AT243387B - Gleichlaufkontroll- und Steuereinrichtung - Google Patents

Gleichlaufkontroll- und Steuereinrichtung

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AT243387B
AT243387B AT188663A AT188663A AT243387B AT 243387 B AT243387 B AT 243387B AT 188663 A AT188663 A AT 188663A AT 188663 A AT188663 A AT 188663A AT 243387 B AT243387 B AT 243387B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
control
synchronism
devices
transmitters
chassis
Prior art date
Application number
AT188663A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Prachar
Adolf Ing Hofstaetter
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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Publication date
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  • Control And Safety Of Cranes (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gleichlaufkontroll-und   Steuereinrichtung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Überwachung grösserer Förderanlagen, welche - etwa wegen ihrer grossen Abmessungen - als Fahrantrieb zwei oder mehrere Elektromotoren haben, die üblicherweise, um Schrägstellen beim Verfahren zu verhindern, in vereinfachter elektrischer Welle oder einfach parallelgeschaltet sind. Um durch ungleiche Belastung und einseitiges Rutschen angetriebener Räder aufgetreten Schiefstellungen zu überwachen, wurden mehrere Vorschläge gemacht. Zum Beispiel sind an den relativ weit voneinander parallel angeordneten Fahrbahnen zur Kontrolle der Verfahrbewegung einzelne Marken oder durchgehend zahnstangenähnliche Anordnungen vorgesehen.

   Diese werden mechanisch, optisch oder magnetisch abgetastet und in Signale umgewandelt, die entweder als Warnzeichen dienen oder über geeignete Steuereinrichtungen direkt auf den Antrieb einwirken, um selbsttätig oder durch manuelle Auslösung Korrekturen des aufgetretenen Fehlers auszuführen. Die vorerwähnten Enrichtungen tragen in ihrer aufwändigen und teuren Ausführung mit durchgehenden Zahnstangen oder Triebstöcken dem Umstand Rechnung, dass über grössere Fahrstrecken der Anzeigefehler des Überwachungsgerätes nicht zu gross werden darf. 



   Die einfachere Ausführung kann eine auf kürzester Wegstrecke auftretende Schrägstellung, z. B. durch Fehler am Triebwerk oder Hindernisse auf den Fahrbahnen, wenn. diese zwischen Marken liegen, nicht verhindern. 



   Von Schlepp- oder Laufrädern abgeleitete Kontrolleinrichtungen enthalten über längere Fahrstrecken den durch Rutschen auf den Schienen oder Durchmesserunterschiede entstehenden Anzeigefehler, der die Brauchbarkeit des Messwertes in Frage stellt. 



   Typische Konstruktionen nach den vorstehend erläuterten Prinzipien sind   z. B.   in folgenden Druckschriften dargestellt :
Die deutsche Auslegeschrift Nr.   1 i19417   beschreibt eine Kontakteinrichtung, bei der Kontakte einerseits auf der Schiene in grossen Abständen, anderseits auf dem Fahrwerk mit geringeren Abständen angebracht sind. Die Zusatzkontakte dienen dabei zur wechselseitigen Steuerung der Antriebsmotore. In der deutschenAuslegeschrift Nr. 1113 076 ist eine Steuerung dargestellt, bei der mittels Kontakten eine grosse Zahl von Impulsen ausgelöst wird. Gemäss der deutschen Auslegeschrift Nr.   1109338   erfolgt die Gleichlaufsteuerung durch drei bewegliche Kontakte an jeder Antriebseite, die von feststehenden Nocken so geschaltet werden, dass immer ein Kontakt betätigt ist. 



   Eine zwangsläufig   angetriebeneGleichlaufkontrolle nach demDrehfeldgeberprinzip   ist in der österr. 



