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Schiebetruhe
Bei der Herstellung von Schiebetruhen in grösseren Serien macht die Lagerhaltung derselben Schwierigkeiten, da die Schiebetruhen, wenn sie nicht zerlegbar sind, verhältnismässig viel Platz einnehmen.
Um die Erzeugung rationell zu gestalten, muss sie überdies auf einige Monate des Jahres zusammengedrängt werden, so dass dann die Notwendigkeit besteht, tausende von Schiebetruhen aufzustapeln.
Man hat die Mulde und das Laufrad bereits abnehmbar ausgeführt. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schiebetruhe, bei welcher auch die Stütze, mit der sie auf den Boden aufsteht, abnehmbar ist, wobei trotz möglichst geringer Zahl der Einzelteile im montierten Zustand eine einwandfrei feste Abstützung gegeben ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass die Stütze durch Streben abgesteift ist, deren hakenförmig umgebogenes Ende bei abgenommener Stütze bzw. Strebe in eine Öffnung des Rahmens einführbar ist.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigen Fig. 1 die Schiebetruhe in Seitenansicht und Fig. dieselbe in Rückansicht ; in grösserem Massstabe stellen Fig. 3 einen Querschnitt der Schiebetruhe und Fig. 4, teilweise im Schnitt, eine Seitenansicht hiezu dar.
Der Rahmen besteht aus zwei Holmen 1. 2, die vorne durch eine Krümmung 3 ineinander übergehen, und ist aus einem Rohr gebogen. An ihren rückwärtigen Enden weisen die Holme Handgriffe 4 auf. Hinter der Krümmung 3 ist an den Holmen die Achse 5 des Laufrades 6 angeordnet. Weiters sind an den Holmen Winkel 7 aufgeschweisst, auf denen ein mit Umbiegungen 8 versehenes Blech 9 aufschiebbar ist, das an der Mulde 10 ebenfalls durch Aufschweissen befestigt ist.
Die Holme 1 und 2 konvergieren zur Krümmung 3 hin es erfolgt demnach das Aufschieben der Mulde von der Seite der Krümmung bei abgenommenem Laufrad. Waagrechte Bohrungen der Holme 1 und2 werden durchzweiSchraubenbolzen 11 durchsetzt, an weichender Stützbügel 12 verschwenkbargelagertist. Mitdiesem sind mittels Nieten 13 Streben 14 gelenkig verbunden, die in einem Haken 15 endigen : letzterer durchsetzt eine Öffnung 16 an der Unterseite jedes Holmes.
Der Bügel 12 wird durch die Streben 14 einwandfrei festgehalten, da sich diese an der Öffnung 16 und die Krümmung des Hakens 15 an der Innenwandung des Helmes 1 bzw. 2 sowie ausserdem das Ende des Hakens an der gegenüberliegenden Innenwandung abstützen können. Nach Abnehmen der Schraubenbolzen 11 können die Streben 14 samt dem Bügel 12 nach vorne geschwenkt werden, bis der Haken 15 aus der Öffnung 16 entfernt werden kann. Die Montage der Stütze wird naturgemäss in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen.
Zum Aufstappeln der Bügel werden die Streben zweckmässig in die Bügelebene geklappt. Die übrige Zerlegung der Schiebetruhe wird durch Abnehmen des Laufrades und Herausschieben der Mulde nach vorne bewirkt.
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