AT247790B - Undurchlässige Verpackung - Google Patents

Undurchlässige Verpackung

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AT247790B
AT247790B AT529364A AT529364A AT247790B AT 247790 B AT247790 B AT 247790B AT 529364 A AT529364 A AT 529364A AT 529364 A AT529364 A AT 529364A AT 247790 B AT247790 B AT 247790B
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Solvay
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


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  Undurchlässige Verpackung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

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 bei 50 C 48 h lang getrocknet. Der erzielte Umwandlungsgrad liegt über   95%.   



   Die dynamische Viskosität einer   2% gen   Lösung dieses Copolymers in o-Dichlorbenzol, bei 1200C bestimmt, beträgt   0, 92 cP.   Die Temperatur am Ende des Schmelzvorganges dieses Polymers, durch dif- ferentielle thermische Analyse bestimmt, liegt bei   162 C.   



   Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zusatz von 20 g Natriumpyrophosphat je kg Harz stabilisiert. 



   Beispiel 2 : In einem Reaktionsgefäss werden   80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 14 Gew.-Teile  
Vinylchlorid, 6 Gew.-Teile Epoxystearylacrylat und 1   Gew.-Teil Azodüsobutyronitril innig vermischt.   



   Man führt sodann unter Rühren   0, 125 Gew. -Teile   eines Polyvinylalkohols mit einem Hydrolysengrad von   70%   in Form einer Lösung von 166 Teilen Wasser ein. Nach der Polymerisation bei   550C   während 42 h wird das Copolymer wie in Beispiel 1 gewonnen. Der Umwandlungsgrad liegt über   95%   und die dynami- sche Viskosität macht   0, 89   cP aus, wenn sie wie in Beispiel 1 gemessen wird. 



     Beispiel 3 :   In einem Reaktor werden 80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 15   Gew.-Teile Vinyl-   chlorid, 5 Gew.-Teile Bis (2-äthylhexyl)-itaconat und 1 Gew.-Teil Lauroylperoxyd innig vermischt. So- dann führt man unter Rühren 166 Gew.-Teile Wasser zu, die   0, 125 Gew.-Teile   eines Polyvinylalkohols vom Hydrolysengrad 70% enthalten. 



   Sodann wird 40 h unterFortsetzen des Rührens auf   550C   erhitzt. Das gebildete Polymer wird filtriert, gewaschen und getrocknet. Seine relative Viskosität, bei   200C   in einer Lösung von 10 g/1 inTetrahydro- furan bestimmt, beträgt   1, 45. Der   Umwandlungsgrad ist höher als   95%.   Die Analyse des Polymers wird nach der Reinigung ausgeführt, die unter Auflösen in Tetrahydrofuran und Ausfällen mit Methanol vor- genommen wird. Bei der Analyse ergibt sich, dass das Polymer 5,1% Itaconatgruppen (Bestimmung nach der Methode von Zeisel) enthält. 



   Die Gehalte an Kohlenstoff und an Chlor sind 29% bzw.   67, 1%.   Daraus lässt sich schliessen, dass das Copolymer ungefähr   81%   Vinylidenchlorid, 14% Vinylchlorid und 5% Bis(2-äthylhexylitaconat enthält. 



   Vor seiner Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 20 g Kalziumricinoleat je kg Harz stabilisiert. 



   Beispiel 4: Es werden 70 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 26 Gew.-Teile Vinylchorid, 4 Gew.- Teile Dilaurylitaconat und 1   Gew.-TeilLauroyIperoxyd   in einem Reaktionsgefäss innig vermischt. Sodann werden unter Rühren 0,125 Gew.-Teile Hydroxypropylzellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser   gelöst. zugeführt.   



  Man erhitzt auf   600C   und setzt das Rühren fort. Nach 45 h ergibt sich ein Umwandlungsgrad von mehr als   95%.   Das gebildete Polymer wird filtiert, gewaschen und getrocknet. Die dynamische Viskosität, bei   200C   in einer Lösung von 10 g/i in Tetrahydrofuran bestimmt, ist 1, 42 cP. 



   Die differentielle thermische Analyse ergibt eine Schmelztemperatur von 1420C. 



   Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 15 g Natriumpyrophosphat je kg Harz stabilisiert. 



   Beispiel 5: In einem Reaktor gelangen   80 Gew. -Teile   Vinylidenchlorid, 12 Gew.-Teile Vinylchlorid, 8 Gew.-Teile Hexyl-glycidyl-itaconat und 1   Gew.-Teil Azodüsöbutyronitril   zur innigen Vermischung. Sodann werden unter Rühren 0,18 Gew.-Teile Carboxymethylzellulose und   0, 30 Gew.-Teile   Methylzellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst, zugefügt. Man polymerisiert. sodann 50 h bei   500C   und erreicht einen Umwandlungsgrad von mehr als   95%.   Das Polymer wird filtriert, gewaschen und getrocknet. Es enhält ungefähr 8% Itaconat und 11% Vinylchlorid. 



   Beispiel 6 : In einem Reaktionsgefäss werden 78   Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 13, 5Gew.-Teile   Vinylchlorid, 7   Gew.-Teile   Äthylhexylitaconat, 1, 5 Gew.-Teile Glycidylmethacrylat und 1   Gew.-Teil     Azodiisobutyronitril   innig vermischt. Sodann führt man unter Rühren 0,125   Gew.-Teile Hydroxypropyl-   zellulose, in 166   Gew.-Teilen   Wasser gelöst, ein. Man erhitzt auf 500C und nach 50 h erhielt man einen Umwandlungsgrad von über   95%.   Das gebildete Polymer besitzt eine relative Viskosität, wie in Beispiel 3 gemessen, von 1, 48. Es enthält ungefähr 7% Itaconat und   1, 5%   Glycidylmethacrylat (bestimmt durch Analyse auf den Oxiran-Sauerstoffgehalt). 



   Beispiel 7 : In einem Reaktor werden 75 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 15 Gew.-Teile Vinylchlorid, 10   Gew.-Teile   gemischtes Hexyl-glycidyl-maleat und 1 Gew,-Teil Azodiisobutyronitril innig vermengt. Sodann fügt man unter Rühren 166 Gew.-Teile Wasser zu, in welchem vorher   0, 125 Gew.-Teile   Hydroxypropylzellulose aufgelöst wurden. Man erhitzt das Reaktionsgefäss auf 55 C und setzt das Rühren 60 h lang fort. Sodann wird die Polymerisation beendet. Der Umwandlungsgrad beträgt 97%. Eine   enige   Lösung dieses Copolymers in o-Dichlorbenzol besitzt bei 1200C eine dynamische Viskosität von 0,90 cP. 



   Beispiel8 :Eswerden75Gew.-TeileVinylidenchlorid,14Gew.-TeileVinylchlorid,6Gew.-Teile Bis(2-äthylhexyl)-fumarat, 5 Gew.-Teile Vinylepoxystearat und 1   Gew.-Teil Lauroylperoxyd innig   ver- 

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 mischt. Sodann fügt man unter Rühren 166   Gew.-Teile   Wasser zu, worin vorher   0, 125 Gew.-Teile   Hy- droxypropylzellulose aufgelöst wurden. Man erhitzt den Reaktor auf   650C   und setzt das Rühren 58 h lang fort. Der Umwandlungsgrad beträgt dann   970/0.   



   Eine   2% ige Lösung dieses Copolymers   in o-Dichlorbenzol weist bei 120 C eine dynamische Viskosität   I von 0, 85 cP auf.    



   Beispiel 9 : In einem Reaktor werden 80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 16 Gew.-Teile Vinyl- chlorid, 4 Gew.-Teile Vinylstearat und 1 Gew.-Teil 2,4-Dichlorbenzcylperoxydinnig vermischt. Sodann werden unter Rühren 0, 125 Gew.-Teile eines Polyvinylalkohols vom Hydrolysengrad 70%. gelöst in
166 Gew.-Teilen Wasser, zugeführt. 
 EMI4.1 
   polymerisiert170 C.   



   Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 20 g Kalziumricinoleat je kg Harz sta- bilisiert. 



