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Undurchlässige Verpackung
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bei 50 C 48 h lang getrocknet. Der erzielte Umwandlungsgrad liegt über 95%.
Die dynamische Viskosität einer 2% gen Lösung dieses Copolymers in o-Dichlorbenzol, bei 1200C bestimmt, beträgt 0, 92 cP. Die Temperatur am Ende des Schmelzvorganges dieses Polymers, durch dif- ferentielle thermische Analyse bestimmt, liegt bei 162 C.
Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zusatz von 20 g Natriumpyrophosphat je kg Harz stabilisiert.
Beispiel 2 : In einem Reaktionsgefäss werden 80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 14 Gew.-Teile
Vinylchlorid, 6 Gew.-Teile Epoxystearylacrylat und 1 Gew.-Teil Azodüsobutyronitril innig vermischt.
Man führt sodann unter Rühren 0, 125 Gew. -Teile eines Polyvinylalkohols mit einem Hydrolysengrad von 70% in Form einer Lösung von 166 Teilen Wasser ein. Nach der Polymerisation bei 550C während 42 h wird das Copolymer wie in Beispiel 1 gewonnen. Der Umwandlungsgrad liegt über 95% und die dynami- sche Viskosität macht 0, 89 cP aus, wenn sie wie in Beispiel 1 gemessen wird.
Beispiel 3 : In einem Reaktor werden 80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 15 Gew.-Teile Vinyl- chlorid, 5 Gew.-Teile Bis (2-äthylhexyl)-itaconat und 1 Gew.-Teil Lauroylperoxyd innig vermischt. So- dann führt man unter Rühren 166 Gew.-Teile Wasser zu, die 0, 125 Gew.-Teile eines Polyvinylalkohols vom Hydrolysengrad 70% enthalten.
Sodann wird 40 h unterFortsetzen des Rührens auf 550C erhitzt. Das gebildete Polymer wird filtriert, gewaschen und getrocknet. Seine relative Viskosität, bei 200C in einer Lösung von 10 g/1 inTetrahydro- furan bestimmt, beträgt 1, 45. Der Umwandlungsgrad ist höher als 95%. Die Analyse des Polymers wird nach der Reinigung ausgeführt, die unter Auflösen in Tetrahydrofuran und Ausfällen mit Methanol vor- genommen wird. Bei der Analyse ergibt sich, dass das Polymer 5,1% Itaconatgruppen (Bestimmung nach der Methode von Zeisel) enthält.
Die Gehalte an Kohlenstoff und an Chlor sind 29% bzw. 67, 1%. Daraus lässt sich schliessen, dass das Copolymer ungefähr 81% Vinylidenchlorid, 14% Vinylchlorid und 5% Bis(2-äthylhexylitaconat enthält.
Vor seiner Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 20 g Kalziumricinoleat je kg Harz stabilisiert.
Beispiel 4: Es werden 70 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 26 Gew.-Teile Vinylchorid, 4 Gew.- Teile Dilaurylitaconat und 1 Gew.-TeilLauroyIperoxyd in einem Reaktionsgefäss innig vermischt. Sodann werden unter Rühren 0,125 Gew.-Teile Hydroxypropylzellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst. zugeführt.
Man erhitzt auf 600C und setzt das Rühren fort. Nach 45 h ergibt sich ein Umwandlungsgrad von mehr als 95%. Das gebildete Polymer wird filtiert, gewaschen und getrocknet. Die dynamische Viskosität, bei 200C in einer Lösung von 10 g/i in Tetrahydrofuran bestimmt, ist 1, 42 cP.
Die differentielle thermische Analyse ergibt eine Schmelztemperatur von 1420C.
Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 15 g Natriumpyrophosphat je kg Harz stabilisiert.
Beispiel 5: In einem Reaktor gelangen 80 Gew. -Teile Vinylidenchlorid, 12 Gew.-Teile Vinylchlorid, 8 Gew.-Teile Hexyl-glycidyl-itaconat und 1 Gew.-Teil Azodüsöbutyronitril zur innigen Vermischung. Sodann werden unter Rühren 0,18 Gew.-Teile Carboxymethylzellulose und 0, 30 Gew.-Teile Methylzellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst, zugefügt. Man polymerisiert. sodann 50 h bei 500C und erreicht einen Umwandlungsgrad von mehr als 95%. Das Polymer wird filtriert, gewaschen und getrocknet. Es enhält ungefähr 8% Itaconat und 11% Vinylchlorid.