  Patentschrift   Nr. 207 469   beschrieben worden. Bei einer solchen Steuereinrichtung können aber durch gewisse äussere Umstände, wie   z. B. Bahnkrümmung,   Unebenheiten, Eisbildung auf den Bahnen   u. dgl.,   besonders bei längeren Fahrstrecken grössere Unstimmigkeiten zwischen der   Längenzählung   der einzelnen Fahrwerke auftreten, die nicht von einer Störung des Gleichlaufes herrühren. Solche mögliche Unstimmigkeiten werden durch die erfindungsgemässe Kombination beseitigt. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung verbindet die preisgünstige Lösung mit Schlepprad zur kontinuierlichen Überwachung mit dem geringen Aufwand der einzelnen, je nach Betriebserfordernis dichter zu setzenden Marken. Bei diesen erfolgt eine Signalisierung, deren Art einen Fehler an der kontinuierlichen Kontrolleinrichtung erkennen lässt.

   Die Erfindung besteht in erster Linie darin, dass bei einer Gleichlaufkontrolleinrichtung, bei welcher die Kontrolle des Gleichlaufes mittels auf Schienen oder auf parallel zu 

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 diesen zusätzlich   verlegten Rollschienen ablaufende Schleppräder   mit Belag, welche an der Krankonstruktion gelenkig befestigt sind und einen   Wechselstrom-Drehfeldgeber   antreiben, kontinuierlich erfolgt, zur Kompensierung der Fehler des Drehfeldgeberantriebes längs der Fahrbahn Kontrollmarken vorhanden sind, welche beim Passieren des Fahrwerkes den Gleichlauf der Kontroll- und Steuereinrichtungen und der getrennten Fahrwerke elektrisch überwachen. 



   Diese Kombination von Kontrolleinrichtungen dient vor allem dazu, Differenzen, die nicht auf eine Ungleichmässigkeit im Gleichlauf zurückzuführen sind, sondern aus äusseren Umständen, wie z. B. Eisbildung, Bahnkrümmung   u. dgl.   resultieren, zu eliminieren. Die Gebereinrichtungen sind dabei mittels   derKontrollmarkenerfindungsgernäss   in der Weise einstellbar, dass nach Stillsetzen des Kranes über zwei entsprechenden Kontrollmarken durch Betätigung eines Schalters die Verbindung der beiden Geber untereinander unterbrochen, hingegen die beiden Geber über von den Kontrolleinrichtungen geschlossene Schalter gleichzeitig an eine Fremdspannung angelegt werden, welche den Gleichlauf der beiden Geber wieder herstellt. 



   Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine   erfindungsgemässeAusführung. Zwei   gleichmässig mit der Fahrbewegung abrollende   Schleppräder 1, 1'   treiben über ein Zahnradvorgelege 2, 2' welches der Anzeigegenauigkeit entsprechend ausgelegt ist, je einDrehmeldersystem   4, 4' an. Die   vorgesehene Kupplung   3, 3'   wird elektrisch eingerückt, sobald der Steuerstromkreis der Anlage eingeschaltet wird. 



   Von den Drehmeldersystemen 4, 4' wird in bekannter Art bei Winkeldifferenzen der Geberachsen eine Differenzspannung erzeugt und von einem Voltmeter 5 angezeigt. Deren Grösse erreicht bei   +300   Winkeldifferenz der Geberachsen ihr Maximum und folgt   bis-300   Differenz vom Mittelwert der Sinusfunktion. Aus dem Spannungswert ist daher unmittelbar Grösse und Richtung der Abweichung abzulesen. 



  Meldekontakte am Messinstrument können in bekannter Art zur Abschaltung des Antriebes oder zur Korrektur   der Schrägstellung   benutzt werden, wobei der Spannungswert bereits Grösse und Richtung dernotwendigen Korrektur angibt. 



   Bei   erstmaligtreinstellüng   sowie nach dem Verfahren über grössere Strecken kann bei der erfindungsgemässen Anordnung über den an gegenüberliegenden Punkten der Fahrbahnen angebrachten Marken im Stillstand oder eventuell auch bei sehr geringer Fahrgeschwindigkeit, die Gleichlaufstellung der Geberachsen geprüft oder wiederhergestellt werden, falls die grüne Lampe leuchtet und das Messinstrument 5 trotzdem eine vom Sollwert abweichende Anzeige gibt. 



