AT241523B - Verfahren zum Aufbau von mindestens zweibeinigen Seilbahnstützen und Seilbahnstütze zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Aufbau von mindestens zweibeinigen Seilbahnstützen und Seilbahnstütze zur Durchführung des Verfahrens

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AT241523B
AT241523B AT581463A AT581463A AT241523B AT 241523 B AT241523 B AT 241523B AT 581463 A AT581463 A AT 581463A AT 581463 A AT581463 A AT 581463A AT 241523 B AT241523 B AT 241523B
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Hinteregger R Masch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Aufbau von mindestens zweibeinigen Seilbahnstützen und Seilbahnstütze zur Durchführung des Verfahrens 
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    Verfahren zum Aufbaumasten ist am Querhaupt eineAufhängevorrichtung   11   für den Tragseilschuh angeordnet. An den Enden   des Querhauptes sind Vorrichtungen 9,   z.   B. Haken vorgesehen, die geeignet sind, eine Seilschlaufe, einen Greifzug, Rollen zur Aufnahme irgendwelcher Seile, eine Klemme für ein Telephonseil od. ähnl. zu befestigen. Die Hülse am Mastende trägt Nocken 10, an die Abspannseile oder Seitenstreben festgemacht werden können. 



   Zur Aufstellung einer   SeilbahnstUtze   wird am Boden des Stützenstandortes das vorbereitete, mit den vorgesehenen Aufhängevorrichtungen ausgestattete Querhaupt 1 durch Einsetzen in die Gabeln an den Enden der beiden Maste 2,3 und durch Hindurchstecken der Zapfen 6 durch die Bohrungen der Gabelschenkel und dem Querhaupt mit den Stützenmasten verbunden. Die   Stlitzenmastenden   sind jedoch   von geringer Länge, die zweckmässig etwazweiMeter   nicht überschreitet, sodass selbst auf einer sehr geringen Standort-Bodenfläche diese Montage ausgeführt werden kann. Anschliessend wird das Querhaupt mit diesen kurzen Mastenden nach der bisher üblichen Art aufgestellt und in einer einfachen und leicht ver- änderbaren Weise verspannt.

   Da die Seilbahnstütze damit nicht die vorgesehene Höhe hat, müssen die Stützenmaste verlängert werden. Hiezu wird an den Haken 9 des einen Querhauptendes 7 die Seilschlaufe einer Winde 12 oder eines Flaschenzuges od. dgl. befestigt und mit dem Seilzug dieses Querhauptende 7   niedergezogen. Dadurch wird das Querhaupt um den dem Seüzug zunächstliegenden Stütz-   mastzapfen 6 geschwenkt und der entfernter liegende Mast 3 angehoben. Nun wird an dem Fussende des angehobenen Mastes ein Schuss 13 angesetzt und verschraubt. Nachdem die Seilbahnstütze auf den so verlängerten Mast aufgesetzt und dieser Mast wieder vorübergehend verspannt wurde, wird nun das Querhaupt 8 an dieser verlängerten Stützenseite mittels eines Seilzuges niedergezogen und an dem dadurch hochgezogenen andern Mastfuss 2 ein Schuss befestigt.

   Hierauf wird wieder das zuerst genannte Ende des Querhauptes niedergezogen und an dem hochgehobenen Mast ein weiterer Schuss angesetzt. Dieses abwechselnde Anheben jeweils eines der Maste und das Anbringen eines Verlängerungsstückes wird so lange wiederholt, bis die Seilbahnstütze die vorgesehene Höhe erlangt hat. Sind an einem Mastaufstellungsort die Bodenverhältnisse so gelegen, dass der eine Mastfuss auf einer höheren und der andere Mastfuss auf einer tieferen Bodenfläche aufgesetzt werden muss, dann werden zweckmässig ein oder mehrere   Verlängerungsstücke   des einen StUtzmastes eine geringere bzw. eine grössere Länge besitzen als die der allgemein verwendeten Länge. Es ist hiebei von Vorteil, den von der Regellänge abweichenden kürzeren Teil unmittelbar,   d. h.   als ersten Teil an das Querhaupt anzusetzen.