Beispiel 6 : In einem Reaktionsgefäss werden 78 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 13, 5Gew.-Teile Vinylchlorid, 7 Gew.-Teile Äthylhexylitaconat, 1, 5 Gew.-Teile Glycidylmethacrylat und 1 Gew.-Teil Azodiisobutyronitril innig vermischt. Sodann führt man unter Rühren 0,125 Gew.-Teile Hydroxypropyl- zellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst, ein. Man erhitzt auf 500C und nach 50 h erhielt man einen Umwandlungsgrad von über 95%. Das gebildete Polymer besitzt eine relative Viskosität, wie in Beispiel 3 gemessen, von 1, 48. Es enthält ungefähr 7% Itaconat und 1, 5% Glycidylmethacrylat (bestimmt durch Analyse auf den Oxiran-Sauerstoffgehalt).
Beispiel 7 : In einem Reaktor werden 75 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 15 Gew.-Teile Vinylchlorid, 10 Gew.-Teile gemischtes Hexyl-glycidyl-maleat und 1 Gew,-Teil Azodiisobutyronitril innig vermengt. Sodann fügt man unter Rühren 166 Gew.-Teile Wasser zu, in welchem vorher 0, 125 Gew.-Teile Hydroxypropylzellulose aufgelöst wurden. Man erhitzt das Reaktionsgefäss auf 55 C und setzt das Rühren 60 h lang fort. Sodann wird die Polymerisation beendet. Der Umwandlungsgrad beträgt 97%. Eine enige Lösung dieses Copolymers in o-Dichlorbenzol besitzt bei 1200C eine dynamische Viskosität von 0,90 cP.
Beispiel8 :Eswerden75Gew.-TeileVinylidenchlorid,14Gew.-TeileVinylchlorid,6Gew.-Teile Bis(2-äthylhexyl)-fumarat, 5 Gew.-Teile Vinylepoxystearat und 1 Gew.-Teil Lauroylperoxyd innig ver-
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mischt. Sodann fügt man unter Rühren 166 Gew.-Teile Wasser zu, worin vorher 0, 125 Gew.-Teile Hy- droxypropylzellulose aufgelöst wurden. Man erhitzt den Reaktor auf 650C und setzt das Rühren 58 h lang fort. Der Umwandlungsgrad beträgt dann 970/0.
Eine 2% ige Lösung dieses Copolymers in o-Dichlorbenzol weist bei 120 C eine dynamische Viskosität I von 0, 85 cP auf.
Beispiel 9 : In einem Reaktor werden 80 Gew.-Teile Vinylidenchlorid, 16 Gew.-Teile Vinyl- chlorid, 4 Gew.-Teile Vinylstearat und 1 Gew.-Teil 2,4-Dichlorbenzcylperoxydinnig vermischt. Sodann werden unter Rühren 0, 125 Gew.-Teile eines Polyvinylalkohols vom Hydrolysengrad 70%. gelöst in
166 Gew.-Teilen Wasser, zugeführt.
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polymerisiert170 C.
Vor der Umwandlung wird das Copolymer durch Zugabe von 20 g Kalziumricinoleat je kg Harz sta- bilisiert.
Beispiel10 :ManmischtineinemReaktor77Gew.-TeileVinylidenchlorid,13Gew.-TeileVi- nylchlorid, 1 Gew.-Teil Aorylnitril, 7,5 Gew.-Teile Vinyllaurat, 1, 5 Gew.-Teile Glycidylmethacrylat und1Gew. -TeilAzodiisobutyronitril.SodannführtmanunterRühren0,125Gew.-TeileHydroxypropylzellulose in 166 Gew.-Teil Wasser ein.Man polymerisiert 56 h lang bei 55 C. Der erhaltene Umwandlungsgrad liegt über 95%.
