,   t5 in bekannterWeise in derTeilnehmerschleife weiter. Der zusätzliche Kondensator C   dient also zur vorübergehenden Speicherung desAnrufzustandes.   



  Dieser Speichereffekt könnte grundsätzlich auch durch ein weiteres Relais erfolgen, doch erscheint ein derartiger Aufwand wirtschaftlich nicht gerechtfertigt. 



   Die Abfallverzögerung des Relais T während der Abschaltestellung muss so gross sein, dass das Relais bei Abgabe von weiteren kurzen Schleifenunterbrechungen nicht abfällt. Diese Abfallverzögerung kannfürdieimAbschaltestromkreisliegendeWicklungTIIdesTrennrelaisgemässFig. 2unterMitbenutzung des bereits beschriebenen Kondensators C   erreicht werden. Dabei wird der Kondensator   C im Anrufzustand über den Kontakt r5 geladen. Fällt nun das Relais R infolge eines Steuerbefehles ab, so wird das Relais T jetzt mit seiner Wicklung TII erregt. Der zusätzliche Kondensator C dient daher nicht nur zur vorübergehenden Speicherung des   Anrufzustandes, sondern   auch zur Erhöhung der Abfallzeit des Trennrelais T. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Teilnehmerschaltung für Fernsprechanlagen, die nach dem Anrufsucherprinzip oder einem ähnlichen Prinzip arbeiten, wobei der durch Schleifenbildung rufende Teilnehmer erst nach Ablauf einer Anrufwartezeit von unbestimmter Dauer zu einem freien Verbindungssatz Zugang erhält, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Erregerstromkreis (C, r6, TI bzw. TII) des zur Schleifenabschaltung <Desc/Clms Page number 3> dienenden üblichen Trennrelais (I) ein den Anrufwartezustand registrierender Speicher (C) mit vom jeweiligen Registerstand abhängigen Ausgangspotential (C geladen oder ungeladen) sowie ein bei Unterbrechung des Anrufzustandes - insbesondere bei vorzeitiger Wahl des Teilnehmers - schliessender Ruhekontakt (r6) des üblichen Anrufrela1s (R) liegen.
    2. Teilnehmerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Speicher ein über einen zusätzlichenArbeitskontakt (r5) des üblichen Anrufrelais (RI) auf-oder entladbarer Kondensator vorgesehen ist.
    3. Teilnehmerschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Erregerstrbmkreis des Trennrelais (T) liegende Ruhekontakt (r6) und der den Kondensator (C) auf-oder entladende Arbeitskontakt (r5) zu einem Umschaltekontakt des Anrufrelais vereinigt sind.
    4. Teilnehmerschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (C) an eine im Abschaltestromkreis liegende Wicklung (TII) des Trennrelais anschaltbar ist, so dass er zugleich die Abfallzeit dieses Relais vergrössert (Fig. 2).
AT948964A 1964-11-10 1964-11-10 Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen AT248498B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT948964A AT248498B (de) 1964-11-10 1964-11-10 Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT948964A AT248498B (de) 1964-11-10 1964-11-10 Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT248498B true AT248498B (de) 1966-07-25

Family

ID=3614606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT948964A AT248498B (de) 1964-11-10 1964-11-10 Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT248498B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT248498B (de) Teilnehmerschaltung für Fernsprechwählanlagen
AT69803B (de) Schaltungsanordnung mit nur einem Relais für jede Teilnehmerlinie in Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern.
DE1157668B (de) Hinweisschaltung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen
DE918814C (de) Schaltungsanordnung fuer Drehwaehler
AT116645B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen.
AT240422B (de) Schaltungsanordnung zum Belegen von Verbindungssätzen in Telephonanlagen
DE920428C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT68440B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb zur Herstellung von gewöhnlichen und bevorzugten Verbindungen.
AT143229B (de) Schaltungsanordnung für Telegraphenanlagen mit mehrstufigem Wählerbetrieb.
AT251661B (de) Schaltungsanordnung zur Aufnahme von Wählsignalen
DE692150C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zaehlunterdrueckung
AT98885B (de) Schaltungsanordnung für Wähler mit nur einer Bewegungsrichtung und mehreren Kontaktgruppen.
AT253575B (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechlagen mit verschiedenartigen Wählinformationen
AT201672B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1537895C (de) Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen
DE671409C (de) Schaltungsanordnung fuer Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen
DE700043C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT126413B (de) Schaltungsanordnung für selbsttätige und halbselbsttätige Fernsprechanlagen.
AT72802B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
AT67285B (de) Automatisches Telephonsystem.
AT292794B (de) Schaltungsanordnung zur Richtungsumsteuerung für Fernmelde-Nebenstellenanlagen
AT134441B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE1537919C (de) Schaltungsanordnung für eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, mit einer gemeinsamen Rufschaltung
DE704076C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT127601B (de) Schaltungsanordnung für Relais in Fernmeldeanlagen.