AT245149B - Betätigungsvorrichtung für die Nadeln oder Platinen einer Rundstrickmaschine - Google Patents

Betätigungsvorrichtung für die Nadeln oder Platinen einer Rundstrickmaschine

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AT245149B
AT245149B AT764362A AT764362A AT245149B AT 245149 B AT245149 B AT 245149B AT 764362 A AT764362 A AT 764362A AT 764362 A AT764362 A AT 764362A AT 245149 B AT245149 B AT 245149B
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needle
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  Betätigungsvorrichtung für die Nadeln oder Platinen einer
Rundstrickmaschine 
 EMI1.1 
 

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    undteüw eisen   Vertikalschnitt der Maschine nach Fig. 7, Fig. 9 eine Einzelheit einer Variante einer Maschine nach den Fig. 7 und 8, Fig. 10 einen Teil eines weiteren Beispieles. 
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 drehbarer Zylinder 2 befindet, dessen ganzer Mantel mit Längsnuten versehen ist, in denen je eine i Nadel 3 liegt. Unter jeder Nadel 3 befindet sich ein Stösser 4, mit dem die Nadel mit Hilfe einer
Vorrichtung. 5 vor Erreichen des Strickschlosses auf eine gewünschte Höhe eingestellt   werden l {ann.   



   Am oberen Ende des Nadelzylinders 2 sind der innere und der äussere Platiner. ring 6 bzw. 7 be- festigt. In Vertikalnuten der beiden Ringe 6, 7 und zwischen je zwei Nadeln 3 befindet sich eine
Platine 8 oder   9-11. Die Platine-10, weist   eine gerade Unterkante und einen hohenNadelfuss (Fig. 3) auf. Die Platinen 10   sind über den   ganzen Umfang der beiden Ringe 6, 7 verteilt und wechseln ab mit einer Platine der drei andern Typen, von denen jede nur auf gegebenen Abschnitten des Umfanges vor- kommt. Die Platinen 8 kommen im Abschnitt A (Fig. 5), die Platinen 9 im Abschnitt B (Fig. 5) und die Platinen 11 im verbleibenden Abschnitt des Umfanges vor. Beträgt die Gesamtzahl der Pla- tinen 400, so sind 200 Platinen, 10, zirka 50 Platinen 8, zirka 50 Platinen 9 und zirka 100 Plati- nen 11 vorhanden.

   Der untere Rand der Platinen 8,9 und 11 ist teilweise gestuft, und die entspre- chenden Schlitze des äusseren Platinenringes 7 sind entsprechend tiefer ausgeführt. Am Tiefrand der
Platine 8 ist ein Ausschnitt 12 vorhanden und am Seitenrand der Platine 9 ein Ausschnitt 13. 



   Den Platinen ist eine ortsfeste Kappe 14 aufgesetzt, die eine Kreisnut 15 aufweist, durch die die
Platinen beweglich sind. Über dem   Strickschloss   ist die Nut 15 nach aussen gebogen und dann wieder nach innen   (Fig. 5), so   dass die Platinen oberhalb des Strickschlosses sich nach aussen und dann wieder nach innen bewegen. Wo die Nut 15   wieder nach innen gebogen ist, weist die Platinenkappe eine Lippe   16 auf, die um einen Zapfen 17 schwenkbar ist und von einem Stab 18   nach innen gestossen werden   kann, bis sie eine Stellung erreicht, in der sie in die Nut 15 ragt, und diese Lippe kann auch in eine
Stellung zurückgezogen werden, in der sie ausserhalb der Nut 15 liegt. 



   Die Lippe 16 ist auf dem Zapfen 17 etwas in vertikaler Richtung beweglich und wird von einer
Feder 19 in ihrer untersten Lage gehalten. Der Unterseite der Lippe 16 ist eine nach unten gerich- tete Blattfeder 20   angepasst.   deren grösste Abmessung im   Ur11fangssinn   liegt und die daher in radialer
Richtung federt. Die Unterseite der Blattfeder 20 arbeitet mit einer an einem Teil des Umfanges des   äusseren Platinenringes   7   angebrachtenKurvenfläche   21 zusammen, deren Oberseite im Abschnitt C (Fig. 5) aufwärts geneigt ist und im Abschnitt D (Fig. 5) horizontal verläuft. Die Fläche 21 hebt die
Lippe 16 durch die Blattfeder 20 von ihrer untersten Lage, die in   Hg. l   voll ausgezogen ist, in die oberste Lage, die in   Fig. 1   punktiert ist. 