Beispiel11 :ManmischtineinemReaktor72Gew.-TeileVinylidenchlorid,19Gew.-TeileVinylchlorid, 4 Gew.-Teile eines gemischten Vinyl-2-äthylhexyl-succinats, 5 Gew.-Teile Vinylepoxystearat und 1 Gew. -Teil Azodiisobutyronitril. Sodann werden unter Rühren 0, 125 Gew. -Teile Hydroxypropylzellulose, in 166 Gew.-Teilen Wasser gelöst,zugeführt. Man polymerisiert bei 55 C 64 h lang. Der erreichte Umwandlungsgrad ist höher als 950/0.
Beispiel 12 : Mit Hilfe einer Polymerisationsmethode, die analog der in den vorstehenden Beispielen beschrieben ist, wird ein Copolymer hergestellt, welches 75% Vinylidenchlorid und 25% Vinylchlorid enthält.
Vor seiner Umformung wird dieses Copolymer durch Zugabe von 5 g Tetranatriumpyrophosphat und von 20 g epoxydiertem Sojaöl je kg Harz plastifiziert und stabilisiert.
Beispiel 13 : In diesem Falle wird ein Copolymer hergestellt, das 85% Vinylidenchlorid und 15% Vinylchlorid enthält. Dieses Produkt wird durch Zugabe von 5 g Kalziumnitrat und 30 g eines epoxydierten vegetabilen Öles je kg Harz plastifiziert und stabilisiert.
Beispiel 14 : Es wird ein Copolymer mit einem Gehalt von 78% Vinylidenchlorid und 22% Vinylchlorid hergestellt.
Beispiel 15 : Es wird ein Copolymer mit 87% Vinylidenchlorid und 13% Vinylchlorid hergestellt.
Beispiel 16 : In diesem Falle wird ein Copolymer hergestellt, das 82% Vinylidenchlorid, 13% Vinylchlorid und 5% Vinylepoxystearat enthält.
Beispiel 17: Wie im vorhergehenden Falle wird ein Copolymer hergestellt, das 83% Vinylidenchlorid, 13% Vinylchlorid und 4% Dimethylitaconat enthält.
Beispiel 18 : Man stellt ein Copolymer her, das 80% Vinylidenchlorid 160 Vinylchlorid 20% Äthylhexylacrylat und 2% Glycidylmethacrylat enthält.
B) Herstellung und Eigenschaften von undurchlässigen Verpackungen.
1. Herstellung und Eigenschaften von Flaschen.
Zur Herstellung von Flaschen mit doppelter Wand gemäss der Erfindung wird es bevorzugt, gemäss der ersten Vorgangsweise, wie sie nachfolgend beschrieben ist, zu arbeiten.
Man verwendet einen doppelten Strangpresskopf, der mit zwei Extrudieröffnungen oder-düsen verse- hen ist, von denen die eine die Innenschicht und die andere die Aussenschicht formt. Man kann Strangpressköpfe mit doppelter koaxialer Materialzuführung oder Köpfe mit doppeltem seitlichem Zuflussdes Materials verwenden. Es empfiehlt sich, die Extrusionstemperaturen jedes der beiden, den doppelwandi- gen Rohkörper aufbauenden Materialien sorgfältig auszuwählen, um so eine dichte Verbindung zwischen den beiden schlauchförmigen Rohkörpern schon bei ihrem Austritt aus dem Doppelstrangpresskopf zu gewährleisten.
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Doppelstrangpresskopfes gepresst.
Der zweite Strangpresskopf wird mit jenem Material gespeist, welches für die Verarbeitung von Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid wohl bekannt ist. In diesem Kopf werden diese Copolymere vermischt und geschmolzen und sodann in den Innenteil des Doppelstrangpresskopfes geschoben.
Im ersten Abschnitt des konzentrischen Doppelstrangpresskopfes werden die beiden Kunststoffmateriali- en, jedoch voneinander getrennt, fortlaufend in Schlauch-bzw. Rohrform übergeführt.
Im zweiten Abschnitt werden die beiden aus dem geschmolzenen Material gebildeten Schläuche in innigen Kontakt gebracht und treten dann aus dem Kopf in Form eines homogen aussehenden Rohkörpers mit doppelter Wandung aus, wobei die beiden Schichten der verschiedenen Materialien vollkommen aneinander kleben. Dieser Rohkörper wird sodann unmittelbar nach einer beliebigen, an sich bekannten Verfahrenstechnik in Flaschenform übergeführt, beispielsweise durch Formgebung mittels Blasen.