   Beispiel10 :ManmischtineinemReaktor77Gew.-TeileVinylidenchlorid,13Gew.-TeileVi- nylchlorid, 1 Gew.-Teil Aorylnitril, 7,5 Gew.-Teile Vinyllaurat, 1, 5 Gew.-Teile Glycidylmethacrylat und1Gew. -TeilAzodiisobutyronitril.SodannführtmanunterRühren0,125Gew.-TeileHydroxypropylzellulose in 166 Gew.-Teil Wasser ein.Man polymerisiert 56 h lang bei 55 C. Der erhaltene Umwandlungsgrad liegt über 95%. 



   Beispiel11 :ManmischtineinemReaktor72Gew.-TeileVinylidenchlorid,19Gew.-TeileVinylchlorid, 4   Gew.-Teile   eines gemischten Vinyl-2-äthylhexyl-succinats, 5 Gew.-Teile Vinylepoxystearat und 1   Gew. -Teil Azodiisobutyronitril. Sodann werden unter Rühren 0, 125 Gew. -Teile Hydroxypropylzellulose,   in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst,zugeführt. Man polymerisiert bei 55 C 64 h lang. Der erreichte Umwandlungsgrad ist höher als   950/0.   



     Beispiel 12 :   Mit Hilfe einer Polymerisationsmethode, die analog der in den vorstehenden Beispielen beschrieben ist, wird ein Copolymer hergestellt, welches   75%   Vinylidenchlorid und   25%   Vinylchlorid enthält. 



   Vor seiner Umformung wird dieses Copolymer durch Zugabe von 5 g Tetranatriumpyrophosphat und von 20 g epoxydiertem Sojaöl je kg Harz plastifiziert und stabilisiert. 



     Beispiel 13 :   In diesem Falle wird ein Copolymer hergestellt, das   85%   Vinylidenchlorid und   15%     Vinylchlorid enthält. Dieses Produkt wird durch Zugabe von 5 g Kalziumnitrat und 30 g eines epoxydierten    vegetabilen Öles je kg Harz plastifiziert und stabilisiert. 



     Beispiel 14 :   Es wird ein Copolymer mit einem Gehalt von   78%   Vinylidenchlorid und 22% Vinylchlorid hergestellt. 



     Beispiel 15 :   Es wird ein Copolymer mit   87%   Vinylidenchlorid und   13%   Vinylchlorid hergestellt. 



   Beispiel 16 : In diesem Falle wird ein Copolymer hergestellt, das 82% Vinylidenchlorid, 13% Vinylchlorid und   5%   Vinylepoxystearat enthält. 



   Beispiel 17: Wie im vorhergehenden Falle wird ein Copolymer hergestellt, das   83%   Vinylidenchlorid, 13% Vinylchlorid und   4%   Dimethylitaconat enthält. 



   Beispiel 18 : Man stellt ein Copolymer her, das 80% Vinylidenchlorid   160   Vinylchlorid 20% Äthylhexylacrylat und 2% Glycidylmethacrylat enthält. 



   B) Herstellung und Eigenschaften von undurchlässigen Verpackungen. 



   1. Herstellung und Eigenschaften von Flaschen. 



   Zur Herstellung von Flaschen mit doppelter Wand gemäss der Erfindung wird es bevorzugt, gemäss der ersten Vorgangsweise, wie sie nachfolgend beschrieben ist, zu arbeiten. 



   Man verwendet einen   doppelten Strangpresskopf,   der mit zwei Extrudieröffnungen   oder-düsen verse-   hen ist, von denen die eine die Innenschicht und die andere die Aussenschicht formt. Man kann Strangpressköpfe mit doppelter koaxialer Materialzuführung oder Köpfe mit doppeltem seitlichem Zuflussdes Materials verwenden. Es empfiehlt sich, die Extrusionstemperaturen jedes der beiden, den doppelwandi-   gen Rohkörper   aufbauenden Materialien sorgfältig auszuwählen, um so eine dichte Verbindung zwischen den beiden schlauchförmigen Rohkörpern schon bei ihrem Austritt aus dem Doppelstrangpresskopf zu gewährleisten. 
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 Doppelstrangpresskopfes gepresst. 



