AT242565B - Leucht- und Signalmunition - Google Patents

Leucht- und Signalmunition

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Comet Pyrotechnische Fabrik Ha
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Leucht-und Signalmunition 
Die Erfindung betrifft   Lucht- un   Signalmunition. Solche Art Munition für Leuchtpistolen, grosska-   librige Gewehre (Jagdwaffen),   Pistolen und als Handgerät ist bekannt. Für militärische Zwecke kam bisher nur Munition für Leuchtpistolen und Handsignalgeräte in Frage. 



   Die Erfindung bezweckt   eine Leucht-und Signalmunition   zu schaffen, die eine Möglichkeit zur Ver- wahrung einer Treib- und Zündpatrone bietet und die zum Abfeuern auf den Lauf eines Gewehres   aufge-   schoben werden kann. 



   Um Leuchtgeschosse mittels einer gewöhnlichen Handfeuerwaffe abfeuern zu können, ist es bekannt, einen kurzen Ansatz vorzusehen, der ein Aufsetzen auf die Laufmündung ermöglicht. Diese bekannten
Leuchtgeschosse sind mit einer Längsmittelbohrung versehen, die durch das Geschoss der Handfeuerwaffe durchsetzt wird, wobei das Leuchtgeschoss mitgerissen wird. Diese bekannten Leuchtgeschosse haben den
Nachteil, dass sie schwer zu zünden sind und dass zu ihrer Abfeuerung ein reguläres Geschoss der Hand- feuerwaffe verwendet werden muss. Der kurze Ansatz gewährleistet kein sicheres Festhalten auf der Lauf- mündung der Handfeuerwaffe. 



   Es ist ferner bekannt an Sprenggeschossen mit Hohlladung eine   lange Hülse zum Aufschieben auf einen  
Gewehrlauf anzuordnen und in dieser Hülse eine Treibpatrone durch Anbringung eines   Verschlusspfropfens   zu verwahren. Die Treibpatrone ist dabei nicht festgehalten und verursacht während des Transportes Ge- räusche und kann beim Öffnen der Hülse aus dieser herausgleiten und in Verlust geraten. 



   Zur Beseitigung dieser Nachteile sieht die Erfindung vor, dass zum Aufschieben auf den Gewehrlauf eine an sich bekannte lange Hülse vorgesehen ist, deren Abschluss aus einem dicken Hülsenboden besteht und   die anschliessend   an diesen einen   Lucht- un   Signalsatz aufnimmt, wobei der Hülse in an sich be-   kannter Weise ein Verschlusspfropfen   zugeordnet ist, der mit einer Aufnahme zum Festhalten einer Treib- und Zündpatrone versehen ist. 



   Der dicke Hülsenboden erleichtert das Einpressen eines   Leucht- oder   Signalsatzes und verhindert ein
Durchschlagen des Hülsenbodens beim Abfeuern der   Leucht- oder   Signalmunition. 



   Die Anordnung einer Aufnahme zum Festhalten einer Treib-und Zündpatrone in, den Verschlusspfrop- fen ergibt eine gute Festhaltung dieser Patronen während des Transportes und erleichtert die Versorgung dieser Patronen in der Hülse der   Lucht- un   Signalmunition, wobei einem Verlust vorgebeugt ist. 



   Die   Lucht- un   Signalmunition gemäss der Erfindung kann vom   Sturmgewehr, automatischen Ge-   wehr und gewöhnlichen Gewehr aus verschossen werden. Dadurch ist jedem Gewehrträger die Möglichkeit gegeben, im Bedarfsfall   Lucht- un   Signalsterne zu schiessen. Da die Truppe nicht jeden Soldaten mit einer Leuchtpistole ausrüsten kann und eine solche auch eine unnötige Belastung darstellen würde, ist die
Munition gemäss der Erfindung von grossem Vorteil. 



   Zum Abschuss wird das Sturmgewehr mit der beigefügten Patrone geladen und die Aufsatzhülse auf die Laufmündung aufgeschoben. Beim Abschuss zündet die Patrone den Leucht- oder Signalsatz und treibt die Aufsatzhülse mit dem gezündeten Satz in die Höhe. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen   Lucht- un   Signalmunition schematisch veranschaulicht. Es zeigen Fig.   l   einen Schnitt durch eine   Lucht- un   Signalmunition für Sturmgewehre, automatische Ge- wehre und gewöhnliche Gewehre und Fig. 2 einen Schnitt durch eine auf die Laufmündung eines Gewehres aufgesetzte   Leucht- und, signalmunition.   

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   Die Leucht- und Signalmunition besitzt einen dicken Hülsenboden 1 und eine lange Hülse 3 zum Aufsetzen auf eine Laufmündung 6. Die Hülse 3 ist in der Farbe des Signals eingefärbt. Der Rand des Verschlusspfropfens 5 ist mit Tastmerkmalen versehen, die eine Verwechslung der Munition bei Nacht unmöglich machen. Glatter Bodenrand bedeutet grünes Signal, ganz gezahnter Bodenrand rotes Signal und   halbgezahnter Bodenrand   gelbe   oder weisse Leuchtmunitioa. In   der Hülse 3 befindet sich der eingebaute oder eingepresste   Leucht- oder   Signalsatz 2. Eine Treib- und Zündpatrone 4 befindet sich im unteren freien Raum der Hülse 3 und ist in eine Aufnahme 7 eines   Verschlusspfropfens   5 fest eingeschoben und wird darin festgehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Leucht- und Signalmunition, die zum Abfeuern auf den Lauf eines Gewehres aufgeschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufschieben auf den Gewehrlauf eine an sich bekannte lange Hülse (3) vorgesehen ist, deren Abschluss aus einem dicken Hülsenboden (1) besteht und die anschliessend an diesen einen Lucht- un Signalsatz (2) aufnimmt, wobei der Hülse (3) in an sich bekannter Weise ein Verschlusspfropfen (5) zugeordnet ist, der mit einer Aufnahme zum Festhalten einer Treibund Zündpatrone (4) versehen ist.
AT166563A 1963-03-04 1963-03-04 Leucht- und Signalmunition AT242565B (de)

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