AT242815B - Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen - Google Patents

Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen

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AT242815B
AT242815B AT832262A AT832262A AT242815B AT 242815 B AT242815 B AT 242815B AT 832262 A AT832262 A AT 832262A AT 832262 A AT832262 A AT 832262A AT 242815 B AT242815 B AT 242815B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen 
Das Stammpatent betrifft eine Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen mit einem Einkoppelteil, in dem die Elektronen des Elektronenstrahles eine dem Eingangssignal entsprechende Ablenkung aus der Achse des unmodulierten Elektronenstrahles erfahren, einem aus einem unverdrillten Vierpol bestehenden Verstärkerteil, in dem das Eingangssignal durch Vergrösserung der Ablenkung verstärkt wird und einem Auskoppelteil, in dem das verstärkte Eingangssignal durch Influenzwirkung ausgekoppelt wird, bei der ein homogenes Magnetfeld sich in Längsrichtung der Röhre oder die gesamte,

   vom Elektronenstrahl durchlaufende Wegstrecke erstreckt und das Vierpolfeld des Verstärkerteiles ein räumlich und zeitlich feststehendes Gleichfeld mit in   Strahlrichtung geradlinig verlaufenden Potentialflächen   ist. 



   Im Stammpatent ist vorgeschlagen, die Koppelteile vorteilhaft so auszubilden, dass die Elektronen im wesentlichen nur in einer Ebene abgelenkt werden. Die Winkellage dieser Ebene zum Vierpolfeld des Verstärkerteiles soll dabei so eingestellt werden, dass die Ablenkung der Elektronen im Verstärkerteil optimal vergrössert wird. Eine mögliche Form für einen solchen Koppler besteht nach dem Stammpatent in   einerverzögerungsleitung nachart   einer Paralleldrahtleitung, deren   Drähte,   in Längsrichtung der Röhre gesehen übereinander liegen und   m anderförmig   gefaltet sind. Jeder senkrecht zur Längsachse der Röhre verlaufende Leitungsabschnitt ist dabei gegen den folgenden entsprechend der Zyklotronbewegung der Elektronen im Magnetfeld verdreht. 



   Als Koppelteil für eine Verstärkerröhre nach dem Stammpatent wird nun gemäss der Erfindung eine Doppelwendel vorgeschlagen, deren Steigung der Zyklotronbewegung der Elektronen im Magnetfeld entspricht. Diese Lösung ist für den Mikrowellenbereich besser geeignet als die obengenannte, im Stammpatent beschriebene Form der   Koppelteile.   



   Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Kopplers für eine erfindungsgemässe Verstärkerröhre. Der als Einkoppelteil gedachte Koppler besteht aus einer einfachen Doppelwendel, die aus den beiden Wendelleitern 1 und 2 gebildet ist. Das Signal wird zwischen die beiden Wendelleiter 1 und 2 eingekoppelt. Die Steigung der Doppelwendel ist so gewählt, dass die Windungen der Doppelwendel der Zyklotronbewegung der Elektronen im Magnetfeld B folgen. (Die Zyklotronbewegung bestimmt sich aus   derElektronenstrahlgeschwindigkeit   und der Zyklotronfrequenz, die durch das Magnetfeld der Röhre gegeben ist. ) Am Ausgang des Kopplers ergibt sich dann, dass die Elektronen des Elektronenstrahles im wesentlichen nur in einer Ebene abgelenkt sind. Man erhält also eine sinusförmige lineare Ablenkung des Schwerpunktes des Elektronenstrahles.

   Entsprechend dem Stammpatent soll der darauf folgende Verstärkerteil so eingestellt werden, dass die Richtung dieser Ablenkung mit der Eintrittsbedingung übereinstimmt, für die die Ablenkung der Elektronen im Vierpolfeld maximal vergrössert wird.. 



   Als Auskoppelteil ist die dargestellte Doppelwendel   winkelmässig   wieder so anzuordnen, dass maximale Auskopplung der Hochfrequenzleistung erfolgt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen mit einem Einkoppelteil, in dem <Desc/Clms Page number 2> die Elektronen des Elektronenstrahles eine dem Eingangssignal entsprechende Ablenkung aus der Achse des unmodulierten Elektronenstrahles in der Weise erfahren, dass die den Einkoppelteil verlassenden Elektronen im wesentlichen nur in einer Ebene abgelenkt sind, mit einem aus einem unverdrillten Vierpolbestehenden Verstärkerteil, in dem das Eingangssignal durch Vergrösserung der Ablenkung der Elektronen verstärkt wird, und mit einem Auskoppelteil, in dem das verstärkte Eingangssignal durch Influenzwirkung ausgekoppelt wird, bei der ein homogenes Magnetfeld sich in Längsrichtung der Röhre über die gesamte,
    vom Elektronenstrahl durchlaufene Wegstrecke erstreckt und das Vierpolfeld des Verstärkerteiles ein räumlich und zeitlich feststehendes Gleichfeld mit in Strahlrichtung geradlinig verlaufenden Potentialflächen ist, wobei die Lage des Vierpolfeldes zur Ebene, in der die den Einkoppelteil verlassenden Elektronen abgelenkt sind, so eingestellt ist, dass im Verstärkerteil optimale Vergrösserung der Ablenkung der Elektronen erfolgt, nach Patent Nr. 237129, dadurch gekennzeichnet, dass als Koppelteil eine Doppelwendel dient, deren Steigung der Zyklotronbewegung der Elektronen im Magnetfeld entspricht.
AT832262A 1962-01-22 1962-10-22 Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen AT242815B (de)

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