AT242747B - Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus Halbleitermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus Halbleitermaterial

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AT242747B
AT242747B AT358361A AT358361A AT242747B AT 242747 B AT242747 B AT 242747B AT 358361 A AT358361 A AT 358361A AT 358361 A AT358361 A AT 358361A AT 242747 B AT242747 B AT 242747B
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semiconductor
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus
Halbleitermaterial 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Halbleitermaterial in einer neuen Einkristallform, die sich zur Verarbeitung zu Halbleitervorrichtungen eignet. 



   Unter Halbleitermaterial versteht man   üblicherweise   bestimmte Elemente der Gruppe IV des Periodischen Systems, wie Germanium und Silizium ; es ist aber auch bekannt, dass Verbindungen von Elementen der Gruppen III und V des Periodischen Systems, wie Galliumarsenid, Indiumphosphid u. dgl., ähnliche   Halbleítereigenschaften   aufweisen wie Germanium und Silizium. Beispiele für solche Verbindungen und Einzelheiten über ihre Halbleiterkennwerte finden sich in der Literatur. 



   Ausser den aus zwei Elementen, nämlich einem der Gruppe III und einem der Gruppe V, bestehenden Verbindungen sind auch Halbleiterverbindungen von ähnlicher Art bekannt, dieausmehrerenElementen bestehen und die allgemeine Formel 
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 aufweisen, in der A und B verschiedene Elemente der Gruppe III, d. h. Bor, Aluminium, Gallium, Indium oder Thallium,. und C und D verschiedene Elemente der Gruppe V,   d. h. Stickstoff,   Phosphor, Arsen, Antimon oder Wismut, bedeuten, während die Indizes x und y die Atomverhältnisse bezeich- 
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 nen, ist beträchtlich, so dass man, zumindest theoretisch. in der Lage ist, für praktisch jeden gewünschten Anwendungszweck des Halbleiters die geeignete Kombination von charakteristischen Eigenschaften zu erzielen. So kann man z. B.

   Verbindungen herstellen,   die hinsichtlich der Energielücke, der Trägerzahl     und der Trägerbeweglichkeiten in ihren Halbleitereigenschaften   zwischen Silizium und Germanium stehen. 



   Methoden zur Herstellung elementarer Halbleiterkörper, wiesolcher aus Germanium und Silizium, sind bekannt. Nach einem typischen Verfahren wird die Herstellung von Einkristallen aus diesen Elementen durch Verfestigung aus dem geschmolzenen Zustande durchgeführt. Die Verbindungen aus den Elementen der Gruppen III und V werden ebenfalls gewöhnlich durch Herstellung einer Schmelze derbetreffenden Elemente der Gruppen In und V in ungefähr stöchiometrischen Mengenverhältnissen oder, wie man sich gewöhnlich ausdrückt, in gleichen atomaren Anteilen eines jeden Elements, d. h. in einem Atomverhältnis vonje 0, 5, verarbeitet. Normalerweise wird die Schmelze in einem Tiegel oder einem Boot, gewöhnlich aus Graphit oder Quarz, hergestellt, und es werden Einkristalle der Verbindung gezüchtet.

   Die Kristalle werden dann in Platten geschnitten, aus denen Halbleitervorrichtungen hergestellt werden können. 



   Es sind auch bereits verschiedene Verfahren zur Herstellung von monokristallinen Halbleiterkörpern aus Silizium, Germanium oder Verbindungen von Elementen der Gruppen In und V des Periodischen Systems durchAufdampfenvonSchichten des betreffenden Halbleitermaterials in einer Reaktionskammer auf einen bereits in der Kammer befindlichen, aus dem gleichen Material bestehenden Einkristall bekannt. Eine notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung dieser bekannten Verfahren ist das Volhandensein 

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 eines bereits fertigen Einkristalls, der als Kristallkeim für das weitere Kristallwachstum des aus der Dampfphase abgeschiedenen Halbleitermaterials wirkt.

   Die Abscheidung des Halbleitermaterials erfolgt bei diesen bekannten Verfahren aus der Dampfphase durch thermische Zersetzung von Verbindungen der betreffenden Halbleiterelemente, u. zw. vorzugsweise von Halogeniden derselben, die als solche in die Reaktionskammer eingeführt werden. 



