AT222243B - Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen nach dem parametrischen Prinzip - Google Patents

Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen nach dem parametrischen Prinzip

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AT222243B
AT222243B AT831560A AT831560A AT222243B AT 222243 B AT222243 B AT 222243B AT 831560 A AT831560 A AT 831560A AT 831560 A AT831560 A AT 831560A AT 222243 B AT222243 B AT 222243B
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  Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer
Wellen nach dem   parametrische   Prinzip 
Die Erfindung betrifft eine Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen nach dem parametrischen Prinzip mit einem Elektronenstrahlerzeuger an dem einen und einer Auffangelektrode an dem andern Röhrenende, bei der der vom Strahlerzeuger kommende Elektronenstrahl zunächst einen Einspalt-Modulationskreis durchsetzt und mit der diesem Kreis zugeführten Pumpfrequenz moduliert wird und dann der so vormodulierte Elektronenstrahl durch einen Zweispalt-Verstärkerkreis hindurchläuft, dessen zwei Koppelspalte durch einen praktisch hochfrequenzfeldfreien Laufraum voneinander getrennt sind und dem sowohl die zu verstärkende Signalenergie zugeführt als auch die verstärkte Signalenergie entnommen wird. 



   Es ist bereits bekannt, Elektronenstrahlröhren nach dem   parametrische   Prinzip zu betreiben, um höchste Frequenzen rauscharm zu verstärken. Bei einer derartigen bekannten Verstärkerröhre wird der von der Elektronenkanone ausgehende Elektronenstrahl im Wechselwirkungsspalt eines Einspaltresonators mit einer leistungsstarken Frequenz, der sogenannten Pumpfrequenz, moduliert. In seinem weiteren Verlauf durchsetzt dieser modulierte Elektronenstrahl einen mit der Signalfrequenz erregten Zweispaltresonator so, dass nur ein Blindleitwert in den Resonator eingekoppelt wird. Man hat also einen Kreis mit einer veränderlichen Kapazität,   d. h.   einen   parametrische   Verstärker. 



   Die Verwendung von Resonanzkreisen bedingt, dass die genannte Verstärkerröhre nur eine geringe Bandbreite besitzt. Ausserdem haben die Resonanzkreise eine grosse Schwingneigung des Verstärkers zur Folge, so dass ein stabiler Betrieb nur schwer zu erreichen ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine raucharme Verstärkerröhre grosser Bandbreite und hoher Stabilität zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Elektronenstrahlröhre der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung vorgeschlagen, dass der   Einspalt-Modulation5'eis   von einem senkrecht zur Elektronenstrahlrichtung sich erstreckenden Hohlleiter gebildet wird, in dem sich die zugeführte 
 EMI1.1 
 mig ausbreitet und der in seinem   Innem   einen hohlen Längssteg aufweist, der, galvanisch von der äusseren Hohlleiterwandung getrennt, mit der äusseren Hohlleiterwandung die beiden Koppelspalte bildet und den praktisch   hochfrequenzfeldfreien   Laufraum zwischen diesen Koppelspalten begrenzt. 



   Bei der Erfindung ist es zweckmässig, einen Elektronenflachstrahl zu verwenden, dessen grösste Breite sich in Richtung der den   Modulations-und Verstärkerkreis   bildenden Hohlleiter erstreckt. Der   Verstar-   kerkreis besteht vorteilhaft aus einem rechteckigen Hohlleiter, in dem symmetrisch ein rechteckiger, mit dielektrischen Stützen an der Hohlleiterinnenwand gehaltener Längssteg angeordnet ist. Der Elektronenstrahl durchsetzt diesen Verstärkerkreis so, dass zwei Koppelstrecken entstehen, zwischen denen der Elektronenstrahl mit einer Öffnung   des Längssteges läuft. Die Öffnung des Längsteges   wirkt dabei als feldfreier Laufraum.

   Als Modulationskreis wird vorteilhaft ein Hohlleiter mit   H-förmigem   Querschnitt verwendet, wobei der Elektronenstrahl den Hohlleiter in der Mitte des verengten Bereiches durchsetzt. 



   Bei geeignetem Abschluss des den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiters kann die erfindungsgemässe   Elektronenstrah1rhre   sehr stabil betrieben werden. Um die Röhre für beliebige Abschlusswiderstände stabil 

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 zu machen, wird vorgeschlagen, den den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiter mit einer. Dämpfungsschicht zu versehen, die die reflektierte Welle stärker dämpft als die vorwärtslaufende Welle. Dazu eignet sich besonders vorteilhaft ein Ferrit in Form eines Gyrators. Damit das für den Ferrit benötigte Magnetfeld die
Bewegung des Elektronenstrahles nicht stören kann, darf das Magnetfeld nur eine Komponente in Strahlrichtung haben oder man schirmt das Magnetfeld dadurch ab, dass der Längssteg Im Innern des den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiters aus ferromagnetischem Material besteht. 