   Die beschriebene Apparatur arbeitet wie folgt :
Beim Drehen des Zylinders 2 mit dem inneren Platinenring 6, dem äusseren Platinenring 7, den Nadeln 3 und den Platinen   8 -11,   bewegen sich die Platinen durch die Nut 15 der statio- nären Platinenkappe 14, und oberhalb des Strickschlosses werden sie zufolge der Form der Nut 15 nach   aussen und wieder nach innenbewegt. Ist der Mechanismus zumEinwärtsstossen des Stabes   18 nicht in Tätigkeit, so werden alle Platinen nach der Bewegung nach aussen durch den Rand 22 der Nut 15 (Fig. 5) wieder einwärts gedrückt. Der Mechanismus zum Betätigen des Stabes 18 ist nun so eingestellt, dass der Stab 18 die Lippe 16 in dem Moment nach innen stösst, in dem die Platinen 8 sich vor- überbewegen, d.h. im Abschnitt A des Platinenringes (Fig. 5a).

   Die Lippe 16 tritt dann in den Ausschnitt 12 der Platinen 8 und solange sich nur Platinen 8 (abwechselnd mit Platinen 10) vorüberbewegen, wird die Platinenbewegung noch vom Rand 22 der Nut 15 bestimmt. Bewegt sich dann 
 EMI2.2 
 
Lippesich zur Seite, so dass die Bewegung der Lippe 16 nicht aufgehalten wird. 



   Erreicht die erste Platine. 9 die lippe 16, d. h. sobald der Abschnitt B (Fig. 5a) die Lippe 16 erreicht,   werden die Platinen   9 durch die Lippe 16 früher als normal nach innen   gedrängt,   wodurch gewährleistet wird, dass der Fäden auf den Kopf 24 der Platine 9 anstatt auf die normale Kulierkante 23 zu liegen kommt. Die Platinen 10, die mit den Platinen 9 abwechseln, weisen einen geraden unteren Rand auf, so dass die Lippe 16 nicht auf sie einwirkt und der Faden, wie normal, auf der Tragfläche 23 dieser Platinen zu liegen kommt.

   Die die Fadentragstellen auf zwei aufeinanderfolgenden Platinen 9 und 10 verbindende Linie ist somit geneigt, und daher ist im tiefsten Punkt des Nadelweges der Abstand zwischen dieser Linie und dem Kopf der zwischen den beiden Platinen 9,10 befindlichenNadel grösser als der normale, und es kann ein spezielles Muster ausgearbeitet werden, für welches dies erforderlich ist. Dieser Vorgang, dass der in Frage stehende Abstand grösser wird als normal, findet augenblicklich voll und ganz statt,-wenn die erste Platine 9 die Lippe 16 erreicht, so dass ein 

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 fehlerhaftes Stricken zufolge Zwischenstellungen-wie es bei normaler Steuerung eintreten   würde-ver-   mieden wird.

   Beim Vorüberbewegen des Abschnittes B hört die   Kurvenfläche   21 auf, so dass die Blattfeder 20 der Lippe 16 in die Vertikallage zurückspringt. 



   Im verbleibenden Abschnitt des Plattenringes alternieren die Platinen 10 mit Platinen 11, die   aufderAussenseitekeinenAusschnittaufweisen. sodassauchdiePIatinen   11 durch die Lippe 16 frühzeitiger einwärts gedrängt werden. Nähert sich das Ende des in Frage stehenden Abschnittes, so beginnt der aufwärts geneigte Teil C der Nockenfläche 21, die Blattfeder 20 bewegt sich aufwärts gegen diesen Teil C, und die Lippe 16 wird in   die höchste   Lage gehoben, ohne dass ihre Einwirkung auf die Platinen 11 beeinflusst würde. 