   Vorzugsweise sollen die so hergestellten   Einkristall-Halbleiterkörper   eine beträchtliche Fläche und eine regelmässige Form aufweisen, damit viele Halbleitervorrichtungen ohne Materialverlust derart aus einem Stück hergestellt werden können, dass jede Vorrichtung die gleiche Grösseundpraktischidentische physikalische Eigenschaften besitzt. Diese Bedingungen lassen sich am leichtesten bei einem Einkristall   erfüllen, der eine grosse   und regelmässige Oberfläche hat. Ausserdem ist es auch vorteilhaft, wenn der Einkristall verhältnismässig dünn ist, damit zusätzliche Schneidvorgänge eingespart werden können, die bei dicken Kristallen erforderlich sein würden. Die bisher zur Verfügung stehenden   Halbleiter-Einkristallelei-   den an dem Nachteil, dass ihnen eine oder mehrere dieser Eigenschaften fehlen. 



   Ziel der Erfindung ist die Herstellung einer neuen Form von   Einkristall-Halb1eiterkörpern   aus einer Verbindung aus Elementen der Gruppen III und V, bei denen der Einkristall dünn und langgestreckt ist, eine beträchtliche Oberfläche aufweist und praktisch ebene Ober-und Unterflächen besitzt. 



   Es wurde gefunden, dass derartige blattförmige Einkristalle sich bilden, wenn die Abscheidung der Halbleiterelemente bzw. -verbindungen in einer Reaktionskammer ohne Anwendung eines   Trägerkristalles   aus der Dampfphase durch thermische Zersetzung von Halogenverbindungen der betreffenden Elemente, die in der gleichen Reaktionskammer aus den Elementen und einem Halogen erzeugt werden, unter den besonderen, nachstehend definierten Bedingungen   durchgeführt   wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von blattförmigen   Einisistallen   aus Halbleitermaterial, bestehend aus einer Verbindung der allgemeinen Formel 
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1 einschliesslich haben Kön-nen, durch Wärmezersetzung von Halogenverbindungen der betreffenden Elemente in einer Reaktionkammer besteht darin, dass man die Reaktionskammer mit einem Halogen und dem Halbleitermaterial selbst oder den Elementen des zu bildenden Halbleitermaterials beschickt, die Reaktionsteilnehmer auf eine zu ihrer   Überführung   in die Dampfphase in der Kammer ausreichende Temperatur erhitzt und mindestenseinen Teil der Kammer mit einer Geschwindigkeit im Bereich von   7,     5 - 700   C/min abkühlen lässt,

   so dass sich blattförmige Einkristalle des Halbleitermaterials in der   Reaknonskammer   bilden. 



   Vorzugsweise wird als Halogen Jod verwendet. 



   Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann den Ausgangsstoffen ein Dotierungsmittel zugesetzt werden, welches die Halbleitereigenschaften des Produktes beeinflusst. 



   Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen. 



   Fig.   ist   ist eine Darstellung des neuen Halbleiter-Einkristalls gemäss der Erfindung. Fig. 2 ist eine mehr 
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 Verfahren darstellt. 



     Es ist möglich, diese neuen Einkristalle,   die nachstehend als   Einkristallblätter   bezeichnet werden, aus Verbindungen der genannten Elemente der Gruppen III und V herzustellen, wenn man die Kühlung der Reaktionsteilnehmer in der Reaktionskaminer unter gesteuerten Bedingungen durchführt. Diese Blätter sind   Einkristallsaus dem Halbleitermaterial undbesitzen   eine praktisch regelmässige Form einer beträchtlichen Oberfläche sowie praktisch ebene Ober-und Unterflächen. Die Kristalle können als ausgesprochenlanggestreckt und ziemlich dünn mit im wesentlichen rechteckiger Oberfläche und grossen Abmessungen bezeichnet werden.

   Der mit der Technik der Halbleiterstoffe und der wirtschaftlichen Herstellung von Vor-   richtungendarausvertrauteFachmann versteht,   dass die erfindungsgemässen   Einkristallblätter   nach bekannten Methoden zurechtgeschnitten (diced) und zu Halbleitervorrichtungen verarbeitet werden können, und dass dabei eine erhebliche Einsparung an Produktionskosten erzielt wird. 