   Um zu vermeiden, dass aus dem Verstärkerkreis auch   die Mischfrequenz aus Pumpfrequenz und   Signalfrequenz, die durch irgendwelche Nichtlinearitäten entstehen kann, ausgekoppelt wird, kann mit Vorteil der den   Verstärkerkreis   bildende Hohlleiter in seiner Längsrichtung so periodisch belastet werden, dass der Hohlleiter bei der Summenfrequenz aus Pump- und Signalfrequenz einen   Sperrbereich   hat. 



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellungsweise eiP Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei sind alle Teile, die nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung beitragen, weggelassen. 



   Die aus Kathode 1 und Zuganode 2 bestehende langgestreckte Elektronenkanone erzeugt einen Elek-   tronenftachstrahlS.   Der Elektronenflachstrahl3 tritt durch den Steghohlleiter 4, der H-förmigen Querschnitt besitzt. Im Steghohlleiter 4 läuft in Richtung des Pfeiles 5 die Pumpwelle, die den Elektronenflachstahl 3 moduliert. Der modulierte   Elektronenflachstrahl3   durchläuft den vom Hohlleiter 6 gebildedeten Verstärkerkreis, bevor er vom Kollektor 7 aufgefangen wird : Im Hohlleiter 6 ist ein Steg 8 angeordnet, der vom Hohlleiter 6 galvanisch getrennt ist. Die Laufzeit der Elektronen im Steg 8 ist so bemessen, dass der Elektronenstrahl über die beiden Wechselwirkungsräume 9 und 10 nur einen Blindleitwert in den Hohlleiter 6 einkoppeln kann.

   Da der Elektronenstrahl 3 mit der Pumpfrequenz vormoduliert ist, erhält also der Hohlleiter 6 eine veränderliche Kapazität, so dass eine in Richtung des Pfeiles 11 sich ausbreitende Signalwelle nach dem parametrischen Prinzip verstärkt werden kann. Um den Verstärkerkreis für beliebige Abschlusswiderstände zu stabilisieren, ist im Hohlleiter 6 ein Ferrit 12 so angeordnet, dass eine entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles 11 laufende Welle stärker gedämpft wird, als die in Richtung des Pfeiles 11 laufende Signalwelle. Das Magnetfeld für den Ferrit soll nur eine Komponente in Richtung der   Elektronenstrahlbewegung haben,   damit die Elektronenströmung nicht gestört wird. 



    PATENTANSPRÜCHE:   
1. Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen nach dem parametrischen Prinzip mit einemElektronenstrahIerzeuger an dem einen und einer Auffangelektrode an dem   andern Röh-   renende, bei der der vom Strahlerzeuger kommende Elektronenstrahl zunächst einen Einspalt-Modulationskreis durchsetzt und mit der diesem Kreis zugeführten Pumpfrequenz moduliert wird und dann der so vormodulierteEIektronenstrahl durch einen Zweispalt-Verstärkerkreis hindurchläuft, dessen zwei Koppelspalte durch einen praktisch   hochfrequenzfeldfreien Lau & aum   voneinander getrennt sind und dem sowohl die zu verstärkende Signalenergie zugeführt als auch die verstärkte Signalenergie entnommen wird, dadurch gekennzeichnet,

   dass der Einspalt-Modulationskreis von einem senkrecht zur Elektronenstrahlrichtung sich erstreckenden Hohlleiter (4) gebildet wird, in dem sich die zugeführte Pumpenergie wellenförmig ausbreitet und der Zweispalt-Verstärkerkreis aus einem ebenfalls senkrecht zur Elektronenstrahlrichtung sich erstreckenden Hohlleiter (6) besteht, in dem sich die Signalenergie wellenförmig ausbreitet und der in seinem Innern einen hohlen Längssteg (8) aufweist, der, galvanisch von der äusseren Hohlleiterwandung getrennt, mit der äusseren Hohlleiterwandung die beiden Koppelspalte (9,10) bildet und den praktisch   hochfrequenzfeldfreien   Laufraum zwischen diesen Koppelspalten begrenzt.

Claims (1)

  1. 2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlleiter (4,6) rechteckigen Querschnitt haben.
    3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronenstrahl (3) die Form eines Bandstrahles hat.
    4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem den Zweispalt- EMI2.1
    5. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Modulationskreis bildende Hohlleiter (4) H-förmigen Querschnitt hat.
    6. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Längssteg (8) in dem den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiter (6) durch dielektrische Stützen gehalten ist.
    7. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiters (6) ein Ferrit (12) so angeordnet ist, dass die reflektierte Welle imHohl- leiter gedämpft wird. <Desc/Clms Page number 3>
    8. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Längssteg (8) des den Verstärkerkreis bildenden Hohlleiters (6) aus ferromagnetischem Material besteht.
    9. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das den Ferrit (12) steuernde Magnetfeld nur eine Komponente in Elektronenstrahlrichtung (13) besitzt.
    10. Elektronenstrahlröhre nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der den Verstärkerkreis bildende Hohlleiter (6) in Längsrichtung eine solche periodische Belastung hat, dass der Hohlleiter (6) bei der Summenfrequenz aus der Pump- und der Signalfrequenz einen Sperrbereich hat.
AT831560A 1960-04-29 1960-11-08 Elektronenstrahlröhre zur Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen nach dem parametrischen Prinzip AT222243B (de)

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