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Nachgiebige Muffe im Reinluftrohr eines Luftfilters
Die Erfindung betrifft eine nachgiebige Muffe im Reinluftrohr eines Luftfilters als Verbindung zum Ansaugstutzen am Vergaser einer Brennkraftmaschine, wobei die Muffe Flächenabschnitte zur Anlage an den Rand, den Umfang und den Fussflansch des Vergaserstutzens-aufweist.
Bei bekannten Ausführungen ist eine koaxiale Verbindung zwischen dem Reinluftrohr und dem Ansaugstutzen vorgesehen. Sollen Filter und Vergaser in Berücksichtigung besonderer Einbauumstände schräg zueinander angeordnet sein, so wäre an sich zur Verbindung dieser Teile ein Zwischenstück notwendig, was einen vergrösserten Raumbedarf der Filter-Vergaser-Anordnung und erhöhte Fertigungskosten mit sich bringen würde.
Die Erfindung ermöglicht nun eine besonders einfache nachgiebige Verbindung zwischen dem Ansaugstutzen eines Vergasers und einem schräg zum Vergaser angeordneten Filter, bei der ein Zwischenstück entbehrlich ist, und sie besteht darin, dass bei Anordnung der Endkante des Reinluftrohres schräg zur Filterachse die dem Filterboden benachbarte Randfläche der aus Ringbunden und einem Mittelabschnitt bestehenden Muffe senkrecht zur Filterachse und die gegen den Fussflansch des Ansaugstutzen anliegende Randfläche parallel zur Endkante des Reinluftrohres verläuft, und dass eine Anlage-Ringfläche im oberen Ringbund der Muffe ebenfalls parallel zur Endkante des Reinluftrohres verläuft.
Die neue Muffe ist praktisch in gleicher Weise einfach herstellbar wie bekannte Muffen für eine koaxiale Verbindung für Filter und Ansaugstutzen. Eine gewisse Vorspannung zwischen der Muffe, dem Reinluftrohr und dem Ansaugstutzen gewährleistet eine formschlüssige Verbindung der Teile.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Muffe durch eine Ausnehmung am äusseren Ende des Reinluftrohres gegen Verdrehen gesichert, die einen nockenartigen Ansatz der Muffe aufnimmt.
Die Erfindung sieht vor,. dass der Mittelabschnitt der Muffe in entspanntem Zustand der Muffe nach innen konvex gewölbt ist, so dass sich am Muffenumfang eine Ringnut ergibt.
In bekannter Weise kann die Muffe an ihrem filterseitigen Ringbund eine kegelstumpfartige Leitfläche für den Reinluftstrom aufweisen.
In den Zeichnungen ist das eine nachgiebige Muffe aufnehmende Reinluftrohr eines nur teilweise gezeigten Filters als Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. l einen Längsschnitt, und Fig. 2 einen Ausschnitt aus der Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1.
Bei dem Filter 1 sind der als Abschnitt gezeigte Boden 2 und das Reinluftrohr 3 miteinander verbunden, das ausserhalb des Filters 1 im Durchmesser zu einem Abschnitt 4 erweitert ist, dessen Endkante schräg zur Filterachse verläuft und eine Ausnehmung 5 aufweist, die einen nockenartigen Ansatz der Muffe 6 aufnimmt.
Der Abschnitt 4 des Reinluftrohres 3 nimmt die Muffe 6 aus nachgiebigem Werkstoff, wie Gummi oder gummielastischem Kunststoff, auf. Der gegen die Schulter 3'des Reinluftrohres 3 anliegende Rand der Muffe 6 verläuft senkrecht zur Längsachse des Filters 1, und der aus dem Endabschnitt 4 des Reinluftrohres herausstehende Rand der Muffe 6 verläuft schräg zur Achse des Filters 1, also parallel zur Endkante des Reinluftrohrs 3.
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Während ein Ringbund 7 am unteren Ende der Muffe 6 über seinen ganzen Umfang eine gleich- bleibende Höhe hat, weist ein Ringbund 8 an dem sich gegen die Schulter 31 abstützenden Ende der Muffe 6 unterschiedliche Höhen an seinem Umfang auf. Die Innenfläche 81 des Ringbundes 8 ist kegelstumpfartig ausgebildet, stützt sich mit einer inneren Anlage-Ringfläche 8" gegen den Rand des nicht dargestelltenAusaugstutzens ab und dient als Leitfläche für den aus dem Filter herausragenden Reinluftstrom.
Der zwischen den Ringbunden 7 und 8 liegende Mittelabschnitt 9 der Muffe 6 ist nach innen konvex gewölbt, so dass sich zwischen dem Endabschnitt 4 des Reinluftrohres 3 und der Muffe 6 ein Ringraum 10 bildet. Infolge des. nach innen gebogenen Mittelabschnitts 9 wird der Ansaugstutzen am Vergaser einer Brennkraftmaschine unter erhöhter Vorspannung von der Muffe 6 aufgenommen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Nachgiebige Muffe im Reinluftrohr eines Luftfilters als Verbindung zum Ansaugstutzen am Vergaser einer Brennkraftmaschine, wobei die Muffe Flächenabschnitte zur Anlage gegen den Rand, den Umfang und den Fussflansch des Ansaugstutzens aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung der Endkante des Reinluftrohres (3) schräg zur Filterachse die dem Filterboden (2) benachbarte Randfläche der aus Ringbunden (7,8) und einem Mittelabschnitt (9) bestehenden Muffe (6) senkrecht zur Filterachse und die gegen den Fussflansch des Ansaugstutzen anliegende Randfläche parallel zur Endkante des Reinluftrohres verläuft, und dass eine Anlage-Ringfläche (8") im oberen Ringbund (8) der Muffe (6) ebenfalls parallel zur Endkante des Reinluftrohres (3, 4) verläuft.