     Eswird z. B. ein Element der   Gruppe III, wie Gallium, und ein Element der Gruppe V, wie Arsen, in eine Reaktionskammer. z. B. ein zugeschmolzenes Quarzrohr, zusammen mit einem Halogen, wie Jodkristallen, eingebracht und so stark erhitzt, dass sich flüchtige Verbindungen von Gallium, Arsen und Jod bilden. Beim Kühlen mindestens eines Teiles der Reaktionskammer mit bestimmter Geschwindigkeit bilden 
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 den Falle Galliumarsenid. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die   ganzeReak-   tionskammer mit bestimmter Geschwindigkeit gekühlt werden. um die gewünschten Einkristallbätter zu bilden.   NacheinerzweitenAusführungsformwirdnurein   Teil der Reaktionskammer zur Erzielung der gleichen Ergebnisse mit der zuvor bestimmten Geschwindigkeit gekühlt. 



   In Fig. 1 sind die Einkristallblätter 1 gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. wie sie sich in der Reaktionskammer 2 bilden.   Die meisten Kristalle sind von der Innenfläche der Reaktionskammer   2 nach innen gerichtet. Die vollkommeneren Blätter, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, zeigen eine langgestreckte, dünne, regelmässige Form mit beträchtlicher Oberfläche. Die erfindungsgemäss erzeugten   Kristalle haben Längen im   Bereich von etwa 10   mm - 10 cm.   Breiten im Bereich von etwa   3 - 10 mm und   Dicken im Bereich von etwa   0,   001-0, 2 mm. Alle diese Werte wurden durch Messungen an verschiedenen, willkürlich ausgewählten Exemplaren ermittelt, die bei verschiedenen Versuchen erhalten wurden. 



  Ein typisches Einkristallblatt hat z. B. eine Länge von 37 mm, eine Breite von 5 mm und eine Dicke von   0, 02 mm.   Diese Kristalle besitzen Längen und Breiten, die es ermöglichen, elektrische Kontakte an den Kristalloberflächen anzubringen, sie weisen praktisch ebene Ober- und Unterflächen auf und haben eine Dicke, die es ermöglicht, in ihnen eine Mehrzahl von Schichten von unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeiten und eine Übergangszone zwischen diesen Schichten zu bilden. 



   In Fig. 3 ist   eine Mehrzweckvorrichtung dargestellt,   die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendet werden kann. Die Reaktionskammer 2 besteht aus einem geeigneten Werkstoff, wie Quarz, und besitzt vorzugsweise die Form eines zugeschmolzenen Rohres. Das Rohr ist von mehreren Öfen 3 und 4 umgeben, die gegebenenfalls verwendet werden können, um verschiedene, mit A und B bezeichnete Zonen der Reaktionskammer zu erhitzen. Die Öfen können aus einem elektrisch isolierenden   keramischenMantel, z.B. aus Alundum,   bestehen, in den   spiralförmig gewundene Widerstandsheizdrähte   5 eingebettet sind. Das Ganze bildet eine zylinderförmige Heizvorrichtung, in welcher die Reaktionskammer angeordnet werden kann.

   Der Widerstandsheizdraht eines jeden Ofens kann durch die zu den beiden Öfen gehörigen einzelnen Anschlussdrähte 6 und 7 mit einer (nicht dargestellten) elektrischen Stromquelle verbunden sein. 



   In die Reaktionskammer 2 wird ein Halogen, welches in Form der Kristalle 8 dargestellt ist und nach den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung aus Jodkristallen bestehen kann, zusammen mit einem Element der Gruppe III, wie Gallium, welches mit 9 bezeichnet ist, und einem Element der Gruppe V, wie Arsen, welches mit 10 bezeichnet ist, eingeführt. Die Elemente der Gruppen III und V   können in   Form einer Verbindung dieser Elemente in jeder erhältlichen Form vorliegen, oder die Reaktionsteilnehmer können auch in Form von Halogeniden der Elemente der Gruppen III und V in die Reaktionskammer eingeführt werden. 



   Die Elemente der Gruppen III und V werden in die Reaktionskammer vorzugsweise in etwa gleichen   atomarenMengenverhältnissen   aufgegeben, da die sich bildenden Einkristalle aus diesen Elemen-   teninpraktisch   gleichen atomaren Verhältnissen zusammengesetzt sind. Es wurde jedoch beobachtet, dass die sich schliesslich bildenden und gewünschten Einkristalle nicht die ganze Menge der Elemente der Gruppen III und V enthalten, die in die Reaktionskammer aufgegeben wurde. Durch Versuche wurde festgestellt, dass in der Kammer eine Abscheidung in Form eines Halogenides und/oder des freien Elementes stattfindet.