Durch die vorgenannte Arbeitsweise erhält man ausgehend von Polyvinylchlorid für die Aussenschicht und von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 1,2, 9, 12 und 13 für die Innenschicht beschrieben sind, Flaschen mit doppelter Wand unter Benutzung eines Doppelstrangpresskopfes mit konzentrischer Extrusion, der mit einem Satz von Kernen und einer Spritzdüse ausgestattet ist, wobei die Durchmesser für den Innenkern 18 mm, für die äussere Spritzdüse 22 mm und für das Zwischenstück 19, 6 mm betragen, welches gleichzeitig die Rolle einer Düse für den Innenteil des Kopfes und eines Kernes für den Aussenteil spielt. Die erhaltenen Flaschen haben 125 mmHöhe und 55 mm Durchmesser und wiegen durch-
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Nach derselben Verfahrenstechnik bei Verwendung desselben Polymers für die Aussenschicht, jedoch ausgehend von Mischungen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 3 - 8, 10 und 11 für die Innen- schicht beschrieben sind, werden doppelwandige Flaschen mit Hilfe eines Spritzkopfes hergestellt, der mit Dornen bzw. Kernen und Düsen ausgestattet ist, deren Durchmesser 17, 4 mm für den Innenkern, 22, 4 mm für die äussere Düse und 19, 6 mm für das Zwischenstück betragen. Die erhaltenen Flaschen haben 125 mm Höhe, 55 mm Durchmesser und wiegen durchschnittlich 35 g. Sie haben eine mittlere Gesamtstärke derWand von 0, 87 mm, wovon ungefähr 0, 34 mm auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid entfallen.
Die Eigenschaften dieser Flasche sind ebenfalls in der nachfolgenden Tabelle wie- dergegeben.
Ebenfalls nach der gleichen Arbeitsweise ausgehend von einem Gemisch von Polyvinylchlorid mit einem Gehalt von 15% eines Copolymers auf Basis von Butadien, Styrol und Methylmethacrylat für die Aussenschicht und von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 16 - 1d beschrieben sind, werden doppelwandige Flaschen mit Hilfe eines Strangpresskopfes hergestellt, der mit Kernen und Düsen ausgestattet ist, deren Durchmesser 18 mm für den inneren Kern, 22 mm für die äussere Düse und 19,6 mm für das Zwischenstück betragen. Die Flaschen haben 125 mm Höhe, 55 mm Durchmesser und wiegen ungefähr 28 g. Sie haben eine mittlere gesamte Wandstärke von 0,7 mm, wovon 0,25 mm auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid kommen. Die Eigenschaften dieser Flaschen sind wieder in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt.
Nach einer zweiten Verfahrenstechnik, die zur Herstellung von Flaschen mit doppelter Wand angewendet werden kann, wird eine übliche Spritzvorrichtung zum Extrudieren des inneren Rohkörpers verwendet. Der extrudierte Schlauch wird abgekühlt und sodann durch Extrudieren der Aussenschicht beim Hindurchgehen durch einen Strangpresskopf überzogen, der analog einem zum Ummanteln von Drähten verwendeten Extrudierkopf ausgebildet ist. Es ist wichtig, dass der zentrale Kern bzw. Dorn desUmman- telungskopfes mit entsprechenden Mitteln ausgestattet ist, um den Innenschlauch vor dem Überziehen zu konditionieren und unversehrt zu führen.
Auf diese Weise wird unter Verwendung von Massen oder Copolymeren, wie sie in den Beispielen 14 und 15 beschrieben sind, ein Schlauch von 0, 4 mm Wandstärke extrudiert. In einer Öffnung, die für den Durchgang des zu umhüllenden Gegenstandes vorgesehen ist, wird dieser Schlauch in den Strangpresskopf eingeführt. Auf der Höhe der Spritzdüse wird eine gleichmässige Schicht von geschmolzenem Polyäthylen kontinuierlich auf den Schlauch aufgebracht. Man erhält auf diese Weise einen Rohkörper mit doppelter Wandung, dessen beide Schichten aneinander haften. Dieser Rohkörper wird sodann nach der Blasformtechnik zu Flaschen verformt. Die Dicke der Innenschicht liegt in der Grössenordnung von 0, 13 mm. Die Eigenschaften der Flaschen sind gleichfalls in der nachfolgenden Tabelle wiedergegeben.