   Zum leichteren Verspannen oder Verankern der StUtzmaste während der Mastmontage sind an der Hülse am Kopfende des Mastes Nocken, Nasen od. dgl. vorgesehen. 



   Die beschriebene Anordnung ermöglicht die Aufstellung von Seilbahnstützen jeder praktisch nötigen Höhe und Tragkraft auf Plätzen, deren Bodenfläche nicht grösser ist als der notwendige Standplatz für einige Arbeiter. 



   Die   erfindungsgemässe   Ausführung ergibt gegenüber bekannten, zerlegbaren Seilbahnstützen noch überdies den Vorteil, dass   mit der gleichen Stützenanordnung, je nach der gewünschten Transportleistung,   nach verschiedenen Betriebsarten gefahren werden kann, während bei den bekannten Stützenanordnungen für den zweispurigen Pendelbetrieb Stützen auch dann paarweise nebeneinander angeordnet sein müssen, wenn der Transportbedarf mit einer einspurigen Anlage befriedigt werden könnte. 



   Die erfindungsgemässe   StUtzenform   lässt sich ohne eine Änderung auch für einen Umlaufbetrieb verwenden, wenn für die   Leergehängeführung   am Zugseil an den Querhauptfortsätzen 7,8 einseitig gelagerte Zugseilrollen vorgesehen werden. Ist der Umlaufbetrieb mit der Verwendung eines zweiten, dünnen Tragseiles, einem   Leergehängetragseil ; geplant,   dann werden hiezu leichte Tragseilschuhe an den Querhauptfortsätzen angeordnet. 



   An Geländestandorten mit stärkerem Gefällsbruch zum Lot mussten bei Verwendung bisher bekannter   Stützenausführungen   mehrere Stützen nebeneinander aufgestellt werden. Bei der   erfindungsgemässen   Ausbildung können jedoch ohne konstruktive Änderung auch bei grossem Tragseilknickwinkel zwei gelenkig auf einem Pendelbalken angebrachte Tragseilschuhe verhängt werden. Nötigenfalls können mit Verwendung eines Haupt- und zweier Nebenpendelbalken auch acht Tragseilschuhe an der gleichen Stütze verhängt werden, wodurch Tragseilknickwinkel, z. B. bei   Kuppentiberführungen,   mit nur einer Stütze seilschonend überwunden werden können. 



   Die dargestellte Ausbildung der Hülse 4 mit dem Zapfen 10   an dem Stützmast 2 bzw. 3,   um die die Abspannseile herumgeschlungen und mit Seilklemmen gesichert werden können, ist besonders 
 EMI2.1 
   Mastaufbau   erleichtert. 



   In   zerklUftetemHc : : hgebirge   ergibt sich mitunter die   Notwendigkeit : neben   der üblichen Abspannung 

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 der Seilbahnstützen mittels Seilen noch StUtzen, Abspannmaste oder Seitenstreben, die selbst wieder mit Seilen verankert werden, anzuordnen. Die Maste zum Abspannen der Seilbahnstützen werden vorteilhaft, nach Art der erfindungsgemässen Verlängerung der Maste, aus Teilen aufgebaut. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Aufbau von mindestens zweibeinigen Seilbahnstützen, deren die Beine bildende Stützmast aus einzelnen Schüssen zusammensetzbar und durch ein die StUtzmaste seitlich überragendes Querhaupt verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die etwa lotrechten Stützmast (2, 3) abwechselnd angehoben und an dem unteren Ende des jeweils angehobenen Stützmastes ein oder mehrere SchUsse (13) angesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anheben eines Stützmastes (2, 3) das diesem Stützmast (2, 3) gegenüberliegende Ende des Querhauptes (7, 8) niedergezogen wird.
    3. Seilbahnstütze zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass das die Stützmast Uberragende Querhaupt (1) mit den Stützmasten (2, 3) schwenkbar verbunden ist. EMI3.1 angeordnet ist, die gegebenenfalls zur Befestigung der Abspannseile an sich bekannte Nocken, Zapfen (10) od. dgl. trägt.
AT581463A 1963-07-22 1963-07-22 Verfahren zum Aufbau von mindestens zweibeinigen Seilbahnstützen und Seilbahnstütze zur Durchführung des Verfahrens AT241523B (de)

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