   Bei jedem gegebenen System ist es theoretisch möglich, die Menge an Halogenid oder freiem Element des jeweiligen Stoffes zu berechnen, die sich nach der Reaktion in dieser Form abscheidet, und diese Menge des betreffenden Elementes gegebenenfalls aus der ursprünglichen Beschickung auszuschlie- ssen. Es ist natürlich auchmöglich, die relativen Mengenanteile der Elemente der Gruppen III und V anderweitig zu variieren, wenn ein Ausbeuteverlust nicht unerwünscht ist. Anderseits ist es praktischer, die Kammer mit dem Halogen und den Elementen der Gruppen III und V   in stöchiometrischen Mengen   zu beschicken. 



   Wie sich aus der obigen allgemeinen Formel ergibt, liegt das Element der Gruppe III in der Verbindung in dem gleichen atomaren Mengenanteil vor wie das Element der Gruppe V. Jedoch kann die Komponente der Gruppe III aus mehr als einem Element dieser Gruppe bestehen, und die relativen atomaren Anteile eines jeden dieser Elemente der Gruppe III können im Bereich von 0-1 variieren. Das gleiche gilt auch für die Komponente der Gruppe V. 



   Sobald die Reaktionskammer 2 mit den Ausgangsstoffen beschickt ist, werden andere darin enthaltene Stoffe, wie Luft, Wasserdampf u.   dgl.,   aus der Kammer entfernt. Vorzugsweise werden die Reaktionsteilnehmer in Form fester Stoffe in die Kammer eingeführt, und die Kammer wird auf etwa 10-4 mm Hg evakuiert und dann durch   Abschmelzen   der Kapillare. durch die sie evakuiert wurde, verschlossen. Wenn das Halogen gasförmig ist, kann man es gleichzeitig als Spülmittel verwenden, um unerwünschte Dämpfe aus der Kammer zu entfernen. 

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Wenn die Reaktionskammer, in der sich nun nur noch die Reaktionsteilnehmer, d. h. die Elemente der Gruppen III und V und das Halogen, befinden, zugeschmolzen ist, wird sie, wie in Fig. 3 dargestellt, 
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 betteten Heizdrähte 5 zu erhitzen.

   Das Erhitzen wird fortgesetzt, bis das Halogen und die Elemente der Gruppen III und V verdampft sind und sich in der Reaktionskammer 2 eine homogene Dampfphase gebildethat. Diese Temperatur ist auf dem Diagramm der Fig. 4 mit TV bezeichnet. Natürlich ist die Temperatur, auf die die Kammer erhitzt wird, anfänglich höher als   T, um   zu gewährleisten, dass die Verdampfung vollstandig ist und eine Verteilung der Dämpfe in der Reaktionskammer 2 stattfindet. Die Reaktionsteilnehmer sollen eine Zeitlang im Dampfzustand gehalten werden, um sicherzugehen, dass die Dampfphase in der Reaktionskammer homogen ist. 



   Nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird nun die ganze Reaktionskammer mit be-   stimmter Geschwindigkeit gekühlt,   um die oben   beschriebenen Einkristallblätter   zu erzeugen. Nach einer andern Ausführungsform wird nur ein Teil der Reaktionskammer,   z. B.   der Abschnitt A oder der Abschnitt B,   mit der gleichen G eschwindigkeit gekühlt.   Zu dem letzteren Zweck, kann z. B. die dem Ofen 4 zugeführte Energiemenge verkleinert werden, so dass der Abschnitt B des Ofens sich im Verhältnis zum Abschnitt A abkühlt. 



   Die Kühlungsgeschwindigkeit soll innerhalb vorgeschriebener Grenzen gehalten werden, um   Einlei-   stallblätter aus der Verbindung der Elemente der Gruppen III und V zu erzeugen. Wenn das Rohr sehr viel rascher als mit derjenigen Geschwindigkeit gekühlt wird, bei der die   Einkristallblatter entstehen, so bil-   det sich die Verbindung in der Reaktionskammer in Form einer verzweigten Struktur, die einem typischen dendritischen Wachstum ähnelt und als bartartige Form der Verbindung bezeichnet werden kann.