   Der zweite Strangpresskopf wird mit jenem Material gespeist, welches für die Verarbeitung von Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid wohl bekannt ist. In diesem Kopf werden diese Copolymere vermischt und geschmolzen und sodann in den Innenteil des Doppelstrangpresskopfes geschoben. 



   Im ersten Abschnitt des   konzentrischen Doppelstrangpresskopfes   werden   die beiden Kunststoffmateriali-   en, jedoch voneinander getrennt, fortlaufend in Schlauch-bzw. Rohrform übergeführt. 



   Im zweiten Abschnitt werden die beiden aus dem geschmolzenen Material gebildeten Schläuche in innigen Kontakt gebracht und treten dann aus dem Kopf in Form eines homogen aussehenden Rohkörpers mit doppelter Wandung aus, wobei die beiden Schichten der verschiedenen Materialien   vollkommen   aneinander kleben. Dieser Rohkörper wird sodann unmittelbar nach einer beliebigen, an sich bekannten Verfahrenstechnik in Flaschenform übergeführt, beispielsweise durch Formgebung mittels Blasen. 



   Durch die vorgenannte Arbeitsweise erhält man ausgehend von Polyvinylchlorid für die Aussenschicht und von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 1,2,   9, 12   und 13 für die Innenschicht beschrieben sind, Flaschen mit doppelter Wand unter Benutzung eines Doppelstrangpresskopfes mit konzentrischer Extrusion, der mit einem Satz von Kernen und einer Spritzdüse ausgestattet ist, wobei die Durchmesser für den Innenkern 18 mm, für die äussere Spritzdüse 22 mm und für das Zwischenstück 19, 6 mm betragen, welches gleichzeitig die Rolle einer Düse für den Innenteil des Kopfes und eines Kernes für den Aussenteil   spielt. Die erhaltenen Flaschen haben 125 mmHöhe   und 55 mm Durchmesser und wiegen durch- 
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   Nach derselben Verfahrenstechnik bei Verwendung desselben Polymers für die Aussenschicht, jedoch ausgehend von Mischungen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen   3 - 8, 10   und 11   für die Innen-   schicht beschrieben sind, werden doppelwandige Flaschen mit Hilfe eines Spritzkopfes hergestellt, der mit Dornen bzw. Kernen und Düsen ausgestattet ist, deren Durchmesser 17, 4 mm für den Innenkern,   22, 4   mm für die äussere Düse und 19, 6 mm für das Zwischenstück betragen. Die erhaltenen Flaschen haben 125 mm Höhe, 55 mm Durchmesser und wiegen durchschnittlich 35 g. Sie haben eine mittlere Gesamtstärke derWand von 0, 87 mm, wovon ungefähr 0, 34 mm auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid entfallen.

   Die Eigenschaften dieser Flasche sind ebenfalls in der nachfolgenden Tabelle wie-   dergegeben.   



   Ebenfalls nach der gleichen Arbeitsweise ausgehend von einem Gemisch von Polyvinylchlorid mit einem Gehalt von   15%   eines Copolymers auf Basis von Butadien, Styrol und Methylmethacrylat für die Aussenschicht und von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen   16 - 1d   beschrieben sind, werden doppelwandige Flaschen mit Hilfe eines Strangpresskopfes hergestellt, der mit Kernen und Düsen ausgestattet ist, deren Durchmesser 18 mm für den inneren Kern, 22 mm für die äussere Düse und 19,6 mm für das Zwischenstück betragen. Die Flaschen haben 125 mm Höhe, 55 mm Durchmesser und wiegen ungefähr 28 g. Sie haben eine mittlere gesamte Wandstärke von 0,7 mm, wovon 0,25 mm auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid kommen. Die Eigenschaften dieser Flaschen sind wieder in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt. 



   Nach einer zweiten Verfahrenstechnik, die zur Herstellung von Flaschen mit doppelter Wand angewendet werden kann, wird eine übliche Spritzvorrichtung zum Extrudieren des inneren Rohkörpers verwendet. Der extrudierte Schlauch wird abgekühlt und sodann durch Extrudieren der Aussenschicht beim Hindurchgehen durch einen Strangpresskopf überzogen, der analog einem zum Ummanteln   von Drähten   verwendeten Extrudierkopf ausgebildet ist. Es ist wichtig, dass der zentrale Kern bzw. Dorn desUmman-   telungskopfes   mit entsprechenden Mitteln ausgestattet ist, um den Innenschlauch vor dem Überziehen zu konditionieren und unversehrt zu führen. 