Eine dritte mögliche Verfahrensweise kann grössere Bedeutung erlangen, wenn sich die eingesetzten Kunststoffmaterialien hinsichtlich ihrer Erweichungstemperaturen stark unterscheiden. Dabei werden die
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beiden Schläuche getrennt voneinander extrudiert und abgekühlt. Diese beiden Schläuche sind in der Wei- se kalibriert, dass sie im kalten Zustande unter leichter Reibung übereinandergezogen werden können.
Nach diesem Übereinanderziehen der beiden Schläuche werden sie gemeinsam erhitzt, um eine dauer- hafte Verbindung hervorzurufen. Gegebenenfalls kann man das plastische Erinnerungsvermögen der verwendeten Materialien ausnutzen ; beispielsweise kann der Aussenschlauch vorher gedehnt werden, worauf durch Erhitzen ein Andrücken bzw. Umspannen des Innenschlauches bewirkt werden kann. Der so erhal- tene Schlauch wird sodann in Abschnitte getrennt, die nach dem Wiedererwärmen auf geeignete Tempe- ratur genau so wie die nach den beiden andern Verfahrensweisen erhaltenen extrudierten Schläuche zu der
Verpackung verformt werden können.
Tabelle
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<tb>
<tb> E <SEP> i <SEP> g <SEP> e <SEP> n <SEP> s <SEP> c <SEP> h <SEP> a <SEP> f <SEP> t <SEP> e <SEP> n
<tb> Stossfestigkeit <SEP> Durchlässigkeit <SEP> gegen
<tb> benutzte <SEP> H <SEP> 50 <SEP> Wasserdampf <SEP> Sauerstoff <SEP> Kohlensäure
<tb> Materialien <SEP> m <SEP> g/24h <SEP> Ncm3/24h. <SEP> at <SEP> Ncm3/24h.at
<tb> Messbedingungen <SEP> 20 C <SEP> 38 C <SEP> 90% <SEP> 20 C <SEP> 20 C
<tb> relative
<tb> Feuchtigkeit
<tb> Polyvinylchlorid <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> 4
<tb> Polyäthylen <SEP> 6,5 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 5, <SEP> 1 <SEP> 10, <SEP> 8
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 1,2 <SEP> 0,01 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 2 <SEP> 1,2 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0.
<SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 3 <SEP> 1,2 <SEP> < 0,01 <SEP> 0,1 <SEP> < 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 6 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 8 <SEP> 1,2 <SEP> < 0,01 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 9 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> < 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 11 <SEP> 1,2 <SEP> 0,
01 <SEP> 0,1 <SEP> < 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 12 <SEP> 0,4 <SEP> < 0,01 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 13 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 14 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 15 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 0,01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> 16 <SEP> 1,6 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 17 <SEP> 1,6 <SEP> < 0,01 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1
<tb> Beispiel <SEP> 18 <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> < 0, <SEP> 01 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
+) ausgedrückt als Fallhöhe, entsprechend 501o Brüchen, statistisch bestimmt an mit
Wasser von 200C gefüllten Flaschen.
#) Das Zeichen bedeutet "stark unter"
Diese Tabelle veranschaulicht die Vorteile von Flaschen gemäss der Erfindung. Diese Flaschen besitzen sowohl die erhöhte Undurchlässigkeit von Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid als auch die mechanischen Eigenschaften des zweiten benutzten Kunststoffmaterials. Die Durchlässigkeit von Flaschen gemäss der Erfindung ist derart gering, dass in den meisten Fällen die Genauigkeit der benutzten Prüfgeräte nicht ausreicht, um sie zu messen.
Im übrigen sind die Flaschen im Aussehen homogen und durchsichtig. Im Hinblick auf ihre mechanischen Eigenschaften und ihre hohe Undurchlässigkeit gegen Wasserdampf, Gase, Öle, Fette, Aromastoffe usw. eignen sie sich besonders gut zum Verpacken von hygroskopischen Produkten, die wasserempfindlich, oxydierbar und/oder aromatisiert sind, wie z. B. für Lebensmittel, insbesondere für lösli-
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eben Kaffee, für photographische Erzeugnisse, kosmetische oder chemische Produkte.