   Findet   die Kühlung anderseits äusserst langsam statt,   so bildet die Verbindung aus den Elementen der Gruppen III und V   einen polykristallinen Klumpen oderKlinker   oder in einigen Fällen viele winzige, im allgemeinen   quadratisch geformte Plättchen.   Wird die   Kühlgeschwindigkeit   im Sinne der Erfindung eingestellt. so bildet sich die Verbindung aus den Elementen der Gruppen III und V in Form   langgestreckter Einkristallblät-   ter von beträchtlicher Oberfläche, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt sind. 



     Durch umfangreiche Versuche wurde folgendes festgestellt :   Die Abkühlung bis zu der Temperatur Tp, bei der sich das Blatt aus einer Verbindung der Elemente der Gruppen III und V bildet, soll mit einerGeschwindigkeitvon etwa 7,   5 - 700   C/min erfolgen, während bei den   stärker   interessierendenverbindungen besonders gute Ergebnisse bei einer Abkühlungsgeschwindigkeit von etwa   150C/min   erzielt werden. 



   Wie in   Fig. 4 dargestellt, führt eine   zu kurze Kühldauer oder, anders ausgedrückt, eine zu grosse Kühl- 
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    lsGal1iumarsenid.bei der Temperatur Tp zur Bildung eines polykristallinen Klinkers oder Klumpens   12 oder von Plättchen 13. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die Anwendung einer linearen   Kühlungsgeschwindigkeit   beschränkt, wie sie schematisch in Fig. 4 dargestellt ist ; es wird vielmehr nur verlangt, dass zur Zeit der BildungderBlätter1dieKühlgeschwindigkeitderSteigungderhierdargestelltenKurvenfürdieBeziehung zwischen Zeit und Temperatur entsprechen soll. 



   Um die Vollständigkeit des Kristallwachstums zu gewährleisten, lässt man das Reaktionsgefäss mit   denblattförmigenKristallen.   diesich bei der Temperatur Tp gebildet haben, im Ofen verweilen, während dieser langsam auf Raumtemperatur erkaltet. Dabei geht das Kristallwachstum in seitlicher Richtung vonstatten, so dass sich die Kristalle wesentlich verbreitern. 



   Es wird angenommen. dass der   Einfluss   der Kühlgeschwindigkeit auf das Kristallwachstum darauf beruht, dass bei der hohen Temperatur   TV   bei   der das Ausgangsgut sich im Dampfzustand befindet, in der Reaktionskammer eine gewisse Menge von Halogeniden, z. B.   Jodiden,   der Elemente der Gruppen III und V, wie Gallium und Arsen, vorhanden ist. Beim Abkühlen der Reaktionskammer verhält sich dieser Dampf anscheinend wie eine übersättigte Lösung. Bei langsamer Kühlung bildet sich dann zu einem gewissen Zeitpunkt eine geringe Anzahl von Kristallkeimen.

   Bei langsamer Kühlung ist der   Obersättigungsgrad   nur gering, und sobald sich sehr wenige Kristallkeime bilden, findet eine Zusammenballung des in fester Form ausfallenden Stoffes (im vorliegenden Falle Galliumarsenid) und ein langsames Wachstum   von polykristal-   linen Klumpen oder winzigen Blättern der Verbindung statt.   Wenn die Kühlung äusserst   schnell erfolgt, bilden sich in dem gleichen Augenblick viele Kristallkeime, und an jedem einzelnen Kristallkeim fin- 
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 vergleichbar ist.

   Bei der erfindungsgemäss mit mittlerer und gesteuerter Geschwindigkeit erfolgenden Abkühlung bildet sich eine Anzahl von Kristallkeimen, und das Kristallwachstum an jedem Keim erfolgt 

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 recht schnell, aber in geordneter Art und Weise, indem sich die einzelnen Atome der Elemente der Gruppen III und V   derartindierichtigenKristallgitterstellen einlagern,   dass eine der kristallographischen Achsen des Kristalles gegenüber andern bevorzugt wird und sich ein langgestreckter blattförmiger Kristall bildet. 



   Hinsichtlich der Konzentration der Reaktionsteilnehmer, die für ein erfolgreiches Wachstum der Einkristallblätter aus Halbleitermaterial erforderlich ist, ist einleuchtend, dass mindestens eine ausreichende   Menge an reagierenden Dämpfen in   der Reaktionskammer vorhanden sein muss. Wenn die die Dämpfe enthaltende Reaktionskammer gleichmässig gekühlt wird. ist die Konzentration der der Kristallbildung unter-   liegenden Dämpfe (die ihrerseits den Druck   des Systems bestimmt) durch die Anfangskonzentration der Reaktionsteilnehmer festgelegt. Es wurde gefunden, dass die Einkristallform von der anfänglichen Konzentration der Reaktionsteilnehmer abhängt, die innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen gehalten werden sollte.