   Auf diese Weise wird unter Verwendung von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 14 und 15 beschrieben sind, ein Schlauch von 0, 4 mm Wandstärke extrudiert. In einer Öffnung, die für den Durchgang des zu umhüllenden Gegenstandes vorgesehen ist, wird dieser Schlauch in den Strangpresskopf eingeführt. Auf der Höhe der Spritzdüse wird eine gleichmässige Schicht von geschmolzenem Polyäthylen kontinuierlich auf den Schlauch aufgebracht. Man erhält auf diese Weise einen Rohkörper mit doppelter Wandung, dessen beide Schichten aneinander haften. Dieser Rohkörper wird sodann nach der Blasformtechnik zu Flaschen verformt. Die Dicke der Innenschicht liegt in der Grössenordnung von 0, 13 mm. Die Eigenschaften der Flaschen sind gleichfalls in der nachfolgenden Tabelle wiedergegeben. 



   Eine dritte mögliche Verfahrensweise kann grössere Bedeutung erlangen, wenn sich die eingesetzten Kunststoffmaterialien hinsichtlich ihrer Erweichungstemperaturen stark unterscheiden. Dabei werden die 

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 beiden Schläuche getrennt voneinander extrudiert und abgekühlt. Diese   beiden Schläuche   sind in der Wei- se kalibriert, dass sie im kalten Zustande unter leichter Reibung   übereinandergezogen werden können.   



   Nach diesem Übereinanderziehen der beiden Schläuche werden sie gemeinsam erhitzt, um eine dauer- hafte Verbindung hervorzurufen. Gegebenenfalls kann man das plastische Erinnerungsvermögen der verwendeten Materialien ausnutzen ; beispielsweise kann der Aussenschlauch vorher gedehnt werden, worauf durch Erhitzen ein Andrücken bzw. Umspannen des Innenschlauches bewirkt werden kann. Der so erhal- tene Schlauch wird sodann in Abschnitte getrennt, die nach dem Wiedererwärmen auf geeignete Tempe- ratur genau so wie die nach den beiden andern Verfahrensweisen erhaltenen extrudierten Schläuche zu der
Verpackung verformt werden können. 



   Tabelle 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> E <SEP> i <SEP> g <SEP> e <SEP> n <SEP> s <SEP> c <SEP> h <SEP> a <SEP> f <SEP> t <SEP> e <SEP> n
<tb> Stossfestigkeit <SEP> Durchlässigkeit <SEP> gegen
<tb> benutzte <SEP> H <SEP> 50 <SEP> Wasserdampf <SEP> Sauerstoff <SEP> Kohlensäure
<tb> Materialien <SEP> m <SEP> g/24h <SEP> Ncm3/24h. <SEP> at <SEP> Ncm3/24h.at
<tb> Messbedingungen <SEP> 20 C <SEP> 38 C <SEP> 90% <SEP> 20 C <SEP> 20 C
<tb> relative
<tb> Feuchtigkeit
<tb> Polyvinylchlorid <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> 4
<tb> Polyäthylen <SEP> 6,5 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 5, <SEP> 1 <SEP> 10, <SEP> 8
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 1,2 <SEP>  0,01 <SEP>  0,1 <SEP>  0,1
<tb> Beispiel <SEP> 2 <SEP> 1,2 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0.

   <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 3 <SEP> 1,2 <SEP> < 0,01 <SEP>  0,1 <SEP> < 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 6 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 8 <SEP> 1,2 <SEP> < 0,01 <SEP>  0,1 <SEP>  0,1
<tb> Beispiel <SEP> 9 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 11 <SEP> 1,2 <SEP> 0,

  01 <SEP>  0,1 <SEP> < 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 12 <SEP> 0,4 <SEP> < 0,01 <SEP>  0,1 <SEP>  0,1
<tb> Beispiel <SEP> 13 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 14 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 15 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 0,01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 16 <SEP> 1,6 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0,1 <SEP>  0,1
<tb> Beispiel <SEP> 17 <SEP> 1,6 <SEP> < 0,01 <SEP>  0,1 <SEP>  0,1
<tb> Beispiel <SEP> 18 <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
   +)   ausgedrückt als Fallhöhe, entsprechend   501o   Brüchen, statistisch bestimmt an mit
Wasser von 200C gefüllten Flaschen. 