   Nähert sich die erste Platine 8,   d. h.   der Abschnitt A, wieder der Lippe 16, so befindet sich letztere in der höchsten Lage und wird darin vom Abschnitt D   derKurvenfläche   21 gehalten. In dieser höchsten Lage greift die Lippe 16 an einem Teil der Platinen oberhalb des Ausschnittes 12 an, und daher werden die Platinen 8 von der Lippe 16 auch vorzeitig nach innen gedrängt. 
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    die letzte PlatinederNut   15 anstatt von der Lippe 16   nach innen gedrängt wird. Somit hört auch die Aktion derLippe   16 augenblicklich ganz auf,    & o   dass auch am Ende des Arbeitsganges kein fehlerhaftes Stricken stattfindet. Die Lippe 16 wird vom Stab 18 herausgezogen, bevor   dieKurvenfläche   21 und der Abschnitt B aufhören. 



   Es ist auch möglich, den unteren Rand der Platine 10 gleich demjenigen der Platinen auf der einen oder   ändern Seite   derselben auszubilden, so dass alle Platinen nach innen gedrängt werden : aber in diesem Fall muss der Platinenkopf 24 niedriger sein, damit der Abstand zwischen der die Fadentragstellen auf zweibenachbarten Platinenköpfen verbindenden Linie und dem Nadelkopf am tiefsten Punkt des Nadelweges auf dem richtigen Wert gehalten wird. 



   Gemäss einer Variante (Fig. 6) können zwei Lippen 16U und 161 übereinander angeordnet werden, anstatt nur einer einzigen beweglichen Lippe 16, so dass die Kurvenfläche 21 sich erübrigt : aber in diesem Fall muss für jede einzelne Lippe ein separater Steuerstab vorgesehen sein. Die Lippe 161 muss sich dann einwärts bewegen in einem Abschnitt entsprechend demjenigen, in dem sich die Lippe 16 in der tiefsten Lage befindet, während die Lippe 160 sich einwärts bewegen muss in einem Abschnitt entsprechend demjenigen, in dem die Lippe 16 die höchste Lage einnimmt. In diesem Fall können die beiden Lippen 160,161 verschiebbar in einem Block 162 gelagert sein, der an der Platinenklappe 14 montiert ist. 



   Das Beispiel nach den Fig. 7 und 8 macht Gebrauch von der Tatsache, dass die Nadelfüsse von Rundstrickmaschinen im allgemeinen verschiedene Längen in den verschiedenen Abschnitten des Mantels des Nadelzylinders aufweisen. In den Nuten 31 des Nadelzylinders 32 wurden die Nadeln 33 auf solche Weise eingesetzt, dass in einem relativ breiten Abschnitt Nadeln mit kurzen Füssen 34 vorhanden sind : in zwei benachbarten relativ kurzen Abschnitten auf der einen und   andem   Seite befinden sich Nadeln mit langen Füssen 35, und im verbleibenden relativ breiten Abschnitt sind Nadeln mit Füssen 36   mittlerer Grösse   vorhanden. Im unteren Teil des Strickschlosses 37 ist eine Ausnehmung 38 vorgeseben, die sich nicht über die ganze Breite des Strickschlosses 37 erstreckt.

   In dieser Ausnehmung 38 ist ein Nocken 39   verschiebbar und drehbar eingepasst. Der Nocken   39 wird von einer Feder 40 in seinerradialäusserstenLagegehaltenundwirdsogesteuert, dassderNocken39zweiLageneinnehmen kann, nämlich eine Lage, in der er in der Ausnehmung 38 liegt, und eine Lage, in der er einige Mil-   limeter unter das Strickschloss   37 vorspringt, wobei der Nocken 39 in dieser zweiten Lage überdies vom Stab 41 gegen die Kraft der Feder 40   einwärts verschoben werden kann. In den längsten Nadel-   füssen 35 des nach den Füssen 34   im Umfangsinn folgenden Abschnittes ist in der Oberkante des Fu-   sses eine Aussparung 42 vorgesehen, in die der Nocken 39 eingreift,   wenn er sich in dei eingescho-     benen Lage befindet.

   In der radial äussersten Lage des Nockens   39 befindet sich dieser ausserhalb des Bereiches der Füsse 34, wirkt aber auf die Füsse 35 und 36 ein. 