2. Herstellung und Eigenschaften von undurchlässigen Rohren.
Ausgehend von Polyvinylchlorid für die Aussenschicht und von Mischungen oder Copolymeren, wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben sind, für die Innenschicht, werden Rohre bzw. Schläuche mit doppelter Wandung nach der nachstehend angegebenen Vorgangsweise erhalten.
Es werden zwei Extrudiervorrichtungen verwendet, die mit einem konzentrischen Doppelstrangpresskopf verbunden sind, der horizontal angeordnet ist.
Die erste Strangpressvorrichtung wird für die Verarbeitung des steifen Polyvinylchlorids benutzt und die zweite für das Verarbeiten von Copolymeren, die reich an Vinylidenchlorid sind.
Der koaxiale Doppelstrangpresskopf ist mit einem S atz von Kernen und Spritzdüsen ausgestattet, deren Durchmesser 14, 7 mm für den Innendorn, 18 mm für die äussere Spritzdüse und 15, 4 mm für das Zwischen- stück betragen.
Der äussere Teil wird mit steifem Polyvinylchlorid in geschmolzenem Zustande gespeist, während der Innenteil mit Massen oder Copolymeren auf Basis von Vinylidenchlorid beschickt wird.
Das Zwischenstück spielt gleichzeitig die Rolle eines Kernes für den äusseren Teil des Strangpresskopfes und einer Spritzdüse für den inneren Teil. Es ist weniger lang wie die beiden andern Stücke. Daraus ergibt sich, dass von einem gewissen Niveau im Inneren des Strangpresskopfes an die beiden Rohre miteinander in innige Berührung treten, wobei unter der Wirkung des im Inneren des Kopfes herrschenden Druckes das eine Rohr an dem andern Rohr zum Anhaften kommt.
Das doublierte Rohr bzw. der doublierte Schlauch tritt aus der Spritzform horizontal aus. Es wird in einem üblichen Kalibrierapparat unter Vakuum aufgenommen und kontinuierlich kalibriert. Der Aussendurchmesser dieses Rohres beträgt 19,5 mm und seine Gesamtdicke 2 mm, wovon 1, 65 mm auf das steife Polyvinylchlorid und 0, 35 mm auf das Copolymer auf Basis von Vinylidenchlorid entfallen.
Zur Erzielung eines starren. doublierten Rohres wird starres Polyvinylchlorid für die Aussenwand gewählt. Wenn die Steifigkeit des Rohres herabgesetzt werden soll, wird zweckmässig ein weniger steifes Polyvinylchlorid oder anderes Kunststoffmaterial eingesetzt.
Die Rohre mit doppelter Wandung besitzen gute Eigenschaften bezüglich Undurchlässigkeit und Beständigkeit gegenüber chemischen Produkten, wie dies bei den vorstehend beschriebenen Flaschen der Fall ist. Sie können auch vorteilhaft zum Transport von Gasen (beispielsweise für Stadtgas), von Lösungsmitteln oder chemischen Lösungen, flüssigen Nahrungsmitteln usw. Anwendung finden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gegen Wasserdampf, Gase, Öle, Fette, Aromastoffe undurchlässige und gegen chemische Pro- duktebeständige Verpackung, in Form von Rohren, Flaschen, Fässern, zusammendrückbaren Schläuchen usw., dadurch gekennzeichnet, dass die durchExtrusionerhalteneVerpackung auszwei Schichten von Kunststoffmaterial aufgebaut ist, die konzentrisch angeordnet und fest miteinander verbunden sind, wovon die eine Schicht, die die guten mechanischen Eigenschaften der Verpackung gewährleistet, aus einem Kunststoffmaterial besteht, das aus einer Polymere und Copolymere auf Basis von Vinylhalogeniden und/oder Olefinen umfassenden Gruppe ausgewählt ist, während die andere,
die Undurchlässigkeit der Verpackung sichernde Schicht aus einem Copolymer von Vinylidenchlorid mit einem Gehalt von 65 bis 95% Vinylidenchlorid gebildet ist.