     #)   Das Zeichen       bedeutet "stark unter" 
Diese Tabelle veranschaulicht die Vorteile von Flaschen gemäss der Erfindung. Diese Flaschen besitzen sowohl die erhöhte Undurchlässigkeit von Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid als auch die mechanischen Eigenschaften des zweiten benutzten Kunststoffmaterials. Die Durchlässigkeit von Flaschen gemäss der Erfindung ist derart gering, dass in den meisten Fällen die Genauigkeit der benutzten Prüfgeräte nicht ausreicht, um sie zu messen. 



   Im übrigen sind die Flaschen im Aussehen homogen und durchsichtig. Im Hinblick auf ihre mechanischen Eigenschaften und ihre hohe Undurchlässigkeit gegen Wasserdampf, Gase, Öle, Fette, Aromastoffe usw. eignen sie sich besonders gut zum Verpacken von hygroskopischen Produkten, die wasserempfindlich, oxydierbar und/oder aromatisiert sind, wie z. B. für Lebensmittel, insbesondere für lösli- 

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   eben   Kaffee, für photographische Erzeugnisse, kosmetische oder chemische Produkte. 



   2. Herstellung und Eigenschaften von undurchlässigen Rohren. 



   Ausgehend von Polyvinylchlorid für   die Aussenschicht   und von Mischungen oder Copolymeren, wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben sind, für die Innenschicht, werden Rohre bzw. Schläuche mit doppelter Wandung nach der nachstehend angegebenen Vorgangsweise erhalten. 



   Es werden zwei Extrudiervorrichtungen verwendet, die mit einem konzentrischen Doppelstrangpresskopf verbunden sind, der horizontal angeordnet ist. 



   Die erste Strangpressvorrichtung wird für die Verarbeitung des steifen Polyvinylchlorids benutzt und die zweite für das Verarbeiten von Copolymeren, die reich an Vinylidenchlorid sind. 



   Der koaxiale Doppelstrangpresskopf ist mit   einem S atz von Kernen und Spritzdüsen ausgestattet,   deren   Durchmesser 14, 7   mm für den Innendorn, 18 mm für   die äussere Spritzdüse und 15, 4 mm für   das Zwischen- stück betragen. 



   Der äussere Teil wird mit   steifem Polyvinylchlorid in geschmolzenem Zustande gespeist, während der   Innenteil mit Massen oder Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid beschickt wird. 



   Das Zwischenstück spielt gleichzeitig die Rolle eines Kernes für den äusseren Teil des Strangpresskopfes und   einer Spritzdüse für   den inneren Teil. Es ist weniger lang wie die beiden andern Stücke. Daraus ergibt   sich, dass   von einem   gewissen Niveau im Inneren des Strangpresskopfes   an die beiden Rohre miteinander in innige Berührung treten, wobei unter der Wirkung des im Inneren des Kopfes herrschenden Druckes das eine Rohr an dem andern Rohr zum Anhaften kommt. 



   Das doublierte Rohr bzw. der doublierte Schlauch tritt aus der Spritzform horizontal aus. Es wird in einem üblichen Kalibrierapparat unter Vakuum aufgenommen und kontinuierlich kalibriert. Der Aussendurchmesser   dieses Rohres beträgt   19,5 mm und seine Gesamtdicke 2 mm, wovon 1, 65 mm auf das steife Polyvinylchlorid und   0, 35 mm   auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid entfallen. 



   Zur Erzielung eines starren. doublierten Rohres wird starres Polyvinylchlorid für die Aussenwand gewählt. Wenn die Steifigkeit des Rohres herabgesetzt werden soll, wird zweckmässig ein weniger steifes Polyvinylchlorid oder anderes Kunststoffmaterial eingesetzt. 