   In diesem Falle sind beide Schalter   12, 12'   gleichzeitig betätigt,   d. h.   die Fördereinrichtung bewegt sich im Gleichlauf, die grüne Signallampe 9 leuchtet auf und gestattet, die bereits einseitig angeschlossene Spule des Relais 7 durch Drücken des Schlüsseltasters 11 an die Gleichspannung zu legen. Dieses Relais 7 schalter um und trennt die elektromagnetischen Kupplungen 3 von ihrer Speisespannung. Zugleich werden die Anschlüsse der Geber 4,4' so umgeschaltet, dass diese, sich nunmehr frei bewegend, unter dem bekannterweise auftretenden Nullstellmoment sich in jene Stellung zueinander bewegen, welche nach späterem, abermaligem Umschalten und Kuppeln mit den   Schlepprädem   dem bei Gleichstellung der Fahrwerke vorgesehenen Spannungswert entspricht.

   Mit den vorbeschriebenen Schaltern   12, 12'   ist es auch   möglich, unabhängig   eine geringe Ungleichmässigkeit beim Überfahren der Marken mittels des Relais 8 und der beiden Signallampen 10 anzuzeigen und zu speichern. Die Grösse der   zulässigen     Ungleichmässigkeit   kann   z. B.   durch die Zeitkonstante des verwendeten Relais oder durch die Länge der   14essmarken   begrenzt werden. 



   Dieses Signal kann durch Betätigung des Tasters 11 gelöscht werden. 



   Im Stromlauf der Relaisspule 7 und am Taster 11 befinden sich noch weitere Kontakte, um Fehlbetätigung während der Fahrt auszuschliessen. 



   Durch diese neuartige Gleichlaufkontroll- und Steuereinrichtung wird bei relativ geringem Aufwand eine grosse Sicherheit für den Fahrbetrieb der meist teuren Fördereinrichtungen erzielt. Die Kontrolleinrichtung   12, 12'   an den Fahrbahnen trägt zur Erhöhung der Sicherheit wesentlich bei, da durch die unverrückbar, längs der Kranbahnschienen befestigten Marken eine   exakteKontrollmöglichkeit für den Kran-   führer geschaffen wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Gleichlaufkontroll- und Steuereinrichtung für Verladebrücken und Bockkrane sowie andere Krane und Schienenfahrzeuge, welche mittels getrennter Fahrwerke betrieben werden, bei welcher die Kontrolle desGleichlaufes der Fahrbewegung mittels auf Schienen oder auf parallel zu diesen zusätzlich verlegten Rollschienen ablaufenden Schlepprädern mit Belag, welche an der Krankonstruktion gelenkig be- <Desc/Clms Page number 3> festigt sind und einen Wechselstrom-Drehfeldgeber antreiben, kontinuierlich erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kompensierung der Fehler des Drehfeldgeberantriebes längs der Fahrbahn Kontrollmarken vorhanden sind, welche beim Passieren des Fahrwerkes den Gleichlauf der Kontroll- und Steuereinrichtungen und der getrennten Fahrwerke elektrisch überwachen.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche die Fahrzeuge bei Feststellung von Gleichlaufunstimmigkeiten wieder selbsttätig auf Gleichlauf bringen.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Ausschaltvorrichtungen vorgesehen sind, welche bei Erreichen eines Fehlergrenzwertes im Gleichlauf das Schienenfahrzeug automatisch stillsetzen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Fehlergrenzwert ein- stellbar ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die längs der Fahrbahn angeordneten Kontrollmarken entsprechend denBetriebserfordernissen in variablen Abständen vorgesehen sind.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese Impulse auf Anzeige- einrichtungen einwirken, welche anzeigen, ob die Impulse an den Fahrwerken gleichzeitig oder mit zeitlichem Abstand ausgelöst worden sind. EMI3.1 ter die Verbindung der beiden Geber untereinander unterbrochen, hingegen die beiden Geber über von den Kontrolleinrichtungen geschlossene Schalter gleichzeitig an eine Fremdspannung angelegt werden, welche den Gleichlauf der beiden Geber wieder herstellt.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Kontrollmarken ausgelösten Impulse Steuervorgänge zur Korrektur des Gleichlaufes auslösen.
    10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Grösse und Richtung der Gleichlaufkorrektur von der jeweiligen Anzeige der Drehmelder bestimmt ist.
AT188663A 1963-03-11 1963-03-11 Gleichlaufkontroll- und Steuereinrichtung AT243387B (de)

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