   Anderseits stellt sich bei der Ausführungsform der Erfindung, bei der nur ein Teil des Rohres auf Kosten des andern Teiles gekühlt wird, die Konzentration oder der Druck der Reaktionsteilnehmer in dem Rohr selbsttätig ein, so dass eine grössere Variationsbreite im Konzentrationsbereich der Reaktionsteilnehmer für die Bildung der blattförmigen Einkristalle zulässig ist. 



   Wenn im Falle des nachfolgenden Beispiels 1 die Konzentration der Reaktionsteilnehmer verdoppelt wurde, so hatte dies eine ungünstige Wirkung auf die Bildung- der blattförmigen Einkristalle gemäss der Erfindung, während eine ähnliche Konzentrationserhöhung der Reaktionsteilnehmer bei dem Verfahren desBeispiels 4 keine Wirkung auf die Bildung der Blätter hatte. 



   In den folgenden Beispielen sind einzelne Versuche beschrieben, bei denen blattförmige Einkristalle aus Halbleiterstoffen nach dem erfindungsgemässen Verfahren erzeugt wurden. 



   Die Beispiele erläutern ferner den Umfang des erfindungsgemässen Verfahrens, nach welchem die blattförmigen Kristalle hergestellt werden können. Während   z. B. obeneinebevorzugteAusführungsform   der Erfindung beschrieben wurde, nach der die Blattkristalle in einer evakuierten Reaktionskammer erzeugt werden, die nur mit den Reaktionsteilnehmern beschickt ist, zeigen einige der nachfolgenden Beispiele, dass man auch unter andern Bedingungen, z. B. in einer Atmosphäre eines inerten Gases, wie He-   lium,   Wasserstoff oder Argon, arbeiten kann. 



     Beispiel l : Bin   an einem Ende offenes Quarzrohr mit einer lichten Weite von 18 mm wird mit   60 mg Gallium, 60 mg Arsen und 2, 00 mg Jod beschickt. Dann wird das Rohr auf 0, 1/l Hg evakuiert und zugeschmolzen. Nach dem Zuschmelzen beträgt der gesamte Rauminhalt der Reaktionskammer 40 cm.   



  Das Rohr wird in einen Ofen der in Fig. 3 dargestellten Art eingesetzt und darin gleichmässig erhitzt. 



   Nach dem Einsetzen des Reaktionsrohres wird der Ofen auf eine Gleichgewichtstemperatur von 10000 C gebracht und etwa 1 h auf dieser Temperatur gehalten, um den vollständigen Verlauf der Reaktion zu gewährleisten. 



   Im Verlaufe dieser Zeit gehen die Reaktionsteilnehmer in der Kammer in den Dampfzustand in der gewünschten Konzentration über. Nach 60 min wird der dem Ofen zugeführte elektrische Strom so weit vermindert, dass eine gleichmässige Abkühlung der Reaktionskammer   mit gesteuerter Geschwindigkeit er-   folgt. Die Abkühlungsgeschwindigkeit wird durch Einstellung des Stromes mit Hilfe eines regelbaren Widerstandes, z. B. eines Drehtransformators, so eingestellt, dass das Rohr sich um etwa 150 C/min abkühlt. 



  Bei dieser Abkühlungsgeschwindigkeit erscheint nach 4 min plötzlich in der Reaktionskammer eine feste Phase in Form langgestreckter Einkristallblätter aus Galliumarsenid. Nach 15 min langer Verweilzeit in dem Ofen, um die Vervollständigung des Kristallwachstums zu gewährleisten, wird das Rohr herausgenommen und auf Raumtemperatur erkalten gelassen. Das Quarzrohr wird geöffnet, und die Galliumarsenidblätter werden gewonnen. 
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2 :2, 00 g Jod beschickt. Dann wird das Rohr auf   0, 1 li   Hg evakuiert und zugeschmolzen. Das Rohr wird in einen Ofen der in Fig. 3 dargestellten Art eingesetzt und seiner ganzen Länge nach gleichmässig erhitzt. 