   Der Mechanismus nach den Fig. 7 und 8 arbeitet wie folgt : Beim Glattstricken liegt der Nocken 39 zurückgezogen in der Ausnehmung 38 des Strickschlosses 37 und wird von der Feder 40 in der äussersten Lage gehalten. Beim Inbetriebsetzen des   Steuprmechanismus   des Nockens 39 wird der Stab 41 gedreht, so dass der Nocken 39 aus derAusnehmung 38 herausgedreht wira in einem Augenblick, da sich die Nadeln mit den kurzen Füssen 34 vorbeibewegen. Der Nocken 39 befindet sich ausserhalb des Einflussbereiches der kurzen Füsse 34, so dass sich die Normalbewegung der Nadeln 33 fortsetzt, solange sich die Füsse 34 am Strickschloss 37 vorbeibewegen. 

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   Sobald die erste Nadel mit einem langen Fuss 35 den Unterrand des Strickschlosses 37 erreicht, wird sie vom Nocken 39 ergriffen und gezwungen, sich weiter als normal abwärts zu bewegen. Dies trifft auch auf die Füsse 36 und auf den'zweiten Srtz von Füssen   35.   zu. Bewegen sich letztere am
Strickschloss vorbei, so wird der Stab 41 vom Steuermechanismus einwärts verschoben, so dass nun auch die Füsse 34 vom Nocken 39 ergriffen werden und sich auch die Nadeln mit den kurzen Füssen 34 um einige Millimeter weiter als normal abwärts bewegen. Nachdem sich der letzte Fuss 34 vorüberbe- wegt hat, fällt der Nocken 39 in die Ausnehmung 42 der ersten Gruppe von Nadeln mit langen Fü- ssen 35, so dass sich diese Nadeln wieder normal an der   Unterkante drs Strichschlosses 37   bewegen.

   Bewegt sich diese Gruppe von Nadeln am Schloss 37 vorbei, so wird der Stab 41 gedreht, so dass der   , Nocken 39'wieder   innerhalb des Schlosses 37 zur Ruhe kommt, und der Druck auf dem Stab 41 wird weggenommen, so dass der Nocken 39 in seine Ruhestellung zurückkehrt. Der Vorgang, dass sich die Nadeln weiter abwärts bewegen als normal, findet somit genau in einer Umdrehung des Nadelzylin- ders 32 statt, und es sind keine fehlerhaften Zwischenstellungen möglich. 



   In der Variante   nach Fig. 9 sind zwei Nocken 391,   392 vorhanden, die auf der Steuerwelle 411 bzw. der koaxialen Steuerwelle 412 montiert sind. Die beiden Wellen 411. 412 sind hohl und können unter dem Einfluss eines Steuermechanismus eine Drehbewegung ausführen, können aber nicht in radialer Richtung verschoben werden.

   Die beiden Nocken 391,392 werden so gesteuert, dass der Nocken 392 zuerst in Tätigkeit tritt, beim Vorbeibewegen der   Nadelfüsse.   34, der Nocken 391 beim    Vor-   beibewegen der Nadelfüsse 35, der Nocken 392 zuerst ausgeschaltet wird, wieder beim Vorbeibewegen   dernadelfüsse   34, und dass der Nocken 391 zuletzt ausgeschaltet wird, beim Vorbeibewegen der Ausnehmungen 42 der ersten Reihe von Nadelfüssen 35-
Die Variante nach Fig. 9 verlangt ein zweifaches Steuersystem, wie die Variante nach Fig. 6, aber anderseits weisen diese beiden Varianten den Vorteil auf, dass sie nicht nur zum Stricken von Mustern geeignet   sind. für   die nach jeder Umdrehung eine Neueinstellung erforderlich ist, sondern auch von Mustern, für die eine Einstellung nach zwei oder mehr Umdrehungen erforderlich ist. 



   Fig. 10 zeigt ein Beispiel, bei dem die Nadeln 53   eineverlängerung 54 mit   einem zusätzlichen Nadelfuss 55 aufweisen. In diesem Fall bewegen sich die normalen Nadelfüsse 56 durch ein normales Strickschloss 57, und der Landekamm 58 ist-hier so abgeändert worden, dass die   Nadelfüsse   56 Raum haben, sich um ein geringes weiter abwärts als normal zu bewegen. Um dies zu bewerkstelligen, kann der Nocken gemäss der punktierte Linie 59   verschmÅalert   werden ; es ist aber   z. B.   auch möglich, den Nocken 58 federnd auszubilden oder ihm eine Zwangsbewegung zu erteilen. 



