DE449293C - Schlussbund fuer Freileitungsseile - Google Patents

Schlussbund fuer Freileitungsseile

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DE449293C
DE449293C DEV20627D DEV0020627D DE449293C DE 449293 C DE449293 C DE 449293C DE V20627 D DEV20627 D DE V20627D DE V0020627 D DEV0020627 D DE V0020627D DE 449293 C DE449293 C DE 449293C
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DEV20627D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

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  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

Die Abspannstellen bei Freileitungen, sowohl die Enden der normalen Seillängen, die an den sogenannten Abspannmasten abgebunden werden, wie auch die Abspannungen bei besonders gefährdeten Überquerungen, erfordern größte Sorgfalt in der Konstruktion wie auch bei der Montage der Armaturen.
Die bisher verwandten Arten von Abspannungen bei Freileitungen mit Alurniniumseilen und Anwendung von Stützisolatoren bedienen sich, zum größten Teil der bekannten Seilverbinder, ζ. Β. Nietverbinder, Schraubenverbinder und Kerbverbinder, und zwar in der Weise, daß das Seilende zu einer Schleife, die um den Isolatorhals gelegt wird, gebogen wird, und diese Schleife durch den betreffenden Verbinder zusammengehalten wird. Eine sichere Gewähr bei dieser Art von Schlußbunden dafür, daß die Drähte innerhalb der
ao Verbinder, in denen die Seile bei der Montage scharfen Biegungen unterworfen werden, in allen Fällen intakt bleiben, ist nicht vorhanden. Zum Teil werden auch Schraubenverbinder für die Abspannungen benutzt, bei denen eiserne Schrauben Verwendung finden, die eine vorzeitige Zerstörung dieses besonders gefährdeten Teiles der Anlage durch elektrolytische Einflüsse herbeiführen. Bei den Abspannklemmen, bei denen das Seilende für sich in einem Klemmkörper eingespannt wird, an welchem wiederum die Seilschlingen, die um den Isolatorhals liegen, befestigt und die Schraubenkontaktnächen für das abführende Leitungsende angebracht sind, z. B bei den Konusschlußbunden, werden meist für die stark beanspruchten Teile Aluminiumlegieiungen verwandt, außerdem aber sind Schweißstellen oder Verschraubungen vorhanden, die wiederum wesentliche Gefahrenmomente bei diesen wichtigen Freileitungsaimaturen mit sich bringen.
Die Erfindung ist bestimmt, diese Mängel zu beseitigen. Als alleiniges Konstruktionselement ist .der Stoßverbinder-im allgemeinen vorgesehen; der Schlußbund läßt sich, beispielsweise unter alleiniger Verwendung des sogenannten Heddernheimer Hülsenverbinders herstellen. Der Heddernheimer Hülsenverbinder ist bekanntlich nichts weiter als eine Hülse, die in der Mitte auf ein kurzes Stück gestaucht worden ist. Die beiden Seilenden werden stoßartig in die Hülsenenden hineingeschoben und diese dann mittels geeigneter Ziehvorrichtungen mechanisch auf die Enden gepreßt. Das gibt eine einheitliche, außerordentlich feste Verbindung, die den Seilkörpei nicht angreift. Von dieser Seilverbindung ist beispielsweise im vorliegenden Falle für die Herstellung der Schlußbunde Anwendung gemacht worden. Dabei ist der Verbinder vorzugsweise in der Mitte mit einer Verstärkung versehen, in welcher eine oder mehrere Bohrungen vorgesehen sind, die der Aufnahme eines oder mehrerer Aufhängeseile, z. B. geschlossener Seilschleifen, dienen. Die Schleifen werden aus einem Seilende herge-
stellt, dessen Enden wiederum vermittels eines Heddernheimer Hülsenverbinders geschlossen weiden.
Selbstverständlieh lassen sich für den eigentliehen Abspannverbinder wie auch für die Schleifenverbinder andere geeignete Stoßverbinder zur Herstellung eines solchen Schlußbundes anwenden.
Die neue Anordnung ist in der Abbildung ίο beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι den Abspannkörper in der Ausführung eines Heddernheimer Hülsenverbinders,
Abb. 2 die Anwendung desselben an den Masten.
Das Freileitungsseil a, welches über die Isolierstützen b geführt ist, soll an den Traversen c abgefangen werden. Diesem Zweck dient der gemäß der Erfindung ausgebildete Schlußbund d, wie ein solcher vor und hinter jedem Isolierstutzen b angeordnet ist.
Ei besteht hier aus einem normalen Heddernheimer Hülsenverbinder, dessen Innehteil verstärkt und mit einer oder mehreren Bohrungen e versehen ist. Die Bohrung dient der Aufnahme der Seilschleifen /, mittels welcher das Seil α an den Stützisolatoren aufgehängt ist. Für· die Verbindung der Seilschleifenenden ist ein normaler Hülsenverbinder vorgesehen.
Ein derartiger Schlußbund ist natürlich auf beiden Seiten des Mastes vorgesehen; aus betriebstechnischen' Gründen ist in der Mitte des Seiles ein weiterer normaler Hülsenverbinder angeordnet.
Wie bereits bemerkt, kann natürlich jede andere Stoßverbindung zur Herstellung des Schlußbundes verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlußbund für Freileitungsseile, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehreie Aufhängeseile, z. B. geschlossene Seilschleifen, durch eine oder mehrere Bohrungen aufgenommen werden, die in einer Verstärkung eines Stoßverbinders vorgesehen sind.
    •Abb. Z
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