   Nach dem Einsetzen des Reaktionsrohres wird dieses auf eine Gleichgewichtstemperatur von 9850 C gebracht und 2 h auf dieser Temperatur gehalten. Dann wird der Strom vermindert, um den Ofen gleichmässig mit einer Geschwindigkeit von 700 C/min abkühlen zu lassen. Nach etwa 1 min bilden sich Ein-   kristallblätter   von Galliumarsenid, die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden. 



   Beispiel 3 : Eine Reaktionskammer der gleichen Art und vom gleichen Rauminhalt wie gemäss Beispiel 2 wird mit 0, 600 g Gallium,   0, 600 g Arsen und 2, 00   g Jod beschickt. Dann wird das Rohr auf   0, 1 li   Hg evakuiert und zugeschmolzen. Hierauf wird das Rohr in einen Ofen der in Fig. 3 dargestellten Art eingesetzt und seiner ganzen Länge nach gleichmässig erhitzt. 

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   Nach dem Einsetzen des Reaktionsrohres wird dieses auf eine Gleichgewichtstemperatur von 9850 C gebracht und 2 h auf dieser Temperatur gehalten. Hierauf wird der Strom vermindert, um den Ofen gleichmässig mit einer Geschwindigkeit von 300 C/min abkühlen zu lassen. Nach 2 min bilden sich Einkristallblätter von Galliumarsenid, die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden. 



   Beispiel 4 : Ein an einem Ende offenes Quarzrohr mit einer lichten Weite von 17 mm wird mit 0, 25 g polykristallinem Galliumarsenid und 0, 22 g Jodkristallen beschickt. Dann wird das Rohr auf   0, 1 li   Hg evakuiertundzugeschmolzen. Nach dem   Zuschmelzen beträgt   der gesamte Rauminhalt des Reaktionsrohres 69   cru 3.   Hierauf wird das Rohr in einen Ofen der in Fig. 3 dargestellten Art eingesetzt. 



   Vor dem Einsetzen des Reaktionsrohres wird der Ofen B auf eine Gleichgewichtstemperatur von 9970 C, gemessen, mit Hilfe eines darin eingebetteten Thermoelementes, und der Ofen A auf eine Temperatur von 9500 C gebracht. Das Rohr wird derart in den Ofen eingesetzt, dass das eine Ende desselben sich in dem Ofen   B und   das andere Ende sich in dem Ofen A befindet. Unter diesen Temperaturbedingungen wird das Rohr 60 min gehalten. 



   Im Verlaufe dieser Zeit gehen die Reaktionsteilnehmer in der Kammer in den Dampfzustand   über. :   Nach 60 min wird der dem Ofen zugeführte elektrische Strom derart herabgesetzt, dass der Teil B des Reaktionsrohres   sich mit gesteuerter Geschwindigkeit abkühlt. Die Kühlgeschwindigkeit   wird durch Einstellen des Stromes mit Hilfe eines regelbaren Widerstandes, z. B.   eines Drehtransformators,   derart eingestellt,   dassdiAbkuhlung des Teiles oB des Rohres mit einer Geschwil1digkeit von etwa 120 C/min erfolgt. Bei    dieser Kühlung erscheint nach 5 min plötzlich eine feste Phase in der Reaktionskammer in Form von Einkristallblättern aus Galliumarsenid.

   Nach einer Verweilzeit von 30 min in dem Ofen   zwecks Gewährlei-   stung eines vollständigen Kristallwachstums wird die ganze Stromzufuhr zu dem Ofen abgestellt und der Ofen erkalten gelassen, bis das Rohr herausgenommen werden kann. Das Rohr wird geöffnet, und die Blattkristalle aus Galliumarsenid werden gewonnen. 



     Beispiel 5 :   Eine Reaktionskammer von der gleichen Art und dem gleichen Rauminhalt wie gemäss Beispiel 2 wird mit 0, 32 g Indiumarsenid und 0, 14 g flüssigem Brom beschickt. Nach dem Einsetzen des Rohres in den Ofen wird das Rohr auf eine Gleichgewichtstemperatur von 7920 Cgebrachtund 75 min auf dieser Temperatur gehalten. Hiebei gehen die Reaktionsteilnehmer in den Dampfzustand über. 



  Dann wird die Stromzufuhr zu dem Ofen derart gedrosselt, dass sich der Teil A des Reaktionsrohres mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 C/min abkühlt. Nach etwa 18 min bilden sich blattförmige Einkristalle aus Indiumarsenid, die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden. 