   Die Rohre mit doppelter Wandung besitzen gute Eigenschaften bezüglich Undurchlässigkeit und Beständigkeit gegenüber chemischen Produkten, wie dies bei den vorstehend beschriebenen Flaschen der Fall ist. Sie können auch vorteilhaft zum Transport von Gasen (beispielsweise für Stadtgas), von Lösungsmitteln oder chemischen Lösungen, flüssigen Nahrungsmitteln usw. Anwendung finden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gegen Wasserdampf, Gase, Öle, Fette, Aromastoffe   undurchlässige und   gegen chemische Pro-   duktebeständige Verpackung,   in Form von Rohren, Flaschen, Fässern, zusammendrückbaren Schläuchen   usw.,   dadurch gekennzeichnet, dass die durchExtrusionerhalteneVerpackung auszwei Schichten von Kunststoffmaterial aufgebaut ist, die konzentrisch angeordnet und fest miteinander verbunden sind, wovon die eine Schicht, die die guten mechanischen Eigenschaften der Verpackung gewährleistet, aus einem Kunststoffmaterial besteht, das aus einer Polymere und Copolymere auf Basis von Vinylhalogeniden und/oder Olefinen umfassenden Gruppe ausgewählt ist, während die andere,

   die Undurchlässigkeit der Verpackung sichernde Schicht aus einem Copolymer von Vinylidenchlorid mit einem Gehalt von 65 bis   95%   Vinylidenchlorid gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verpackung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die Undurchlässigkeit sichernde Schicht aus einem Copolymer von Vinylidenchlorid mit einem Gehalt von 70 bis 87% Vinyli denchlorid gebildet ist.
    3. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Undurchlässigkeit sichernde Schicht aus einem Copolymer von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid mit einem Gehalt von 65 bis 95% Vinylidenchlorid und 35-5% Vinylchlorid gebildet ist.
    4. Verpackung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die Undurchlässigkeit sichernde Schicht aus einem Copolymer von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid mit einem Gehalt von 70 bis 87% Vinylidenchlorid und 30-13% Vinylchlorid gebildet ist.
    5. Verpackung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die Undurchlässigkeit sichernde Schicht aus einem Copolymer gebildet ist, das 65-95% Vinylidenchlorid, weniger als 35% Vinylchlorid und gegebenenfalls Acrylnitril und/oder Styrol und weniger als 15al0 eines oder mehrerer Monomerer mit plastifizierenden und/oder stabilisierenden Eigenschaften, ausgewählt unter ungesättigten, gegebenenfalls epoxydierten Estern von Mono- oder Polycarbonsäuren, enthält. <Desc/Clms Page number 8>
    6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Undurchlässigkeit sichernde Schicht aus einem Copolymer gebildet ist, das 65 - 950/0 Vinylidenchlorid, weniger als 35% Vinylchlorid und gegebenenfalls Acrylnitril und/oder Styrol und weniger als 15% eines oder mehrerer ungesättigter, gegebenenfalls epoxydierter Ester von Mono- oder Polycarbonsäuren enthält, die aus einer Al- EMI8.1 Dialkyl-, Dicycloalkyl-undDiaryl-itaconate,-fuma--stearate, Epoxystearate, epoxydierte Tallate, Vinyl- oder Allylepoxylaurate und gemischte Alkyl-. Cy" cloalkyl-oder Aryl-und Vinyl-oderAllylsuccinate,-glutarate,-adipate und-sebacate umfassenden Grup- pe ausgewählt sind.
    7. Verpackung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die guten mechanischen Eigenschaften sichernde Schicht im wesentlichen aus Polyvinylchlorid gebildet ist.
    8. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die guten mechanischen Eigenschaften sichernde Schicht aus einem Vinylchloridcopolymer gebildet ist.
    9. Verpackung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die guten mechanischen Eigenschaften sichernde Schicht aus Polyäthylen gebildet ist.
    10. VerpackungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassdiedie guten mechanischen Eigenschaften sichernde Schicht aus einem Copolymer des Äthylens gebildet ist.
    11. Verpackung nach Anspruch, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die die guten mechanischen Eigenschaften sichernde Schicht aus Polypropylen gebildet ist.
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