     Die zusätzlichen Nadelfüsse   55 der Nadeln 53 sind auf einem Teil des Mantels des Nadelzylinders 52 auf einer solchen Höhe vorhanden, dass sie mit einem Nocken 60 zusammenarbeiten können, während auf dem restlichen Teil des Nadelzylinders die zusätzlichen Nadelfüsse auf einer ändern Höhe liegen und mit einem   weiterenNocken Sl   zusammenarbeiten können. Die beiden Nocken 60, 61 sind gleitbar in einer Einstellvorrichtung 62 montiert und im Fall von Glattstricken befinden sie sich ausserhalb des Bereiches der zusätzlichen Füsse 55. Wenn aber die Nadeln 53 tiefer als normal gesenkt werden müssen, so wird einer der beiden Nocken'60, 61 zuerst in die Arbeitsteilung gebracht,   u. zw.   in einem Moment, wenn sich keiner der zusätzlichen Nadelfüsse 55 am entsprechenden Nocken vorbeibewegt.

   Wenn beim weiteren Drehen der betreffende Nocken an den entsprechenden Nadelfüssen 55 angreift, so wird der andere Nocken in die Arbeitsstellung versetzt, und dem ersten Nocken stehen somit keine Nadelfüsse 55 gegenüber. Wirkt beim weiteren Drehen der zweite Nocken auf die entspre-   chenden Nadelfüsse ein,   so wird der ersteNocken   zurückgezogen   und, wenn sich die letzten Nadelfüsse am zweiten Nocken vorbeibewegt haben, so wird auch dieser zurückgezogen. Daher findet auch wieder der Übergang von der normalen Bewegung der Nadeln 53 zur speziellen Bewegung,   d. h.   tiefer als normal, augenblicklich und vollständig statt, ebenso wie auch die Beendigung dieser Bewegung. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Betätigungsvorrichtung für die Nadeln oder Platinen einer Rundstrickmaschine mit einem umlaufenden Nadelzylinder, der mit Zungennadeln und dazwischenliegenden Platinen bestückt ist, wobei Führungsnuten und/oder-nockenfurdieNadel-undPIatinensteuerung vornanden sind, sowie Einstellmittel, um während bestimmter Umdrehungen des Zylinders den Abstand zwischen der Verbindungslinie der Fadenstützpunkte auf zwei benachbarten Platinen und dem dazwischenliegenden Nadelkopf im unteren Punkt der Nadelbewegung auf einen grösseren Wert als während zwischenliegender Umdrehungen einzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse der Nadeln (33) oder Platinen (8, 9,10, 11)
    bis auf die <Desc/Clms Page number 5> im Bereich vor und nach dem Umschaltpunkt angeordneten eine mindestens doppelt breite Angriffsfläche für die Betätigungshebel (16 ; 160 : 161 : 39 ; 391 ; 392) ud. dgl. haben bzw. zwei getrennte Angriffsflä- chen (55) mit einfacher Breite aufweisen, dass die Fusse der im Bereich (A) vor dem Umschaltpunkt lie- gendenNadeln oderP]atinen nurAngriffsfiächen mit gegenüber den vorgenannten von einer Seite her ver- EMI5.1 reich (B) nach dem Umschaltpunkt angeordneten Nadeln bzw.
    Platinen nur Angriffsflächen mit von der andern Seite her verringerter Breite bzw. nur die andere Angriffsfläche mit einfacher Breite besitzen, so dass die Betätigungsvorrichtung beim Vorbeigang an den so gebildeten, gegeneinander versetzten Aussparungen oder Lücken in der Fussreihe ein-bzw. ausschaltbar ist.
    2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung zwei nebeneinanderliegende Betätigungshebel (160, 161; 391, 392 ; 60, 61) od. dgl. aufweist, von denen der eine während des Vorbeiganges an der vor dem Umschaltpunkt liegenden Aussparung bzw.
    Lücke in der Fussreihe einschaltbar und vor Wiedererreichen des Umschaltpunktes ausschaltbar ist, während der andere etwas später einrückbar und erst beim Vorbeigang an der nach dem Umschaltpunkt liegenden Aussparung bzw. Lücke in der Fussreihe ausrückbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung einen einzigen Betätigungshebel (16 ; 39) od. dgl. besitzt, der während seiner Einschaltdauer querverschiebbar ist.
AT764362A 1962-01-03 1962-09-26 Betätigungsvorrichtung für die Nadeln oder Platinen einer Rundstrickmaschine AT245149B (de)

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