   Beispiel6 :EineReaktionskammervondergleichenArtunddemgleichenrauminhaltwiegemäss Beispiel 2 wird mit   0,39gIndiumtrichlorid,0,25 gArsentrichloridund 0,14   g Phosphortrijodid beschickt. Nachdem Einsetzen des Rohres in den Ofen wird das Rohr auf eine Gleichgewichtstemperatur von 7770 C gebracht und 120 min auf dieser Temperatur gehalten. Hiebei gehen die Reaktionsteilnehmer in den Dampfzustand über. Dann wird die Stromzufuhr zu dem Ofen derart gedrosselt, dass der Teil B des Reaktionsrohres sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 110 C/min abkühlt. Nach etwa 21 min bilden   sich blattförmige Einkristalle   von Indiumarsenid (0,   8)-phosphid (0, 2),   die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden. 



   Beispiel 7 : Eine Reaktionskammer von der gleichen   Art und dem gleichen Rauminhalt wie ge-     mässBeispiel   2 wird mit 0, 18 g Galliumarsenid,   0, 10   g Indiumarsenid und 0, 22 g kristallinem Jod be- schickt. Nachdem Einsetzen des Rohres in den Ofen wird das Rohr auf eine Gleichgewichtstemperatur von
9320 C gebracht und 60 min auf dieser Temperatur gehalten. Hiebei gehen die Reaktionsteilnehmer in den Dampfzustand über. Dann wird die Stromzufuhr zu dem Ofen derart gedrosselt, dass sich der Teil B der
Reaktionskammer mit einer Geschwindigkeit von etwa 13  C/min abkühlt. Nach etwa 15 min bilden sich blattförmige Einkristalle aus Gallium (0, 7)-Indium (0, 3)-arsenid, die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden. 



     Das folgende Beispiel erläutert   die Bildung von blattförmigen Einkristallen aus Verbindungen von Ele- menten der Gruppen III und V, die eine p-Leitfähigkeit bewirkende Verunreinigungen enthalten, im Rah- men der Erfindung. 



     Beispiel 8 :   Eine Reaktionskammer der im Beispiel 1 beschriebenen Art mit einer lichten Weite von   50. 8 mm   und einem Rauminhalt von 400 cm wird mit 0, 600 g Gallium, 0, 600 g Arsen, 2, 00 g Jod und 20 mg Zink beschickt. Dann wird das Rohr auf 1   p   Hg evakuiert und zugeschmolzen. 



   Nach dem Einsetzen des Reaktionsrohres in den Ofen wird das Rohr auf eine Gleichgewichtstempera- tur von 9850 C gebracht und 24 h auf dieser Temperatur gehalten. Dann wird der Strom so gedrosselt, dass der Ofen sich gleichmässig mit einer Geschwindigkeit von 100 C/min abkühlt. Nach etwa 6 min bilden   sichblattförmigeEinkristalle von Galliumarsenid mit p-Leitfähigkeit, die nach dem Erkalten des Systems gewonnen werden (n = 7 x 10lys Atome/cm3).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus Halbleitermaterial, bestehend aus einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI7.1 in der die Indizes x und y Atomverhältnisse bedeuten und Werte von 0 bis 1 einschliesslich haben können, durchWärmezersetzungvon Halogenverbindungen der betreffenden Elemente in einer Reaktionskam- mer, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktionskammer mit einem Halogen und dem Halbleitermaterial selbst oder den Elementen des zu bildenden Halbleiterkristalles beschickt, die Reaktionsteilnehmer auf eine zu ihrer Überführung in die Dampfphase in der Kammer ausreichende Temperatur erhitzt und mindestens einen Teil der Kammer mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 7, 5 bis 700 C/min abkühlen lässt,
    so dass sich blattförmige Einkristalle des Halbleitermaterials in der Reaktionkammer bilden.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Halogen Jod verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Ausgangsstoffen ein Dotierungsmittel zugesetzt wird, welches die Halbleitereigenschaften des Produktes beeinflusst.
AT358361A 1960-05-09 1961-05-08 Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus Halbleitermaterial AT242747B (de)

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US2788360A 1960-05-09 1960-05-09

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AT358361A AT242747B (de) 1960-05-09 1961-05-08 Verfahren zur Herstellung von blattförmigen Einkristallen aus Halbleitermaterial

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